10 Gründe nicht nach Kanada zu reisen

Ihr spielt mit dem Gedanken nach Kanada zu reisen? Halt! Stopp! Dieses Land solltet ihr umgehend von eurer Bucket List streichen, denn wenn ihr auf viel Natur, unheimlich leckeres Essen oder coole Bars steht und darüber hinaus eine Abneigung gegen Fototapeten hegt, ist Kanada absolut und überhaupt kein gutes Reiseziel für euch.

Haltet euch fest, denn Kanada ist wirklich nicht so großartig, wie ihr euch das vielleicht vorstellt:

1. In Kanada ist es ständig ganz furchtbar kalt

Wenn ihr schnell friert, könnt ihr Kanada gleich komplett vergessen. Hier ist es dauernd kalt, also wirklich andauernd. Und wer hat euch erzählt, dass man zum Beispiel im Parlee Provincial Park oder in Lions Bay baden gehen kann? So etwas wie Jahreszeiten kennt man in Kanada nicht. Baden? Im Sommer? Welcher Sommer?

2. Road Trips in Kanada? Ernsthaft?

Wer will schon mehr als 600 Seen in Alberta anschauen? Ganze 18 UNESCO Welterbestätten? Das soll wirklich ein Witz sein. Wie sehr einem schon die Augen weh tun von all der Naturschönheit auf Strecken durch den Banff National Park oder den Jasper National Park: unverantwortlich bei einem Road Trip. Ganz zu Schweigen vom viel zu bunten Indian Summer und den unzähligen wilden Tieren wie Bären, Adlern und Elchen überall.

3. Und erst diese fürchterliche Einöde

In Kanada leben nur ungefähr 39 Millionen Menschen auf einer Fläche von 10 Millionen km². Da muss man wirklich Glück haben, wenn man außerhalb der Städte auf irgendwelche Personen trifft. Oder man versetzt sich gleich in die Steinzeit und mietet eine cabin mitten im Nirgendwo und muss sich unberührte Natur und ekelhaft schöne Sonnenaufgänge antun.

4. Kanadas Städte haben nichts zu bieten

Québec City, Vancouver, Toronto – immer dasselbe Einerlei. Langweilige Straßen, schrecklich freundliche Menschen, alles sieht gleich aus und erst das öde Nachtleben wie in Montréals „Foufounes Electriques“, der besten Bar und Location für alternative Musik. Einkaufen ist in diesen Städten auch eine absolute Zumutung, wer will denn zum Beispiel in den größten Einkaufs- und Erlebniskomplex der Welt, die West Edmonton Mall?

5. Ski fahren geht in Kanada überhaupt nicht

Und erst Snowboarden! Denkt bloß nicht, dass es sich lohnt deswegen nach Kanada zu reisen. Die Pisten sind viel zu gut und an ein wenig Pulverschnee braucht ihr nicht einmal zu denken. Vor allem die top Ski-Resorts von Banff/Lake Louise, Jasper, Castle Mountain und Nakiska, taugen für keinerlei Art von Wintersport-Aktivitäten…

6. Von Festivals haben die Kanadier keine Ahnung

Die Kanadier sitzen nur zu Hause herum, mit etwas Glück bekommt man sie in einem Pub zu Gesicht, wenn sie endlich mal ihr Sofa verlassen. Auf die Idee Festivals, wie das „Osheaga Music and Arts Festival“ in Montréal zu besuchen, kommt wirklich niemand. Feiern? Und dann noch drei Tage am Stück? Das ist den partyscheuen Kanadiern viel zu viel…

7. Vom kanadischen Essen wird dringend abgeraten

Schon mal etwas von kanadischer Esskultur gehört? Sicherlich nicht. Wenn man nur an so gruselige Dinge wie fangfrischen Fisch oder gar poutine (Pommes mit Käse und Bratensoße) denkt, ist einem der Hunger direkt vergangen. Das fängt gleich morgens beim Frühstück an: diese furchtbar fluffigen pancakes und überall, wirklich überall dieser klebrige Ahornsirup.

8. Landschaftlich überhaupt nicht reizvoll

Wer hat euch denn den Bären aufgebunden, in Kanada gäbe es was zu sehen? Könnt ihr gleich wieder vergessen. Postkartenidylle will doch wirklich niemand auf Reisen haben. Vor allen Dingen nicht so richtig schlimme Szenerien wie der Blick auf den Lake Louise, Vancouver Island, die Niagara-Fälle. Da könnt ihr auch gleich eine Fototapete ablichten, macht kaum einen Unterschied.

9. Die Lebensqualität ist richtig schlecht

Allein diese viele frische Luft – das ist ja kaum auszuhalten. Da bekommt man als Städter einen regelrechten Sauerstoff-Schock. Selbst in den kanadischen Städten ist man nicht davor sicher, weil die alle auch so naturnah sind. Und diese herzliche Gastfreundschaft der Kanadier, die einem immer aufgedrängt wird.

10. Es gibt in Kanada überhaupt nichts zu tun

Die unglaublich vielen Freizeitmöglichkeiten die sich in ganz Kanada bieten, sind eine absolute Zumutung. Da weiß man nicht mal, welches das geringere Übel sein soll: Kanu fahren, angeln, raften, Schneeschuh wandern, Hundeschlitten fahren, Wale beobachten, Trekking oder, oder, oder… Wer soll sich denn da für etwas entscheiden?

Zum Glück haben wir euch gerade noch zurückhalten können, nicht wahr? Wäre ja auch noch schöner, wenn alle Welt jetzt nach Kanada reisen würde…

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4 Kommentare

  1. Weisy 2. Februar 2017 at 16:44

    Also ich musste echt schmunzeln bei eurem Artikel. Das ist mal eine andere Art einem das Land schmackhaft zu machen. Ja diese eklig wunderschönen Sonnenaufgänge, die sollte man verbieten 😉

    Danke für den Artikel war lustig zu lesen und hat Freude auf Kanada gemacht

    Weisy

  2. Jens 3. Februar 2017 at 10:19

    Hi Carina, jetzt hast Du’s geschafft: die Lust ist mir endgültig vergangen! Und zum Glück gerade noch rechtzeitig… während ich zusammen mit meiner Familie darüber nachdachte, in diese vermutlich viel zu kalte, verlassene, öde, Standard-Postkarten-Idylle zu reisen. Zu viert. Im Camper. Manchmal kommt hat man einfach komische Ideen.

  3. Carina Müßen 16. Februar 2017 at 11:31

    Hi Jens, in der Tat, manchmal kommt man wirklich auf seltsame Ideen 😉
    Viele Grüße, Carina

  4. Carina Müßen 16. Februar 2017 at 11:35

    Hallo Weisy, wie schön, dass der Artikel dich zum Schmunzeln gebracht und dir Freude auf Kanada gemacht hat.
    Viele Grüße, Carina

Kommentare

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