In sieben Tagen durch den Südwesten der USA

Dieser Bericht beschreibt eine einwöchige Erlebnisreise durch den Westen der USA mit dem Reiseveranstalter Suntrek, an dem zehn STA Travel Mitarbeiter teilgenommen haben: Erik (Stuttgart), Gonca (Köln), Mariella (Wien), Mareike (Aachen) Maria (Dresden), Melanie (Wien), Nadja (Winterthur), Annick (Lausanne), Veronica (Stockholm), Laura (Suntrek UK) und ich.

Tag 1 – Los Angeles
Am 13. Oktober trafen wir uns am Frankfurt Airport und flogen gemeinsam nach Los Angeles. Dort hieß uns Eric, unser Guide von Suntrek, mit einem Schild „Welcome STA Travel“ herzlich Willkommen.

Nach dem Einchecken im Hotel, einem Strandspaziergang in Santa Monica, einem Bummel durch die Fußgängerzone und einem typisch amerikanischen Dinner (Burger, Wraps und Coke), holte uns dann doch der Jetlag ein.

Tag 2 – Zion National Park
Nachdem wir unser Gepäck in unserem Reisebus verstaut hatten, ging es in Richtung Zion National Park, der im Südwesten Utahs liegt. Ca. 420 Meilen lagen vor uns. Auf der zehnstündigen Fahrt durchquerten wir die vier Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah. Nun stand die erste Bewährungsprobe bevor: Die Zelte mussten aufgebaut werden. „Hm, wie war das noch? Fische? Nein, es waren die Heringe“. Der Spaß begann… und mit Leichtigkeit und einem Lächeln betrachten stolz unser Ergebnis :)

In gemütlicher Runde ließen wir den Abend mit Lagerfeuer und Marshmallows ausklingen.

Tag 3 – Zion National Park/Lake Powell
Früh morgens, der Reißverschluss der Zelte wanderte langsam nach oben, ein Blick aus dem Zelt und eine atemberaubende Kulisse begrüßte uns. Die Sonne, gerade dabei aufzugehen, und die Berge im roten Sonnenlicht. Auf zu einem Spaziergang!

Hier ein paar Reisetipps für den Zion National Park:

  • der Zion National Park eignet sich gut zum Wandern, aber auch zum Fahrradfahren
  • beste Reisezeit: Juni bis Anfang September, aber auch Frühjahr und Herbst sind zu empfehlen, da es dann nicht so heiß ist (Tipp: im September und Oktober ist der Besucherandrang nicht mehr so groß)
  • im Sommer die frühen Morgenstunden für Aktivitäten nutzen – es kann tagsüber ziemlich heiß werden!
  • Sonnencreme, Kopfbedeckung, viel Wasser und gute Wanderschuhe nicht vergessen!
  • hier findet ihr einen kostenlosen Reiseführer mit den wichtigsten Informationen, den schönsten Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten, wie den Emerald Pools und dem Weeping Rock.

Am Nachmittag ging es weiter zu unserem nächsten Stop: der Stausee Lake Powell (Arizona). Danach ging es zu einer echten Western Ranch. Beim Horse Riding mit einem Cowboy und einem Gang über das Ranch-Gelände erkundeten wir den Wilden Westen. Die Besitzer der Ranch hießen uns in ihrer Küche abends herzlich willkommen, mit Steaks, Potatoes und Schokoladen-Brownies konnten wir in das Ranch-Leben Einblick nehmen. Ein weiteres Highlight was uns an diesem Abend erwartete: Das „Ranch Bunkhouse“ in dem wir alle gemeinsam übernachteten.

Tag 4 – Monument Valley
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Indianer. Die Fahrt führte uns ins Monument Valley, das innerhalb der Navajo-Nation-Reservation liegt. Begrüßt und empfangen durch einen echten Indianer ging es in einem Jeep quer durch das Valley. Der Wind pfiff, die Hände und Nasen kalt, dennoch einfach atemberaubend! Die Gesteinsformen, die Stimmung und das Licht. Eine mystische und geheimnisvolle Begegnung.

Es wurde dunkel und die Fahrt endete an einem Platz mitten im Valley, das Lagerfeuer leuchtete, ein typisch indianisches Essen wartete auf uns. Die Hände am Feuer gewärmt, beobachteten wir die Tanzeinlage der Indianer. Interessant dabei waren auch die 10 japanischen Gäste, die mit uns gemeinsam die Tänze bestaunten. Tja, und was kam jetzt? Spontan und entschlossen wie wir waren, forderten wir die Japaner zum Tanz auf. Eine kurze Verbeugung und los ging’s. Um das Lagerfeuer herum – ein Riesenspaß für uns alle.

Mitten in der Nacht erreichten wir unseren Hogan, ein traditionelles indianisches Wohnhaus. Optisch könnte es auch einem Ameisenhaufen gleichen. Eine Lehmhütte. Ja, ihr habt richtig gelesen. Darin haben wir die Nacht verbracht!

Tag 5 – Grand Canyon
Eingehüllt in unseren Schlafsäcken auf dem Boden mussten wir trotz aller Zweifel am nächsten Morgen feststellen, dass diese Nacht zu einem Erlebnis war, eine Erfahrung, die niemand von uns missen möchte. Vom Indianer persönlich geweckt ging es mit dem Jeep zum Sonnenaufgang. Das Rot der Sonne, die beleuchteten Felsen und diese Stille. Gänsehaut pur und einfach genial!!

Nach einem leckeren Frühstück am Lagerfeuer setzten wir unsere Reise fort. Unser Ziel: der Grand Canyon, eine etwa 450 Kilometer lange Schlucht, die sich im Norden Arizonas erstreckt und jährlich von ca. 4,5 Millionen Reisenden besucht wird. Mit dem Helikopter erkundeten wir den Canyon von oben. Ein unvergessliches Erlebnis. Die Höhenangst war so gut wie kein Thema mehr, die Bilder beeindruckten mehr als genug.

Mit einer Wanderung entlang des Grand Canyons beendeten wir unseren Besuch mit einem traumhaften Sonnenuntergang.

Einige Reisetipps für den Grand Canyon:

  • Wichtig für eure Reiseplanung: der beliebte Südrand (South Rim) ist das ganze Jahr über geöffnet, der etwas abgelegenere North Rim nur von Mitte Mai bis Mitte Oktober (sofern das Wetter es zuläßt)
  • Für die Romantischen unter euch: die schönstenAussichtspunkte für einen Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang sind wohl Hopi, Yavapai, Yaki, und Lipan Points und Desert View
  • Ein Highlight: der Hualapai Skywalk! Das ist eine Plattform mit Glasfußboden, die über den Rand des Canyons führt (Hualapai Indianer Reservat). Der Skywalk ist am westlichen Ende des Grand Canyon ca. 400 km vom South Rim entfernt.
  • Hier findet ihr einen kostenlosen Reiseführer für den Grand Canyon

Tag 6 – Las Vegas
Am sechsten Tag war es endlich soweit: Las Vegas!! Die größte und sicherlich beeindruckendste Stadt in Nevada erwartete uns. Kaum angekommen, ging es los: Bei 35 Grad und Sonnenschein wurde der Shoppingmarathon zum echten Erlebnis. Nicht nur der Kreditkarte wurde es heiß: Abercrombie & Fitch, 21 forever und der M&M Shop lagen auf der Zielgerade, die erfolgreich besiegt wurden.  Ein kurzer Einkehrschwung im Hotel, und weiter ging’s. Eric, unser Guide, plante eine Überraschung. 9 pm big surprise!! Gestylt warteten wir gespannt vor dem Hotel. Was kommt nun? Es dauert nicht lange und ein Partybus bog um die Ecke. Die Türen öffneten sich und Eric begrüßte uns. Welcome, let`s have a party!! Wir stiegen ein, bei cooler Musik und dem ein und anderem Drink düsten wir in unserem Bus entlang des Strips, vorbei am Belaggio, Encore, Paris und MGM. Die Nacht wurde zum Tag. Die Lichter, Shows, die Casinos, und eine absolute einmalige Atmosphäre, crazy und unvergesslich. Las Vegas musst du erleben!

Tag 7 – Los Angeles

Pünktlich gestartet, das Gepäck verstaut, hieß unser nächstes und letztes Ziel nun: Los Angeles. Doch vorab hieß es „Wedding time“. Auf direktem Wege steuerten wir die „Little White Chapel“ an. Verrückt, in rosa rot und plüschig. Wir hätten die Chance gehabt „Ja“ zu sagen… Mit diesem Erlebnis in Erinnerung steuerte Eric anschließend unseren Wagen in Richtung Los Angeles. Hollywood, der Rodeo Drive, der Walk of Fame und Beverly Hills sind auf jeden Fall eine Reise wert! Zuletzt führte uns unsere USA-Erlebnisreise dann in das Hotel von Pretty Woman. Edel, elegant…doch befanden sich die Fahrstühle nicht auf der rechten Seite des Hotels? Und die Lobby? Ja, da haben Hollywood und die Universal Studios doch ganze Arbeit geleistet.

Der letzte Anlaufpunkt für diesen Abend war ein großer Supermarkt: Die letzten Dollars wurden eingetauscht in M&M’s mit Brezel, Peanut…Oreos und verschiedenen „real american style“ BBQ-Soßen…

Am nächsten Tag hieß es dann Farewell und Good bye. Ein großer Dank gilt unserem Guide, Eric, der dazu beitragen hat, diese Erlebnisreise durch den Westen der USA zu einem einmaligen Erlebnis zu machen! Um es kurz zu sagen „It was awesome!“

Hast du selbst Lust auf eine Reise durch den Südwesten der USA bekommen? Dann schau doch mal in unseren Nordamerika-Katalog (DE | AT | CH) oder klick dich durch unsere Online-Auswahl an Erlebnisreisen (DE | AT | CH)! Dort findest du spannende Touren wie diese hier (nur buchbar im STA Travel Reisebüro und telefonisch):

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6 Kommentare

  1. Maraike Reimer 17. November 2010 at 11:58

    Sehr schöner Bericht und tolle Tipps. Ich erinnere mich an meinen Helikopterflug über den Grand Canyon – einmaliges Gänsehauterlebnis!
    Hach, die packt mich gleich wieder die Reiselust.

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    Linda Kappeler 6. März 2011 at 19:25

    Ja, da „packt“ einem ja wirklich auch wieder das Reisefieber!!! Ich war selbst schon einige Male in den Staaten und diese Orte gehören einfach auf die „to do“ Liste!!! Der Grand Canyon ist auch beim 4x wieder ein Erlebnis und verpasst einem eine Gänsehaut! Danke!

  3. Jan 26. September 2011 at 14:11

    Cooler Bericht übers Amiland und der Grand Canyon steht ab sofort ganz oben auf meiner Urlaubswunschliste.
    Es ist schon bemerkenswert das ich erst bei 38 Grad und Sonnenschein ein Spinningkurs im RC machen muss, um ein so guten Bericht zu lesen.
    Jan

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    kai-owe unser 13. Oktober 2011 at 14:50

    die route ist ja sehr gut,
    aber als 7 tage trip ist das doch stress pur,
    bei einer so schönen landschaft sollte man mindestens 14 – 21 tage einplanen,
    zum schluss noch ein paar beachtage,
    übrigens ist der grand canyon nicht 450m lang, da stimmt die maßeinheit nicht,
    es sollten km sein, bitte verbessern, kai

  5. Wollfgang Ruschzyk 17. Oktober 2011 at 14:37

    Die Route ist für 7 Tage zu kurz für die vielen Höhepunkte, die hier in Folge der kurzen Zeit nicht erwähnt und angefahren wurden. Wenn man einen 11stündigen Flug unternimmt, sollte man 4-5 Wochen bleiben und die anderen Höhepunkte wie: San Francisco, Yosemite NP.,Mono Lake, Death Valley, unbedingt Bryce Canyon NP., Mesa Verde, Arches NP., Canyonlands NP.,Canyon de Chelly NP.,nicht vergessen: Sedona, besuchen. Mein Tipp: mit einem Motorhome die Campgrounds in den NP. nutzen.

  6. Maraike Reimer 17. Oktober 2011 at 15:02

    Kai, danke für den Hinweis – haben wir gleich verbessert. Der Grand Canyon ist natürlich eine etwa 450 Kilometer lange Schlucht. :-)

    7 Tage ist für diese Reiseroute wirklich nicht viel. Ich glaube wir sind uns einig, dass man auch wesentlich mehr Zeit dort verbringen kann. Manche Urlauber haben aber nur wenig Zeit und möchten dennoch so viel wie möglich erleben.

    Vielen Dank für eure zusätzlichen Tipps!

Kommentare

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