Weltreise – Verlasse deine Komfortzone

Ich bin Peter Alexander Hackmair. Meine Komfortzone war der Profifußball. Ich erfüllte mir meinen Traum und verdiente damit auch noch sehr viel Geld. Sechs Jahre lang, bis ich spürte, nicht mehr auf dem richtigen Weg zu sein. Die Zeit war reif, mich zu verändern. Und auf Weltreise zu gehen…

6 Gründe, warum dich eine Weltreise aus deiner Komfortzone befreit

1. Du kannst loslassen.

Gibt’s etwas, von dem du dich gerne verabschieden möchtest, dich aber irgendwie nicht traust?

– Von einem Menschen, der dir nicht (mehr) gut tut?
– Von deinem Studium, das dich langweilt?
– Von deinem Job, der dich nicht erfüllt?

Eine Weltreise ist eine wunderbare Möglichkeit, um loszulassen, etwas hinter dir zu lassen. Pack’ deinen Rucksack, verlasse dein gewohntes Umfeld und lass dich von der Welt inspirieren. Aber Achtung: Loslassen heißt nicht davonlaufen, sondern viel mehr mit dem nötigen Abstand noch einmal ganz genau hinschauen und dich bewusst davon verabschieden.

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2. Du bist frei.

Auf einer Weltreise darfst du endlich aus deinem Hamsterrad ausbrechen. Du hast keinen Alltag, keine Verpflichtungen, keine Termine. Du musst keine Emails beantworten und nicht ständig erreichbar sein. Du darfst einfach  in den Tag reinleben und das tun, worauf du jetzt gerade Lust hast.

Frei sein bedeutet aber auch Verantwortung haben und Entscheidungen treffen. Kein Lehrer, der dir sagt, was du zu tun hast. Kein Chef, der dir den Weg vorgibt. Keine Eltern oder Freunde, die deine Fehler ausbaden. Auf einer Weltreise bist du dein eigener Boss. Hast du diese Herausforderung erst einmal angenommen, wirst du sie wahrscheinlich in deinem Rucksack auch mit nach Hause nehmen, weil es einfach schön ist, dein Leben selbst zu gestalten: Selbst bestimmen, um selbst zu stimmen.

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3. Du verlässt dein gewohntes Umfeld.

Du machst es dir gerne bequem in deiner Komfortzone? Auf einer Weltreise geht das nicht. Du bist weg von deiner Familie, deinen Freunden, deiner Wohnung, deiner Stadt, deinem Alltag. Unterwegs wirst du ständig mit Neuem konfrontiert, musst lernen, selbstständig zu sein und dich in einer anderen Kultur zurechtzufinden. Hier ein paar Beispiele:

– Du hast Hunger.

Statt ganz in Ruhe in deiner großen Küche ein feines Abendessen zu zaubern, musst du dir in der Gemeinschaftsküche im Hostel jeden Quadratzentimeter hart erkämpfen und hoffen, dass der Herd bald frei wird.

– Du bist müde.

Nach einem anstrengenden Tag wartet nicht dein so kuscheliges King Size Bett mit deiner Lieblingsbettwäsche, sondern eine durchgelegene Matratze in einem Schlafsaal. Und ein paar Teilzeit-Mitbewohner, die dich mit einem Schnarchkonzert empfangen.

– Du hast dich verlaufen.

Du musst offen auf fremde Menschen zugehen und das noch in einer Sprache, die du vielleicht nicht so gut (oder gar nicht) beherrscht. Zum Glück: Es gibt Hände und Füße.

– Du stinkst.

Statt einer heißen Regendusche wird’s öfter eher eine kalte Katzenwäsche.

– Du brauchst Geld.

Wenn du dir unterwegs Geld dazuverdienen möchtest, wird’s ziemlich sicher nicht dein Traumjob werden. Du wirst nehmen, was du kriegen kannst.

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4. Du bist bescheidener.

Wirtschaften ist einfach: Im Optimalfall mehr Geld einnehmen als ausgeben.

Auf einer Weltreise kommt aber im Regelfall nichts rein, umso genauer überlegst du dir, wie du dein wertvolles Reisebudget investierst. Buchst du dir ein komfortables Zimmer in einem Hotel oder das günstigere Bett in einem Schlafsaal? Wie willst du von A nach B kommen: Lieber schnell und bequem, aber dafür teuer (Flieger, Mietauto) oder lieber langsam, aber dafür günstig und abenteuerlich (Bus, Zug, Autostopp)? Reist du einen Monat durch Australien oder mit dem gleichen Geld lieber drei Monate durch Indien? Zahlst du gerne für eine geführte Tour oder entdeckst du lieber auf eigene Faust? Was wolltest du schon immer mal machen? Einen Skydive? Einen Hubschrauberflug? Ist es dir wirklich so viel wert?

Nichts ist falsch, solange du dein Geld bewusst ausgibst. Du sollst ja schließlich eine richtig gute Zeit haben. Eine Weltreise machst du wahrscheinlich nur einmal. Auf jeden Fall lernst du, Prioritäten zu setzen und auch Nein zu sagen. Je länger ich auf meiner Weltreise unterwegs war, desto weniger Geld habe ich verbraten. Weil ich folgendes für mich herausgefunden habe: Die besten Dinge im Leben sind gratis: Bei mir sein, schreiben, nette Begegnungen, spannende Gespräche, Sport, schöne Sonnenuntergänge…

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5. Du lernst ständig dazu.

Meine Weltreise hat so etwas wie eine Sucht nach Neuem in mir erweckt. Zuvor viele Jahre im Tunnel Profifußball gefangen, hatte ich plötzlich die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszublicken. Auf einer Weltreise lernst du jeden Tag was Neues. Da kommst du gar nicht drum herum: Du besuchst besondere Orte, lernst neue Worte, du triffst inspirierende Menschen, lustige Tiere, du entdeckst die Natur, probierst neue Sportarten, lernst dich zu orientieren usw…

Das Coole daran: Anders als in der Schule le(a)rnst du nicht theoretisch, sondern by doing. Das ist auch deswegen so effektiv, weil du das Erlernte immer mit einer Emotion verbinden kannst. Und solche Erfahrungen bleiben.

Und das Allerwichtigste habe ich noch gar nicht erwähnt: Du lernst dich selber kennen. Auf einer Weltreise hast du ganz viel Zeit für dich. Zeit, dich selbst zu beobachten, nachzudenken, zu reflektieren. Zeit, neue Talente an dir zu entdecken. Ich habe während meiner 15-monatigen Weltreise z.B. meine Leidenschaft fürs Schreiben entwickelt. Das war extrem wichtig für mich, weil ich lange Angst hatte, es könne mich nie mehr etwas so sehr erfüllen wie das Fußballspielen. Durch mein zweites Buch „FREIGerEIST“ gelang mir schließlich endgültig der Schritt vom Fußballprofi zum Autor. Obwohl immer noch viele nicht glauben können, dass ein Fußballer ein Buch schreiben kann.

peter alexander hackmair, schreiben

6. Du bist fremd.

Auf einer Weltreise wirst du zum Ausländer. Und erlebst einmal wie es ist, nicht dazuzugehören: eine andere Hautfarbe zu haben, das Essen nicht zu kennen und vor allem die Sprache nicht zu beherrschen. Umso wichtiger ist es, dass du dich anpasst und offen bist. Dann kannst du schnell einer von ihnen werden. Einheimische freuen sich, wenn du dich für ihre Kultur interessierst.

Meine Weltreise hat mich definitiv offener und toleranter werden lassen. Und mir das Gefühl gegeben, Weltbürger zu sein. Im Wesen sind wir Menschen alle gleich. Wir haben alle das Ziel, ein erfülltes Leben zu führen. Und je mehr wir versuchen, das miteinander zu schaffen, desto besser gelingt uns das.

Grenzen gibt es nur in unseren Köpfen.

peter alexander hackmair, freigereist

FREIGerEIST
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