Hilfreiche iPhone Apps für Reiseplanung und Urlaub

Ich habe mich mal im Apple iPhone App-Store umgeschaut – dort gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Apps, die bei der Reiseplanung oder im Urlaub wirklich hilfreich sind. Anbei findet ihr eine kleine Auswahl meiner persönlichen Favoriten – diese Auflistung ist natürlich subjektiv und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit bzw. dahingehend, dass hier die „besten der besten“ Reise-Apps vorgestellt werden. Ich denke aber, das mir hier eine kleine aber feine Vorauswahl gelungen ist.

Google Earth
Zu Google Earth muss man eigentlich nicht mehr viel erläutern. Die mobile Variante für das iPhone überzeugt ebenso wie die „stationäre Anwendung“ mit einer schönen grafischen Benutzeroberfläche und ist optimal dazu geeignet, sich vor aber auch während der Reise ein umfassendes Bild „aus der Vogelperspektive“ zu machen. Besonders gut gefällt mir die Einstellungs-Option „automatische Neigung“. Verändert man die Position des iPhones und verändert dessen Neigungswinkel, so ändert sich auch der Blick auf der Karte – man kann sozusagen seinen „Blick in die Ferne schweifen lassen“ und Richtung Horizont schauen. Einfach mal ausprobieren!

Auch toll: Die Verknüpfung zu Google’s eigenem Bilderdienst Panoramio und Wikipedia Einträgen zu wichtigen Orten/Gebäuden.

Direkt zur App geht’s hier…

(World Customs &) Cultures
Diese App hat so ziemlich zu jedem Land die „Do’s und absoluten Dont’s“ im jeweiligen Reiseland auf Klick parat. Dies kann insbesondere bei nicht westlichen Kulturen sehr hilfreich sein, um kulturelle Fettnäpfchen vor Ort zu vermeiden. Oder hättet ihr beispielsweise gewusst, dass essen and trinken während des Laufens auf offener Straße in Japan vermieden werden sollte, da Japaner dies als äußerst unangebracht ansehen?

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Pack Free
Ermöglicht das schnelle Erstellen und Abspeichern verschiedener Packlisten, damit man auf seinen Reisen auch garantiert nichts vergisst. Gut ist, das bereits – mal mehr mal weniger passende – „default items“ vordefiniert sind (auf englisch), die man für verschiedene Reise(arten) und unterschiedliche Packlisten speichern kann. Ich persönlich bleibe wohl aber trotzdem bei meiner Standard-Checkliste auf Papier – dort kann man auch schneller und plakativer „abgehaken“, ist aber eine rein subjektive Einschätzung. Die App sollte sich jeder mal anschauen, der vielleicht auf vergangenen Reise schon mal das ein oder andere vergessen hat einzupacken.

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German Airports („G. Airports“)
Die aktuellen Abflüge und Ankünfte auf den gängigen deutschen Airports findet man mittels der App „G. Airports“. Auch eine individuelle Suche nach einer bestimmten Flugnummer ist möglich. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel einen Freund vom Flughafen abholen muss und noch mal schnell nachschauen möchte, ob sein Flieger Verspätung hat.

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Airport maps
Ergänzend dazu ist diese App empfehlenswert, die für alle größeren Airports in Europa, Amerika und Asien/Ozeanien zoombare Übersichtskarten des gesamten Airports, des Ankunfts- und Abflugbereichs, der Lounges, Parkplätze/Häuser und ggf. Routen/Streckenpläne des öffentlichen Nahverkehrs bereithält.

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Currency (Converter)
Auch ein Klassiker, wenn man in nicht-Euro-Ländern unterwegs ist. Auf Knopfdruck gibt es Umrechnungen von Euro in die jeweilige Landeswährung und umgekehrt. Zumindest erhält man so einen groben Anhaltspunkt über das Austauschverhältnis auf Basis tagesaktueller Wechselkurse.

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Tripwolf
Die Tripwolf App können auch Nicht-Tripwolf-Communitymitglieder nutzen. Besonderes Schmankerl sind die kompakten Reiseführer (zum Teil kostenpflichtig für bis zu 3,99 EUR) die man sich herunterladen kann und mittels dieser App auch im Ausland offline nutzen kann. Das Angebot der Reiseführer ist aber sehr mainstreamig, Reiseguides zu Nepal o.Ä. wird man dort nicht finden. Den vollen Umfang der App (z.B. Einsehen von Bewertungen und Bildern/Reisetagebüchern anderer Tripwolf-Community-Mitglieder) kann man nur nach Registrierung und Log-In nutzen.

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Hotelauskunft
Bietet GPS basiert tagesaktuelle Hotelraten für Einzel- und Doppelzimmer im jeweiligen Umkreis, geliefert von verschiedenen Hotelvermittlern wie etwa booking.com. Ganz nett, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen, wo man das beste Preis-/Leistungsverhältnis bekommt, wenn man einmal „last minute“ eine Unterkunft buchen möchte.

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TripAdvisor
Die TripAdvisor-App bietet schnellen Zugriff auf Bewertungen von Hotels, Restaurants und Freizeitaktivitäten – und das weltweit (im Gegensatz zur App von qype, die auch Bewertungen zu anderen Dienstleistungsunternehmen enthält aber konzentriert ist auf die europäischen Länder, in denen qype verbreitet ist). Die TripAdvisor App ist gut geeignet, sich vor Besuch eines Lokals in einer fremden Stadt einen schnellen Überblick zu verschaffen.

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Flugsuche-Apps: Swoodoo und billigfluege
Mit der App von billigfluege kann man schnell Flugtarife, Hotel- und Mietwagenangebote miteinander vergleichen. Vorteil der Flugsuche bei billigfluege: Man kann damit sogar Preise für Gabelflüge abfragen! Nachteil bei der Hotel- und Mietwagensuche: Es erfolgt keine GPS basierte Standort-Bestimmung. Der User muss den aktuellen Aufenthaltsort immer erst manuell eingeben!

Direkt zur App von billigfluege.de geht’s hier…

Gutes Feature der Swoodoo-App: Man kann sich das aktuelle Ergebnis auch an seine E-Mail-Adresse schicken lassen, um später nochmals in Ruhe (z.B. am Desktop-Rechner) recherchieren zu können.

Direkt zur App von Swoodoo geht’s hier…

Free Wi-Fi Finder
Recht empfehlenswert ist diese App, die weltweit mehr als 100.000 frei zugängliche WiFi (WLAN)-Hotspots enthält. Damit steht dem kostenlosen Surfvergnügen nichts mehr im Weg. Die Suche erfolgt GPS-umkreisbasiert. Gut ist, dass auch Wi-Fi Übersichtslisten für den späteren Offline-Gebrauch vorab heruntergeladen werden können.

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HearPlanet
(Englischsprachige) Audioguides zu „things and places to visit“ mit ersten Hintergrundinformationen. Wer Audioguides statt geschriebene Reiseführer bevorzugt, sollte sich die App einmal anschauen.

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World View
Ermöglicht weltweiten Zugriff auf Live-Bilder von euren favorisierten „places to view“ via Webcam – man erhält Previews der Webcam-Ansichten innerhalb der App und mit nur einem Klick weiter ist man auf der jeweiligen Webcam-Website.

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WikiHood
Aktuelle Hintergrundinfos und Bilder zu Gebäuden/Sehenswürdigkeiten/Stadtteilen etc. (GPS basiert)– auf Knopfdruck.

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SodaSnap Postcards
Einfach ein Urlaubsfoto machen, persönliche Nachricht/Grußtext hinzufügen und fertig ist die virtuelle Postkarte, die an jede E-Mail-Adresse verschickt (oder bei Facebook und Twitter geshared) werden kann.

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Fit For Travel
Diese App des medizinischen Reisedienstes hält für eigentlich alle Destinationen weltweit allgemeine und aktuelle Reisehinweise bereit, z.B. vorgeschriebene und empfehlenswerte Impfungen. Ergänzt wird das ganze um Checklisten für häufige Krankheiten auf Reisen und sinnvolle Check-Ups z.B. nach Reisen in tropische Gebiete.

„Schmunzel-Tipp“: Unter „Medien“ gibt es das Video einer sehr lustigen, wenn auch hoffentlich nicht repräsentativen Umfrage in einer Fußgängerzone – lasst Euch überraschen!

Direkt zur App geht’s hier…

Take Me To My Car
Eigentlich dafür konzipiert, sein Auto im Straßengewirr einer (fremden) Stadt wiederzufinden. Nachdem man es irgendwo geparkt hat kann diese App auch sehr gut dafür verwendet werden, z.B. seine gebuchte Unterkunft (oder jeden anderen beliebigen Ort) wiederzufinden. Auf Knopfdruck wird der wiederzufindende Ort markiert – der Rückweg wird Google Maps basiert angezeigt.

Direkt zur App geht’s hier…

Phrasebooks von Lingopal
Von Lingopal gibt es verschiedene „Mini-Phrasebooks“: Einmal in der (gratis) Lite-Version (mit den beiden Rubriken „Grundkonversation“ und „Flirten“) und in den kostenpflichtigen – aber durchaus erschwinglichen – „normalen Versionen“ mit weiteren Bereichen des täglichen Lebens. Vorgefertigte Phrasen werden auf Wunsch gerne auch mit einzustellender Sprachgeschwindigkeit und Geschlecht der sprechenden Stimme vorgelesen. Seine persönlichen Favoritenphrasen kann man sich zwecks schnellerem Zugriff als Liste abspeichern. Sowohl unterhaltsam als auch lehrreich! Zumindest die kostenpflichtigen Versionen (0,79 EUR) decken sehr viele Sprachen ab, selbst Mandarin ist dabei.

Mehr Infos zu den Apps findest du hier…

Und was ist mit einer STA Travel App?
Wir im Online-Team von STA Travel CEU denken natürlich auch über eine mobile (iPhone) App nach. Zunächst werden aber ersteinmal die Websites mobil gemacht (d.h. usability und Ladezeiten-optimiert) und dann konzentrieren wir uns auf die Konzeption und Umsetzung einer oder mehrerer sinnvoller Apps. Wenn es soweit ist, erfahrt ihr hier mehr! Was würdet ihr euch denn von einer STA Travel App wünschen?

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Ein Wochenende in… London

London. In keiner anderen europäischen Stadt war ich so oft, ohne wirklich dort gewesen zu sein. Viele Unternehmen haben ihren Haupt- oder Europasitz in London, so auch mein vorheriger Arbeitgeber Air New Zealand und mein jetziger STA Travel. Das heißt, ich bin oft morgens (gerne auch schon um die schmerzhafte Uhrzeit 7.25 Uhr) hingeflogen und abends wieder zurück. Also habe ich nicht viel mehr mitbekommen, als das allseits bekannte „mind the gap“ in der U-Bahn und die überraschende Erkenntnis, dass Engländerinnen gerne schon bei 10° Grad und im Februar Flip Flops tragen und das keiner komisch findet.

Das erste und letzte Mal privat in London war ich vor ca. 17 Jahren auf einer Klassenfahrt. Das wenige, was hängen blieb, war das bunte Treiben und die Straßenkünstler (sogar inklusive Jon Bon Jovi) in Covent Garden. Da ich gerne mein Bild von London etwas erweitern wollte, flog ich an einem Wochenende in Juli in die Großbritannische Metropole.

Hier meine Tipps, für alle, die auch gerne eine Städtereise nach London machen möchten.

Anreise:

 

Hoteltipp:

umi
16 Leinster Square
London, W2 4PR
ab € 56 im Doppelzimmer – zur Hotelbuchung…

Freitag

Nachmittag
Um zum Hotel umi zu kommen, nehmt ihr vom Terminal 5 die Piccadilly Line. Günstig und superpraktisch für das gesamte öffentliche Verkehrsnetz ist die Oyster Card. Umsteigen am Earls Court und dann mit der District Line nach Bayswater.

Vom Hyde Park dann am besten weiter mit dem Linien-Doppeldeckerbus (Linie 390 bis Goodge Street). Es ist herrlich, von oben das bunte Treiben auf der Oxford Street zu beobachten (zum Shoppen müsstet ihr euch hier ins Getümmel stürzen).

Wir gehen am British Museum vorbei zum Covent Garden. Einer Ecke, die sich in den letzten 17 Jahren ganz schön verändert hat. Viele kleine Geschäfte mit Kleidung und kunsthandwerklichen Dingen. Aber die Straßenkünstler sind weiterhin da. Auf Einrädern balancierende Jungs, die obendrauf noch mit Säbeln jonglieren und nebenbei noch einen Apfel essen. Wunderbar.

Covent Garden

Abend
Zum Abendessen geht’s in einen typischen Pub, wir waren im Salisbury. Dort gibt es Fish´n Chips und das in London wohl typische Sommergetränk für Freitagabende: A Jug of Pimm´s, ein erfrischendes und ordentlich alkoholhaltiges Getränk mit Gin.

Danach noch einen Absacker im Le Beaujolais, einer Weinkneipe mit Krawatten und bizarrerweise Bierkrügen an der Decke. Dekorativ, kommunikativ, gemütlich, international, unaufdringlich. Aus verlässlichen Quellen hörte ich, dass sogar Geri Halliwell gerne mal hier verweilt.

Samstag

Morgen
Um uns für den zweiten Tag unserer London-Städtereise zu stärken gehen wir erstmal frühstücken: Am besten in einem kleinen Cafe auf dem Queensway, wir waren beim Libanesen: herrlich süße Backwaren und guter Mokka-Kaffee.

Vormittags
An einem sonnigen Samstag empfiehlt es sich, in die grüne Lunge Londons an den Stadtrand zu fahren. Uns zog es nach Kew Gardens mit seinem Botanischen Garten und dem angrenzenden Stadtteil Richmond, an der Themse, ca. 20 km südwestlich von London. Mit London Underground, der District Line bis Kew Garden / Richmond.

Kew Gardens ist nicht nur ein riesengroßer Botanischer Garten, sondern verfügt über die grösste botanische Sammlung der Welt und ist Weltkulturerbestätte. Der Eintritt für Erwachsene kostet £13.50. Im Sommer kann man sich an Jazz-Konzerten erfreuen. Highlight für mich waren jedoch die Gewächshäuser aus dem 19. Jahrhundert. Unmengen an gekrümmten Glasscheiben, über weiße, verzierte, schmiedeiserne Wendeltreppen erreicht man den Balkon und hat den Blick von oben auf das Grün aus aller Welt. Ein unvergleichlicher Flair. Wildromantisch ist auch das liebliche Seerosenhaus aus dem Jahr 1852.

Seerosenhaus in Kew Garden

Nur für schwindelfreie ist der „Treetop Walkway“ bei dem man auf 18 Metern Höhe einen wunderbaren Blick z.B. auf die Gewächshäuser hat und man Bäume ausnahmsweise mal nicht von unten betrachtet

Mittag
Sandwiches für den kleinen Hunger oder Salate gibt es in der eleganten Orangerie, mitten im Park.

Nachmittag
Mit dem Linien-Doppeldeckerbus geht es weiter nach Richmond. Jahrhunderte voller Geschichte, herrliche Ausblicke, tolle georgianische Architektur und die bezaubernde Flussbiegung machen diesen Ort so besonders. An diesen Teil der Themse verirren sich nicht so viele Touristen.

Am Ufer der Themse in Richmond

Wer wie ich alte Friedhöfe mag, der wird St. Peter´s Church und den dahinter gelegenen Friedhof mit seinen uralten, verfallenen, schiefen Grabsteinen und die mystische Atmosphäre lieben.

Friedhof hinter der St. Peter´s Church

Von hier ging es in den Richmond Park, mit mehr als 1000 ha der größte Stadtpark Europas. Um 15 Uhr ist die perfekte Zeit für eine Teepause mit einem ofenwarmen Scone in der Pembroke Lodge.

Abend
Beim Abendessen im Pub White Cross direkt am Fluss kommt man schnell mit netten Einheimischen ins Gespräch. Empfehlenswert: Der White Cross Rindfleischburger mit Chips (£9.25) oder der Homemade Puff Pastry Pie des Tages (£9.75) und dazu ein (oder ein paar mehr) Bier.

Sonntag

Morgen
Heute Morgen fahren wir ins East End. Erstes Ziel der Old Spitalfields Market, einem der wohl bekanntesten Märkte Londons. Hier findet man Lederwaren, Möbel, Stoffe, Klamotten und Schmuck von jungen Designern sowie diverse Kunst. Achtung: Samstags ist der Markt geschlossen. In einer Ecke des Marktes gibt es Essensstände aus der ganzen Welt, da kann man sich internationale Köstlichkeiten aussuchen. Dann geht’s weiter in die Brick Lane, auf der Sonntags auch Markt ist. Eine einzigartige Atmosphäre: Weltstadt, Metropole, Avantgarde, Individualismus, Kreativität, Unkonventionalität (ja, das Wort gibt´s!) pur. An der Brick Lane gibt es ein indisches Restaurant neben dem anderen, mit dem besten Essen ausserhalb original Indiens.

Old Spitalfields Market

Old Spitalfields Market

Mittag
Nach dem ganzen Market-Shopping fahren wir mit der DLR über die Docklands nach Greenwich. Greenwich ist ein super süßer Stadtteil mit einem riesigen Park, der sich für ein spontanes ein Lunch-Picknick eignet (wir haben uns im Marks&Spencer food mit Sandwhiches und Salat eingedeckt). Hier hat man eine sensationellen Aussicht auf das National Maritime Museum, die Hochhäuser der Isle of Dogs, der O2 Arena und die Stadt.

Nachmittag
Ein bisschen Kultur? Dann ab ins National Maritime Museum (übrigens wie die meisten Museen in England kostenfrei). Hier erfährt man einiges über die britische Seefahrernation und das maritime London.

Danach geht es zurück in Richtung Stadt und zwar mit einer Fähre der Gesellschaft „Thames Clippers“ (GBP 4,80). Wir fuhren bis zur Station Waterloo. Das London Eye (GBP 18 ) kann man meiner Meinung nach ganz entspannt links liegen lassen. Denn auch von hier unten hat man einen tollen Blick auf ein weiteres Wahrzeichen von London: Big Ben. Hier endete unser Wochenende in London – ab zum Flughafen und zurück nach Frankfurt.

Parliament und Big Ben

Nach so vielen tollen Eindrücken bin ich mir sicher, dass es nicht wieder 17 Jahre dauert, bis ich die Stadt an der Themse wieder einmal besuche!

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Travelling without moving – small|world|ART|project

Reisen ohne wegzufahren? Ob das mein Ernst ist? Nein, es ist Kunst! In dem Projekt small|world|ART|project knöpfen sich die österreichische Künstlerin Helene A. Schlöglmann und der Soziologe Christoph X. Musik das Thema Reisen vor. Sie möchten mit ihrem Postkartenprojekt Menschen die Möglichkeit bieten, zu reisen ohne wegzufahren.

Über das small|world|ART|project
Ausgehend von dem Kleine-Welt-Phänomen möchten die beiden herausfinden, wie weit man sich in der Welt bewegen kann, ohne dass man sich dabei real fortbewegen muss. Dafür brauchen die beiden so viele Projektteilnehmer wie möglich! Helft Helene und Christoph bei ihrem Projekt und sendet eine unbeschriftete (!) Ansichtskarte in einem Kuvert nach Wien und werdet so Teil des Kunstwerks! Je mehr Menschen aus der ganzen Welt mitmachen, desto dichter wird das Netzwerk, das „network/artwork“. Mehr Infos gibt es hier…

Der Soziologe Christoph X. Musik und die österreichische Künstlerin Helene A. Schlöglmann

Helene und Christoph, was hat euch zu diesem Projekt inspiriert?

Helene: Zum Projekt inspiriert hat uns die Studie zum Kleine-Welt-Phänomen von Stanley Milgram, der bereits Ende der 1960er Jahre herausgefunden hat, dass wir über nur sechs Punkte mit allen Menschen der Welt verbunden sind, also theoretisch genauso mit dem US-Präsidenten wie auch mit einer chinesischen Bäuerin.

Auf eigenen Reisen kamen wir diesbezüglich mehrmals in äußerst absurde Situationen: z. B. Auf einer Autotour von Genua nach Bern stellte ich beim einzigen Stop auf einer Tankstelle gegen drei Uhr nachts fest, dass der Mitarbeiter dort einen unglaublich vertrauten Dialekt spricht. Nach mehrmaligem hin und her wird klar, dass der Angestellte nicht nur aus dem selben Bundesland kommt, sondern dass wir auch gemeinsame Schulfreunde haben. Nur ein Beispiel unter vielen.

Christoph: Ich habe schon in Kunming (China) oder auf Island Freunde von Helenes Bruder zufällig getroffen. Freunde von uns haben kürzlich in einem Zug in Indien einen quasi Nachbarn kennengelernt; der Mann kam aus demselben 1500 Einwohner-Ort wie sie, zu Hause hatten sie ihn aber noch nie gesehen. Immer wieder hörten und begegneten uns derartige Geschichten, die wir nun im small world ART project als eine Art Netzwerk/Kunstwerk aufarbeiten wollen.

Was passiert dann mit den Postkarten?
Sobald genügend Postkarten bei Helene und Christoph eingegangen sind, wird es eine Ausstellung geben und dann soll analysiert werden, wie weit die Milgram Studie verifiziert werden kann und wie weit alle Teilnehmer gemeinsam ein Netzwerk aufbauen konnten. Am Ausstellungsort können die Karten selbst von den Besucherinnen und Besuchern an Freunde und Bekannte auf der ganzen Welt verschickt werden. Die Ansichtskarte fungiert somit als transportierendes Medium der Netzwerkidee. Und hier kommt der „Reisen ohne Wegzufahren“-Gedanke zum Tragen: Der Präsentationsort bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich auf eine imaginäre Reise zu begeben… „hier eine Ansichtskarte aus Hawaii, dort eine aus Tokio, neben einer weiteren aus Insbruck oder St.Johann…“

Warum eigentlich Postkarten? Sterben die nicht aus in Zeiten von Reiseblogs und E-Mails?

H&C: Postkarten scheinen uns für dieses Unterfangen als perfektes Transportmittel. Die Postkarte repräsentiert im Optimalfall einen Ort bzw. ein Land. Sie zeigt Wohnorte, Reiseziele…aber auch Sehnsuchtsorte und hilft uns unser Netzwerk auch auf die reale Welt übertragbar zu machen. So praktisch und wichtig auch E-Mails und Reiseblogs zur alltäglichen Kommunikation oder zur Verbreitung von Informationen sind, Postkarten schaffen einfach spezielle Momente, vielleicht weil sie in unserer schnelllebigen Zeit entschleunigende Wirkung besitzen und etwas langsamer sein dürfen.

Und wann habt ihr das letzte Mal selbst spezielle Momente geschaffen und eine Postkarte geschrieben?

Christoph: Die letzte Postkarte habe ich im Frühjahr aus dem Ruhrgebiet von der Kulturhauptstadt Ruhr2010 an meine Mama und meine Oma geschrieben. Das mache ich aber um ehrlich zu sein auf jeder Reise, denn so können die beiden auch ein bisschen mit mir mitreisen.

Helene: Ich habe immer schon gerne Postkarten geschrieben, auch in alltäglichen Situationen. Einfach, weil Postkarten schreiben oder bekommen große Freude bereitet.

Was ist der ungewöhnlichste Ort, von dem ihr bisher eine Postkarte bekommen habt?

H&C: Eine der außergewöhnlichsten Karten kommt sicherlich aus Ny-Ålesund auf Spitzbergen, der nördlichsten Siedlung der Welt. Aber auch ganz in den Süden nach Ushuaia in Argentinien haben wir es schon geschafft. Spannend waren auch die Karten auf Ziegenfell aus Uganda oder auch diverse selbstgebastelte, fotografierte Ansichtskarten von TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt. Interessant sind auch immer historische Karten: Da gibt es z.B. eine Karte vom ehemaligen Gasthaus von Christophs Oma, wo man die Berge einfach dahinter hin retuschiert hat, obwohl man eigentlich darauf blickt.

Das ehemalige Gasthaus von Christophs Oma

Kommen wir noch mal zurück zu „Travelling without moving“. Wenn ihr jetzt die Augen schließt, wohin würdet ihr euch gern auf imaginäre Reise begeben?

H&C: Also erst einmal sitzen wir beim Abendessen in einem Lokal in einer ruhigen Seitengasse in Venedig und wissen nicht genau was wir bestellen sollen, weil unser Italienisch doch nicht so gut ist wie angenommen. Danach gehen wir an den Strand von Tel Aviv auf einen Cocktail, bevor wir in unserer Jurte in Kirgisistan einschlafen und von einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn nach Peking träumen. Frühstück gibt es dann in einem gemütlichen Coffeeshop in San Francisco, bevor wir tagsüber in New York am Times Square unser letztes Geld vershoppen…

Wow – was für eine Reise! Dankschön und viel Erfolg mit eurem Projekt!

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Nervenkitzel in Neuseeland

Dies ist der fünfte Blogbeitrag der mehrteiligen Serie über einen FAM-Trip nach Neuseeland mit neun STA Travel Mitarbeitern vom 23. Mai bis 1. Juni 2010. Den vorherigen Beitrag über Maori Kultur findet ihr hier…

Vier Elemente und ein verdammt hoher Adrenalinspiegel

Wasser
Wir haben eine extrem coole Wildwater-Rafting Tour auf dem Fluß in Rotorua gemacht. Aufgeteilt auf drei Boote ging es los: Drei atemberaubende Wasserfälle werden mit dem Boot in Angriff genommen! Adrenalinkick pur!!!!!

Schon nach dem ersten Wasserfall mit einer Höhe von „nur“ drei Metern ging bei mir im Boot die pure Panik um. Einige von uns saßen total bleich, zitternd und kaum noch ansprechbar vorne im Boot und wollten einfach nur noch raus! Nach einiger Zeit und mit jeder Menge Überredungskunst ging es dann aber doch noch weiter zum Höhepunkt der Tour: der freie Fall mit einen Schlauchboot aus sieben Metern Höhe. Einfach nur unglaublich…

Feuer und Erde
Im nebenan liegenden Thermal Resort Hell’s Gate könnt ihr euch vom Nervenkitzel des Raftings erholen. Hier kann man spazieren gehen und dabei das weitläufige Gebiet mit seinen Schlammlöchern, Geysiren, einem Mud Volcano, jeder Menge heißer Seen und sogar einem heißen Fluss mit Wasserfall entdecken. Durch die hohe thermale Aktivität dieser Gegend werden die meisten Häuser in Rotorua durch Erdwärme geheizt. Wer möchte, kann sich bei einem beruhigenden Schlammbad im Schlamm aus den vulkanischen Mudpools entspannen.

Luft
Wir haben uns noch für einen weiteren Nervenkitzel entschieden: ein Tandem Fallschirmsprung hoch über Rotorua! Sieben von unseren neun Teilnehmern des FAM-Trips entschlossen sich zu diesem unvergesslichen Ereignis (steckte den zwei Nichtspringern noch die Party der vergangen Nacht in der Schnappsbar in den Beinen? 😉 )! In einer 20-minütigen Einweisung wurden mir die Grundlagen gezeigt, die sehr einfach zu verstehen sind. Dann ging es in den Flieger und in die Luft. Der Flug dauerte etwa 15 Minuten, dann waren wir in 3000m Höhe. Die Tür ging auf und ich war erst mal geblendet vom Sonnenlicht. Dann ging alles sehr schnell: Zack, man war draußen und beschleunigte sehr schnell – die Geschwindigkeit war atemberaubend! Das Gefühl im Bauch war so wie Achterbahn fahren. Es hielt 5-6 Sekunden an, dann hörte es schlagartig auf und ich konnte wieder relativ klar denken. Wir wurden so ca. 200 km/h schnell. 50 Sekunden freier Fall, dann gab es einen gewaltigen Ruck, irgendwie sehr unvorbereitet. Doch dann „standen“ wir förmlich in der Luft. Alles war total leise und ich hatte einen fantastischen Ausblick. Ich war hin und weg. Nach ca. acht Minuten erreichten wir die Erde. Die Landung war unproblematisch. Ich war ur-begeistert.

Na, hast du Lust auf Adrenalinkicks bekommen?
Planst du selbst gerade eine Reise nach Neuseeland? Dann melde dich in einem STA Travel Reisebüro und frage zum Beispiel nach:

(Fotos von Tourism New Zealand)

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Mein erster Tag in… Indien

Ich wollte eigentlich nie nach Indien reisen. Zu viele kritische Aspekte wie Hitze, Menschenmassen, Gestank und Armut hatte ich in all den Jahren im Reisebüro gehört und gelesen. Und fast schon als Entschuldigung wurde dann immer dieses magische Wort hinzugefügt: Gegensätzlich. Indien ist gegensätzlich. Jedes mal störte mich diese Aussage von neuem. Entweder man findet etwas toll oder nicht toll. Aber nicht beides. Oder was meinen die Leute nur bloss? Und dann eines Tages erklärte mir eine netter Herr: „Tobias, wenn du mal nach Indien reist, bereite dich nicht darauf vor. Indien wird sich auf dich vorbereiten.“

Das fand ich originell. Und herausfordernd. Also begann ich mit der Vorbereitung. Das wahre Indien sehen, Vorurteile abbauen, Klischees verstehen – so erklärte ich meine kommenden Ferien. Insgeheim dachte ich aber: Mitreden können, also urteilen und vor allem verurteilen.

Indien fängt natürlich schon sehr früh an. Nach einer Zwischenlandung auf der arabischen Halbinsel wird es lebhafter im Flugzeug. Jeder will auf meinem Platz sitzen. Der Herr vor mir telefoniert schamlos. Hinter mir schreit ein Geschäftsmann die Flugbegleiterin an: „You are service provider, you bring me my food now.“ Kein please, nichts. Die Engländerin neben mir, welche bislang in ihrem einschlägigen Reiseführer vertieft war, strahlt mich an. „It’s so different from home!“ Sie ist zum ersten Mal ausserhalb Europa, wie sie gesteht. Als das Flugzeug dann zur Landung in Delhi ansetzt, stehen bereits alle im Gang. Was mache ich bloss hier, denke ich mir.

“What are you doing in India, Sir?“
“Holidays, Ma’am.”
“Very good, you will enjoy it, Sir!”

Das Lächeln der jungen Dame an der Passkontrolle irritiert mich. Gleich bin ich in Indien, in der Menschenmasse, in der Hitze. Doch nur die Hitze ist da. In der Ankunftshalle herrscht gähnende Leere. Keine winkenden und kreischenden Menschenmassen. Nur ein freundliches „Welcome to India, Sir“ von meinem Transferfahrer. Die Fahrt zum Hotel ist angenehm, der Fahrer überfreundlich. Doch ich bin skeptisch, ich will sofort das richtige Delhi sehen. Die Entscheidung fällt auf Paharganj, Main Bazar, dort muss es sein.

Mein Tuk Tuk-Fahrer lässt mich am östlichen Ende des Main Bazar raus. „Go there, Sir, many shops, good food. You will like it.” Das Gewimmel der ohrenbetäubenden Tuk Tuks fasziniert mich, ich mache mein erstes Foto.

Mein erstes Foto

Dann laufe ich los. Eine Mischung von Kolonialarchitektur und sandsteinfarbenen Neubauten erwartet mich in Paharganj. Die Strassenränder sind gesäumt von Geschäften jeglicher Art. Ein emsiges Treiben herrscht, aber keine Hektik, keine Menschenmassen, kein Gestank. Die farbenprächtigen Gewürzstände leuchten mich an, ich bin begeistert von der Schönheit. Ein unwiderstehliche Duft von Curry liegt in der Luft. Ich geniesse die Ruhe, in der ich die verschiedenen Produkte ansehen kann ohne angeredet zu werden. Bei einem Getränkestand kaufe ich ein Glas frisch gepressten Orangensaft.

Ein kleiner Junge kommt auf mich zugelaufen. Instinktiv erwarte ich, dass er mich anbettelt. Doch er fragt nur: „Where are you from, Sir?“ Wir plaudern ein wenig, er kennt sogar den Fussballclub meiner Heimatstadt. Ich offeriere ihm einen Orangensaft. „Thank you, Sir, I am not thirsty.“ Ich bin etwas verwirrt und beschämt über meine Erwartungen. Und überrascht: Armut sehe ich nirgends, zumindest nicht mehr als in vergleichbaren Millionenstädten. Die Männer tragen westliche Kleidung, die meisten von ihnen sauber gebügelte Hemde, einige Frauen tragen farbenfrohe Saris. Touristen fallen sofort auf, speziell die erstaunlich zahlreichen Althippies, welche irgendwelche Stoffe um sich gebunden haben. Kein Inder läuft so herum.

Nach einer Stunde ist es mir zu warm. Unüblicherweise habe ich mich an die Empfehlungen in meinem Reiseführer gehalten, keine nackten Beine zu zeigen. Doch ich bin der einzige in langen Hose. Etwas beschämt, dass ich mich als weitgereister Touristiker von einem konservativen Reiseführer habe leiten lassen, will ich zurück ins Hotel.

Diesmal mit einem Fahrradrikscha. Auf einer leicht ansteigenden Strasse merke ich aber meinen Fehler: Ich bin zu schwer. Bei gefühlten 45 Grad  berfürchte ich plötztlich, dass mein Fahrer einen Kollaps erleidet. Wir kommen kaum noch voran, offensichtlich kann er nicht mehr, obwohl er es tapfer versucht. Ich steige ab und wir schieben gemeinsam das Fahrradrikscha den Hügel hinauf. Alle vorbeiziehenden Autos hupen, mein Fahrer lacht. Als es dann weitergeht, kommt mir in den Sinn den Preis auszuhandeln. „30 rupees, Sir.“ Ich muss rasch nachrechnen, es dauert. „Ok Sir, 25 rupees.“ Nachts wenn ich im Taxi heimfahre, werde ich all die Rikscha-Fahrer am Strassenrand schlafen sehen und mich freuen, meinem Fahrer 100 Rupien gegeben zu haben.

Als ich das Hotel betrete steht eine Kuh in der Lobby. Niemand scheint sich Gedanken zu machen, also verhalte auch ich mich als sei dies absolut normal. Als ich meinen Schlüssel wieder abgebe kann ich mir die Frage nicht verkneifen. „Sir, we are sorry. The cow will be out very soon.“

Am späten Nachmittag fühle ich mich bereits wie ein alter Hase in Indien. Ich habe das Rote Fort erklommen, bin durch die Altstadt gelaufen und stehe nun vor der riesigen Moschee Shah Jahans. Der Ausblick über die Altstadt ist gewaltig. Die Engländerin aus dem Flugzeug taucht plötzlich auf. „Oh my God, this is so different!“ Das Strahlen in ihrem Gesicht ist aber verschwunden. Wir einigen uns auf ein gemeinsames Abendessen am Connaught Place. Das Tuk Tuk steckt kurz nach Abfahrt im Feierabendstau. Von überall lärmt es, Fahrer gestikulieren, unser Tuk Tuk ist hilflos eingequetscht in der Menge der Fahrzeuge. Ich beginne Indien zu geniessen, ein Lächeln huscht über mein Gesicht.

Hast du Lust auf Indien bekommen? Tobias und seine Kollegen beraten dich gerne in deinem STA Travel Reisebüro in der Schweiz, Deutschland oder Österreich.

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Online-Kooperation „14 für Neuseeland“

Vor gut zwei Wochen ist unser Online-Gewinnspiel „14 für Neuseeland“ mit dem Reiseportal 4trips (MairDumont) und Tourism New Zealand angelaufen. So eine gemeinsame Kooperation ist eine spannende Sache, macht jede Menge Spaß und ist im Idealfall für alle Kooperationspartner ein voller Erfolg. Und nicht zuletzt machen wir einige Gewinner glücklich, denn wir suchen 14 reiselustige Abenteurer für eine gemeinsame Erlebnisreise nach Neuseeland!

Hier gehts direkt zur Teilnahme.

Bereits im Spätherbst 2009 fanden erste Gespräche statt, als MairDumont mit Ideen auf uns zukam. Seit dem ist viel passiert – ich möchte euch erzählen, wie diese Kooperation entstanden ist.

März – erste Anbahnungen
Ein Get-Together auf der ITB in Berlin war ein wichtiger Meilenstein für die gemeinsame Kooperation, denn hier saßen STA Travel, MairDumont und Tourism New Zealand erstmals zusammen an einem Tisch. Jetzt mussten noch die passenden Reisepartner gefunden und mit an Bord geholt werden – dann konnte es losgehen!

April – das Konzept
Anfang April (in meiner ersten Woche bei STA Travel) habe ich zum ersten Mal von der Neuseeland-Idee gehört. Auch ein erstes Grobkonzept lag schon auf meinem Schreibtisch, das ich dann unter Social Media Gesichtpunkten ein wenig überarbeitete.

Björn von Tourism New Zealand, Christian, Sven und ich (alle drei aus dem Marketingteam von STA Travel) verpassten bei einem kreativen Meeting am 26. April dem Kooperationskonzept den Feinschliff und hielten fest: Ein zweistufiger „Auswahlprozess“ soll es werden, Profile der Kandidaten soll es geben, eine Voting-Funktion, verschiedene „Share to Social Media“-Möglichkeiten, Videos, Reisetipps und E-Cards, damit das Gewinnspiel möglichst unterhaltsam und dynamisch wird. Außerdem war es uns wichtig, dass man als Teilnehmer nicht nur allein einen Platz im Flieger nach Neuseeland gewinnen kann, sondern sich auch mit seinem Partner, besten Freund, seiner Schwester (…) gemeinsam bewerben kann. Also kamen wir auf die Idee, auch „Pärchen“-Profile zu erlauben. Die bestbewerteten Profile werden dann gemeinsam nach Neuseeland fliegen – insgesamt dürfen 14 Teilnehmer mit (also z.B. 14 Einzelprofile; oder 8 Einzelprofile und 3 Pärchenprofile; oder 7 Pärchenprofile usw. – je nachdem, wer die bestbewerteten sind!).

Mai – die Reiseplanung
Im Mai standen dann die weiteren Partner für die Kooperation fest: Die australische Fluggesellschaft Qantas fliegt die glücklichen Gewinner von Frankfurt über Sydney nach Auckland. Die geführte 12-tägige Erlebnisreise sowie ein Inlandflug werden von dem Erlebnisreiseanbieter Adventure Tours New Zealand durchgeführt. Die wichtigsten Eckpunkte der Kooperation standen somit fest! Ende Mai hatten wir auch die Flugdaten festgezurrt und Plätze für die Teilnehmer reserviert.

Hier die Flugdaten für alle Teilnehmer, die siegessicher sind und schon mal Urlaub einreichen möchten:

Juni – Ärmel hochkrempeln
Am 2. Juni hatten wir ein sonniges Mittagessen-Meeting bei Okame (unserem enorm leckeren japanischen Bistro nebenan) mit unseren Koooperationspartnern Thorsten und Christine aus der Online-Abteilung von MairDumont. Bei Sushi und Miso-Suppe wurden letzte Details besprochen und wir haben meine verschiedenen Namensvorschläge diskutiert:

Was gefällt euch am besten? Wir haben uns für „Vierzehn für Neuseeland“ entschieden.

Nach dem Meeting Anfang Juni begann bei allen Beteiligten die heiße Phase der Kooperation: Zahlreiche Texte wurden verfasst, Fotos und Videos herausgesucht, die erste Phase des Gewinnspiels vorbereitet (mit Unterstützung der Agentur OMOC Interactive), Briefings geschrieben, die Microsite www.14-fuer-neuseeland.de entworfen und programmiert (von DIGITALHERO), passende Reiseprodukte der Partner zusammengestellt, verschiedene Werbebanner entworfen, Werbeplätze reserviert, eine Gewinnspielfrage beschlossen und vieles mehr. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten von MairDumont, mit denen es sich wunderbar strukturiert, professionell und angenehm arbeiten lässt.

Das Ergebnis aller Bemühungen könnt ihr natürlich auf 4trips sehen, wo zurzeit die erste Phase des Gewinnspiels stattfindet und ihr passend dazu ein lesens- und sehenswertes Neuseeland-Special findet (besonderen Dank an Elisa und Eileen von BZ.COMM, der PR-Agentur von Tourism New Zealand in Deutschland, für die reibungslose Zusammenarbeit). Auf 4trips findet ihr auch die hübschen Flash-Banner, die meine Kollegin Maraike für die Kooperation angefertigt hat – wie zum Beispiel diesen hier (an dieser Stelle ohne Flash):

Juli – der Feinschliff
Im Juli wurde an den letzten Texten für die Kooperation gefeilt, das Drumherum organisiert, Gewinnspiel- und Produktseiten auf den STA Travel Websites in Deutschland, Österreich und der Schweiz angelegt und eine Pressemeldung von unserer PR-Agentur ReComPR in Mainz geschrieben.

August – der Startschuss
Nach den letzten Freigaben aller Kooperationspartner konnte die Aktion „14 für Neuseeland“ pünktlich am 2. August starten. Die erste Gewinnspielphase läuft bis zum 9. September – schnell mitmachen! Denn nur wer die Gewinnspielfrage bis zum 9. September richtig beantwortet, darf ab dem 10. September auf der Microsite www.14-fuer-neuseeland.de ein Profil für sich (und wenn gewünscht einen Reisepartner) anlegen und für sich abstimmen lassen! Der Countdown läuft…

Für die spannende Phase nach dem 10. September wird es natürlich einen weiteren Blogpost geben.

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STA Travel Reisebüro-Neueröffnungen

Wir expandieren – seit Mitte 2009 eröffnen wir kontinuierlich neue Shops, damit Reisebegeisterte auch in den Städten, in denen wir bis jetzt noch nicht präsent sind, von uns profitieren können.

Und somit sind wir seit Neuestem auch mit Reisebüros in München, Stuttgart, Aachen, Dresden und Potsdam präsent. Und seit 2010 in Erlangen, Göttingen und Regensburg vertreten. Und es geht weiter, noch in diesem Jahr eröffnen wir in Deutschland drei weitere Standorte, in 2011 weitere sieben …

Neu ist seit 2009 auch unser Shop-Design, das ein modernes, stylisches Flair versprüht und einen Vorgeschmack auf die anstehende Reise gibt. Nach dem Motto „mehr Reise weniger Büro“ sind alle neuen Reisebüros in hellen Farben und mit Bildern aus aller Welt, die Fernweh auslösen und noch mehr Lust aufs Reisen machen, eingerichtet. Das Shop-Design wurde von unserer Zentrale in UK entwickelt und ist nun der Standard in allen neuen STA Travel Reisebüros weltweit.

Unser Operations Department ist zuständig für die Standortsuche und –auswahl sowie für das Renovieren, Umbauen und Einrichten der neuen Shops. Dabei spielt Werner, unser Ladenbauer, eine zentrale Rolle, denn er werkelt unermüdlich Stunde um Stunde, damit der Shop rechtzeitig zur geplanten Eröffnung fertig wird.

Ist ein Shop fertig ausgestattet, die Urlaubskataloge in den Regalen, die Computer auf den Schreibtischen und nicht zuletzt auch das neue Team vor Ort, werden die Türen geöffnet und eine Stadt hat ein neues, etwas anderes Reisebüro. Denn wir sind halt kein normales 0815-Pauschal-Reisebüro sondern bei uns werden Reisen maßgeschneidert nach dem Motto „Wir machen dir die Welt wie sie dir gefällt!“

Aber zurück zur Eröffnung. Sobald alles parat ist und sich eingespielt hat, feiern wir eine große Reisebüroeröffnung mit vielen Aktionen, Angeboten und auch Gewinnen. Mit unserem original London Doppeldeckerbus von 1962 kann jeder am Eröffnungstag kostenlos durch die Stadt fahren und wird von Stewardessen mit internationalen Snacks und Getränken versorgt. Aussteigen kann man direkt am neuen STA Travel Reisebüro, wo man an der Himmelsstürmeraktion teilnehmen und mit ein bisschen Glück einen Europaflug gewinnen kann. Glück hat bei diesem Gewinnspiel allerdings jeder, denn jeder Griff ist definitiv ein Gewinn, ob unsere coole STA Travel Tasche oder ein Reisegutschein oder, oder, oder.


Damit auch jeder unseren neuen Shop am Eröffnungstag findet, hängen wir vorab fleißig Wäscheleinen mit Plakaten auf, bringen Kreidestencils auf dem Fußweg auf und schicken ein Promotionteam mit einer riesengroßen Weltkugel durch die Stadt.  Auch wenn ihr in eurer Stadt mal eine STA Travel Kofferversteigerung seht oder im Kino einen STA Travel Papierflieger fangt, kann dies ganz klar darauf hindeuten, dass in deiner Stadt nun auch ein STA Travel Reisebüro eröffnet hat.

Shoperöffnungen sind für uns auch immer mit etwas Spannung und Aufregung verbunden. Klappt alles? Wird alles rechtzeitig fertig? Spielt das Wetter mit? Erscheint das Promotionteam vollzählig? Ist das Ordnungsamt gnädig mit uns? … Und so gibt es natürlich nach jeder Eröffnung auch immer viel zu erzählen: Trotz Kälte und Schnee sind die Erlanger begeistert im Bus mitgefahren und waren zahlreich in unserem Shop. In Göttingen haben wir bei strahlendem Sonnenschein über 400 Leute in unseren Shop gelockt und wir kamen trotz zehn köpfiger Mannschaft im Shop nicht nach, die Kunden zu bedienen, zu beraten und Gewinne zu überreichen. In Regensburg wollte das Ordnungsamt leider, leider unsere schöne Wäscheleine nicht hängen lassen und in München war die Polizei dann doch nicht erfreut darüber, dass wir mitten durch die Innenstadt fahren wie die öffentlichen Linienbusse.

Trotz Aufregung, Stress und viel Arbeit sind die Neueröffnungen für alle Beteiligten aber auch immer etwas Besonderes und bringen jede Menge Spaß! Und so freue ich mich auf die nächste Neueröffnung in …? Schau´n wir mal wo – es bleibt spannend!

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Was genau macht eigentlich… Cony?

Ich leite seit 2005 bei STA Travel den Bereich Personalentwicklung und Training für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Meine Laufbahn bei STA Travel
Als ich vor vielen Jahren in unserem Heidelberger Reisebüro als Reiseberaterin angefangen habe, dachte ich, das ist jetzt mein Traumjob. Das war auch so, denn Reisen war mein Hobby und mit Menschen hatte ich auch gerne zu tun. Daran hat sich auch überhaupt nichts geändert. Nur dass ich es heute nicht mehr mit dem Mensch Kunde zu tun habe, sondern mit dem Mensch Mitarbeiter.

Nach einigen Jahren als Verkäuferin wurde mir die Filialleitung des Heidelberger STA Travel Reisebüros übertragen und bald darauf übernahm ich die regionale Verkaufsleitung für Süddeutschland. Diese Zeit war geprägt vom intensiven Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der von mir betreuten Büros und ich habe schnell festgestellt, dass der wirtschaftliche Erfolg unserer Reisebüros maßgeblich von der Qualifikation unserer Leute abhängt. Ich begann, regelmäßige Produkt- und Verkaufsschulungen zu organisieren und fand in dieser Aufgabe schließlich meine Berufung. Seit 2005 leite ich bei STA Travel den Bereich Personalentwicklung und Training für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Was machst du genau, Cony?
Meine Aufgabe ist es, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen in den jeweiligen Ländern zu erkennen, einen Trainingsbedarf zu ermitteln und auf dieser Grundlage unterschiedliche Schulungen in den Bereichen Verkauf, Technik und Management zu konzipieren. Das klingt vielleicht ein bisschen trocken, ist es aber überhaupt nicht. Es wird vor allem nie langweilig, denn durch die stetige Expansion bekommen wir ja dauernd neue Leute dazu. Wer schon mal den Job gewechselt hat weiß, wie verwirrend und neu selbst die einfachsten Arbeitsabläufe sein können, vor allem, wenn ein Unternehmen seine ganz eigenen Systeme und Programme benutzt. Aus diesem Grund bieten wir unseren „Neuen“ zum Anfang ihrer Zeit bei STA Travel eine intensive Rundum-Schulung bei uns in Frankfurt an.

Was erwartet neue Mitarbeiter bei der Schulung?
Die 14tägige „Newhire-Schulung“ beginnt mit einem Einführungstag, an dem sich das Management den neuen Mitarbeitern vorstellt und seine Aufgaben und Ziele präsentiert. Weil das meistens schon mal eine geballte Ladung an Information ist, lassen wir den Tag mit einem Stadtrundgang in Frankfurt und einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Die drei Tage nach der Einführung stehen voll und ganz im Zeichen der STA Travel Produkte, denn hier unterscheiden wir uns stark von anderen Touristikunternehmen. Unsere Zielgruppe hat andere Bedürfnisse als der „normale“ Tourist, dem tragen wir mit einem auf unsere Zielgruppe abgestimmten Produktportfolio Rechnung.

Im STA Travel Schulungsraum (die Redaktion entschuldigt sich bei Sandra für den Schatten auf ihren Augen... es sieht fast so aus, als wolle sie sich mit einem Balken tarnen!)

Weiter geht unsere Newhire-Schulung mit drei Tagen Techniktraining. Da wir ein eigenes Backoffice-System nutzen, ist eine intensive Einarbeitung unerlässlich, ohne umfassende Kenntnisse ist der Arbeitsalltag im Reisebüro undenkbar.

Die beiden letzten Trainingstage sind voll und ganz dem Thema Verkauf gewidmet. Denn was nutzen die tollsten Produkte und die cleverste Technik, wenn man einfach nicht weiß, wie man ein professionelles Verkaufsgespräch führt.

Nach diesem intensiven Training starten unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bestens vorbereitet in ihren Reisebüroalltag, wo sie von einem Kollegen – einem so genannten Paten – noch eine ganze Zeit lang „on the job“ begleitet werden. Die durchweg positive Resonanz aus unseren Filialen beweist, dass unser Trainingskonzept mit seinem Mix aus Theorie und Praxisübungen genau richtig ist und sich im Arbeitsalltag bestens bewährt.

Ich habe im Lauf der Jahre sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihrem Weg in den STA Travel Arbeitsalltag begleitet und konnte jede Menge vielversprechende Karrierestarts erleben. Diese Erlebnisse machen aus meinem Job immer wieder meinen ganz persönlichen Traumjob!

Brandneue STA Travel Mitarbeiter im Juli 2010

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Google Street View – Fluch oder Segen für die Touristik?

Google Street View ist ein heiß diskutiertes Thema – nicht nur in der Politik, sondern auch in der Tourismusbranche. Im Mai 2007 wurde der Zusatzdienst zu Google Maps eingeführt und so wird bereits seit einigen Jahren darüber diskutiert, ob das Tool Fluch oder Segen für unsere Branche bedeuten wird. Florian Bauhuber von Tourismuszukunft warf bereits 2007 erste Fragen in den Raum:

„Wie wird zukünftig der Gast sein Hotel auswählen, wenn er sich die angrenzenden Straßenzüge und die zugehörige Clientel sich im Vorhinein bereits ansehen kann? Wie genau müssen Katalogtexte von Hotels sein, wenn der Gast vor der Buchung alles in Google Maps überprüfen kann? Wie wird sich das Verhalten der Nutzer und wie werden sich Reiseströme verändern?“ (Quelle: Tourismuszukunft)

Ein "Street View" in New York City

Ein Segen?
Das E-BLOG der fvw vertritt die Meinung, dass die Touristik von Google Street View nur profitieren kann. In dem gestrigen Blogpost „Mehr Weitblick bitte“ schreibt Dirk Rogl, Google Maps sei wie gemacht für die Reiseplanung. Auch Google selbst (wen wundert’s..?) ist davon überzeugt, dass Street View positive Auswirkungen auf den Tourismus haben kann:

„Ein Interesse an aktuellen und guten Karten und einer verlässlichen Navigation besteht auch außerhalb von großen Städten und abseits von Sehenswürdigkeiten. Insbesondere kleinere Städte und Gemeinden mit geringerem Marketingbudget können zudem mit Hilfe von Street View weltweit die Vorzüge ihrer Umgebung zeigen und somit den Tourismus fördern.“ (Quelle: Google)

In Googles aktueller Printanzeige heißt es, Google Street View diene der Planung der nächsten Urlaubs- oder Geschäftsreise und biete dem User zu seiner Suchanfrage passende Anzeigen von Hotels, Flug- oder Städtereisenanbietern.

Auch ich bin der Meinung, dass Google Street View eine sehr spannende Entwicklung ist, die sich positiv auf unsere Branche auswirken wird. Für STA Travel und andere Anbieter von Fern- und Weltreisen hoffe ich, dass der Rundumblick am Computer Touristen noch mehr Lust auf die große weite Welt macht. Ich habe mich eben durch die Straßen von Sydney geklickt – da flammt bei mir sofort das Fernweh auf! Eine Weltkarte, wo Google schon überall mit dem Kamerawagen war, findet ihr übrigens hier…

Wird Google Street View den Deutschlandtourismus fördern? Denkbar ist es ja, dass eingefleischte Weltenbummler plötzlich zwei Wochen Fehmarn buchen, weil sie sich erst per Street View mit eigenen Augen von der Schönheit der Insel vergewissern konnten. Letztendlich wird es darauf ankommen, wie Urlaubsregionen Google Street View einsetzen (z.B. mit Sonderaktionen oder Guides) und wie Hotelmanager ihr Haus im Netz präsentieren und Werbemöglichkeiten für sich nutzen. So werden z.B. Google Maps AdWords durch Street View doch noch ein bisschen attraktiver  – besonders für standortabhängige Unternehmen wie Hotels und Freizeitbetriebe.

Google Street View fängt auch amüsante Situationen ein

Oder doch ein Fluch?
Auch wenn ich Google Street View gegenüber positiv eingestellt bin, so kann ich mir mit ein wenig Fantasie auch Schwierigkeiten für die Touristik ausmalen. Nur mal ein paar überspitzte Gedankenspiele: Wird es bald Reiseführer für virtuelle Städtetrips via Street View geben und zu einem Einbruch der Real-Life-Kurztrips kommen? Wird es für unsere Mitarbeiter in den Reisebüros schwieriger, Reisen in Regionen zu verkaufen, in denen das Google Auto noch nicht war?

Und was bedeutet Street View für Hotels? Wird ein B&B mit unspektakulärer Fassade Buchungsrückgänge spüren? Wird ein Hotel jahrelang mit schlechter Auslastung bestraft, nur weil es zum Zeitpunkt des vorbeirauschenden Google-Vögelchens ein Gerüst vor dem Haus hatte? Ich weiß aus Erfahrung, dass viele kleinere Hotels bereits mit ihrem TripAdvisor-Listing und den eingehenden Bewertungen ziemlich überfordert sind. Wie verunsichert sind sie dann erst, wenn Touristen bei ihnen anrufen und fragen, ob man in den Hotelzimmern strengen Bauernhofgeruch ertragen muss – man hätte bei Google Street View neben dem Hotel eine Art Kuhstall gesichtet.

Google Street View: der Park "Auckland Domain"

Wer wird es nutzen?
Müssen wir uns vor der „Fluch oder Segen“-Diskussion nicht erst mal fragen, wer Street View eigentlich nutzen wird? Ich denke, webaffine Reisende werden in Google Street View einen Mehrwert sehen und darum früher oder später ganz selbstverständlich in ihre Reiseplanung miteinbeziehen – genau wie sie schon Google Earth, TripAdvisor, Reiseforen, MySkyStatus oder dopplr nutzen.

Anderen werden all diese Tools vollkommen schnuppe sein. Sie pfeifen auf Bewertungsplattformen und vertrauen stattdessen weiterhin der Erfahrung ihres Reisebüros und ihrer (Real-Life-)Freunde, sie haben Fotoalben statt flickr Premiumaccounts, schreiben Postkarten anstatt Facebook Statusmeldungen und sitzen eben nicht grübelnd vor dem Rechner um irgendwie herauszufinden, ob das Google Street View Foto mit dem Gerüst ums Hotel nicht doch eventuell schon veraltet ist.

Wer hat's verstanden? Die Schweizer!

Wer hat’s verstanden? Die Schweizer!
Nur um mal ein Nutzungsbeispiel zu nennen: Schweiz Tourismus hat bereits einen Weg gefunden, Street View für das Tourismusmarketing zu nutzen. Bereits seit 2009 können Interessierte aus aller Welt sich in 360° Rundumansicht von der Schönheit der Schweiz überzeugen. Schweiz Tourismus war offizieller Partner beim Schweiz-Launch von Google Street View vor ca. einem Jahr und integrierte als erste nationale Tourismusorganisation Street View in seine Homepage: MySwitzerland.com/map (Anmerkung für alle, die Street View noch nicht genutzt haben: Einfach das gelbe Männchen per „drag and drop“ auf eine der blau markierten, bereits abfotografierten Straßen/Regionen ziehen). Die Schweiz Touristik sieht in Street View also eher Segen als Fluch und nutzt die  (kostengünstigen) Möglichkeiten der interaktiven Panoramakarten von Google als unterstützende Destinationswerbung.

Veranstaltungstipp für Touristiker:
Auf dem fvw-Kongress am 14. September wird Googles Deutschland-Chef Stefan Tweraser die Key Note Speach halten. Wir dürfen gespannt sein auf Lösungsansätze, Nutzungsmöglichkeiten und Ideen!

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Maori-Kultur in Neuseeland

Dies ist der vierte Blogbeitrag einer mehrteiligen Serie über einen FAM-Trip nach Neuseeland mit neun STA Travel Mitarbeitern vom 23. Mai bis 1. Juni 2010. Den vorherigen Beitrag über Auckland Harbour findet ihr hier

Die Abenteuerreise durch Neuseeland führt die Gruppe als nächstes in das Maori Dorf Whakarewarewa, in dem der Stamm Tuhourangi/Ngati Wahiao seinen eigenen Weg gefunden hat die geheimnisvolle Kultur der Maori aufrechtzuerhalten.

Die Geschichte des Dorfes
Der seit über 200 Jahren in Whakarewarewa lebende Stamm der Tuhourangi/Ngati Wahiao nennt seine in einem geothermischen Areal gelegene Stadt kurz Whaka, obwohl die ursprüngliche Bezeichnung viel bedeutungsvoller ist: Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao, zu deutsch „Der Aufstand der Krieger von Wahiao“. Seit 1998 bieten die Einheimischen allen Besuchern das lebendige Whaka: die Thermal Village Tour durch das Dorf lässt die Touristen am Leben und den Traditionen des Maori Stammes teilhaben.


Whaka ist das größte Geysirfeld in Neuseeland und beeindruckt mit seinen etwa 500 heißen Quellen, Geysiren und Schlammtöpfen. Der bekannteste aktive Geysir Pohutu bricht stündlich aus. Ein Spektakel, dass man sich nicht entgehen lassen sollte!

Die Thermal Village Tour
Auf der Tour durch das Dorf bekommt man einen wunderbaren Einblick in das Leben der Maori. Ich habe sie als sehr freundlich, offen und sympathisch kennengelernt. Die Maori sind sich ihrer einzigartigen Umwelt bewusst und immer darauf bedacht, sie zu schützen. Wir haben einer Maori-Frau dabei zusehen können, wie sie für uns ein traditionelles Essen auf einem heißen vulkanischen Felsen zubereitet hat. Das Kochen dauert zwar etwas länger, aber wir waren alle begeistert von dem Essen: Mais, Karotten, eine Art Kartoffel, Rindfleisch, Salat und Semmelbrösel.
Einfach, aber gut! Und als Dessert gab es Eis, Banane und Zimtbrot.


Die traditionellen Tänze und Gesänge der Maori

Der Poi-Tanz (Balltanz) ist auch hierzulande bekannt, stammt aber tatsächlich aus der Maori-Kultur und wird ausschließlich von Frauen ausgeführt. Die Frau hält hierfür in jeder Hand eine Schnur mit einem Ball an jedem Ende, damit führt sie zu Musik rhythmische Bewegungen aus und zeichnet mit den Bällen Figuren in die Luft – ursprünglich um dem auf Brautschau befindlichen Mann Reaktions- und Koordinationsvermögen zu beweisen.

Der traditionelle Haka-Tanz ist den männlichen Maori vorbehalten und dient zur psychischen und physischen Vorbereitung auf den Kampf. Wenn das nationale Rugby-Team Neuseelands vor jedem Match den traditionellen Haka aufführen, läuft nicht nur den Gegnern eine Gänsehaut über den Rücken.

Der Haka ist aber nicht nur ein Maori-Kriegstanz, es gibt auch Hakas, bei denen Frauen oder Kinder mittanzen, Tänze die zur Begrüßung besonderer Gäste dienen oder als Auszeichnung für eine gute Tat. Während des „Te Matatini“, dem neuseeländischen Kapa Haka Festival (nächster Termin: Februar 2011), kann man mehr über die verschiedenen Hakas und die dahinterstehenden Traditionen der Maori erfahren. An drei Tagen finden die Tanzfestspiele statt. Die teilnehmenden Maori-Gruppen treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, dazu gehören neben den Haka-Tänzen auch Gesangsstile.

Die Moteatea ist ein klassischer Maori Gesang von Frauen und Männern, der ohne Instrumente und Tanz durchgeführt wird. Für gewöhnlich findet dieser Gesang nach der traditionellen Whaikorero, einer Rede, statt.

Im Gegensatz zu der Moteatea ist der Waiata-a-Ringa ein Gesang der durch Instrumente und Tanz unterstützt wird. Tanz bedeutet hier aber meistens nur die Bewegung der Hände, die die Geschichte des Liedes widerspiegeln soll. Die Bewegung der Hand bedeutet Leben, denn wo Bewegung ist, ist Leben!

Ein einmaliges Erlebnis
Für uns wurden diese traditionellen Tänze und Gesänge der Maori im Dorf aufgeführt. Es war eine faszinierende Erfahrung diese völlig andere Kultur kennen zu lernen und zu beobachten. Wir konnten uns sogar selbst beteiligen und den Poi-Tanz und den Maori-Kriegstanz ausprobieren.

Es war einfach einmalig und hat uns allen wirklich sehr viel Spaß gemacht! Die Erinnerung daran bringt mich immer noch zum Schmunzeln…

Weiterlesen… (Teil 5 der mehrteiligen Serie über den FAM-Trip nach Neuseeland)

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Ein Wochenende in… Helsinki

Die finnische Hauptstadt Helsinki ist das ideale Ziel für einen spontanen Wochenendtrip. Die Stadt, die 2012 World Design Capital sein wird, ist besonders für Design-Liebhaber eine Reise wert. Helsinki ist offiziell zweisprachig (6,2 Prozent der Einwohner von Helsinki sind schwedische Muttersprachler), daher sind viele Schilder im Stadtbild auf Finnisch und Schwedisch. Wer selbst kein Finnisch spricht, kommt mit Englisch ohne Probleme weiter. Fast jeder Einwohner Helsinkis spricht meiner Erfahrung nach gut Englisch. Ich hoffe, ich kann euch mit meinem Blogpost Lust auf die Stadt machen (Anmerkung: da ich noch nie im Winter in Finnland war, sind meine Tipps eher für ein sommerliches Wochenende gedacht).

Zum Sommer in Finnland gehört eine Tüte Zuckererbsen zum knabbern!

Freitag – erstmal ankommen

Nachmittag:
Ankommen, im Hotel einchecken und rumlaufen.

Abend:
Cool und jung ist das Kitch, Eat & Drink. Hier gibt es Pasta, Suppen, Salate und Burger in entspannter Atmosphäre.

Adresse: Kitch, Eat & Drink, Yrjönkatu 30, Helsinki

Für ein paar Dinks empfehle ich dir die Rooftop Bar Ateljee Bar. Von hier hat man den schönsten Ausblick auf Helsinki. Die Bar hat Freitags bis 2 Uhr geöffnet.

Adresse: Sokos Hotel Torni / Ateljee Bar, Yrjonkatu 26, Helsinki

Samstag – ein Sommertag rund um den Hafen von Helsinki

Morgen
Nach dem Frühstück im Hotel geht es gleich runter zum Hafen, wo es immer voll und lebendig ist und oft riesige Fähren und gigantische Kreuzfahrtschiffe zu bestaunen sind. Nach einem Hafenspaziergang geht es in die Alte Markthalle (Vanha Kaupahalli). Hier kann man wunderbar stöbern und staunen. Hier gibt es einfach alles: von frischem Fisch, Fleisch und Gemüse bis hin zu Tierfellen und Rentier Kebap. Mein Tipp: Deck dich hier mit Köstlichkeiten für ein Picknick ein und probier auch mal ungewöhnliche finnische Spezialitäten wie Kalakukko, in Brot eingebackener Fisch aus der ostfinnischen Region Kuopio.

Öffnungszeiten Alte Markthalle: jeden Tag 8-18 Uhr

Vormittag
Mit einer Linienfähre geht es bei schönem Wetter rüber zu der kleinen Festungsinsel Suomenlinna, die 1991 in das UNESCO-Verzeichnis des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Die Suomenlinna-Fähren fahren vom Marktplatz und Suomenlinna in der Regel einmal stündlich. In den Sommermonaten am Tag drei oder vier Mal pro Stunde.

Preis: Die Suomenlinna-Fahrkarten kosten 3,80 Euro und gelten 12 Stunden lang.

Festungsinsel Suomenlinna

Mittag
Den Mittag verbringst du dann bei einem unvergesslichen Picknick auf der Insel Suomenlinna. Hier kann man wunderbar ein paar Stunden faul in der Sonne auf einem Felsen liegen und spazieren gehen.

Esplanade Park

Nachmittag
Wieder zurück am Hafen schlenderst du am Esplanade-Park (Esplanadi) entlang. Auf beiden Straßen Pohjoisesplanadi und Eteläesplanadi gibt es tolle Shopping-Möglichkeiten, unter anderem findest du hier finnische Design-Firmen wie Aarikka, Marimekko, Arabia oder iittala. Nicht zu vergessen das Kaufhaus Stockmann – ein Klassiker in Helsinki! Bei Artek können Designbegeisterte sich Möbelklassiker anschauen. Mit ein bisschen Glück kannst du auf der Esplanade auch kostenlosen Konzerten in einem kleinen Pavillon lauschen oder dir einfach nur an einer der typisch finnischen Eisbuden ein Eis kaufen (wahnsinnig lecker!) und das bunte Treiben beobachten. Wer mutig ist probiert Lakritzeis (Finnen lieben Lakritze), meine Favoriten sind jedoch Birne, Heidelbeer und Pfefferminz.

Restaurant Sundmans

Abend
Wer Lust hat, in Helsinki mal so richtig schick essen zu gehen, dem sei das Sundmans direkt am Hafen ans Herz gelegt. Im Restaurant oben gibt es wunderbar komponierte Menüs, die zwischen 45 und 80 Euro liegen und in denen frischer Fisch oft die Hauptrolle spielt (gibt aber auch ein „grünes Menü“ für Vegetarier). Das Restaurant hat Montag bis Samstag von 18-24 Uhr geöffnet. Unbedingt reservieren!

Wer es etwas bodenständiger mag, ist im Sundmans Krog im Erdgeschoss des gleichen Hauses besser aufgehoben. Hier kannst du kleinere Menüs und a la carte bestellen.

Adresse: Sundmans, Eteläranta 16, Helsinki

Felsenkirche

Sonntag – Sightseeing in Helsinki

Morgen
Am mobilsten und günstigsten kommst du mit einem CityBike durch die Stadt. An 26 Stellen kann man die Fahrräder kostenlos entleihen und wieder zurückgeben (2 Euro Pfand). Mehr Informationen zum CityBike und eine Karte findest du hier… Wenn du in Helsinki bist, sollest du nicht die berühmte Felsenkirche (Temppeliaukion kirkko) verpassen. Von oben wurde ein riesiges Loch in den Felsen gesprengt und da hinein eine Kirche gebaut. 22 Kilometer Kupferdraht wurden für die aufgewickelte Kuppel verarbeitet – zusammen mit den 180 Fenstern sorgt sie für eine einzigartige Lichtatmosphäre. Informiere dich vorher über das Programm, denn hier finden wegen der tollen Akustik häufig Klavier- und Orgelkonzerte statt.

Adresse: Temppeliaukion kirkko, Lutherinkatu 3, 00100 Helsinki

Von der Felsenkirche ist es nicht weit bis zum Sibelius Denkmal, das von Eila Hiltunen zu Ehren des finnischen Komponisten Jean Sibelius (1865-1957) errichtet wurde. Und wenn du schon mal dort bist, radele ein bisschen am Meeresufer entlang und schau in dem kleinen Cafe Regatta vorbei. Finnland hat eine ausgeprägte Kaffeekultur – die Finnen machen gern zu jeder Tageszeit Kaffeepäuschen. Dazu darf ein Stück Pulla (Hefegebäck) nicht fehlen!

Adresse: Cafe Regatta, Merikannontie 10, 00250 Helsinki, Finnland

Sibelius Denkmal

Mittag und Nachmittag
Fahr zurück zum Hafen – auf dem Markt findest du zahlreiche Optionen für einen günstigen Mittagssnack zum Mitnehmen, ohne dass du das CityBike irgendwo abstellen musst. Zum Beispiel gebratenes Lachsfilet mit kleinen Kartoffeln für etwa 7 Euro. Pass auf die Möwen auf – die mögen dein Mittagessen auch!! Von da aus geht es zu einem weiteren Wahrzeichen von Helsinki: Der leuchtend weiße Dom von Helsinki (Helsingin tuomiokirkko oder Suurkirkko). Er wurde von dem Deutschen Carl Ludwig Engel entworfen.

Der Dom von Helsinki

Nur drei Straßen weiter findest du die Uspenski-Kathedrale (Uspenskin katedraali), deren Innenraum unglaublich prunkvoll und beeindruckend ist. Sie ist die größte orthodoxe Kirche Westeuropas. Geöffnet ist die Kirche von Oktober bis April Di-Fr 9.30-16.00, Sa 9.30-14.00, So 12.00-15.00, Mo geschlossen. Mai bis September Mo u. Mi-Sa 9.30-16.00, Di 9.30-18.00, So 12.00-15.00. Der Eintritt ist frei.

Uspenski Kathedrale

Dein Wochenende ist leider schon vorbei und es geht zurück zum Flughafen.

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Tipps zur Anreise
Zahlreiche Fluggesellschaften bringen dich nach Helsinki, zum Beispiel die Lufthansa, Finnair oder Austrian Airlines.

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Unterkunft
Zum Beispiel das Hotel Sello in Espoo, etwas außerhalb von Helsinki. Es ist stylish eingerichtet und bietet ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis. Man kann mit dem Zug (12 Minuten) oder dem Bus (20 Minuten) in die Innenstadt fahren.
Zur Hotelbuchung…

Adresse: Hotel Sello, Leppavaarankatu 1, 02600 Espoo, Helsinki
Preis:
ca. 80 Euro pro Doppelzimmer inklusive Frühstück

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Nützliche Vokabeln auf Finnisch
Hallo – Hei
Tschüß – Hei Hei
Kiitos – Danke
Prost! – Kippis!
Ich spreche kein Finnisch – (Minä ) en puhu suomea

eins – yksi
zwei – kaksi
drei – kolme
vier – neljä
fünf – viisi
sechs – kuusi
sieben – seitsemän
acht – kahdeksan
neun – yhdeksän
zehn – kymmenen

Montag – maanantai (ma)
Dienstag – tiistai (ti)
Mittwoch – keskiviikko (ke)
Donnerstag – torstai (to)
Freitag – perjantai (pe)
Samstag – lauantai (la)
Sonntag – sunnuntai (su)

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Vielen Dank an meinen persönlichen Reiseführer Tapio für die tollen Fotos von Helsinki!

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Schlaft gut!

Bisher habe ich die Schlafbrille eher als Reiseschnickschnack für die verwöhnte Diva auf Reisen belächelt. Ich gebe zu, die Brille verleiht verknautschten Gesichtern ein bisschen Glamour, wie Audrey Hepburn in „Breakfast at Tiffany’s“ gezeigt hat.

Steckt vielleicht noch mehr in dem unförmigen Stofflappen mit Gummizug? Bringt die Schlafbrille auf Reisen tatsächlich Vorteile? Ich habe gehört, sie soll den Schlaf im Flieger zu Schönheitsschlaf aufwerten: Die Dunkelheit über den Augen sorgt dafür, dass das Hormon Melatonin ausgeschüttet wird. Und das soll dann für einen tieferen, erholsameren Schlaf sorgen – und soll dazu noch aktiv gegen Falten wirken.  Ein weiteres Plus: Man muss heute nicht auf die langweiligen Einheitsmodelle der Fluglinien zurückgreifen, sondern kann die Schlafbrille in hübschen Designs kaufen – wie zum Beispiel individuell angefertigt bei DaWanda oder bei Schlafbrille.de

Fotos und Schlafbrillen von schlafbrille.de

Was meint ihr, ist die Schlafbrille kurz davor, das Handgepäck von STA Travellern zu erobern? Oder bleibt sie für euch Diven-Schnickschnack?

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21 neue UNESCO Welterbestätten

Das Welterbekomitee der UNESCO hat 21 Stätten neu in ihre Liste des Welterbes aufgenommen, die somit auf insgesamt 911 Stätten anwächst: 704 Kulturerbestätten, 180 Naturerbestätten und 27 Stätten, die zu beiden Kategorien zählen. Vielleicht inspirieren euch diese einzigartigen Landschaften und besonderen Stätten der Welt ja bei eurer Urlaubsplanung?

Neue Naturerbestätten

Putorana-Plateau in Russland (Dupkun See)

Neue Kultur- und Naturerbestätten

17th century canal ring of Amsterdam inside the Singelgracht

Stadtviertel und Kanalsystem innerhalb der Singelgracht in Amsterdam

Neue Kulturerbestätten

Die prähistorischen Höhlen von Yagul und Mitla im Tal von Oaxaca

Foto Dupkun See: UNESCO/Kantor V.
Foto Amsterdam: UNESCO/Robert de Jong
Foto Mexiko: UNESCO/CONACULTA/INAH

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