Ausbildungsoffensive bei STA Travel

Traumausbildungsberuf: Reiseverkehrskauffrau/ -mann

Gute Entscheidung! Du hast dir einen sehr spannenden Beruf ausgesucht. Reisen verkaufen und Kunden beraten, mit Tipps versorgen und natürlich selber die Welt entdecken gehören zum Beruf. Da sollte doch keine Langeweile aufkommen. Doch was passiert in der Ausbildung? Darfst du nur Kataloge einräumen und den Kunden einen Kaffee kochen? Hey, das wäre doch schrecklich. Soll so dein Alltag aussehen?

Oder doch lieber so?

STA Travel bildet in der Praxis aus – in 18 STA Travel Shops bieten wir schon jetzt eine Ausbildung mit Perspektive an und es werden immer mehr. Unsere Auszubildenden sind mitten im Geschehen. Das heißt du bist im Shop und ganz nah an den Kunden und kannst mit und von erfahrenen Kollegen lernen.

Wie das in der Wirklichkeit aussieht erfährst du in diesem Video mit unserer Auszubildenden Leonie


Darüber hinaus steckt dich unsere Leidenschaft fürs Reisen sicher an. Und spätestens wenn wir dich im Rahmen der Ausbildung auf Firmenkosten in die Ferne schicken, hat dich das Reisefieber erwischt.

Lust auf eine Ausbildung bei STA Travel? Offene Ausbildungsplätze findest du hier…

Klar haben wir bei all der Arbeit auch viel Spaß miteinander und bieten Perspektiven. Zum Beispiel garantieren wir dir bei Eignung eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung und anschließend viele Karriereoptionen. Denn STA Travel expandiert derzeit stark und mit jedem neuen STA Travel Reisebüro ergeben sich neue Perspektiven für dich. Ein umfassendes Weiterbildungsprogramm und ein spannendes Talentmanagement fördern dabei deine Entwicklung und bringen dich auch persönlich weiter.

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Wir wollen dein schrecklichstes Weihnachtsgeschenk…

Nun ist Weihnachten schon wieder vorbei. Alle Plätzchen sind gegessen, auch die Weihnachtsgans musste dran glauben und viele Geschenke haben den Besitzer gewechselt. Dieses Jahr gibt’s bei STA Travel vom 27.12. bis zum 31.12.2010 eine ganz besondere Aktion: Du kannst dein schrecklichstes Weihnachtsgeschenk bei uns eintauschen!
Bring uns einfach die hässliche Vase von Oma, die Wollsocken der Tante, das Rentiergeschirr vom Bruder oder das Kitschgeschenk der Freundin und du bekommst 3 Nächte in deiner Wahldestination von uns geschenkt.

Mach mit und werd dein schrecklichstes Geschenk los: Deinen Gutschein kannst du dir gleich ausdrucken und damit in den STA Travel Shop (DE | AT | CH ) in deiner Stadt gehen. Beeil dich – das Angebot gilt nur für die ersten 100 Kunden!

Alle Geschenke kommen einem wohltätigen Zweck zu Gute!

Wir wollen dein schrecklichstes Weihnachtsgeschenk!

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STA Travel Weihnachtsohrwürmer

Es weihnachtet sehr bei STA Travel… und was darf außer Lebkuchen, Glühwein und Schnee nicht fehlen? Natürlich die Weihnachtshits! Im Radio läuft gerade ein besinnlicher Weihnachtssong nach dem anderen – einige singt man lauthals mit, andere würde man mittlerweile gerne erst im nächsten Jahr wieder hören. Wir haben mal ein paar Kollegen gefragt, ohne welchen Weihnachtssong sie dieses Jahr nicht leben können…

♫ ♪♪ Die STA Travel Weihnachtsohrwürmer 2010 ♫♪♫


1. Silent Night, Holy Night –
Mahalia Jackson (Besinnliches von Susi aus Frankfurt und Suzanne aus der Schweiz, Janine aus Dresden mag die Boyz II Men Version am liebsten)
2. Driving Home For Christmas – Chris Rea (von Kathrin aus Wien)
3. Do they know it’s Christmas – Band Aid (Bettina aus Innsbruck mag den Benefiz-Song)
4. All I Want For Christmas Is You – Mariah Carey (von Fabio aus Bern)
5. White Christmas – Bing Crosby (70 Jahre alt ist der Klassiker von Olivia aus Frankfurt)
6. Jingle Bells – Roberto Blanco (Weihnachtshit von Thomas aus Frankfurt)
7. Be a child at christmas time – Doris Day (von Tina aus Frankfurt)
8. Merry Christmas Everyone – Shakin Stevens (von Claudia und Alexandra aus Innsbruck)
9. Kommet ihr Hirten – …  (singt Robert aus Frankfurt am liebsten selbst)
10. Rudi the red nosed reindeer – Dean Martin (von Daniel aus Frankfurt)
11. Wonderful dream – Melanie Thornton (summt Jenni aus Frankfurt)
12. Last Christmas – Wham (von Rea aus Zürich)
13. Sylvian Joululaulu – Jari Sillanpää (finnisch wird’s bei Tobias aus Basel)
14. Have yourself a merry little Christmas – Frank Sinatra (von Angelique aus Innsbruck)

Bild cc ginnerobot via Flickr

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Bücherflohmarkt bei STA Travel

Die Idee zu einem Bücherflohmarkt habe ich aus einem Urlaub in den USA mitgebracht. Das wollte ich unbedingt gleich bei uns nachmachen. Für das internationale STA Travel Planeterra Projekt in Thailand wollten wir in diesem Jahr ohnehin noch Spendengelder sammeln – wieso das Ganze also nicht mit einem schönen Bücherflohmarkt, Kaffee und Kuchen verbinden? Gesagt, getan! Die gesamte Personalabteilung hat unseren Bücherflohmarkt organisiert: 8 Mitarbeiter haben leckeren Kuchen und selbstgemachte Muffins mitgebracht, Bücher, DVDs und CDs wurden im Vorfeld von ungefähr 25 Kollegen zusammengetragen.

Am 15.12. war es dann soweit: rund 500 Bücher konnten durchstöbert und gekauft werden. Der Kuchen war recht schnell weg, einige Kollegen kamen mit traurigen Gesichtern zurück: kein Kuchen mehr da! Andere kamen vollgepackt mit Büchern und DVDs an den Arbeitsplatz zurück. Besonders spannend war die große Auswahl der Bücher: ein besonderes Highlight „Köcheln und Röcheln mit Peggy Bundy“. Von wem das wohl gespendet wurde?

Über 80 STA Travel Mitarbeiter haben Bücher gekauft, einige sind trotzdem übriggeblieben. Die Restbestände werden wir der Stadtbücherei in Oberursel spenden und ein paar richtig aktuelle, noch gut erhaltene Bücher wollen wir mit der Aktion Bookcrossing auf Reisen schicken.

Vielen Dank noch mal an alle lieben Spender und die fleißigen Bücherkäufer und Kuchenesser. Das STA Travel und Planeterra Gemeinschaftsprojekt in Koh Pra Thong, Thailand freut sich über 370,33 €. Die Insel wurde von der Tsunamikatastrophe 2004 stark getroffen und leidet immer noch unter den Folgen. STA Travel und Planeterra errichten ein Ausbildungszentrum, das den Gemeinden aus Südthailand dabei behilflich sein soll, eine nachhaltige und umweltverträgliche Tourismusentwicklung umzusetzen.

Hier Stöbern die STA Travel Mitarbeiter!

Feature Bild cc Emily Carlin via Flickr

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Der Tag am Meer

Dies ist der achte Blogbeitrag der mehrteiligen Serie über einen FAM-Trip nach Neuseeland mit neun STA Travel Mitarbeitern vom 23. Mai bis 1. Juni 2010. Den vorherigen Beitrag findet ihr hier…

Der Tag am Meer war der erste Tag außerhalb von Auckland und führte uns zunächst durch weite Felder ins „echte Neuseeland“. Hot Water Beach und Cathedral Cove hießen die Ziele am heutigen Tag. Kaum am Strand von Hot Water Beach angekommen, fühlten sich einige von uns sportlich inspiriert: Jana beeindruckte mit einem Flick-Flack (oder hast du doch ein Rad geschlagen…?). Björn und Gila glänzten mit einer „Baywatch“-Einlage, die Fotos von Laura, Denise und mir sehen eher nach Stretching aus.

Hot Water Beach verdankt seinen Namen – wer hätt’s gedacht – heißem Wasser. Aus der Erde drücken heiße, unterirdische Quellen an die Erdoberfläche. Eine Art natürliche Fußbodenheizung. Praktisch, dass sich diese Quellen auch noch direkt am Strand befinden. So kann man sich mit seinen Füßen im Sand einbuddeln und die Wärme spüren. Wegen Ebbe und Flut gibt es sogar ein optimales Zeitfenster, in dem man sich ganz entspannt seine eigene Badewanne ausbuddeln und sich ins heiße Wasser legen kann. Dieses optimale Zeitfenster haben wir aber mal ganz optimal verpasst. Als wir am Hot Water Beach ankamen, kam mit uns auch die Flut. Wir sind also schnell, schnell an den Strand gerannt, haben schnell, schnell, die Füße tief in den Sand gesteckt, haben ganz schnell die Wärme gespürt…uns ganz schnell darüber gefreut…und sind bei der nächsten drohenden Welle wieder ganz schnell auf die rettenden Klippen gesprungen, um nicht nass zu werden. Aber eigentlich hätten wir uns alle auch gleich mit unseren hochgekrempelten Hosen oder Röcken komplett ins Wasser werfen können. Es hätte keinen Unterschied gemacht, ich glaube, wir waren alle klitschnass. Aber Hot Water Beach überzeugte nicht nur mit heißen Quellen, sondern auch mit strahlendblauem Himmel, alles halb so schlimm also.

Die nächste Station war die ca. 20 Busminuten entfernte Cathedral Cove, wo sich der strahlendblaue Himmel hinter ein paar Regenwolken versteckte. Mal wieder ein Beweis für das sich rasch ändernde Wetter in Neuseeland. Der Name „Cathedral Cove“ kommt von einer Art Höhle, welche zwei kleine Buchten als Durchgang miteinander verbindet. Diese Höhle soll an eine Kathedrale erinnern… da blieben die Namensgeber wohl ziemlich lange im heißen Wasser in einer der selbstgebuddelten Badewannen am Hot Water Beach… Schön ist es aber allemal. Bizarre Felsformen, kleine Buchten, ruhiges Wasser und flach abfallender Sandstrand, eingerahmt von einer dichtbewachsenen Wand aus Bäumen, Pflanzen und meterhohen Farnen. An einer Seite der Felswand plätschert ein Wasserfall aus ca. 15 Meter Höhe auf den Strand hinunter. Idealer Spot für ein Gruppenfoto. Sportlich inspiriert natürlich.

Im Mai wird früh und schnell dunkel in Neuseeland. Unsere Unterkunft – den am Meer gelegenen Campingplatz in Hahei – erreichten wir über einen 45-minütigen Mondschein-Strandspaziergang.

Unsere beiden Guides von Adventure Tours Australia, Lucky und Casey, bekochten uns abends mit frischeln Muscheln… ne, frischen Muscheln. Dazu gab’s ein (?) Glas Wein. Der Tag am Meer endete angemessen.

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Skiurlaub in Ischgl: Kunst im Schnee

Wer zum Skifahren oder Boarden häufiger nach Ischgl fährt, kennt sie bestimmt: die überdimensionalen Schneeskulpturen „Formen in weiß„! Jedes Jahr im Januar erschaffen Bildhauer riesige Kunstwerke aus Schnee, die dann bis zur Schneeschmelze im Mai zu bewundern sind. Dieses tolle Schnee-Event findet schon seit 18 Jahren statt – das diesjährige Motto ist „Vampire“. Zwischen dem 10. und 14. Januar können Winterurlauber den Künstlern bei ihrer Arbeit in der Open-Air Galerie der Silvretta Arena sogar zuschauen. Viel Spaß dabei und Ski heil!

Fotos: ischgl.com

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Unsere spannendste Praktikumsstelle: Assistent(in) der Geschäftsführung

Du studierst und möchtest (oder musst…) im Rahmen eines Praxissemesters ein Praktikum machen? Wir haben eine wirklich spannende Praktikumsstelle zu vergeben, denn wir suchen zum dritten Mal einen Assistenten oder eine Assistentin der Geschäftsführung (-> zur Stellenanzeige). Optimal wäre es, wenn du ein abgeschlossenes Grundstudium/Vordiplom eines wirtschaftswissenschaftlichen Studienganges hast.

Du fragst dich bestimmt, warum dieses Praktikum jetzt so besonders spannend sein soll? Weil wir dir Einblicke in alle Unternehmensprozesse geben und du die Chance bekommst, unsere Expansion aktiv zu unterstützen. Außerdem lassen wir dich selbständig arbeiten und eigene Projekte betreuen. Natürlich wird das Praktikum bezahlt – und das gar nicht schlecht! Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Alles weitere wird dir Vicky erzählen, die bis März 2011 Assistentin der Geschäftsführung ist. Wir haben sie gefragt, was ihre Aufgaben sind, was ihr bei STA Travel besonders viel Spaß macht und was ihr „Nachfolger“ an Kenntnissen und Eigenschaften mitbringen sollte.

Liebe Vicky, kannst du uns kurz erzählen, was deine Aufgaben während des Praktikums sind?

Vielen Dank, Vicky! Und wie sollte dein Nachfolger sein? Was sollte er an Kenntnissen und Eigenschaften mitbringen?

Und eine letzte Frage: Was macht dir bei deinem Praktikum bei STA Travel am meisten Spaß?

Dankeschön! Wir wünschen dir noch eine spannende Zeit bei uns!

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Christmas Shopping Tipps

Du hast für dieses Jahr noch ein paar Urlaubstage übrig? Was hältst du von einem spontanen Christmas Shopping Trip? Städte wie New York, London oder Paris sind absolute Klassiker für stimmungsvolle Adventseinkäufe, Weihnachtsstimmung und Winterromantik. Aber auch Stockholm, Prag oder Dublin eignen sich meiner Meinung nach toll für einen Christmas Shopping Kurzurlaub in der Adventszeit!

Schlittschuhlaufen im Central Park, Manhattan

 

Christmas Shopping – welche Stadt darf’s denn sein?

In New York sollte man beim Christmas Shopping häufiger mal eine Pause einlegen und zum Beispiel einen Nachmittag im verschneiten Central Park verbringen und dort Eislaufen gehen (nicht so teuer und überfüllt wie die Eislaufbahn am Rockefeller Center). In London kommt man wunderbar in Weihnachtsstimmung, wenn man am Trafalgar Square oder in der St. Paul’s Cathedral den Carol Singers lauscht. Wer zum Christmas Shopping nach Paris fliegt, sollte einmal einen Blick auf die üppig beleuchteten Champs-Elysées werfen – und sich dann schnell in die Weihnachtsstraßen der weniger überfüllten Viertel zurückziehen. Zum Beispiel in die Fußgängerzone an der Rue Cadet im 9. Arrondissement, im 14. Arrondissement in die Rue Daguerre oder im 5. Arrondissement in die Rue Mouffetard. In Stockholm liegen die hübschesten kleinen Läden auf der wunderbar geschmückten Altstadt-Insel (gamla stan). Um dem Trubel zu entkommen schlage ich einen langen Spaziergang durch das Freilichtmuseum Skansen vor, das zugeschneit wirklich am allerschönsten ist und in der Vorweihnachtszeit ein tolles Programm bietet! In Prag gibt es schöne Weihnachtsmärkte mit böhmischen Souvenirs und handgemachten traditionellen Weihnachtsdekorationen, zum Beispiel am Altstädter Ring. Wichtige Vokabeln für einen Christmas Shopping Trip nach Prag: Glühwein heißt svarak, Honigwein heißt medovina. Viel Spaß! In Dublin lohnt es sich, mal über den Docklands Christmas Market zu bummeln und einem der vielen Christmas Carols Konzerte in der Stadt zuzuhören. Wunderschön ist auch ein Spaziergang im Airfield Park – vor allem, wenn es ein bisschen geschneit hat!

Adventszeit in der Altstadt von Stockholm

 

Ein paar allgemeine Christmas Shopping Tipps:
  1. Macht euch vorher eine Liste mit Geschenkideen und Dingen, die ihr (für euch oder andere) kaufen möchtet – und hakt beim Shoppen ab, was ihr schon besorgt habt. Sonst läuft man Gefahr, einfach mit der gezückten Kreditkarte durch die schön geschmückte Stadt zu laufen und impulsartig alles zu kaufen, was einem gefällt. Klar wandert auch vieles spontan in die Einkaufstasche – aber mit einer Liste verhindert ihr, dass ihr den Überblick verliert und im ganzen Trubel ein Geschenk für jemanden vergesst.
  2. Legt euren Christmas Shopping Trip nicht unbedingt aufs Wochenende! Zwar ist es in einer Stadt wie New York immer voll, aber es shoppt sich an Werktagen einfach deutlich entspannter als am Samstag… bedenkt auch, dass in manchen Ländern die Läden sonntags gar nicht geöffnet haben.
  3. Früh aufstehen! Ich rate euch, euch nicht zu spät in den Shopping-Trubel zu stürzen. Dann ist es nicht so überfüllt und das Service-Personal ist noch nicht so gestresst und besonders freundlich.
  4. Die Vorweihnachtszeit ist eine tolle Zeit für Schnäppchen! Geht in jedem Shop erstmal zu den „SALE“-Schildern und schaut, ob etwas schönes dabei ist.
  5. Denkt auch beim Christmas Shopping an die Umwelt und lasst euch nicht bei jedem Einkauf eine Plastiktüte geben. Papiertüten sind doch sowieso viel schöner!
  6. Kassenbons unbedingt bis nach Weihnachten aufbewahren!
  7. Belohnt euch selbst! Ein heißer Karamell-Kaffee, Chai-Tee oder Glühwein hebt die Weihnachtsstimmung und sorgt für Wärme.

Lust auf Christmas Shopping bekommen? Dann schau doch mal auf unsere aktuellen Reiseangebote auf statravel.de und statravel.at!

Foto Central Park Ice Skating cc fotologic via flickr.com
Foto Stockholm cc Michael Cavén via flickr.com

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Mein erster Tag in… Kambodscha

Nach unserem Tag in Thailand folgt eine Busfahrt in Richtung der kambodschanischen Grenze. Ganz früh am Morgen erwartet uns schon das Frühstücksbuffett mit Reis, warmen Gerichten und Toast mit Marmelade für den, der es europäischer mag.

Einreise nach Kambodscha
Entlang der grünen Landschaft halten wir ein paar Mal für Toilettenstopps. Klar gibt es hier keine Toiletten wie wir sie in Deutschland gewohnt sind. Es handelt sich um gekachelte viereckige aus dem Boden erhobene Wannen. Klospülung – was ist das? Das Wasser wird aus einem Becken geschöpft. Toilettenpapier – wo bist du und wohin damit? Reisetipp: Wer on the road in Kambodscha unterwegs ist, sollte immer eine Rolle Toilettenpapier dabei haben. Und wer nicht das komplette nationale Abwassersystem lahm legen will, der schmeißt das Klopapier in einen Abfallbehälter statt es herunterzuspülen.

Der Bus fährt uns bis kurz vor die Grenze von Kambodscha. Hier befindet sich ein kleines örtliches Reisebüro und ein anliegendes Restaurant, wo wir Platz nehmen, nachdem unser Gepäck ausgeladen wurde. Hier sollen wir einige Formalitäten erledigen. Es ist seltsam, im Geruch von gebratenem Reis offizielle Dokumente auszufüllen. Drei Formulare später sprechen wir über die Zahlungsmöglichkeiten für das Visum (35 USD, 1300THB,oder sogar 35€). Wer keine zwei Passfotos mitgebracht hat, kann gegen einen kleinen Aufpreis noch welche machen lassen.

Laut Reiseplan sollen wir wenn wir in Kambodscha sind mit einem lokalen Bus mach Siem Reap fahren, auf den wir aber noch ca. zwei Stunden warten müssen. Sofort bietet uns das lokale Reisebüro einen persönlichen Bus an, der uns sofort abholen würde. Wir entscheiden uns diese 200 THB (ca. 5 €) pro Person zu investieren um früher im Hotelpool zu sein. Aber nun müssen wir erst mal über die Grenze. Wir bekommen unsere Pässe zurück, wo nun schon, wie durch Zauberhand, das Visum für Kambodscha klebt.

Jetzt geht es zu Fuß zur Grenze. „Beware of Pickpockets“ erklärt uns eine Asiatin, die uns zur Grenze führt, und geht sicher, dass jeder seine Ausreisekarte für Thailand im Pass hat. Wir kommen in einen großen klimatisierten Raum an, mit mehreren Schaltern und den üblichen Menschenschlangen davor. Ok, das ist dann wohl die Passkontrolle. Zur Verwunderung aller hängt hier ein Fernsehgerät, wo ein Musik-Kanal dramatische Liebesstorys zeigt. Weniger offiziell aber unterhaltend. Pass abgeben, scannen, Stempel, Stempel und durch. Wir werden vorbei an Casinos geführt, entlang dreckiger, lauter Straßen und durch den „Welcome to Cambodia“–Bogen. Hier wartet ein kleiner nicht klimatisierter Raum mit weniger Schaltern auf uns – Einreise nach Kambodscha. Die Asiatin begleitet uns weiterhin, das scheint im Preis für den privaten Bus wohl mit drin gewesen zu sein. Zusammen mit ihr fahren wir in einem lokalen Bus zu einer Busstation, wo unser Privatbus schon bereit steht.

Einreise nach Kambodscha

Spätestens auf dieser Busfahrt Richtung Siem Reap merkt jeder, ab hier wird unsere Erlebnisreise durch Kambodscha authentisch. Kühe laufen auf der Straße, klapprige LKW mit ca. 20 Personen fahren an uns vorbei. Häuser, auf Stelzen gebaut, stehen auf lehmigem vom Wasser aufgeweichtem Boden. Man spürt an jeder Ecke die Armut des Landes, das nach jahrzehntelangen Bürgerkriegen, dem Vietnamkrieg und der Diktatur der Roten Khmer wirtschaftlich ziemlich am Boden ist. Fast an jedem Haus gibt es etwas zu kaufen (alles für den täglichen Bedarf ). Nach dreistündiger Fahrt kommen wir im Angkor Way Hotel in Siem Reap an und werden mit duftenden kalten Tüchern auf einem Tablett begrüßt. Da ich mittlerweile total angeschwollene Fesseln habe, entscheide ich mich gegen ein Angkor Bier, denn Alkohol entzieht ja bekanntlich Wasser. Doch obwohl ich versuche viel zu trinken, werde ich dieses Problem erst in Deutschland wieder los.

Siem Reap
Wir sparen uns das Geld für das Tuk Tuk und laufen in die Stadt. Wir wollen noch vor dem Abendessen zum Nachtmarkt. Da wir aber noch keine Dollars haben müssen wir erst einmal einen Geldautomaten suchen. Man bekommt hier an den Automaten auch nur Dollar und das obwohl die Währung eigentlich Riel ist. Doch hier wird der Dollar bevorzugt, was allerdings dazu führt, dass wir nicht so günstig einkaufen können, da es nicht viel billiger als einen Dollar geht.

Siem Reap ist größer als man denkt. Wir schaffen es nicht zu Markt. In Dunkelheit und noch großer Hitze machen wir uns – mit Geld – auf zu einem Restaurant, wo alle essen wollen. Dabei kommen wir an vielen Pagoden und kleinen Tempeln vorbei, wo man sich trifft und betet. Für 9 Dollar bekomme ich ein riesigen Blatt in dem sich mein gebratener Reis befindet, einen Pina Colada und ein Wasser.

Alle entscheiden sich dafür, doch noch zum Nachtmakt von Siem Reap zu gehen. Aber diesmal lassen wir uns fahren. Tuk Tuks sind schneller da als uns lieb ist. Wir verhandeln fünf Personen pro Tuk Tuk für drei Dollar. Der Nachtmarkt hier ist besonders schön. Schmuck, Tücher, Taschen, Lampions und Gemälde warten wundervoll angerichtet darauf gekauft zu werden. Es ist schon kurz vor Mitternacht und wer noch nichts verkauft hat, bietet einen echt günstigen Preis. An einer Ecke sitzt eine kleine Band und bietet uns Live-Musik. Ich hätte ja gern mal die Fußmassage von Fischen gehabt, die einem die Hautschuppen weg knabbern. Aber ich möchte doch noch lieber weitere Schnäppchen ergattern.

Siem Reap Nachtmarkt (cc plusgood via flickr.com)

Natürlich hatten es sich die Tuk Tuk Fahrer nicht nehmen lassen mit uns auch gleich einen Zeitpunkt für die Rückfahrt zu vereinbaren. Und da sind sie auch schon. Aber nicht nur unsere drei, sondern gleich sieben, die hoffen, wir würden vielleicht doch mit ihnen fahren. Aber wir stehen zu unserem Wort. Ein Tuk Tuk ist mit fünf Personen etwas eng, doch der etwas kühlere Wind fährt uns angenehm durch die Haare, der Roller knattert vor sich hin. Animiert durch unser Gegröle, welches Tuk Tuk wohl als erstes ankommt, veranstalten die Fahrer sogar noch ein kleines Wettrennen.

Angkor Thom
Nach einem kurzen Frühstück geht es mit unserem Guide zum Haupteingang des Angkor Archeological Parks. Der Einritt kostet 20 $. Dafür bekommt man auch eine Eintrittskarte mit seinem Bild, höchst professionell. Zu Fuß kommt man hier nicht allzu weit, deshalb fährt uns ein Bus zum Südtor. Hier sind viele Menschen und es ist schwer ein gutes Foto zu schießen. Aber das ist wohl noch nichts gegen die Hochsaison. Hier befindet sich die lange Straße der Riesen. Auf der einen Seite sind es 54 Dämonen auf der anderen 54 Götter. Erst bei genauerem Hinsehen erkenne ich, dass in dem Tor vier Gesichter und mehrere Elefanten eingemeißelt waren. Es ist ein Zeuge vergangener Kulturen und lädt uns nun ein: Kommt näher, treten ein, in ein längst vergangenes Reich.

Ich versuche, mir die Unterschiede der Bauarten zwischen Hinduistischen und Buddhistischen Gebäuden zu behalten, die der Guide uns erklärt. Denn diese Thematik begegnet uns noch öfters. Leider kann ich mich nicht so richtig in die damalige Zeit hineinversetzen, da überall Polizei ist, welche die Eintrittskarten kontrolliert und aufpasst, dass keine Steine gestohlen werden.

Ich vor dem Bayon Tempel

Der Bayon Tempel ist das Zentrum von Angkor Thom. Wir bekommen erklärt, wie die Steine aufeinander halten. Doch leider hat der Krieg hier seine Spuren hinterlassen. Unzählige Treppen führen immer höher hinauf. In fast jeder Nische stehen Buddha-Statuen und es riecht nach Räucherstäbchen. Unser Guide zeigt uns die optimale Position für ein „Nose-to-Nose-Bild“ (Nase an Nase mit einem Gesicht des Tempels).

Nach dem Mittagessen in einem etwas abseits gelegenen Restaurant geht es zu der Ta Phrom Tempelanlage (Lara Croft Tempel). Ich empfinde ihn als den Tempel, der am meisten mythische Stimmung vermittelt. Schon der Weg dorthin ist gesäumt mit Bäumen die gigantische Wurzeln haben. Man bekommt das Gefühl, jeden Moment wird alles um einen lebendig oder erwacht wieder zum leben. Alle sind ziemlich k.o. und die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns zu schaffen. Dennoch halten wir uns an die Bekleidungsvorschriften (Hose über den Knien und nicht schulterfrei). Es ist einfach ein Ausdruck von Respekt gegenüber dieser Kultur.

Ta Phrom

Größe, Majestät und zeitlose Schönheit, so würde ich beschreiben was nun folgt: Angkor Wat. Dieses beeindruckende Bauwerk ist hervorragend erhalten. Gerade als wir durch seine Tore durch sind, beginnt es wie aus heiterem Himmel zu regnen. Es entwickelt sich ein richtiger Regenschutt. Wir stehen in einer Nische und sehen dem Schauspiel zu. Die Regentropfen, die an die Mauer schlagen bekommen wir als erfrischenden Sprühregen ab. Als der Himmel sich etwas beruhigt steigen wir noch auf die höchste Ebene hinauf. Die Treppe ist extrem steil und die Stufen glatt. Der Ausblick lohnt sich: Ein von dicken Regenwolken verhangener Himmel unterbrochen von ein paar glitzernden Sonnenstrahlen so weit das Auge über die Baumkronen blicken kann.

Kaum hat man all diese Eindrücke verarbeitet wird man bei den Bussen mit unzähligen Schnäppchen-Angeboten bedrängt. Armreifen (handgemacht): „Lady, 10 for 1$, I give you 15 for 1$.“ Das gleiche gilt für Postkarten oder Tücher. Da die Armreifen aber wirklich schön sind, kaufen sie einige. Das führt dann zu Kindertrauben die sich um uns scharen, in der Hoffnung auch das große Geschäft zu machen.

Für einen herrlichen Ausblick mit Sonnenuntergangs-Dramatik werden wir zu unserem letzten Tempel für heute gefahren. Da hat das Programm wirklich nicht zu viel versprochen. Hinter uns blitzt es. Um nicht vom Regen überrascht zu werden klettern wir nach und nach über die steilen Stufen nach unten.

Zurück in Siem Reap steht erstmal Duschen auf dem Programm. Mit einem T-Shirt pro Tag hatte ich mich gehörig verschätzt. Später wird uns eine Auswahl asiatischer Gerichte in einem von allen Seiten offenen Restaurant serviert. Im Hintergrund ist ein leises melodisches Kling, Klang, Pling, Plong zu vernehmen. Eine Kambodschanerin spielt auf einem Holzklang–Instrument für unser Wohlbefinden. Für einen Absacker geht es anschließend noch für die meisten in die Pubstreet (Straße nahe dem Nachtmarkt mit vielen Bars und Kneipen). Ein perfekter Abschluss für einen Tag in einem fremden Land voller Kultur und Highlights.

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Dobre doshli! Reisetipps für Bulgarien

Dobre doshli – Willkommen in Bulgarien!
Bisher war mir Bulgarien nur als günstiges Pauschal-Reiseziel bekannt. Ich assoziierte mit diesem Land lediglich Begriffe wie Sonnen- und Goldstrand, feucht-fröhliche Partys und das zu billigen Preisen. Zugegeben, ich war von Vorurteilen geprägt und hatte wenig Interesse diese zu widerlegen. Bis eine bulgarische Freundin mich fragte, ob ich Lust hätte, sie zu einem Filmdreh in ihr Heimland zu begleiten. Und in der Tat wurde ich eines besseren belehrt und entdeckte ein wunderschönes Land, das mich mit seiner Ursprünglichkeit und seiner Gastfreundschaft bis heute begeistert.

Die Hauptstadt Sofia
Begonnen hat unsere Reise in Sofia, der Hauptstadt. Einen interessanten Einblick in die jahrhundertealte Historie der, von der sozialistischen Epoche geprägten Stadt, bekam ich bei einem Rundgang durch das Regierungsviertel, einem Besuch der Alexander Newski Kathedrale und der Besichtigung von alten Mauerstücken aus der Römerzeit. Archäologische Funde deuten sogar darauf hin, dass es hier schon vor 8000 Jahren eine steinzeitliche Siedlung gab. Danach schlenderten wir gemütlich über einen Flohmarkt unweit des Nationaltheaters. Neben landestypischen Handarbeiten, allerlei Krimskrams, Matrjoschka-Puppen, werden hier, wie man es aus Berlin kennt, Überbleibsel aus der Sowjetzeit feil geboten.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug ins nahe gelegene Vitoshagebirge, das mit seinem höchsten Gipfel, dem Tscherni Wrach (2290 Meter) über die zwei Millionen Stadt wacht. Nur eine halbe Stunde von der Stadt entfernt kann man hier Natur pur genießen und den Tag in einer der traditionellen Tavernen ausklingen lassen. Zudem ist das Gebirge bestens geeignet zum Klettern, Wandern und Ski fahren.

Mit dem Auto fuhren wir weiter nach Kamen Bryag, einem kleinen Ort, nicht weit von der Grenze zu Rumänien. Quer durchs Land ging es vorbei an den hügeligen, grünen Ausläufern des Balkangebirges, unendlich weiten Sonnenblumenfeldern, zahlreichen Seen bis hin zur Küste am Schwarzen Meer. Während der Fahrt überholten wir mehrmals Zigeuner, die mit Pony und voll beladenem Karren die holprigen Straßen entlang jagten. Der Anblick hat mich wieder und wieder begeistert und mich fragen lassen, wer denn nun in einer anderen Zeit zu leben scheint. Bei genauerem Hinsehen allerdings wichen die romantisch-nostalgischen Gefühle der traurigen Realität. Die Karren sind mehr als klapprig, die Ponys oft mager und struppig. Immer noch gehören die bulgarischen Zigeuner zu den Ärmsten im Land. Sie leben in Ghettos, Schulbildung ist den wenigsten gegönnt und häufig werden die Kinder zum Betteln auf die Straße geschickt.

Nach einer guten Tagesreise mit mehreren Pausen erreichten wir spät abends unser Ziel. Kamen Bryag ist ein verschlafenes 150 Seelen Dorf mit einem kleinen Zentrum, bestehend aus dem Rathaus, der Kirche, einem Tante Emma Geschäft und einem Laden, der witziger Weise asiatische Souvenirs wie Taschen, Holzfrösche und Armbänder anbietet und außerdem als Treffpunkt für die Besucher des Ortes dient. Hier gibt es sogar einen Spot für wireless Internet. Von der Hauptstraße gehen drei bis vier staubige Wege ab, an denen sich alte, verwitterte Häuschen mit modernen Wohnhäusern abwechseln. Teils schön bepflanzt mit bunten Blumen und kleinen Obstgärten, teils heruntergekommen mit rostigen Zäunen und verwachsenen Toren.

Nicht weit vom Ort befindet sich das Archäologische Naturschutzgebiet von Yailata, in dem sich die Überreste eines thrakischen Friedhofs befinden. Ein schmaler Pfad führt an den von Blumen und Gräsern überwucherten Ruinen einer byzantinischen Stadt und Festungsanlage vorbei zu den uralten in die Felsen gebauten Wohnhöhlen. Eine Wanderung durch dieses Gebiet lohnt sich nicht nur für geschichtlich Interessierte. Die sagenumwobene, raue Landschaft mit ihren steil abfallenden Klippen strahlt eine zauberhafte Ruhe aus und nimmt seine Besucher in ihren Bann.

Etwa vier Kilometer von Kamen Bryag entfernt, in Tyulenovo, gibt es eine weitere Attraktion dieser Region. An über 90 Routen kann man sich hier beim DWS, Deep Water Soloing, ausleben. Dabei handelt es sich um ungesichertes Klettern – „Free climbing“ – über dem Meer. Neben Mallorca ist dies der einzige Ort in Europa, an dem es praktiziert wird. Jedes Jahr findet Anfang August eine Art Kletterfestival statt. Javor, der Organisator des Treffens, war es, der vor vielen Jahren die Routen entdeckt und erprobt hat. Wer sicher gehen will, fragt am besten in den „Drei Kastanien“ in Kamen Bryag nach ihm und schließt sich seiner Truppe an.

Für reine Badeurlauber ist die Region nicht unbedingt geeignet. Zwar gibt es auch Buchten an die man ohne große Kletterakrobatik gelangt, jedoch findet man kaum Schatten und spätestens wenn man wieder aus dem Wasser hinaus will, erfordert es, je nach Windstärke und Strömung, einiges an Geschick, um die glitschigen Felsen hochzuklettern. Besser ist es, ein Stück weiter nach Shabla zu fahren. Shabla ist nur wenige Kilometer von der Grenze zu Rumänien entfernt und der östlichste Punkt Bulgariens. Der lange, weiße Sandstrand lädt ein zu ausgedehnten Spaziergängen, das flach abfallende Wasser zum Baden und im angrenzenden Wäldchen treffen sich die Kletterer zum entspannenden Slacklinen.

Ich empfehle allen, die das ursprüngliche Bulgarien, fernab vom Massentourismus kennen lernen möchten, sich ab Sofia einen Mietwagen zu nehmen. Zwar besteht auch die Möglichkeit, nach Varna zu fliegen oder von Sofia aus mit einem der mehr oder weniger komfortablen Reisebusse bis Varna und von dort mit dem regionalen Bus nach Kamen Bryag zu fahren, allerdings verkehrt dieser nur zwei Mal täglich und Vorort kommt man sonst nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß weiter. Was bei 40 Grad nicht gerade ein Vergnügen ist! Außerdem bekommt man mit der Besichtigung der Hauptstadt und der Fahrt an die Küste einen wunderbaren Einblick in die vielfältige und kontrastreiche Schönheit des Landes. Die Unterkünfte in Kamen Bryag und Umgebung sind einfach und sehr günstig, außerdem ist es Gang und Gebe sein Zelt direkt an der Küste aufzuschlagen.

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Heiraten mit Sand unter den Füssen!

Es wird kühler draußen, man kuschelt sich gemeinsam auf die Couch und genießt die Zeit zu zweit. Für viele der ideale Zeitpunkt einen romantischen Antrag unterm Weihnachtsbaum zu machen. Im neuen Jahr geht’s dann erst richtig los: die Planung beginnt! Wie soll die perfekte Hochzeit sein und wo soll sie stattfinden? Immer mehr Paare entscheiden sich für eine außergewöhnliche Zeremonie im Ausland im engsten Familien- und Freundeskreis.

Als mein jetziger Ehemann mir vor mittlerweile über einem Jahr den Heiratsantrag gemacht hat, wusste ich bereits wie ich mir unseren „besonderen Tag“ vorstelle.  Eigentlich wusste ich dies schon als ich das erste Mal als kleines Mädchen von einer Hochzeit geträumt hatte! (Anmerkung der Redaktion: alle Frauen können das bestätigen!)

Da wir nicht die üblichen Pauschalreisenden sind, wollten wir auch keine organisierte Hochzeit von einem Hotelmanager. Wir wollten was echtes, was romantisches, was einzigartiges!!! Und Familie und die engsten Freunde sollten dabei sein.

Ist ja nicht so einfach von Österreich aus eine Destination zu finden, wo alles passt. Sollte es die Südsee oder doch besser die Karibik sein? Spike war dagegen (Spike ist unser Mischlingsrüde, der  natürlich unbedingt dabei sein musste). Auch Mama wollte nicht mehr als 4 Stunden fliegen… Und der Schwiegerpapa hat gleich mal über den bevorstehenden Jetlag gejammert… Jedem muss man es recht machen, aber in erster Linie sollte es doch der Tag der Brautleute werden!

Nach langem hin und her bin ich auf die Insel Mallorca gestoßen. Von Europa aus gut erreichbar, die Tickets kosten kein Vermögen, die Flugdauer ist auch super überschaubar und die Insel selbst hat soviel zu bieten.

Ich habe mir eine Hochzeitsagentur auf Mallorca gesucht, die uns einen freien Theologen und einen Gitarristen besorgte.

Zu sechzehnt ging es am 7. September 2010 von Salzburg direkt auf die Insel. Schon im Flugzeug hatten wir großen Spaß. Ich habe jedem eine Hawaii-Blumenkette besorgt, damit auch jeder wusste, wer zur Hochzeitsgesellschaft gehörte. Bei traumhaftem Wetter sind  wir mit unseren Mietautos nach Burger in unsere riesige, idyllische Finca mit Pool gefahren. Unsere Eltern haben wir in einem nahegelegenen Hotel untergebracht. Optimal! Für Mallorca habe ich ein kleines Rahmenprogramm zusammengestellt. Jeder Gast sollte die Möglichkeit haben seinen persönlichen Urlaub so zu gestalten wie er es eben möchte.

Die ersten Tage haben wir alle zusammen geholfen, um den Rest für die Strandhochzeit zu organisieren.  Das Blumendekor konnten wir direkt von der Finca mitnehmen. Am Donnerstag den 09.09. war es dann soweit. Morgens hat sich die Mädchenschar um mich gekümmert und mein Zukünftiger war mit den Männern noch eine Runde auf dem Quad unterwegs. Nachmittags haben wir uns dann alle auf der Terrasse getroffen und sind gesammelt zum ca. 20 km entfernten „Playa del Muro“ gefahren.

In einer kleinen Lounge Bar direkt am Strand haben wir uns dann mit dem Theologen und dem Gitarristen getroffen und die letzten Wünsche festgelegt. Und dann sind wir bei später Nachmittagssonne zum Strand runter… Mit den Füßen im warmen Sand, umgeben von Blumen und dem Rauschen des Meeres im Hintergrund sind wir in unser gemeinsames Eheleben gestartet. Ich konnte mir nichts Romantischeres vorstellen!

Ich werde diese Woche mein ganzes Leben nicht vergessen, es war unsere persönliche Traumhochzeit!

Wenn auch ihr den Traum von einer außergewöhnlichen Hochzeit im Ausland habt, freue ich mich wenn ich euch den einen oder anderen Tipp geben kann!

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Weihnachtsmärkte rund um die Welt

Der erste Schnee fällt, die Fenster sind mit Lichtern geschmückt, in der Luft liegt der Geruch von Orangen, Zimt und Plätzchen.. es wird weihnachtlich. In dieser Jahreszeit ist der Besuch des Weihnachtsmarktes wohl für jeden ein Muss – ohne Glühwein und Lebkuchen wär’ der Dezember auch nur halb so schön!
Entstanden ist unser Weihnachtsmarkt bereits im 14. Jahrhundert im deutschen Sprachraum. Ursprünglich wurden hier wichtige Güter wie Kleidung und Nahrungsmittel verkauft, um den bevorstehenden Winter gut überstehen zu können. Im Laufe der Jahre kamen Korbflechter, Spielzeugmacher und Verkäufer allerlei Leckereien dazu. Geröstete Kastanien, Nüsse und Lebkuchen sind die Klassiker auf Weihnachtsmärkten. Schnell verbreiteten sich weitere Traditionen wie Kerzen, Lichterketten und Weihnachtskrippen. Die Weihnachtsmärkte wurden immer größer, die Bäume imposanter, die Krippen lebensechter und die Süßwaren köstlicher.
Welcher Weihnachtsmarkt ist der schönste, wo gibt es den größten Weihnachstbaum, wo tummeln sich die meisten Besucher und wo schmeckt der Glühwein am besten?
Hier eine Auswahl internationaler Weihnachtsmärkte, die ihr dieses Jahr besuchen könnt.

Deutschland

Nürnberger Christkindlesmarkt
Den berühmtesten deutschen Christkindlesmarkt in Nürnberg gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Er findet dieses Jahr vom 26. November bis zum 24. Dezember statt. Nürnberg ist im Dezember eine prachtvoll erleuchtete Weihnachtsstadt, die jährlich von mehr als zwei Millionen Menschen besucht wird. Die kulinarischen Highlights sind natürlich die Nürnberger Lebkuchen und die Rostbratwürstchen. Der stimmungsvoll gestaltete Markt umfasst etwa 180 Holzbuden, die einheitlich mit rot-weißem Stoff verziert sind und ein traditionelles Warenangebot bieten. In Nürnberg gibt es seit 1969 ein weibliches Christkind, dass alle 2 Jahre von den Einwohnern gewählt wird. Es verkörpert die Weihnacht und verkündet die Eröffnung des Marktes jeden Freitag von der Empore der Nürnberger Frauenkirche.

Nürnberger Christkind

Dresdner Striezelmarkt
Dieses Jahr findet vom 25. November bis 24. Dezember der 576. Dresdner Striezelmarkt statt, er fand erstmals im Jahr 1434 Erwähnung. Benannt ist der Markt nach dem Gebäck Striezel, einem Vorläufer des Dresdner Christstollen. Das Highlight ist der 24 Meter hohe Weihnachtsbaum: eine 80 Jahre alte Fichte, die mit einer 310 Meter langen Lichterkette mit 620 Glühlämpchen erstrahlt. Ein weiterer Höhepunkt ist das am 2. Adventswochenende stattfindende Stollenfest. In einem Festumzug wird ein 4 Tonnen schwerer Stollen vom Zwinger zum Altmarkt gefahren, dort feierlich zerteilt und verkauft. Neben dem Dresdner Christstollen ist der Striezelmarkt für Pflaumentoffeln (kleine Männchen aus Backpflaumen), Pulsnitzer Pfefferkuchen und die große Vielfalt an Schnitzereien aus dem Erzgebirge bekannt: Pyramiden, Räuchermänner und Nussknacker. Die weltgrößte Stufenpyramide mit 42 Holzfiguren ist sogar im Guinness der Rekorde.

Dresdner Striezelmarkt

Österreich

Kultur- und Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn Wien
Ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt in einzigartigem historischem Ambiente findet sich vom 20. November bis 26. Dezember und 28. Dezember bis 2. Januar vor dem Schloss Schönbrunn in Wien. Über 70 Aussteller präsentieren Kunsthandwerk, originelle Weihnachtsgeschenke, handgefertigten Christbaumschmuck, Krippen und Geschenkideen aus natürlichen Materialien. Auf der Bühne vor dem Schloss wird Feststimmung verbreitet: hier treten Chöre, Gospels und Bläserensembles auf. Im Schloss kann man eine Krippenausstellung mit Krippen aus aller Welt bewundern. Bei einem Glühwein kann man den riesigen Weihnachtsbaum und die einmalige Schlosskulisse genießen.

Schloss Schönbrunn in Wien

Salzburger Christkindlmarkt
Der Christkindlmarkt in Salzburg hat eine lange Tradition, in seiner jetzigen Form gibt es ihn aber erst seit 1972. Unverwechselbar ist der Markt durch den als Beleuchtung dienenden Sternenhimmel und seine traditionellen Hütten. Nicht nur die Salzburger lieben den Christkindlmarkt – jährlich bestaunen rund eine Million Besucher die Weihnachtswelt. In der ganzen Stadt sind die himmlische Schar und das Christkind bekannt. Jedes Jahr werden 4 Engel und ein Christkindmädchen gewählt, die den Markt und die Weihnachtszeit in Salzburg repräsentieren.

Schweiz

Züricher Christkindlimarkt in ShopVille-RailCity
Der Züricher Christkindlimarkt ist der größte Indoor-Weihnachtsmarkt Europas und findet vom 25. November bis 24. Dezember in ShopVille-RailCity am Züricher Hauptbahnhof statt. Wo sonst Fahrgäste vorbei eilen, herrscht in der Vorweihnachtszeit besinnliches Treiben bei Glühwein und Leckereien. Besonders beeindruckend ist der wunderschöne 15 Meter hohe Weihnachtsbaum mit über 6000 glitzernden Ornamenten. Die Weihnachtsbühne bietet abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein: Kasperlitheater, Märlis, Zauberei und Gruselgeschichten.

Züricher Christkindlimarkt

Weihnachts- und Christkindli-Märt in Bremgarten (Argau)
Der Weihnachts- und Christkindlimärt in Bremgarten findet dieses Jahr vom 2. bis 5. Dezember statt und ist mit seinen 230 Marktständen einer der größten und schönsten der Schweiz. Die große Krippe mit den lebensgroßen Figuren beeindruckt die Besucherscharen jedes Jahr und verbreitet vorweihnachtliche Stimmung. Auf dem Riesenrad kann man das Markttreiben aus der Engelsperspektive betrachten und im Adventshaus Märchen lauschen.

Frankreich

Strasbourg Christkindelsmärik
Ganz Strasbourg ist liebevoll dekoriert und gilt als schönste Weihnachtsstadt Europas. Vom 27. November bis zum 31. Dezember gibt es in der Stadt insgesamt 11 Weihnachtsmärkte – der älteste französische Weihnachtsmarkt wurde bereits 1570 gegründet und findet um das prächtige Münster statt. Hier können die Besucher auch den größten Weihnachtsbaum Europas bestaunen. Das ist kein Zufall: die Tannenbaumtradition kommt aus dem Elsass und wurde von dort erst nach Deutschland und dann in die umliegenden Länder getragen. Der Christkindelsmärik Strasbourg ist für das Kunsthandwerk und den schönen Weihnachtsschmuck bekannt.

Strasbourg Christkindelsmärik

England

Frankfurt Christmas Market in Birmingham
Auch in England findet man seit einigen Jahren die Tradition des Weihnachtsmarktes. Seit 1997 wird in Birmingham der Frankfurter Christmas Market in großen Containern importiert und auf dem Victoria Square liebevoll errichtet. Mit über 180 Ständen ist es der größte Weihnachtsmarkt Englands und zieht jedes Jahr mehr als 3 Millionen Besucher an – mehr als das Original in Frankfurt! Der Bratwurstzauber in Birmingham findet dieses Jahr vom 18. bis 23. Dezember statt. Der Glühwein wird hier aus Original Frankfurter Weihnachtsbechern ausgeschenkt und auch die Lebkuchenherzen mit dem ‚Schatzi’ Aufdruck sind sehr begehrt. Sogar die Karten sind mit deutschen Preisen gekennzeichnet, bezahlt werden darf allerdings mit Pfund.

Christmas Market Birmingham

Lettland

Christmas Market Riga
Der Christmas Market in Riga ist der größte im Baltikum: der überdimensionale Weihnachtsbaum erstrahlt dieses Jahr vom 28. November bis 9. Januar vor der beeindruckenden Kulisse des Rathauses. Zudem ist er sogar der älteste in Osteuropa, der erste Weihnachtsbaum wurde der Legende nach im Jahr 1510 auf dem Rathausplatz aufgestellt. Riga gilt als Hauptstadt des Weihnachtsbaums. Egal ob der erste Tannenbaum in Strasbourg oder Riga stand – schön, dass sich die Tradition so verbreitet hat. Auf dem Weihnachtsmarkt werden handgefertigte Kunstwerke und wärmende Likörspezialitäten angeboten.

USA

Christkindlmarket Chicago

Christkindl Market Chicago

Seit 15 Jahren findet der größte Christkindlmarkt der USA in Chicago statt: dieses Jahr erfreut der traditionelle deutsche Weihnachtsmarkt vom 24. November bis 24. Dezember über 700.000 Besucher. Vorbild ist der bekannte Nürnberger Christkindlesmarkt, der in die moderne und internationale Metropole Chicago weihnachtliche Stimmung und deutsche Tradition bringt. Zwischen den hohen Wolkenkratzern findet man ein beschauliches Weihnachtsdorf mit den typischen rot-weißen Holzbuden. Genau wie auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt ist in Chicago nicht Santa Claus, sondern das Christkind in Form einer hübschen Frau mit goldenem Haar der Star der Weihnachtszeit.

Japan

Deutscher Weihnachtsmarkt Osaka
Auch im fernen Japan gibt es in diesem Jahr wieder ein bisschen deutsche Tradition und Weihnachtsstimmung. Vom 19. November bis 26. Dezember feiert ganz Osaka auf dem Wonder Square am Umeda Sky Building vor dem höchsten Weihnachtsbaum der Welt. Genau wie bei uns gibt es viele festlich geschmückte Verkaufstände, Lebkuchen, Glühwein, Weihnachtsdekoration und typisch deutsche Weihnachtsgeschenke. Besondere Highlights sind die Krippe mit den lebensgroßen Figuren und das historische Kinderkarussell.

Habt ihr einen Lieblingsweihnachtsmarkt oder seid ihr vielleicht schon mal im Ausland auf einem Weihnachtsmarkt gewesen? Ratet welche Nation am meisten Weihnachtsmarkttourismus betreibt? 🙂
Quelle der Bilder: Webseiten der Weihnachtsmärkte 
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„14 für Neuseeland“ – der Reisebericht

„14 für Neuseeland“ – so hieß die gemeinsame Aktion von Tourism New Zealand, Adventure Tours New Zealand, STA Travel und Qantas in Zusammenarbeit mit dem Reiseportal 4trips. Auf einer Microsite hatten rund 200 Kandidaten im September 2010 ein Profil von sich erstellt und sind vier Wochen lang eifrig auf Stimmenfang gegangen. Insgesamt 40.000 Stimmen wurden abgegeben… und für diese 14 Kandidaten wurde am meisten gevotet!

v.l.n.r: Aga, Ralf, Sara, Sandra, Dariusz, Andreas, Andreas, Reyk, Ulli, Matthias, Magda, Mayra, Sven, Ela (Anm. der Redaktion: das Wasser war wirklich EISkalt!)

Diese 14 durften im Oktober gemeinsam eine Erlebnisreise nach Neuseeland antreten. Am Terminal 2 des Frankfurter Flughafens ging’s los: Kurz vor Mitternacht treffen sich die 14 Gewinner von „14 für Neuseeland“. Aber eigentlich kennen sich alle schon – jeder hat die Profile der anderen genau studiert (alle sprechen sich auch Tage später noch mit ihren Profil-Nicknames an… „Ach, da kommen die mountains!„), hier und da wurden schon Facebook-Freundschaften geschlossen und so macher Name wurde vorab neugierig gegoogelt. Nach einem langen Flug mit Qantas über Singapur und Sydney nach Auckland kann das Abenteuer beginnen: eine zweiwöchige gemeinsame Erlebnisreise quer über die Nord- und Südinsel Neuseelands.

Auckland und Bay of Islands
Am Flughafen in Auckland wartet bereits Kerry, unser Guide von Adventure Tours New Zealand, der uns die kommenden zwei Wochen durch das Land fahren und führen wird. „Welcome to the best country in the world!“ Kein Zweifel, die Kiwis sind stolz auf ihr Land – zu Recht, wie wir später noch merken werden!

Unser Guide Kerry von Adventure Tours

Ein schnelles Gruppenfoto mit etwas müden Gesichtern und schon geht’s zu unserer ersten Unterkunft, dem Nomads Hostel in Auckland. Die erste Herausforderung: 14 Reisende auf Vierbettzimmer aufteilen. Hat geklappt. Zweite Herausforderung: die Uhr richtig auf die Neuseeland-Zeit umstellen. Hat nicht so gut geklappt. Um 5 Uhr Nachts klopft es an die Tür. Aufstehen!! Nein Reyk, du darfst die Uhr ruhig NOCH zwei Stunden weiter vor stellen! 😉

Die erste Busfahrt führt uns gen Norden nach Paihia, einem kleinen Küstenstädtchen. Vorher machen wir Halt an einem gigantischen, 800 Jahre alten Kauri Baum, an dem Marine Reserve Goat Island und an einem traumhaften einsamen Sandstrand. Alle 14 zücken fleißig ihre Kameras. Schnell steht fest: Ulli ist am besten ausgestattet (sogar ein 3D-Objektiv hat er dabei!), Sven und Aga sind aber mindestens genauso bestrebt, wirklich jedem Winkel Neuseelands ein schönes Motiv zu entlocken. Ela und Mayra vertreiben sich die Zeit lieber mit gemeinsamen Jonglieren. Andreas und Dariusz köpfen schon mal die ersten Flaschen neuseeländischen Wein. Abends in Paihia warten BBQ, Bier und Rugby auf uns – die All Blacks spielen gegen die Aussies! Was für ein Spiel!! Dass die neuseeländische Nationalmannschaft an diesem Abend knapp verliert, bekommen wir allerdings schon nicht mehr mit. Der Jetlag zwingt uns alle in die Betten.

Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Boot durch die Bay of Islands, springen über Wellen, beobachten Delfine, fotografieren „The Hole in the Rock“, spüren die salzige Gischt in unseren Gesichtern und haben mächtig Spaß. Wenn es nach Ela und Mayra ginge, würde die Bootsfahrt nie enden!

Ela und Mayra

Wir verlassen das Boot an einem langen Steg, der uns auf eine ganz wunderbare einsame Insel führt: Urupukapuka. Absolute Abgeschiedenheit, Ruhe, Natur, Sonne und Meer. Wow, hier verbringen wir also die Nacht – und sonst niemand (von einem campenden Pärchen mal abgesehen)! Alle sind sich einig, diese Insel ist wirklich etwas Besonderes. Jeder macht, wozu er Lust hat: wandern, um die Insel klettern, schwimmen (nur die Mutigen bei 15 Grad Wassertemperatur), Kajak fahren, im Morgengrauen angeln gehen, Fotos machen, grillen, Rugby und Frisbee spielen, reife Grapefruits von den Bäumen schütteln und bei einem Bier dem Sonnenuntergang zuschauen. Es ist wunderschön hier… wir fragen Kerry „Müssen wir hier wirklich wieder weg?“

Urupukapuka

Neuseelands Vögel
Am nächsten Nachmittag haben wir eine Verabredung mit Sparky, einem einbeinigen Kiwi. Bevor er uns im Native Bird Recovery Center vorgestellt wird, staunen und lachen wir Tränen über Woof Woof, einen sprechenden Tui – ebenfalls ein echter Eingeborener Neuseelands. So was haben wir alle noch nie gehört – er spricht tatsächlich klar und deutlich! Ganze Sätze und mit richtig menschlicher Stimme! Schweigendes Staunen löst dagegen Sparky aus, der uns von Robert, dem Leiter der „Vogelheilanstalt“, präsentiert wird. Wir dürfen ihn streicheln – und Sara macht sogar ein Foto mit ihm!

Robert Webb, Sparky und Sara

Nach einer weiteren Nacht in Auckland verlassen wir die Spitze Neuseelands. Unser Bus verlässt die Hauptstraße und dringt – teilweise auf Schotterstraßen – immer weiter ins Innere des Landes vor. „The real New Zealand“ nennt Kerry die Region, in der sich unsere nächste Unterkunft, die Blue Duck Lodge befindet. Tiefe Canyons, ein Fluss, Wasserfälle, dichte Wälder. Hier werden wir herzlich von Menschen, Hunden, Ziegen und Lämmern empfangen. Mit einem Geländewagen erkunden wir mit Wendy, einer Mitarbeiterin auf der Blue Duck Lodge, die Umgebung und alte Maori Stätten. Wir sehen sogar zwei Blue Ducks, eine bedrohte Entenart, für dessen Erhalt sich die Blue Duck Lodge einsetzt. Danach suchen wir im Fluss nach Fossilien, füttern Lämmer und Ferkel, fahren Kajak durch verwunschene Felswände und üben uns im Axtwerfen. Wir lassen den Abend gemütlich am knisternden Lagerfeuer mit Marshmallows und neuseeländischer Reggea-Musik ausklingen. Es ist so toll hier, müssen wir wirklich wieder weg?

Sven ist auf den Hund gekommen, Magda und Dariusz im Kajak, Lagerfeuer

Tongariro Crossing
Jetzt wird es ernst: ein 19,5 km langer Wanderweg liegt vor uns… der Tongariro Crossing. Voller Vorfreude, mit dicken Wanderschuhen und vollbepackten Rucksäcken geht’s los. Ein unglaubliches Erlebnis. Wir laufen, steigen, staunen, schwitzen, fluchen, stolpern Geröllwege herunter, stapfen durch Schnee, fotografieren, pausieren, trinken (Andreas hat sogar Gipfelbier mitgebracht – cheers!), springen über Bäche und kommen alle heile und glücklich am andere Ende an. Wo uns Kerry mit einer großen Kühlbox Bier empfängt. Was für eine Belohnung! Er kennt uns zwar erst ein paar Tage, aber weiß schon genau, was uns glücklich macht! Euphorisch und erschöpft kommen wir in unserer Unterkunft an und entspannen vor dem Kamin oder im heißen Whirlpool. Wir sind sprachlos und happy… müssen wir hier wirklich wieder weg?

Im Uhrzeigersinn: Ralf beim Aufstieg, Gruppenfoto vor der Wanderung, Sven, Matthias, Aga und Dariusz im Pool nach der Wanderung, Aga auf dem Weg zum Gipfel

Am nächsten Tag steigt der eine oder andere mit etwas schweren Beinen und schmerzendem Hinterteil in den Bus ein. Was könnte die Muskeln besser lockern als ein Bungee Sprung? Wir machen einen Stopp am Mokai Gravity Canyon, wo sich Sven und Dariusz ohne zu Zögern kopfüber in die Tiefe stürzen, Magda und Matthias gemeinsam den Giant Swing wagen und Aga, Dariusz, Matthias, Magda und Andreas im Flying Fox den Canyon entlang flitzen. Danach machen wir noch einen kurzen Halt in Taihape zum Gummistiefel weitwerfen – unser Guide ist wirklich für jede Verrücktheit zu haben! Stiefel-Meister darf sich wohl Ralf nennen. Naja, möglicherweise haben Reyk und Dariusz das Ding genausoweit geschleudert wie Ralf, aber irgendwie landeten ihre Gummistiefel jedes Mal auf den angrenzenden Bahnschienen! 😉

Wellington und unser Weg auf die Südinsel
Windy Wellington“ begrüßt uns genauso wie der Name sagt – mit einer steifen Brise. Den Nachmittag verbringen wir im Te Papa Museum, wo wir eine Menge über die Geschichte Neuseelands lernen, über Maori-Kultur, die Einwanderer und vieles mehr. Ein sehr schönes, unterhaltsames, lehrreiches und beeindruckendes Museum, das ich jedem nur ans Herz legen kann! Am nächsten Morgen fahren wir sehr früh mit dem Bus auf die Fähre, die uns von der Nordinsel durch Marlbourough Sounds auf die Südinsel bringt. Die Sonne brennt vom Himmel und der strahlend blaue Himmel schenkt allen viele schöne Fotomotive. Irgendwie ahnen wir, die Südinsel meint es gut mit uns. Wir machen Stopps an den Nelson Lakes und dem Weingut Nautilus. Es ist wirklich toll, einen Guide dabeizuhaben, der das Land wie seine Westentasche kennt…

Wieder geht’s ans Meer, zum Abel Tasman Nationalpark. Man gewöhnt sich richtig an das Leben am Ozean, an das gleichmäßige Rauschen, den Geschmack in der Luft und die Weite, die man fühlt, wenn man an der Küste entlangwandert. Wir verlieben uns gleich in das „The Barn“, einem einfachen aber tollen Camp – irgendwie passt es gut zu uns. Kleine Zwei-Bett-Cabins, ein Billardtisch, drei Badewannen unter freiem Himmel, ein Outdoor-Kamin, eine offene Küche (auch unter freiem Himmel) und um uns herum nur Natur. Entspannt düsen wir mit dem Abel Tasman Wassertaxi um den Split Apple Rock herum, erspäen faule Seehunde und springen mit hochgekrempelten Hosenbeinen in den türkisblauen Pazifik und waten zum Strand. Von hier aus wandern wir 12,4 km zurück zum Camp. Aber eigentlich ist es hier am Strand in der Sonne viel zu schön, um die Schuhe wieder anzuziehen. Paradiesisch! Müssen wir hier wirklich wieder weg?

Reyk fliegt auf die Nelson Lakes, Magda fliegt über Matthias, Sandra fliegt gleich aus 4.000 m Höhe!

Am Nachmittag schlagen die Herzen von einigen schneller in der Brust: Abel Tasman Sky Diving steht auf dem Programm. Sechs sagen ja, lassen sich von den erfahrenen Fallschirmspringen einweisen, in blaue Anzüge stecken, Lederkäppchen auf den Kopf, ein letzter Gruß in die Kamera und schon geht’s in Windeseile hoch auf 4.000 km Höhe. Von unten beobachten wir, wie sich nach und nach unsere Mitreisenden als kleiner Punkt aus dem Flugzeug stürzen: Sven, Andreas, Andreas, Ulli, Sandra und Magda kommen mit einem Strahlen im Gesicht, Adrenalin in jeder Faser und teilweise tauben Ohren wieder zurück auf den Boden. Ein unbeschreibliches Gefühl!

Am nächsten Tag unserer Erlebnisreise durch Neuseeland lassen wir es ruhiger angehen, wir fahren nach Hanmer Springs. Naja, nicht alle. Andreas bemalen wir unterwegs ein Blatt Papier mit „CHCH“. Er möchte spontan per Anhalter nach Christchurch fahren, wo er seine Schwägerin besuchen möchte. Naja, unsere Reise heißt ja „Abenteuerreise“! Also stellen wir ihn mit einem Sixpack Bier am Straßenrand ab und es fahren „13 für Neuseeland“ weiter nach Hanmer Springs. Schnell die Badesachen eingepackt – nein, Matthias… Nackt-Wellness ist hier nicht angesagt, du brauchst wirklich eine Badehose! – und schon stehen wir inmitten der Thermal-Pools von Hanmer Springs und entspannen im 36°-41° heißen Wasser mit verschiedenem Mineralgehalt. Mit gelockerten Muskeln und babyweicher Haut sitzen wir bei einem Glas Rotwein zusammen und fallen danach in unsere Betten mit eingebauter Heizdecke. Ist das entspannend!! Müssen wir hier wirklich wieder weg??

Mit Blick auf das Datum merken wir, die Reise ist bald vorbei. Die Zeit verging wie im Flug – auf dem Weg von Hanmer Springs nach Christchurch verbringen wir noch einige Stunden in Kaikoura zum Whale Watching, Tauchen mit Delfinen oder einfach nur für einen einsamen Spaziergang entlang der Klippen.

Nach einer Nacht in Christchurch fliegen wir wieder nach Auckland und von dort aus zurück nach Deutschland. Vollgepackt mit unzähligen Fotos, unvergesslichen Erinnerungen, bunten „Sweet As“-T-Shirts und anderen Souvenirs verabschieden sich die „14 für Neuseeland“ von ihrem Guide Kerry, sagen „Thanks“ und natürlich „bye bye best country in the world“! Schade, wir müssen wohl tatsächlich wieder weg von hier…

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