Royal Wedding in London

Die Hochzeit des Jahres: Prince William und seine Kate haben sich heute Vormittag in der Westminster Abbey in London das Jawort gegeben.
Und ich war dabei – fast live 🙂

Bereits seit Tagen haben Besucher und vernarrte Royalisten vor dem Buckingham Palace gecampt, um das Paar und die Hochzeitsgäste aus der Nähe zu sehen. Als Langschläfer habe ich heute morgen nicht zu den Ersten auf Londons Strassen gehört… die Wedding Route war bereits seit 8 Uhr gesperrt, aus Sicherheitsgründen wurde nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern in die Nähe der Mall, des Buckingham Palace und des Trafalgar Square gelassen. Meine Freundin und ich sind dann in royalen Farben gekleidet und angemessen festlichem Kopfschmuck verziert zum Hyde Park gepilgert. Hier haben wir mit insgesamt 120.000 anderen Wedding Watchern einen unvergesslichen Tag verbracht. Viele Besucher haben auch hier schon seit Stunden ausgeharrt und die Übertragung auf den 3 riesigen Screens verfolgt. Um uns herum: klirrende Sektgläser, küssende Paare, kleine Mädchen mit Krönchen, unzählige Bräute, britisch-verkleidete Fans und Fahnen mit dem Hochzeitspaar so weit das Auge reicht. Wedding mood everywhere!

Die Hochzeitszeremonie mit 1600 geladenen Gästen in der Westminster Abbey wurde live übertragen. Wir konnten miterleben wie sich Kate und William das Eheversprechen gaben – wie insgesamt 2 Milliarden Menschen weltweit. Überall hat es Wedding Parties und Public Viewing gegeben, aber ich möchte mal behaupten, dass in der City von London die beste Stimmung war und die meisten Zuschauer aufgeregt mitgefeiert und gejubelt haben.

Nach der Trauung sind die Newly Weds in einer wunderschönen Kutsche die Wedding Route entlang gefahren und haben den Zuschauern königlich zugewunken. Wir konnten ein sehr selbstbewusstes Paar, vor allem aber eine starke und selbstsichere Braut bewundern, die in ihrem wunderschönen, stilvollen Brautkleid von Alexander McQueen die Zuschauermassen verzaubert hat.

Im Hyde Park wurde Konfetti geschmissen und wild mit den Fahnen gewedelt! Viele sind jetzt zum Buckingham Palace geströmt. Auf dem berühmten Balkon hat das Brautpaar den Besuchern zugewunken und sich den ersten offiziellen Kuss als vermähltes Paar geben. Das war wohl der Kuss des Jahres. Eigentlich waren es sogar zwei!

Ein großartiger Tag, ein wunderschönes Brautpaar, eine tolle Party.
Mein Fazit: wenn ich groß bin, will ich auch einen Prinzen heiraten :-)!


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Salzburg: Osterei gegen Reisegeld getauscht!

Vergangene Woche hatten STA Traveller die Möglichkeit, ein besonders kreativ gestaltetes Osterei im STA Travel Reisebüro Salzburg abgegeben. Als Dankeschön für die Teilnahme gab es einen Reisegutschein im Wert von 50 Euro als Startgeld für den nächsten Traumurlaub.

Die drei kreativsten Osterei-Designerinnen heißen Sarah, Kathi und Lilli – hier seht ihr ihre Kunstwerke:

Als Gewinner-Ei haben wir  Sarahs Giraffenei gekürt, damit hat zusätzlich zum Reisegutschein das Buch „Einfach eine Welreise“ von Axel Halbhuber gewonnen. Was gibt’s besseres zur Vorbereitung auf die eigene Weltreise..?

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Wüstensafari in Dubai

Dieser Blogbeitrag wurde von drei Teilnehmerinnen des STA Travel Global Bash in Dubai verfasst: Heidi Mettler, Nadja Arévalo und Christiane Boden.

Am Samstagnachmittag ging es los mit dem Highlight des Tages – die Wüstensafari stand auf dem Programm! Die Schweizer Gruppe entschied sich für den Jeep Nr. 25. War dies der Wagen mit den verrücktesten und abenteuerlustigsten Fahrer? Wir hofften es alle.

Nach einer guten Stunde Fahrt auf normal asphaltierten Strassen bogen wir ab. Die Fahrer mussten nun noch die Luft aus den Reifen lassen. Wir nutzen die Pause um Fotos von der Wüste und mit unseren Kollegen zu machen. Dann ging es ab über die steilen Sanddünen. Das war ein Spass. Obwohl einige von uns mehr Nervenkitzel verlangten, fuhr unser Fahrer eher verhalten. Entweder lag es daran, dass er nicht verstand was wir wollten („let’s Rock ’n‘ Roll“) oder er hatte Angst, dass wir ebenfalls einen empfindlichen Magen hatten. Bei einigen unserer Mitreisenden war dies der Fall. Plötzlich hielt ein Jeep nach dem anderen an und diverse Personen mussten sich übergeben. Ob dies wohl etwas mit dem Galaabend der letzten Nacht zu tun hatte? Unser Fahrer fand dies hingegen sehr lustig und fragt bei uns zur Sicherheit auch mal nach, ob wir alle ok sind. Na klar, wir Schweizer sind hart im nehmen 🙂

Nach der halbstündigen Wüstenfahrt kamen wir alle wohlauf im Beduinen Camp an. Dort erwartete uns bereits die arabische Nacht. Vor dem Nachtessen konnten wir uns noch folgendermassen beschäftigen:

1) Kamelreiten – eher nicht, die Tiere sind zwar niedlich zum anschauen, aber die riechen etwas streng…

2) Sandboarden – Nadja und Isa probierten es aus, leider war die Strecke etwas kurz…

3) Wasserpfeife rauchen – für dies konnten wir uns alle begeistern – gemütlicher geht’s nicht…

Nach dem wir uns am Buffet mit arabischen Spezialitäten gestärkt hatten, kamen wir noch in den Genuss einer Bauchtanzshow. Danach hiess es schon wieder Abschied nehmen. Unser Fahrer wartete bereits auf uns und fuhr uns im gemütlichen Tempo zurück zum Hotel Atlantis.

Die Schweizer Gruppe wollte natürlich noch nicht ins Bett. Natürlich wollten wir so ein tolles Wochenende noch gebührend ausklingen lassen. Es war noch eine Lounge im Nasimi Beach Club am Strand für STA Travel reserviert. Die Aussicht vom Strand auf die Skyline von Dubai und unsere Cocktails rundet den Abend perfekt ab. Besser konnte unser Dubai-Trip nicht enden.

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Project Earth – Expeditionsteam gesucht!

Ich bin auf ein Projekt gestoßen, das für abenteuerlustige und umweltbewusste STA Traveller interessant sein könnte: Project Earth. Es werden junge Menschen gesucht, die für das Projekt auf eine einzigartige Reise gehen: eine Expedition zu vier der am meisten gefährdeten Ökosystemen der Welt (die Antarktis, den Golf von Kalifornien, Panama und die Savanne). Das Expeditionsteam wird auf der Reise lokale Organisationen besuchen und unterstützen, die sich um den Schutz gefährdeter Lebensräume auf der ganzen Welt bemühen. Das Projekt wurde vom Automobilhersteller Opel ins Leben gerufen und findet in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Umweltaktivisten und den Medien statt.

Von den Bewerbern werden sehr gute Englischkenntnisse, großes Interesse an Umweltschutz und Klimawandel sowie körperliche Fitness erwartet.

Noch bis zum 15. Mai habt ihr die Möglichkeit, euch für die Aufnahme in das Expeditionsteam zu bewerben. Jetzt bewerben…

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STA Traveller Paula auf Weltreise – die Packliste

Unsere Gastbloggerin Paula, die gerade mit einem Round-the-World-Ticket die Welt bereist, hat uns vor der Abreise ihre Packliste zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass auch andere STA Traveller von ihrer detaillierten Auflistung profitieren können, die ebenfalls eine Weltreise planen! Ich sehe auf Paulas Foto übrigens ein Glas Nutella – davon steht in der Liste gar nichts!! 😉

Kleidung

Schuhe

Waschzeug

Für die Nacht

Unterhaltung

Küche

Geld + Papiere

Werkzeug

Technik

Dies + Das

Behälter

Handgepäck fürs Flugzeug

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Das STA Travel Ostergewinnspiel

STA Travel und der Osterhase schicken dich in den Urlaub!
Noch bis zum 30. April 2011 kannst du an unserer schokoladigen Osteraktion mitmachen und tolle Reisen gewinnen. Was du tun musst, um eine der Reisen zu gewinnen? Einfach schätzen, wie viele Schoggi-Ostereier wir im jeweiligen Glas versteckt haben! Die Teilnahme ist online (DE | AT | CH) möglich, wo du ein Ostereier-Glas in einer Bildergalerie ansehen kannst, aber auch in unseren schweizweit 13 STA Travel Filialen haben wir gut gefüllte Gläser stehen, deren Inhalt du direkt vor Ort erraten kannst.

Hier ein paar Schnappschüsse von des Ostergewinnspiels in Lausanne Grancy und Zürich Stadelhofen:

Viel Glück beim Raten!

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STA Traveller Paula auf Weltreise – die Vorbereitung

Wir freuen uns, euch eine neue Gastbloggerin vorzustellen: STA Traveller Paula auf Weltreise! In ihrem ersten Beitrag stellt sie sich und ihren Reisetraum vor und erzählt euch von ihren Reisevorbereitungen.

In 5 Monaten durch 3 Kontinente in 10 Länder mit 19 kg Gepäck. Lautet so eine Traumerfüllungsformel? Ja: meine! Eine Formel mit Überschussrechnung. Denn mein eigentlicher Traum hieß Neuseeland.

Als ich fünfzehn Jahre alt war, freundete ich mich mit einer Ausstauschülerin unserer Schule an. Holly kam aus Neuseeland und erzählte mir Geschichten von Menschen die Kiwis heißen, Haka tanzen und von umgedrehten Jahreszeiten. Zwei Tage nach meinem sechzehnten Geburtstag trug ich mein Sparschwein zur ortsansässigen Bank, eröffnete ein Sparkonto und zahlte seitdem monatlich auf mein Traumerfüllungskonto ein. Auch wenn ich phasenweise nur den Mindestüberweisungsbetrag von 78 Pfennigen überwies, ist am Ende eine Summe entstanden, die es mir erlaubt, mehr als nur Neuseeland zu besuchen.

Zum Glück, denn im Laufe der Jahre ist aus dem Traum, Kiwis zu treffen, der Traum „Weltreise“ geworden. Mit 27 sollte es soweit sein. Ich wollte gleich nach meinem Diplom los. Doch kurz vor den Prüfungen brach meine Welt zusammen: Diagnose Epilepsie. Es folgten wochenlange Klinikaufenthalte und eine totale Neusortierung meines Lebens.

Mein Traum blieb
Nachdem ich entgegen einiger Diagnosen dennoch mein Diplom machte, war ich angespornt auch meine Weltreise zu schaffen. Als „Reiseversicherung“ bat ich eine Freundin und meinen Freund Holm mich zu begleiten und Ende August 2010 stand der Entschluss fest. Wohin? und Wie lange? Das „Wie lang“ hatte sich schnell geklärt, Theda konnte mich drei Monate begleiten und Holm konnte sich zwei Monate frei nehmen. DANKE ihr zwei!

Wohin? Holm wollte nach Südamerika, egal wohin. Theda wollte nach Australien und wir sprachen schon lange davon mal mit der Transsib durch Russland zu düsen. Alles weitere stand mir frei zu entscheiden. Ich habe einen Freund, der in Japan lebt, das liegt so ungefähr auf der Strecke nach Australien und eine Freundin in Buenos Aires. Wenn man schon mal so weit unten ist, kann man die Fidschi-Inseln mitnehmen. Und wenn man die Weltkugel hinten umfliegt, kommt man in Chile wieder raus. So viel zu meinen groben Planungspunkten.

Also planten wir unsere erste Etappe von Moskau mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok und von dort mit der Fähre nach Japan. Kurz nach dem Planen des ersten Punktes lernte ich meine ersten zwei Lektionen: Zeit ist das Essentielle einer Weltreise! und: Mehrere Jahreszeiten bedeutet mehr Gepäck schleppen! Und schon war der erste Punkt wieder gestrichen.

Der Plan war nun: Anfang Februar 2011 los!

STA Travel hat alle Flüge zusammengebastelt und ich musste mich nur noch ums Gepäck kümmern – „nur noch“! Ich hab ungefähr 4 Wochen zum Packen gebraucht. Die empfehle ich auch jedem. Stell ’ne Kiste auf und schmeiß immer wieder das rein, was deiner Meinung nach unbedingt mit muss. Stell eine zweite daneben und pack dort das Zeug rein, was nicht unbedingt mit muss, den Rest lass im Schrank! Und dann entscheide dich am Ende nach dem Gewicht. Ich bin auf 19 Kilo gekommen. Da wird sich ohnehin noch ’ne Menge unterwegs ansammeln .

Tschüss gesagt! Und los geht’s! Nächster Stop Japan.

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Österreich: STA Travel Infoabende Lateinamerika

Was könnte es Schöneres geben, als vor einer tollen Reise aus erster Hand mehr über Land und Leute, Natur- und Kultur zu erfahren? Genau deswegen gibt es die STA Travel Infoabende! Der nächste findet am Mittwoch, 5. Mai in Graz zum Thema Lateinamerika statt, weitere Termine zum gleichen Thema findet ihr unten. Die Teilnahme ist natürlich gratis – und unter den Teilnehmern werden Reisegutscheine verlost! Hier geht’s zur Anmeldung…

STA Travel Infoabende „Lateinamerika“:

Bei den STA Travel Infoabenden Lateinamerika erzählt Axel N. Halbhuber, weltreisender Journalist und Leiter des Freizeit-Ressorts von kurier.at, von seinen ganz persönlichen Erfahrungen, die er in Costa Rica, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Peru, Chile und Argentinien gemacht hat. Außerdem zeigt er Fotos, die er auf seinem Trip geschossen hat, und liest auszugsweise aus seinem neuen Buch „Einfach eine Weltreise – 365 Tage unterwegs“, das soeben erschienen ist und auch ab Mai bei STA Travel um EUR 19,95 erhältlich ist.

Mit dabei sind natürlich auch unsere eigenen STA Travel Reiseexperten, die euch gerne rund um unser Angebot an Flügen, Round-The-World-Tickets, Erlebnisreisen, Sprachreisen, Unterkünften und Transportmöglichkeiten im Land selbst informieren.

Fotos: Axel N. Halbhuber

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Charity-Rallye nach Gambia

Ein Gastbeitrag von Daniel Reinbold und Sebastian Starke

Alles begann im Oktober 2010, als wir durch einen Freund auf diese besondere Rallye aufmerksam wurden. Die Rallye Dresden-Dakar-Banjul findet immer zweimal pro Jahr statt: im März und November. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Auto, Engagement und Hilfsbereitschaft. Gemeinsam mit den anderen Teams und Organisatoren fährt man drei Wochen lang durch sieben Länder bis nach Gambia. Dort werden dann alle Fahrzeuge versteigert. Die Erlöse gelangen an die Projekte der Dresden-Banjul-Organisation (kurz DBO), unter anderem Schulen, ein Krankenhaus, Armenspeisung, etc. Erwünscht ist natürlich das Mitbringen zahlreicher Spendenartikel.

Unsere Vorbereitungen für dieses Vorhaben nahmen fast ein halbes Jahr in Anspruch. Wir kauften einen VW Bus T4, an welchem wir zahlreiche Reparaturen, Aus-, An- und Umbauten vornahmen. Die Anforderungen an das Fahrzeug waren groß: es sollte wüstentauglich gemacht werden, aber auch viele Sachspenden transportieren und zugleich als Schlafplatz dienen. Des Weiteren kümmerten wir uns um Sach- und Geldsponsoren. STA Travel konnten wir als einen der größten Sponsoren gewinnen und bekamen die Rückflüge gesponsert. Vielen Dank! Neben einem internationalen Führerschein, Impfungen und aktuellen Reisepass, mussten wir uns um das mauretanische Visum kümmern, eine Sache für sich.

Am Sonntag, dem 6. März 2011 begann unser Abenteuer. Auf eigene Faust fuhren wir über das Rôhnetal, Barcelona, Valencia, Alicante, Murcia und Malaga bis nach Algeciras, dem ersten Pflichttreffpunkt. Dort trafen wir am 8. März abends auf den Rest der Gruppe.

Von dort aus ging es am nächsten Tag mit der Fähre nach Tanger (Marokko). Nachdem die Zollformalitäten geklärt waren (was bei der großen Gruppe einige Zeit dauerte), fuhren wir noch bis zum etwa 100km entfernten Nachtlager, von wo aus wir es dann am darauf folgenden Tag bis nach Marrakesch schafften. In Marrakesch hatten wir einen Ruhetag, um uns von den stressigen Tagen durch Europa zu erholen und die Stadt zu besichtigen. Leider regnete es in Strömen, doch waren wir dennoch sehr begeistert von dieser schönen Stadt. Lediglich die aufdringlichen Händler gingen uns ziemlich auf den Keks… Von Marrakesch aus ging es dann über das traumhafte Atlasgebirge und den Antiatlas bis nach Aglou Plage.

Das mächtige und gewaltige Atlasgebirge war eines der Highlights unserer Reise. Auf einer winzigen Straße voller Schlaglöcher kämpften wir uns die Serpentinen empor und kamen sogar auf Passhöhe in den Schnee. Immer wieder boten sich uns atemberaubende Aussichten in die Täler und Schluchten. Diese Fahrt machte süchtig, weshalb wir uns kurzerhand dazu entschlossen, auch noch den Antiatlas zu überqueren, der uns mit seiner Schönheit ebenso beeindruckte.

Weiter ging es dann von Aglou Plage nach Laayoune, wo wir in einem Beduinencamp nächtigten und von dort aus am nächsten Tag nach Dakhla fuhren. Hier hatten wir erneut einen Ruhetag, den wir für die bevorstehenden Vorbereitungen für die Wüstenetappe benötigten. Fahrzeuge, die noch keinen Unterfahrschutz hatten, mussten sich einen solchen bauen und montieren lassen. Außerdem musste man für fünf Tage Trinkwasser kaufen, sechs Liter pro Person pro Tag und die Tanks und Reservekanister mit Treibstoff füllen. Nachdem wir fast einen ganzen Tag mit Ausreise aus Marokko und Einreise nach Mauretanien verbracht hatten, fuhren wir zur so genannten versteckten Düne nahe der Grenze. Von dort aus verließen wir am kommenden Tag die Teerstraße. Ausgestattet waren wir mit drei Wüstenführern und zwei Militärjeeps à 8 Mann zur ständigen Bewachung. Uns wurde erklärt, wie wir uns beim Fahren im Sand zu verhalten haben. Nachdem wir unseren Reifendruck auf ein bar reduziert hatten, konnte das Abenteuer endgültig beginnen.

Am ersten Tag der Wüstenetappe kamen wir leider nicht sehr weit, da es zahlreiche Einsandungen und Schäden an den Autos gab. Auch am zweiten Tag kamen wir aus gleichen Gründen nur im Schneckentempo voran. Bei heißen Wüstentemperaturen zogen und schoben wir mit vereinten Kräften etliche festgefahrene Autos aus dem Sand. Aufgrund des langsamen und zähen Vorankommens, einer weiteren zerstörten Ölwanne und einem kleineren Personenunfall gab es am dritten Tag eine Planänderung. Anstatt über den Strand bis nach Nouakchott zu fahren, benutzten wir die Teerstraße. Während eines weiteren Ruhetages in der mauretanischen Hauptstadt reinigten wir uns vom Wüstensand und schlenderten über die Märkte. Unsere vorletzte Etappe führte uns nach St. Louis im Senegal. Hier pausierten wir erneut und hatten die Möglichkeit, die alte Kolonialstadt und ehemalige Hauptstadt Senegals zu erkunden. Die bittere Armut, der Müll und der ekelhafte Gestank erschütterten uns zutiefst.

Am 23. März erreichten wir nach über 7000 km Gambia und fuhren mit Polizei und Fernsehteam nach Banjul ein. An den darauf folgenden Tagen hatten wir die Möglichkeit, unsere verbliebenen Sachspenden zu verteilen und Projekte vor Ort zu besichtigen. Vier Tage später, am 27. März, wurden alle Fahrzeuge zur Versteigerung gebracht und kamen unter den Hammer. Schweren Herzens mussten wir unser treues, zuverlässiges und robustes Auto und Zuhause dem neuen Besitzer übergeben. Es brachte uns ohne Pannen und Probleme an unser Ziel.

Die Armut war schon in Marokko spürbar, steigerte sich jedoch mit jedem Kilometer, der uns näher nach Senegal und Gambia brachte. Vieles, was wir sahen, übertraf unsere Vorstellungen und schockierte uns zutiefst. Einziger Trost war hierbei die Freude, die wir vielen Kindern mit einem kleinen Geschenk machen konnten. Tausende Kugelschreiber, Radiergummis, Taschenlampen und Taschenmesser wechselten ihren Besitzer und zauberten ein Lächeln auf die Gesichter. 25 mitgebrachte Fußbälle waren mitunter die größten Freudenbringer. Auch unsere mitgeführten Verbandsmaterialien und Medikamente im Wert von über 10.000 Euro kamen in die richtigen Hände und wurden dringend benötigt. Diese Freude und Dankbarkeit ließen uns spüren, dass sich diese große Reise mit monatelanger Vorbereitung absolut gelohnt hat. Auch die ganzen Eindrücke der verschiedenen Länder, Landschaftsbilder, Kulturen, Religionen und Menschen werden uns für immer in Erinnerung bleiben. Wer einmal in der Wüste und Afrika war, wird wieder dorthin zurückkehren wollen, in diese atemberaubende Landschaft und zu diesen besonderen Menschen. Neben den vielen Eindrücken über Land und Leute, hatten wir natürlich auch sehr viel Spaß mit den anderen Teams. Es war rundum ein Erlebnis fürs Leben, von dem wir noch lange zehren werden.

Für interessierte Leser hier noch unsere Homepage, auf welcher noch mehr Informationen und Bilder dieser Tour zu finden sind: www.auf-nach-banjul.jimdo.com

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Impressionen von der „Crossing Borders“

Am 07. April 2011 fand an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft nun zum fünften Mal die Auslandsinformationsmesse Crossing Borders statt. Die Messe wird vom Career Center der Hochschule durchgeführt und wir nahmen zum zweiten Mal an der Veranstaltung teil.

Wie auch in den vergangenen Jahren, sollten die vielfältigen Möglichkeiten während der Schulzeit, zwischen Schulabschluss und Studium und die Angebote das Studium durch einen Auslandsaufenthalt zu ergänzen, präsentiert werden. Ca. 500 Messebesucher fanden den Weg bei herrlichem Frühlingswetter zur Hochschule, unser Stand war durchgehend sehr gut frequentiert, unsere neuen Kataloge, Infobroschüren und Give-Aways fanden zahlreiche Abnehmer.

Gerne werden wir uns auch im nächsten Jahr wieder an der Messe beteiligen und freuen uns jetzt schon auf viele Besucher!

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Fundstück des Tages: STA Travel in Vietnam

STA Traveller Saskia hat uns mit einem Foto überrascht: sie hat ein „STA Travel Reisebüro“ in Vietnam entdeckt! Ob wir das Shop-Design auch in Europa einführen sollten? 😉

Vielen Dank an Saskia und unser STA Travel Reisebüro in Göttingen für das Foto!

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STA Travel und WKO küren Sieger des Berufsschulwettbewerbs

Zusammen mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) haben wir Anfang dieses Jahres den Berufsschulwettbewerb „London Calling“ veranstaltet. Der Wettbewerb richtete sich an Berufsschüler im 2. Lehrjahr in den Bereichen Mediendesign und Einzelhandel. Zahlreiche Teilnehmer haben jeweils in Zweierteams kreative Projekte erarbeitet, die sie auf Englisch in Form eines Plakats oder einer kleinen Kampagne einer Fachjury präsentierten. Jetzt stehen die Gewinner des Wettbewerbs fest!

Die Teams „Tingo“ (Kristina Djurdjevic, Kleinhans CAD Systeme und Gloria Ambrosch von der Austria Online Agentur), „Reikus“ (Sabrina Kusternik und Anna Reischl, beide Verlagsgruppe News) sowie „Gut zu wissen“ (Marc Luder und Moritz Bela Szalapek, beide arbeiten bei der Wiener Zeitung) erreichten knapp hintereinander die besten drei Bewertungen. Sie werden Ende August mit STA Travel nach London reisen. Sie erwartet neben Sightseeing ein Schnuppersprachkurs, ein Besuch der Außenhandelsstelle der WKO und weitere Highlights. Wir gratulieren den Gewinnern!

Ziel von STA Travel und der „go international“-Offensive der WKO war es, Lehrlinge anzuregen, ihre Englischkenntnisse praktisch anzuwenden und in die internationale Arbeitswelt zu schnuppern. Junge Berufstätige sollen motiviert werden, sich der globalen Arbeitswelt zu öffnen.

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Kuriose Gesetze im Ausland

Reisen bedeutet Spaß, Erholung, Abenteuer, Kultur, Freiheit, Natur und vieles mehr. Wir haben Sehnsucht nach fremden Ländern und Kulturen, wollen neues Entdecken und außergewöhnliches Erleben. Kein Problem, solange man sich an länderspezifische Gesetze und Regeln hält. Wir haben die seltsamsten und lustigsten Vorschriften in anderen Ländern zusammengestellt, damit der Urlaub nicht zum Reinfall wird.

Andere Länder, andere Sitten.

Habt ihr schon Erfahrungen mit solchen ungewöhnlichen Regeln im Ausland gemacht oder vielleicht sogar schon mal gegen eines dieser Gesetze verstoßen? Erzählt uns davon… wir verraten es auch nicht weiter!

Bild via Flickr cc Cristiano Betta

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