Pack die Badehose ein… in Genf hat ein neuer STA Travel Shop eröffnet!

Ende Mai haben wir unser neues STA Travel Reisebüro in Genf mit einer ganz besonderen Aktion eröffnet: Den ersten 25 Besuchern in Badehosen versprachen wir einen gratis Flug. Mehr als 80 Leute kamen in Badehosen zur Shoperöffnung, 12 Personen haben gar vor unserem Reisebüro in der Rue Rousseau übernachtet! Das Wetter war schön und die Stimmung super – ein voller Erfolg!

 

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STA Traveller Paula auf Weltreise – Noch mehr Neuseeland

Hier geht es zum 1. Teil von Paulas Neuseeland-Erlebnissen auf ihrer Weltreise.

Wir sind immer noch in Neuseeland und wer es richtig erleben will, muss Neuseeland erwandern! Einen der eindrucksvollsten Wanderwege findet man südlich von Taupo: den Tongariro Alpin Crossing. Ein Mehr-Tages-Trek von dem man ein Zwischenstück auch an einem Tag erlaufen kann.

Schon der Tages-Trek kann mit ca. 24 km und einem Aufstieg zu 1886 Metern einschüchternd wirken. Aber alle schweißtreibende Mühe wird belohnt, wenn du einen riesigen Vulkankrater durchläufst, an einem strahlend türkisfarbenen Vulkansee umrandet von gelben Schwefelablagerungen Picknickpause machst oder zu Stein gewordene, dunkelrote Lavamasse über einen Bergkamm kriechen siehst. Tipp 6 für deinen Neuseelandbesuch: Tongariro Crossing wandern! Bei Mehr-Tages-Touren unbedingt frühzeitig Berghütten buchen!

Nach dem Tongariro Crossing fuhren wir zur Hauptstadt Neuseelands: Wellington. Von hieraus legen alle Fähren zur Südinsel nach Picton ab. Tipp 7: Fährticketpreis ins Reisebudget mit einplanen! Kann bei einem großen Campervan leicht um 300$ kosten.) In Wellington gibt es einiges zu erleben. Das House of Parliament sieht aus wie eine Torte und es gibt stündlich kostenlose Führungen, im Meeresmuseum kann man Tage verbringen, der Botanische Garten hat tolle Picknickplätze und in der Cubastreet findet man neben coolen Clubs auch für kleines Geld ganz große Küche!

Wer nicht nur mit offenen Augen sondern auch mit offenem Herzen reist, trifft unterwegs auf wundervolle Menschen. Bei aller Unterschiedlichkeit verbindet uns alle die Liebe zum Reisen und unsere Neugier auf die Welt. Für mich sind diese Begegnungen genauso wichtig wie die Besteigung eines Berges oder die Erkundung einer Stadt. Menschen machen eine Reise bunter und können oft auch ein Kompass sein und dich in eine neue Richtung navigieren. Tipp 8: Lass es zu! Wir haben am 90 Miles Beach eine Austeigerfamilie kennengelernt, die mit ihren 2 Söhnen ein paar Jahre in einem Circuswagen umherreist. Zwei Wochen später liefen wir, überrascht vom Sturm, völlig durchnässt durch die Straßen Russels. Kurze Zeit später wärmten wir uns bei Tee und Keksen am Holzofen derselben Familie. Wir haben sie zufällig in einer Seitenstraße stehen sehen.

Auf dem Segelboot in Taupo trafen wir Yumi und Thomas. Wir verbrachten danach einen Abend am Lagerfeuer und sind den Tongariro Crossing gemeinsam gewandert. Eine Woche später klopften sie morgens um halb sieben an unsere Fensterscheibe, als wir auf die Fähre nach Picton warteten. Die drei stündige Überfahrt verging wie im Flug und wir hatten neue Tipps für die Südinsel in der Tasche. Ratet mal wo ich dieses Jahr Silvester verbringe? Bei Yumi & Thomas in London. Und zum Karneval in Köln bin ich bei Aline Nicolas eingeladen, Tel Aviv schaue ich mir mit Rami an, in Neuseeland bin ich bei Barry willkommen und genauso freue ich mich, zurück in Deutschland, die Welt willkommen zu heißen, wenn meinen Einladungen nachgekommen wird… Herzlich willkommen!

Picton selbst hat nicht viel zu bieten. Nach einem Stopp im Tourismusbüro entschieden wir uns die Ostküste anzusteuern und freuten uns auf Wanderungen im Abel Tasman Nationalpark. Dort angekommen gibt es drei Unterkunftsmöglichkeiten. Ich kann mit Nachdruck den Campingplatz „The Barn“ empfehlen. Es gibt neben kleinen Bungalows, ein Hostel und Campingplätze. Das Schönste ist: Sie haben Badewannen unter freiem Himmel, in denen man nach einer Wanderung seine Knochen entspannen und die Sterne beobachten kann. Daneben knistert ein Lagerfeuer über dem ein Süppchen kocht, angereichert mit den leckersten Kräutern aus dem Campingplatz eigenen Kräutergarten.  Besser und spannender als eine Tageswanderung mit dem Wassertaxi, ist es, den Loop zu laufen. Anstrengender als nur an der Küste entlang aber auch viel spannender.

Weiter ging es die Westküste entlang, durch Westport nach Greymoth, vorbei an Pancake-Felsen, Seehundkollonien, Glühwürmchengrotten bis hin zum Franz-Josef- Gletscher. Nur an dieser Stelle der Erde findet man die Einzigartigkeit, dass ein Gletscher ohne Übergangszone an den Regenwald grenzt. Von Norden kommend findet man noch etliche Kilometer vor der Stadt ein Hinweisschild „Glacier Helicopter Flights“. Hier kann man preiswerter als in der Stadt Helikopterflüge über den Franz-Josef- und den Fox-Gletscher buchen. Innerhalb weniger Minuten ist man aus dem Hier & Jetzt entrissen und überfliegt eine abstrakte Landschaft aus grauen Eisbergen, tief blauen Gletscherspalten und grün-brauen Hügeln. Etliche Szenen vom Film „Herr der Ringe“ wurden hier gedreht. Ein Highlight ist die Landung im ewigen Eis. (Tipp 9)

Wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen buchte ich eine Gletscherwanderung. Es gibt zwei Firmen die jeweils Touren am Fox und dem Franz anbieten. Da die Eiszunge des Fox Gletschers länger ist, ist eine Wanderung am Fox einfacher aber auch weniger spannend. Wer in einer tiefen Eisspalte kraxeln will, sollte hier buchen: www.franzjosefglacier.com Es ist ein einmaliges Erlebnis.

Die Südinsel ist um einiges größer als ihre Schwester im Norden. Daher muss man sich mehr Zeit mitbringen oder darauf gefasst sein, dass es auch mal Tage gibt, an denen man Kilometer schrubben muss. Nach etlichen Kilometern also begrüßte uns Arrowtown. Man erreicht es über zwei Wege. Ich empfehle unbedingt die kurvige Straße zu nehmen. Sie bietet unglaubliche Ausblicke auf eine wunderschöne Landschaft und einen echten Fahrspaß. In Old Arrowtown kommt man sich vor wie in einem Freilicht Museum aus Goldgräberzeiten. Tipp 10: Wer guten Wein und Whisky schätzt, sollte bis ans Ende der Hauptstraße und dann scharf rechts einbiegen. In einer Bar im Hinterhof eines Hotels kann man sich vorm offenen Kamin in große Ledersessel kuscheln und phantastische Tropfen genießen. Für einen Moment steht die Zeit still – ein schönes heimeliges Gefühl, wenn man seit Wochen beinahe jede Nacht woanders ist.

Am nächsten Tag stand Queenstown auf der Liste. Ein Tourismusörtchen wie es im Buche steht. Zauberhaft gelegen: am See, umringt von Bergen und Gletschern. Wer Paragliding oder Drachenfliegen will, wer Puderschnee und Freestyle-Pisten haben will oder wer einfach mal ne gute Party mit Live Mukke braucht, ist hier richtig! Queenstown macht im Sommer sowie im Winter Spaß! Tipp 11: „The Q“ ist ein ganz neuer, traumhaft gelegener und zudem sehr preiswerter Campingplatz. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir noch zu den Milford Sounds gefahren. Es muss eine bildschöne Fjordlandschaft sein. Aber wir entscheiden uns gegen die Fjorde; gegen die in dieser Saison besonders zunehmenden Sandflys, die uns schon seit Picton den Körper zerstachen; gegen noch mehr Kilometerschrubben und für ein paar letzte entspannte Tage in der Nähe Christchurchs. Christchurch selbst ließen wir aus. Kein Katastrophen-Tourismus! Wir hatten uns mit Barry verabredet, einer der bereichernden, bunten Begegnungen. Er kam aus der Gegend, hatte Urlaub und nichts dagegen diesen mit zwei Mädels zu verbringen. Wir fuhren nach Kaikoura. Dort kommt man in einer Seehundkolonie den Tieren ganz nah. Wir buchten das Whalewatching und hatten tatsächlich das Glück einen Wal zu sehen zudem sind wir auf einen riesigen Delfinscharm getroffen. Die letzten zwei Tage verbrachten wir dann in Hanmer Springs. Der Ort hat ein riesiges open air Thermalbad und gute Restaurants.

Montagmorgen, fünf Uhr. Vier Wochen Neuseeland liegen hinter mir. Ich öffne die Augen und Wehmut macht sich in meinem Herzen breit. In wenigen Stunden bin ich auf den Fidschi Inseln. Ich muss Abschied nehmen von einem Traum, der nun erfüllt ist, von einem Land, dass so wunderschön ist und so viel zu bieten hat, dass es zum Glück für viele weitere Träume reicht. Ich stehe auf und kann es kaum fassen: Neuseeland verabschiedet sich auch von mir: der erste Schnee! Hanmer Springs hüllt sich in ein weißes Kleid, wie zum Beweis, dass ich noch lange nicht alle Gesichter Neuseelands gesehen habe.

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Peter Liney: Spenden-Triathlon für den guten Zweck

Unser sportlicher CEO Peter Liney und seine Frau Carolyn haben vergangene Woche am Windsor Triathlon 2011 teilgenommen. Nicht etwa weil sie an einem sommerlichen Sonntag nichts besseres vorhatten, sondern um Spendengelder für ein Planeterra Hilfsprojekt zu sammeln. Insgesamt kam ein stolzer Betrag in Höhe von 30.000 USD zusammen (z.B. Förderungsmittel, Spendenbeitrag von STA Travel), den Peter im Namen von STA Travel einem kleinen Krankenhaus in Kikuyu (Kenia) spenden wird. Peter hat dieses Hilfsprojekt gemeinsam mit unserem Reisepartner Planeterra ausgewählt.

Im Moment fehlt dem Krankenhaus in Kikuyu die Möglichkeit, zu behandelnde Kinder separat von erwachsenen Patienten unterzubringen. Es gibt auch keine Familienzimmer, in denen Eltern während des Krankenhausaufenthalts bei ihren kranken Kindern bleiben können. Zudem fehlt es an Räumlichkeiten, in denen besonders kranke Kinder untergebracht werden können sowie Spielräume für kleine Patienten, denen es schon wieder besser geht. Der Bau einer Kinderstation wird alle diese Probleme lösen und so dazu beitragen, dass der Aufenthalt im Krankenhaus für Kinder in Kenia in Zukunft sehr viel angenehmer wird.

Insgesamt sind ca. 57.000 USD nötig, um die Kinderstation bauen zu können. Unser Ziel ist es, den Restbetrag im Laufe des Jahres zusammenzubekommen, damit bald mit dem Bau begonnen werden kann – denn schon 2012 soll die Kinderstation stehen!

Peter Liney und seine Frau Carolyn auf dem Rad

Ganz schön sportlich die beiden!

 

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Bis ans Ende der Welt – meine Reise durch Argentinien

In Buenos Aires angekommen durfte ich an der Hostel Rezeption gleich das erste Mal am argentinischen Nationalgetränk, dem Mate, ziehen. Etwas gewöhnungsbedürftig dieser herbe, fast bittere Kräutergeschmack, aber ohne geht es bei den Argentiniern absolut nicht.

Zwei Tage sind natürlich viel zu wenig Zeit, um eine Weltstadt wie Buenos Aires intensiv zu erkunden und alle Steaks zu probieren, aber eine der zahlreichen Citytouren eignet sich bestens, um sich zumindest einen Überblick zu verschaffen. Und auch wenn man touristischen Aktivitäten eher abgeneigt ist, sollte man sich den Besuch einer der beeindruckenden leidenschaftlichen Tango-Dinner-Shows nicht entgehen lassen.

Nachdem ich dank Schlafmangel und sintflutartiger Regenfälle beinahe meinen nächtlichen Inlandsflug verpasst habe, war ich dann mehr als froh das „fin del mundo“ doch noch erreicht zu haben: Ushuaia. Die Begeisterung über das Wetter (Schneeregen!) hielt sich jedoch in Grenzen! Unfassbar aber wahr: die erste Person, die ich am Ende der Welt kennengelernt habe, war doch tatsächlich eine STA Travel Kundin aus München! Die Welt ist eben doch ein Dorf. Pünktlich zu meiner Beagle Channel Navigation (Boots-Tour) am Nachmittag riss der Himmel dann auf und die Sonne strahlte über die bunten Häuser und den hübschen Hafen der Stadt.

Am Tag darauf habe ich mich nach einer sehr frühen und landschaftlich wunderschönen Wanderung durch den Tierra del Fuego Nationalpark im Canoeing auf dem Lapataia River versucht, ohne zu ahnen, dass ich am nächsten Morgen Muskeln spüren würde, von denen mir nicht mal bekannt war, dass ich sie habe.

Auf meinem nächsten Flug von Ushuaia nach El Calafate kam ich in den Genuss, das atemberaubende Panorama bei freier Sicht von oben bewundern zu dürfen. In El Calafate gelandet, ging es per Bus direkt weiter nach El Chalten, dem Mekka der Wanderer. Nachdem ich dachte, ich hätte schon alle Muskeln beansprucht, wurde ich auf dem „Sentendero al Fitz Roy“ eines Besseren belehrt. In 5½ Stunden wanderte ich durch die unbeschreibliche Vegetation Patagoniens, mit unvergesslichem Blick auf den Mount Fitz Roy, hinauf bis zur Laguna de los Tres.

Von Sonne über Schnee bis hin zu sturmartigen Windböen wurde ich auf meiner Wanderung von allen erdenklichen Wetterelementen begleitet. Die letzten 800 Meter des „Weges“ verlaufen durchs Geröll steil bergauf und verlangen ungeübten Wanderern (wie mir!) die letzten Kraftreserven ab, aber der Ausblick am Ziel entschädigt für jeden einzelnen Tropfen Schweiß und schmerzende Knie. Halbwegs bei Abenddämmerung, nach insgesamt immerhin 10 Stunden Trekking bin ich dann glücklich und mit meinen Kräften vollkommen am Ende wieder im kleinen El Chalten angekommen und habe mir zur Belohnung gemeinsam mit einigen meiner, auf dem Weg getroffenen, Mitwanderer ein riesiges Stück Schokoladentorte gegönnt, auch wenn ich kaum mehr in der Lage war die Gabel zu halten vor lauter Erschöpfung.

Zurück in El Calafate hatte ich natürlich keine Zeit mich auszuruhen, sondern habe gleich den nächsten Erlebnis-Hike in Angriff genommen. Diesmal ging es mit Ice-Skates direkt auf den Perito Moreno Gletscher. Das Farbenspiel eines Gletschers ist nicht in Worte zu fassen. Je nach Sonneneinstrahlung und Reflektion leuchtet der gewaltige Eis-Riese in den verschiedensten Weiß- und Blautönen und blendet seine Betrachter im wahrsten Sinne des Wortes.

Nach der wahrscheinlich schon fünften Steakprobe in neun Tagen habe ich dann meine Winterwanderstiefel endgültig in meinem Rucksack verstaut, um sie langsam aber sicher gegen Flip-Flops einzutauschen. Per Super-Cama-Nachtbus machte ich mich von Buenos Aires aus auf den Weg Richtung Norden, um mir nicht mal 20 Stunden später in tropischer Hitze eine feuchte Brise der Cataratas del Iguazu um die Nase wehen zu lassen.

Der Anblick der Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus ist atemberaubend, aber die gigantische Kraft der stürzenden Wassermassen kann man erst beim Blick in die „Garganta del Diablo“ auf der argentinischen Seite erahnen.

Mit dem ersten kleinen Sonnenbrand auf der Nase und traumhaften Eindrücken habe ich Argentinien dann verlassen, um mich in Rio de Janeiro noch ein paar Tage unter der brasilianischen Sonne und mit der ein oder anderen Caipirinha zu entspannen. Aber über diese heiße Weltmetropole werde ich dann gerne nach meinem nächsten Besuch in Brasilien berichten. Also hoffentlich seeeeeeehr bald!!! 🙂

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Ein Tag in den Blue Mountains

Da Sydney noch viel mehr zu bieten hat als die Oper und die Harbour Bridge, beschliessen wir einen Tag in den legendären Blue Mountains zu verbringen. Dieses über 1000m hohe Sandsteinplateau mit tiefen Schluchten wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und wir werden es mit einer Tour erkunden.

Früh morgens starten wir mit einer kleinen Gruppe im Zentrum von Sydney und können bald den schlimmsten Verkehr hinter uns lassen. An den Stätten der olympischen Spiele vorbei verlassen wir den Highway und kommen auf einer schmalen kurvigen Strasse unserem ersten Stopp Glenbrook immer näher. Dort sollten wir Gelegenheit bekommen Eastern Grey Kangaroos in Ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Wir wurden auch nicht enttäuscht – auf einer Waldwiese mitten im Eukalyptus Wald empfängt uns eine Känguruh Mama mit ihrem Joey. Die beiden lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und wir können sie aus nächster Nähe bewundern. Nicht lange darauf entdecken wir auch das imposante Oberhaupt der kleinen Familie und gehen sicherheitshalber ein paar Schritte zurück. Auch ein Kukabara lässt sich blicken und unser Guide findet für uns einen Huntersman – eine Spinner, die ich nicht unbedingt aus nächster Nähe betrachten muss. Dieser kurze Stopp gibt uns die Möglichkeit die Füße etwas zu vertreten bevor wir uns nach einem Morning Tea und Cheese Cake wieder auf den Weg machen.

Lange dauert die Fahrt bis zu unserem nächsten Höhepunkt nicht. Wanderschuhe an, denn nun warten auf uns die Wentworth Falls. Bevor es los geht, genießen wir den fantastischen Blick über das Gebiet der Blue Mountains und das Jemison Valley. Aber wieso Blue? – wirklich Blau ist leider heute nicht einmal der Himmel – der Name kommt von den Eukalyptus Wäldern und dem alltäglich blauen Nebel, der entsteht, wenn sich die Sonnenstrahlen an winzigen Partikeln aufsteigender ätherischer Eukalyptusöle und Staubkörnchen in der Luft brechen. Auf unserem Weg abwärts in das erste Tal erfahren wir viel über die Fauna dieser Gegend und auch wie die Aboriginies, die diese zu nutzen gewusst hatten. Egal ob für die Jagd oder die Hausapotheke, die Natur bietet alles an, wenn man nur weiss wo es zu finden ist.

Anfänglich recht gemütlich wird unser Weg immer spektakulärer – rechts eine grosse Felswand – linker Hand geht’s dafür in die Tiefe und aus dem Weg werden immer mehr sehr unregelmäßige Stufen. Aber wir werden belohnt – ein Panorama wie man es nur selten findet und zu guter letzt stehen wir am Fusse der Wentworth Falls. Hier können wir uns erholen und den Blick auf die roten Felsen geniessen, bevor wir dann die Stufen wie Bergziegen wieder zurück klettern und jetzt ganz froh sind das es relativ kühl ist. Es hat sich gelohnt. Etwas erschöpft aber glücklich freuen wir uns auf unser wohlverdientes Mittagessen.

Nach kurzer Rast geht die Fahrt weiter, denn wir wollen in das Jamison Valley absteigen. Mitten durch den Eukalyptuswald führt uns ein Pfad stetig bergab und die Aussicht auf die 3 bizarren Felsformationen –  die 3 Sister – ist gigantisch. Insgesamt bewältigen wir auf unserem Marsch die Furber Stairs hinunter 860 Stufen und können es richtig geniessen, denn zurück müssen wir ja nicht. Auch lernen wir, das die Aborigines ihr Wissen und ihr Kultur ihren Kindern in Form von Geschichten weitergegeben haben – und daher gibt es auch zu den 3 Sister eine Legende – die aber jeder selbst herausfinden sollte…

Im Tal angekommen erwartet uns für den Rückweg die steilste Schrägseilbahn der Welt – nichts für schwache Nerven – aber überzeugt euch selbst!

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STA Travel beim JP Morgan Lauf in Frankfurt

Auch dieses Jahr haben wieder 14 mutige STAler an der Frankfurter JPMorgan Chase Corporate Challenge teilgenommen. Mit über 72.000 Läufern sind wir gestern in den Abendstunden durch die Frankfurter Innenstadt gelaufen – ein Wahnsinnsevent! Bei dem 5,6km langen Lauf nehmen Mitarbeiter aus Unternehmen ganz Deutschlands teil, um den Teamgedanken zu stärken. Hier zählt nicht die Leistung, sondern das gemeinsame Erlebnis. Außerdem wird ein Teil des Startgeldes jedes Jahr einer anderen Hilfsorganisation gespendet.

Die Stimmung beim größten Lauf der Welt ist einfach unbeschreiblich – unzählige Zuschauer stehen am Rand der Strecke, jubeln, singen und feuern die Läufer mit allen Mittel an! Wir waren dieses Jahr auch richtig gut, unsere beiden schnellsten Läufer haben nur 31 Minuten gebraucht. Glückwunsch an Micha und Kevin! Ich bin aus unserem Team als letztes durchs Ziel gelaufen, wurde dafür aber mit einer tollen La-ola-Welle empfangen. 

Mein persönliches Fazit: Ein kleines Lauftraining hätte sich wohl doch gelohnt UND das Start-Radler hat mich weit zurückgeworfen 🙂 

Vielen Dank an alle STA Travel Läufer – trotz unsäglichem Muskelkater war es gestern wieder ein großes Teamevent und Reisespaß!

Die unschlagbaren 14!

Yeah - Girl Power!

..vor dem Lauf wird noch gelacht 🙂

Die Läufermenge vor dem Start

Der Erste!

Die Letzte!

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Hamburg: in 60 Bildern um die Welt

Unser Kulturtipp: In Hamburg wurde am Freitag eine sehenswerte Open-Air Ausstellung des Meisterfotografen Michael Poliza eröffnet. Im Hamburger Überseequartier könnt ihr noch bis zum 13. August 2011 kostenlos 60 faszinierende  Landschafts- und Tieraufnahmen bestaunen, die die unendliche Vielfalt unserer Erde zeigen. Diese kleine fotografische Weltreise führte euch quer durch die Welt: Äthiopien, Georgien, Südafrika (der Fotograf reiste zur Fußballweltmeisterschaft 2010 dorthin), Antarktis, Europa… Wir wünschen euch viel Spaß!

Unterstützt wird die Ausstellung von National Geographic und dem WWF.

Südafrika, Drakensberge – Bild: Michael Poliza

Tansania, Grumeti-Reservat – Bild: Michael Poliza

 

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Pilgerreise zum Openair Frauenfeld

150 Kilometer zu Fuss, romantisches Camp-Leben und dann am Festival abfeiern ohne Ende. STA Travel und Qantas ermöglichen dir dieses Erlebnis der Extraklasse!

Am 4. Juli 2011 um 9.00 Uhr fällt der Startschuss auf dem Bundesplatz in Bern. In 4 Tagen werden die 150km von Bern zum Festivalgelände des Openair Frauenfelds zu Fuss zurückgelegt. Das Übernachten im Zelt und tägliche Frühstück, Lunch und Nachtessen im Feld lässt jedes Abenteurer-Herz höher schlagen.
Den Teilnehmenden wird ein grosser Teil der Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt! Ein Erlebnis, das einem nicht alle Tage geboten wird! Als Belohnung winkt ein Gratis-Ticket für das Openair Frauenfeld. Die Teilnehmerzahl ist auf 36 Personen beschränkt.

Das OK wird die besten und originellsten Anmeldungen auswählen und die Gruppe zusammenstellen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren und die Personen sollten fit und munter sein!

Haben wir dein Interesse geweckt? Möchtest du zu den 36 Auserwählten gehören und an diesem unvergesslichen Erlebnis teilhaben? Dann melde dich noch heute an! Anmeldeschluss ist der 17.6.2011.

Weitere Informationen zur Pilgerreise findest du hier!

Impressionen der Pilgerreise 2010 (cc Thomas Oschwald)

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Queensland-Quiz

Wir verraten dir heute die ersten zwei Buchstaben des australischen Lösungsworts! Today, we reveal the first two characters of the Aussie mystery word we’re looking for!

Im Rahmen unseres aktuellen Queensland-Specials verlosen wir eine Reise nach Queensland im Wert von 2000 Euro (bzw. 2400 CHF) und viele tolle Sachpreise! Die möchtest du gewinnen? Dann finde heraus, welches australische Lösungswort wir suchen…

Um an der Verlosung teilzunehmen, musst du bis zum 30. Juni das richtige Lösungswort in das Gewinnspielformular auf der STA Travel Website eintragen und abschicken (statravel.de | statravel.at | statravel.ch). Das gesuchte Lösungswort ist ein typisch australisches Wort mit sechs Buchstaben. Die ersten beiden Buchstaben des Lösungsworts verraten wir dir heute hier:

Zwei weitere Buchstaben posten wir am 15. Juni auf unseren drei Facebook Fanpages (Deutschland, Österreich, Schweiz) und die letzten beiden Buchstaben veröffentlichen wir danach im STA Travel Newsletter – am besten gleich abonnieren! 🙂

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Our recent Queensland-Special includes a sweepstake: Win a trip to Queensland worth 2.000 EUR (2’400.- CHF) and many Australia-related prizes! You just have to find out the mystery word we’re looking for…

To enter the sweepstake please fill out the form on the STA Travel website until June 30th and put in the sought-after mystery word (statravel.de | statravel.at | statravel.ch). We’re looking for a word with six characters that is often used in Australia! It starts with these two letters:

June 15th, we’ll post two more letters on our three Facebook Fanpages (Germany, Austria, Switzerland) and the last two letters will be published in the STA Travel Newsletter – did you subscribe already? 🙂

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STA Traveller Paula auf Weltreise – Neuseeland

Die letzten Geburtstagskuchenkrümel verspeisend schaue ich dem Wind zu, wie er die Segel aufbläst und uns über den Lake Taupo segeln lässt und denke mir: Wovon träume ich nun?

Paulas Geburtstagskuchen

Gerade frische 31 Jahre alt, habe ich mir meine größten Träume erfüllt: Ich bin durch die Karibik geschippert, unternehme gerade eine Weltreise und habe neuseeländischen Boden unter meinen Füßen… genaugenommen baumeln sie gerade in neuseeländischem Wasser. Seine Träume zu leben fühlt sich verdammt genial an. Also her mit einem neuen Traum! Aber in einem Land wie Neuseeland, ist das gar nicht so leicht. Denn kaum dass ich einen neuen gefunden habe, erfüllt er sich schon und ich springe kopfüber bei einer Höhe von 15000 ft aus einem Flugzeug. Aber lasst mich vorne beginnen und langsam erzählen (was ziemlich schwer ist bei all diesen krassen Erlebnissen hier!).

Wir sind am Sonntag vor 2 Wochen in einer Waschküche, gefühlte 60 Grad bei 70% Luftfeuchtigkeit, in Auckland gelandet. Dank einer „ganz lieben“ Beschwerde-Mail an unseren Autovermieter, über den Camper in Australien, wurden uns die Schüssel für einen brandneuen VW-Camper überreicht. Dem wir keine 24 Stunden später die erste Blessur verpassten, als ein Linienbus das Rücklicht knutschte. Alles nicht so schlimm, wir sind im Land meiner Träume, an nichts Schuld, gut versichert, die Polizisten geben uns Touristentipps für den Süden und der indische Campermietstationsmanger hat wasserdichtes Tape fürs Rücklicht und ein liebes Lächeln für uns.

Leider nutzte alles Lächeln und Tapen nichts, Auckland hat uns nicht gerade umgehauen. Abgesehen davon, dass es mit einem Camper dieses Ausmaßes eine echte Herausforderung ist in der betriebsamsten Stadt Neuseelands einen Parkplatz zu finden, ist dieser am Ende mit 10 $ die Stunde schrecklich teuer. Tipp Nr. 1: Kein Auto in Auckland! Sollte man es sich dennoch trauen, kann man einen kostenfreien Platz am Hafen in der Nähe des Fischmarktes finden. Das gute an diesem Standort ist, dass man dort auch nachts stehen kann und sich somit die horrende Summe von 50$ für einen Campingplatz spart. Nicht über den zunehmenden Verkehr mitten in der Nacht wundern! Fischer sind Extremsportler im Frühaufstehen und werfen ihre Angeln schon um 3 Uhr nachts, genau vor deinem Camper aus.
Das erste richtig tolle Erlebnis in Neuseeland: Am nächsten Morgen, Zähneputzen vor Aucklands Skyline…bis der Regen anfing. Wir entschieden uns in den sonnigen Norden zu fahren und Auckland auf dem Weg in den Süden eine zweite Chance zu geben.

Cape Reinga

Zwei Tage später standen wir morgens um halb sieben am Cape Reinga. Wer einmal am Cape Reinga den Sonnenaufgang erlebt hat, kann verstehen, was Leute meinen wenn sie sagen: „Ich fühle mich dem Himmel so nah“. Dort, am nördlichsten Punkt des Landes, einem der heiligsten Orte der Maoris, fühlt selbst der größte Atheist tatsächlich so etwas wie „Göttlichkeit“. 20 min. später erlebten wir Sandsurfing am 90 Miles Beach auf einer der größten Sanddünen der Welt und hatten somit das krasseste Kontrastprogramm zur Regenwaldwanderung vom Vortag im Kauriforest, bei der wir Bäume von 23 Metern Umfang bestaunen konnten. Unvorstellbar wie zwei so gegensätzliche Landschaften gerade einmal 2 Autostunden voneinander entfernt liegen können.

90 Miles Beach

Weiter geht’s. Im Osten liegt die Bay of Islands: Wo man in Russel, der ersten Hauptstadt, im ältesten Pub Neuseelands einheimisches Bier kosten kann. Von Paihia aus, starten Schiffe die einen zum Delfinschwimmen, Hochseefischen, Tiefseetauchen oder einfach nur Relaxen mitnehmen.

Bevor wir nach Coromandel und für einen kurzen Trip zum Mt. Manganoui fuhren, gaben wir Auckland eine zweite Chance. – sie wurde nicht genutzt! Wenig überrascht hat uns, dass selbst Neuseeländer ihre Größte Stadt nicht sonderlich attraktiv finden. Dennoch empfehlenswert ist ein Besuch des Museums, ein kurzer Spaziergang durch den Park rüber zur Queen Street und ein Abstecher zum Hafen. Vom Mount Eden aus, einem ehemaligen Vulkan, dessen Krater man immer noch deutlich sehen kann, erhält man einen guten Überblick über die Stadt.
Weiter südlich, entlang der Ostküste, gelangt man zur Corromandel-Halbinsel. Hier, sowie überall anders in Neuseeland, kann man auf DOC („Departement of Conservation“) Campingplätzen für 6 – 10 $, die komplett in den Naturschutz investiert werden, übernachten.  Im Landesinneren kann man phantastische Wanderungen unternehmen. In Thames dem „Tor“ zur Coromandel-Halbinsel und in Coromandel selbst, fühlt man sich in wie in einer Modelleisenbahnlandschaft: süße kleine bunte Holzhäuser hinter weißen Holzlattenzäunen, vor blumengesäumten grünem Rasen. Seinem Miniatureisenbahngefühl kann man sich dann tatsächlich im Skulpturengarten von Herrn Brickell hingeben, wenn man in einer Schmalspurbahn durchs Grün düst. (Traumhafter Ausblick für wenig Geld – Tipp Nr. 2!)

Natur pur in Neuseeland

Über Mt. Manganoui, wo man auf den namensgebenden Berg wandern und einen schönen 360 Grad Ausblick genießen kann, geht es weiter nach Rotorua. Schon von weitem wird man von einem „verfaulte-Eier“ anmutendem Gestank empfangen. Noch nie zuvor habe ich so deutlich vor Augen geführt bekommen, das unsere Erde ein Feuerplanet war: An allen Ecken und Enden brodelt und dampft es. Mitten in der Stadt entspringen bis zu 200 Grad heiße Quellen. Ein Stück außerhalb formt sich eine Mondlandschaft aus gelben Schwefelbecken und grauen Schlammgruben in der hier und da Geysire in die Luft spucken. Tipp Nr. 3 ist daher, ein Besuch des Heilbades in dem man in Thermalquellen die Muskeln entspannen kann. Und Tipp Nr. 4 ist vielmehr ein Muss als ein Tipp. Ein Besuch des Örtchens Whakarewarewa.  Hier kann man, wie nirgends sonst in Neuseeland, die Maori-Kultur erfahren, Haka-Tänzern zusehen und eine Mahlzeit zu sich nehmen, die in einer der heißen Erdquellen zubereitet wurde.

Keine drei Autostunden später ist man am Lake Taupo. Er ist der größte See Neuseelands und misst an einigen Stellen bis zu 200! Meter Tiefe. Nirgends sonst auf der Welt wird so oft aus Flugzeugen gesprungen wie hier! Was für eine gute Gelegenheit einen gerade geträumten Gedanken zu verwirklichen! Spätestens in der Luft wurde mir bewusst, warum es hier so viele „fliegende Menschen“ gibt: Der Ausblick ist atemberaubend, die Landschaft ist einzigartig und die Schönheit der Natur – das Zusammenspiel von Wasser, Bergen, Wald und Meer, was man nur von dort oben zu sehen bekommt – ist unbeschreibbar! Also Tipp Nr. 5: Mut sammeln und springen! Ein unvergessliches Erlebnis! Achtung: Suchtgefahr!

Lake Taupo

Um unseren Adrenalinpegel wieder auf „Normal“ zu bringen schauen wir uns jetzt den Lake Taupo noch von einer anderen Perspektive an und schippern auf Dave´s Segelboot, mit einem kühlen Bier in der Hand, zu versteckten in Felsen gehauenen Maoriskulpturen. Und für den Moment ist in meinem Kopf kein Platz mehr für einen neuen Traum, denn er ist voll und ganz ausgefüllt von einem Gedanken: das Leben kann so verdammt schön sein!

Hier geht es zum 2. Teil von Paulas Neuseeland-Erlebnissen!

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Gemeinsame Sache mit Airwaves

Vielleicht habt ihr es ja schon im Fernsehen oder im Supermarkt gesehen: Die Kaugummi-Marke Airwaves hat sich eine tolle Aktion ausgedacht, die sich um das Thema Weltreise dreht. Genau unser Ding! Das dachten sich auch die Verantwortlichen bei Airwaves und haben uns vor ein paar Monaten angesprochen, ob wir nicht an Bord kommen möchten. Rausgekommen ist die Aktion „Gewinne die Reise deines Lebens!“, bei der 80 STA Travel Weltreisen im Wert von je 5.000 Euro verlost werden. In jeder Airwaves Aktionspackung versteckt sich ein Code, der auf der Airwaves Website eingegeben werden muss. Dort erfährt man dann direkt, ob man eine Weltreise oder einen der vielen tollen Sofortgewinne gewonnen hat.

Doch das ist noch nicht alles. Die ganze Aktion hat neben dem Gewinnspiel noch weitere spannende Elemente, z.B. „Meine Wunschtour“. Dafür haben die STA Travel Weltreise-Experten ihre 38 coolsten Spots der Welt zusammengetragen. Such dir die zehn tollsten aus, gib deiner Reise einen Namen und mach eine virtuelle Weltreise. Hier geht es zu Meine Wunschtour

Die ganze Kampagne hat übrigens auch ein Gesicht: Devin. Er reist seit Ende Mai für uns und Airwaves um die Welt, nimmt schon mal die coolsten Spots der Welt unter die Lupe und bloggt darüber in Devins Reiseblog. Wohin es als nächstes geht, könnt ihr auf dieser Weltkarte sehen.

Drei glückliche Mädels Leute haben sogar die Chance, Devin auf seiner Reise zu besuchen! Wie ihr eine der drei Kurzreisen zu einem „Cool Spot“ gewinnen könnt, erfahrt ihr hier…

Wir wünschen allen zukünftigen Weltreisenden viel Glück und eine Menge Spaß!

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China: Reisebericht Xi’an

Nach einer anstrengenden aber sehr erlebnisreichen Nacht-Zugfahrt (in der wir nicht viel geschlafen haben) kommen wir in Xi’an an und checken ein. Hoteltipp für Xi’an: das Guanzhong Hotel. Super Hotellage, Muslim Quarter, Stadtmauer etc. zu Fuß gut erreichbar! Wieder einmal sind wir froh, dass wir auf unserer Erlebnisreise durch China unseren Tourguide Howard dabei haben, der die Formalitäten schnell für uns erledigt, weil Englisch spricht man hier nicht und wir auch noch immer kein Chinesisch. Kurz erfrischen und dann geht’s los, wir haben heute noch viel vor:

Local Family Lunch
Knapp eine Stunde dauert unsere Fahrt mit dem Kleinbus aus der Stadt raus. Lunch steht auf dem Programm, doch diesmal nicht in einem Restaurant, nein viel besser: Local family lunch. Mit einem freundlichen „Nieh Hao“ werden wir von der Familie empfangen und sitzen ganz schnell um einen großen Tisch herum, das Servieren beginnt: Reis, Gemüse, Teigtaschen….wir sind schon satt, doch das Essen hat kein Ende….Schüssel um Schüssel….wir wollen ja gut gestärkt für den Nachmittag sein. Und wie man auf dem Foto sieht sind wir schon geübt im Umgang mit Stäbchen. Und ganz nebenbei erfahren wir noch wie es so ist in China auf dem Land zu leben und wie sehr sich das Dorf und das Leben der ehemaligen Bauern seit der Entdeckung der Terrakotta Armee verändert hat.

Terrakotta Armee
Und dann kommt mein absolutes Highlight auf das ich mich schon die ganze Zeit freue… Nach gefühlten 2 Kilometern durch eine von Souvenirsständen (inkl. einer ganzen Bandbreite an Hundefell-Accessoires) gesäumte Straße stehen sie vor mir… über 1000 Krieger der Terrakotta Armee… total faszinierend… jede Figur sieht anders aus… sei es die Haltung, die Gesichtszüge… ich könnte Tage hier verbringen und Millionen von Fotos schießen, doch irgendwann müssen wir wieder retour nach Xi’an.

Am Abend machen wir noch einen Spaziergang durch das Muslim Quarter. Direkt neben dem Drum Tower findet abends ein großer Markt statt, und natürlich gibt’s auch wieder massenhaft Essen. Da fällt die Entscheidung schwer, aber alles muss man ja auch nicht probiert haben 😉

Übrigens solltest du in China auch mal einnen Abstecher in ein Einkaufszentrum machen. Hier ist allerlei Kitsch zu finden, und auch die Hochzeit kann man da gleich buchen, wie praktisch. Dass Hello Kitty dabei nicht fehlen darf versteht sich von selbst.

Xi’an Stadtmauer
Am nächsten Morgen kommt der sportliche Teil. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg zur Stadtmauer, wo wir uns Fahrräder ausleihen. Das perfekte Fortbewegungsmittel, um Xi’an „von oben“ zu erkunden.

Links und rechts der Mauer spielt sich das wahre chinesische Leben ab. Über TaiChi Stunden im Freien, Akrobatik, dem Friseur auf der Straße, begleitet von chinesischer Musik, es gibt einiges zu sehen – genügend Zeit einplanen!

Nachdem die Zeit wieder einmal viel zu schnell vergangen ist und mit vielen neuen Eindrücken machen wir uns auf den Weg zum Flughafen: Es geht nach Shanghai.

PS: Den Insidertipp schlechthin haben wir von unserem Tourguide Howie in Xi’an bekommen, also gut aufpassen: Wenn du am Valentinstag in China  deine/n Freund/in schick ausführen möchtest: McDonald’s ist hier das Non-plus ultra – unbedingt vorreservieren, sonst bekommst du keinen Platz und das bedeutet Beziehungsstress! Na, da wäre ich ja nicht unbedingt draufkommen. In Österreich empfinden wir es ja nicht allzu romantisch dort zu essen– aber das Sprichwort „Andere Länder, andere Sitten“ bewahrheitet sich wiedermal!

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