Rückblick: STA Travel Infoabende Lateinamerika

Lateinamerika ist ein Kontinent der Superlative: der größte Strom, das längste Hochgebirge, die mächtigsten Wasserfälle, das stürmischste Kap. Auf den STA Travel Infoabenden in Österreich konntet ihr euch die besten Reisetipps abholen und mehr über Land, Leute, Natur und Kultur erfahren.

Im Mai und Juni haben sich in Graz, Wien, Salzburg und Innsbruck über 220 Latainamerika-Fans in gemütlicher Atmosphäre bei Snacks und Getränken zusammengefunden.

Axel N. Halbhuber, weltreisender Journalist und Leiter des Freizeit-Ressorts von kurier.at, erzählte von seinen ganz persönlichen Erfahrungen, die er in Costa Rica, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Peru, Chile und Argentinien gemacht hat. Der Mix aus Erzählungen, Fotoshow und einer kleinen Lesung aus seinem Buch „Einfach eine Weltreise – 365 Tage unterwegs“ hat alle begeistert. Tipp: Das Buch erhältst du in deinem STA Travel Shop. Lesen lohnt sich!

Und es gab natürlich auch etwas zu gewinnen: Wir gratulieren Werner H. aus Innsbruck und wünschen ihm viel Spaß und aufregende neue Eindrücke in Latainamerika!

In unserer neuen Filiale in Linz wird noch in diesem Jahr ein toller Infoabend stattfinden. Mehr Informationen findet ihr bald auf der Webseite und hier im Blog.

Impressionen der STA Travel Infoabende Lateinamerika

Lateinamerika-Fans in Graz

Axel N. Halbhuber und STA Traveller in Graz

Infoabend in Innsbruck

Gespanntes Zuhören in Innsbruck

Kunden in Salzburg

Axel N. Halbhuber in Wien

Unsere Reiseexperten in Wien

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Ein Kurztrip nach Rom – put on your walking shoes…

Bella Roma – die ewige Stadt – fasziniert mit ihrer über 2000 Jahre alten Geschichte und zieht jährlich Millionen von Touristen in ihren Bann. Eine Stadt voller Kunstwerke, architektonischer Wunder und religiöser Stätten. An die tausend Kirchen gibt es in der heiligen Stadt zu besichtigen, ebenso viele Brunnen, unzählige Museen, Brücken, Plätze, Denkmäler und historische Gebäude. Bei dieser Vielfalt, stellt sich der ein oder andere gewiss die Frage: Wo anfangen und wo aufhören?

Ich selbst „erlaufe“ mir fremde Städte am liebsten, tauche ein in das Treiben auf den Straßen, blicke hinter Türen und Fassaden und lasse das Leben auf mich wirken. Ich versuche stets, mich ein wenig abseits vom Gedränge zu halten, mir nicht zu viel vorzunehmen. Lieber ein bisschen weniger sehen, dafür mehr Authentizität, näher dran sein am Geschehen und an den Menschen, die dort leben.

Zugegeben, in Rom ist mir dies nicht so ganz geglückt. Das lag zum einen daran, dass wir uns, ohne weiter darüber nachzudenken, ein Feiertagswochenende auserwählt hatten. Die Stadt war unglaublich voll, die Schlangen endlos und das Gedränge groß! Also, lieber im Herbst oder Winter reisen und den ein oder anderen Schauer, den wir übrigens auch im Juni über uns ergehen lassen mussten, riskieren. Zum anderen ist es, einmal im historischen Zentrum angelangt, kaum möglich die ein oder andere Sehenswürdigkeit auszulassen: so ist es ganz natürlich, dass man die spanische Treppe hinab, am Fontana di Trevi vorbei über das Pantheon hin zu Giordano Bruno auf dem Campo dei Fiori stolpert.

Fontana di Trevi

Madonella

Petersdom bei Nacht

Um Rom zu erkunden und zu erleben, sollte man sich mindestens drei bis fünf Tage Zeit nehmen. Wir hatten leider nur 2,5 Tage – was wohl meinen Muskelkater in den Beinen und meine latenten Rückenschmerzen erklärt. Am ersten Tag haben wir das Colosseo besichtigt und sind von dort aus, mehr oder weniger gemächlich, am Foro Romano vorbei, hinauf zum Capitolino bis hin zum Pantheon spaziert. So vieles gab es unterwegs zu bestaunen und zu entdecken, dass wir bereits nach sieben Stunden aufgaben und ins Hotel zurück fuhren, um auszuruhen. Denn für den Abend hatten wir eine Tour gebucht: Ghost and mystery – the dark side of Rome. Ein Stadtrundgang, der sich für immer in mein Gedächtnis gebrannt hat!

Es hatte am späten Nachmittag geregnet und die Temperaturen waren von 30 Grad auf gefühlte 15 abgeklungen. Die Plätze und Straßen waren ungewöhnlich leer, die Atmosphäre beinahe gespenstisch. Und ebenso führte uns Massimo, der Reiseführer, zurück ins Mittelalter, in ein dunkles, finsteres Rom mit all seinen Mythen und Legenden. Mit viel Charme und Esprit erfuhren wir, was es mit den Madonellas auf sich hat und lauschten Schauergeschichten über die Verbrennung des Giordano Bruno, die Enthauptung der Beatrice Cenci und den qualvollen Tod der Donna Olimpia. Es war spannend, amüsant und informativ zugleich – ganz nebenbei konnten wir uns anschließend recht gut in der Stadt orientieren.

Vespas auf Roms Straßen

Unbedingt zu empfehlen ist eine Shoppingtour durch Rom. Ladies aufgepasst – auf der Via del Corso reiht sich ein Geschäft an das andere voll gepackt mit schicken Schuhen, bestem Leder und feinster Seide – und dabei durchaus erschwinglich! Ein einziger Wermutstropfen sind die horrenden Preise – v. a. für Getränke. Zum Glück gibt es an jeder Ecke Trinkbrunnen, die den Flüssigkeitsbedarf decken und zum ein oder anderen Schwatz mit einem Römer führen können. Außerdem haben wir zum Beispiel am Piazza Andrea Valle einen 24/7 Automaten-Snack-Shop entdeckt. Hier gibt es Getränke, Snacks und Schokoriegel zum halben Preis. Ansonsten empfehle ich das, was in jeder Stadt mit hohem Touristen-Aufkommen Regel ist: lieber mal ein, zwei Straßen weitergehen, egal wie sehr der Magen knurrt und wie hübsch es doch wäre gleich neben dem Pantheon eine Pizza zu genießen.

Diese 2,5 Tage in Rom waren unvergesslich, geprägt von unzähligen Eindrücken, interessanten Begegnungen, spannenden Geschichten und verzauberten Momenten – die ewige Stadt ist unbedingt eine Reise wert, nicht nur eine!


Und bevor ich kein Ende finde, abschließend noch ein paar Tipps:

Ein Wegweiser zum Papst

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Die Gewinner des Queensland-Quiz

Mit einem riesigen Trommelwirbel können wir nun endlich die 50 Gewinner unseres Queensland-Quiz bekanntgeben. In Deutschland, Österreich und der Schweiz konntet ihr im Juni auf unseren Webseiten eine Menge über Queensland in Australien erfahren: es gab einmalige Angebote, viele Infos rund um Land und Leute und natürlich auch eine Traumreise nach Queensland zu gewinnen!

Die Reise nach Queensland im Wert von EUR 2.000,- hat Tina S. aus Ranggen in Österreich gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Und wer hat die schönen Sachpreise gewonnen?

Der süße Riesenkoala geht an:

Die süßen Riesenkoalas!

Ein praktischer Rucksack mit Picknickdecke geht an:

Ein toller Rucksack mit Badetuch geht an:

Eine Handtasche mit Aboriginal-Muster geht an:

Wir wünschen Tina viel Spaß auf ihrer einmaligen Reise nach Australien und den anderen 49 Gewinnern natürlich auch ganz viel Spaß mit ihren australischen Geschenken!

Und wie kommen die Gewinne jetzt zu Euch? Das Marketing Team hat alles liebevoll verpackt, frankiert und zur Post gebracht. Ihr solltet also bald ein Päckchen von STA Travel bekommen. Achtung: die Riesenkoalas sind wirklich riesig 🙂

50 Pakete im Marketing Büro

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Bikini statt Regenschirm… für ein Gratis-Flugticket

Letzten Freitag, Linzer Landstrasse, kurz vor 9 Uhr, 15°C, Regen …. Bibbernd stehen schon die ersten in Bikini und Badeshorts vor den Türen der Thalia Filiale. Und kaum schließen die Mitarbeiter die Türen auf, stürmen sie zu uns in den 2. Stock, in unseren neu eröffneten  STA Travel Shop.  Zur Eröffnung haben wir uns nämlich etwas ganz besonders einfallen lassen:  20 gratis Europaflugtickets für die ersten, die in Badebekleidung ab 12 Uhr in den Shop kommen!

80 schick-gestylte Beachgirls und Beachboys mit Strohhüten, Sarongs und Hawaii-Blumenketten um den Hals sind bis 10.00 Uhr da – und alle wollen sie eines unserer 20 Tickets ergattern! Die meisten träumen bereits davon, noch diesen Sommer nach Paris oder London zu fliegen…

Einige trudeln leider erst um 12.30 Uhr ein, da war die Aktion schon zu Ende und alle Tickets weg! Aber wir haben ja noch jede Menge weiterer Aktionen an dem Tag gemacht und so konnten einige wenigstens einen Reisegutschein oder eine schicke Tasche mit nach Hause nehmen!






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Summer Feeling auf Knopfdruck

Momentan präsentiert sich der Sommer zwar eher mit hauptsächlich trüben Tagen, aber davon lassen wir uns die Laune nicht verderben! Noch mehr ein Grund, uns das übers Jahr heiß ersehnte Summer Feeling mit toller Musik ins Wohnzimmer oder direkt per Kopfhörer auf die Ohren zu holen. Da kann es draußen auch ruhig mal regnen…

Auch dieses Jahr haben wir uns bei unseren STA Travel Kollegen umgehört und die derzeit angesagtesten Summer Hits in einer Playlist zusammengefasst.

Die STA Travel Summer Hits Vol. 2

1. Tag am Meer –  Die Fantastischen Vier (mit einem Hauch Lokalpatriotismus von Ralf aus Frankfurt ausgewählt)
2. Give Me Everything – Pitbull feat.  Ne-Yo (von Raquel aus Mannheim, die sich kaum entscheiden konnte)
3. Save The World – Swedish House Mafia (hat Marco aus Frankfurt ausgewählt)
4. Summer Dreaming (Bacardi Feeling) – Kate Yanai (versetzt Doris aus Wien sofort in Urlaubsstimmung)
5. The Lazy Song – Bruno Mars (macht Rea aus Zürich glücklich)
6. All Summer Long – Kid Rock (hat Melanie aus Frankfurt  im Sommer in ihren Ohren)
7. On The Floor – Jennifer Lopez feat. Pitbull (gehört für Peter aus Köln zu diesem Sommer)
8. Bubbles – Biffy Clyro (abseits des Mainstreams von Thomas aus Frankfurt)
9. Summer Wine
– Natalie Avelon & Ville Valo (gefällt Renate aus Wien sehr gut)
10. Nur noch kurz die Welt retten
– Tim Bendzko (summt Maraike aus Frankfurt jedes Mal mit)

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Rückblick: Pilgerreise ans Openair Frauenfeld

Am 4. Juli sind insgesamt 33 unerschrockene Pilger in Bern angetreten, um einen 4-tägigen Fussmarsch zum Openair Frauenfeld zurückzulegen und dort die VIP-Tickets für’s Festival in Empfang zu nehmen. Alle Pilger sind im Ziel angekommen, herzlichen Glückwunsch!

150km in 4 Tagen – das war kein Zuckerschlecken.

Tag 1:
Start um 9 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. 33 top motivierte Pilger und Openair-Begeisterte starten die grosse Reise ins Ungewisse. Nach 10 Stunden wandern auf schönen Wegen kommen die Jungs und Mädels im malerischen Graben an der Aare an. Müde und schon sichtlich gezeichnet von dem Tag legen sich alle rasch schlafen.

Tag 2: Pünktlich um 07:15 gilt es aufzustehen und sich mit einem leckeren Frühstück für den Tag zu stärken. Der zweite Tag ist standesgemäss der härteste. Bei den meisten siegt der Wille gegen die schmerzenden und müden Füsse und die knapp 40 km werden von einem Grossteil bewältigt. Am Abend die grosse Überraschung.: STA Travel und Qantas offerieren ein BBQ-Deluxe am Pool. Die Freude ist riesig und die Schmerzen schnell vergessen.

Tag 3: Nach einer kühlen Nacht starten die frisch gestärkten Openair-Pilger in den Tag. Heute gilt es die kürzeste Etappe zu meistern. Trotzdem sind 35 km kein Zuckerschlecken. Müde aber happy kamen heute um 19 Uhr die Jungs und Mädels in Steinmaur an und freuen sich auf den letzten Tag der etwas anderen Anreise ans Openair Frauenfeld.

Tag 4: Der letzte Tag, der Siegeswille steht allen Pilgern ins Gesicht geschrieben. Die Ankunft am Festgelände Frauenfeld war für die ganze Gruppe ein sehr emotionaler Moment. Erschöpft, aber glücklich nehmen alle Pilger ihre Openair VIP-Tickets entgegen.

Pilgerreise Fun Facts:

Impressionen der Pilgerreise





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Argentinien: Salsa, Steaks und Sights

STA Traveller Michael ist im Sommer 2010 auf 5-monatige Weltreise gegangen. Gebucht hat er in unserem Reisebüro in München am Viktualienmarkt bei Kollegin Nathalie, die er mit seinen Reiseplänen wohl gleich angesteckt hat. Ihr Argentinien-Abenteuer könnt ihr hier nachlesen.

Mediengestalter Michael berichtet von seiner Reise in Wort, Bild und Film…

Während meiner Weltreise hatte ich die Chance einen kleinen Teil Südamerikas kennen zu lernen. Nachdem ich also mit dem Flieger von Sydney nach Buenos Aires gekommen bin, habe ich mir zunächst ein Taxi mit einem anderen Fluggast in die Stadt geteilt, um die Kosten niedrig zu halten. Ich hatte mich schon ein paar Tage vorher auf der Couchsurfing Seite um einen Schlafplatz für die ersten Tage bemüht und letztendlich einen Platz bekommen. Ich bin die ersten 3 Nächte bei Ariel, meinem super netten Gastgeber, geblieben. Buenos Aires ist eine tolle Stadt, die man gut für sich selbst erkunden kann. Es ist wirklich schwer Empfehlungen zu geben: Die Stadt ist wie eine Speisekarte in einem tollen Restaurant. Jeder hat einen eigenen Geschmack und für alle ist auch etwas auf der Karte dabei.

Buenos Aires – südamerikanisches Flair mit einem Hauch von Europa
Vom schönen aber touristischen Boca im Süden der Stadt nimmt man die Postkartenatmosphäre der bunten Häuser und den Geist des Fußballs der Boca Juniors auf.  Im darüber gelegenen San Telmo finden sich viele kleine Second Hand Geschäfte, kleine Cafés und Restaurants in einem wunderschönen alten Viertel. Der neu angelegte Hafen von Puerto Madero sieht modern aus und bietet eine schöne Promenade. Eignet sich vor allem für die Touristen, die sich eher an gewohnte westliche Küche halten wollen. Die Stadtteile Palermo und Palermo Soho bieten viele kleine und große Modegeschäfte für die junge Generation mit den passenden Bars, Clubs und Restaurants. Nicht zu vergessen der Friedhof in Recoleta, auf welchem sich auch das Grab der berühmten Evita Péron befindet.

Bus in Buenos Aires und buntes Haus in La Boca

Salsa – Lebensgeist der Argentinier
Am Abend kommt hier niemand zu kurz. Begibt man sich vor 23 Uhr zum Abendessen wird man vermutlich alleine im Restaurant sitzen, da die Argentinier sehr spät essen. Wer also auf Gesellschaft aus ist, sollte spät zu Mittag essen oder sich zwischendurch eine leckere Empanada (warme Teigtasche mit Fleisch-/Gemüsefüllung) genehmigen. An einem Abend hat mein Gastgeber Ariel mich mit in einen Salsaclub genommen. Ich bin zwar kein großer Tänzer, aber es hat wirklich Spaß dort gemacht und ich kann nur jedem empfehlen mit den Einheimnischen im Club Kontakt aufzunehmen. An diesem Abend habe ich den Lebensgeist der Argentinier angefangen zu verstehen. Das Tanzen ist eine Ausdrucksform und eine Leidenschaft, die jeder für sich genießt und mit einem Tanzpartner teilt. Dabei werden die Partner oft wild gewechselt nach jedem Tanz und so kommen sich alle näher. Egal, ob sie alt oder jung sind, dick oder dünn oder welche Kombination auch immer: die Leidenschaft zum Tanz verbindet sie alle und das war wirklich eine Erkenntnis für mich, da man in Deutschland ja eher seltener so nahe mit einer Fremden Person tanzt 🙂

Walbeobachtung  in Puerto Madryn
Von Buenos Aires ging es dann mit dem Flugzeug nach Trelew. Da gibt es leider nicht so viel zu sehen, ist aber der nächste Flughafen an Puerto Madryn. Meine Mutter war wenige Tage zuvor von Deutschland nach Argentinien gekommen, um 3 Wochen mit mir zusammen zu reisen. Ich fand es ziemlich cool, dass sie sich das getraut hat und wie ein echter Backpacker mitgezogen ist!

Die Region ist bekannt für Walbeobachtung und Tauchen mit Seelöwen. Von der Strandbar in Puerto Madryn haben wir schon die ersten Wale gesehen, die ungefähr 200m vom Ufer entfernt waren. Ein wirklich toller Einstieg! Abends kann man im Restaurant „Margarita“ schön essen und trinken gehen (auch für’s Backpacker Budget geeignet!).

500.000 Pinguine in Punta Tombo
Von Puerto Madryn haben wir dann eine Tagestour nach Süden gebucht. Erster Stopp: Punta Tombo. Dort befindet sich eine Pinguinkolonie mit ca. 500.000 Pinguinen, die sich über eine Breite von fünf Kilometern Strand und etwa 500 Meter ins Land hinein ausgebreitet haben. So weit das Auge reicht sah man also halbe Pinguine aus dem Boden aufpoppen. Mit Rücksicht auf die Tiere durfte man sich ziemlich frei auf einem großflächig abgegrenzten Gebiet bewegen und ist somit auch ziemlich nah an die Pinguine heran gekommen. Eine tolle Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann! Danach sind wir dann durch die Pampa wieder etwas nach Norden gefahren, um uns in „Rawson“ Delfine mit einem Schlauchboot anzuschauen. Schon beim Ablegen haben wir eine Seelöwen Familie gesehen, die sich von den Überresten des Fischkutterfangs ernährt haben. Mit den Speed-Schlauchbooten ging es dann los und kurz bevor wir dachten, wir sehen keine Delfine kamen sie doch noch raus und die Tour wurde einfach etwas verlängert. Da 2 Boote unterwegs waren und die Delfine gerne mit den Booten spielen, konnte man diese gut  am Bug des anderen Bootes bewundern.

Pinguin in Punta Tombo

Der nächste Stopp war dann Puerto Pyramid, ein kleine Halbinsel, die als Naturschutzgebiet deklariert ist. Der Ort erinnert an eine kleine Hippie Stadt mit viel familiärem Flair. Dort waren wir dann beim Whale Watching und haben diese riesigen coolen Meeressäuger bestaunen dürfen. Bei so viel Wild Life Action kann ich wirklich nur alles empfehlen. Es ist zwar kostspielig, aber alle Touren haben sich wirklich gelohnt! Nach 3 Tagen Puerto Pyramid ging es dann zurück nach Trelew, um von dort aus mit dem Flieger nach El Calafate zu kommen.

El Calafate – Die Stadt wirkt wie ein Skiort in den Voralpen
Aus El Calafate reisen die meisten Touristen gen Süden, um Feuerland und Ushuaia zu sehen. Einige der Reisenden, die wir getroffen haben, sind sogar zum Südpol von dort aus aufgebrochen! In El Calafate musste ich erst mal wieder meine Winterkleidung raus holen, denn obwohl die Sonne geschienen hat, war es sehr kalt und windig dort. Es gibt viele Restaurants und Souvenirshops. Die Region wird meist aufgrund der Gletscher besucht. Wir haben zunächst eine Tour zum Perito Moreno gemacht, wo man von einer Plattform aus den Gletscher wunderbar betrachten konnte. Danach durfte man dann mit Steigeisen unter den Füßen über den Gletscher laufen und wurde am Ende der Tour mit einem kleinen Geschenk überrascht. Die verrate ich jetzt aber nicht, um die Spannung zu erhalten! Nach einem Tag Pause sind wir dann zu einem anderen Gletscher namens Upsala gefahren. Nach einer tollen Bootstour über den Gletschersee, wurde man mit einem Allradtruck einen Berg hochgefahren. Die Aussicht nach einem zehnminütigen Spaziergang war atemberaubend und eine der tollsten Landschaften, die ich je gesehen habe. Die Tourgruppe ist dann zu Fuß in etwa 4 Stunden wieder zurück zum Boot gelaufen und während dem Bergabstieg konnte man sich sogar noch Fossilien und Lavaspuren anschauen. Absolute Tourempfehlung für El Calafate!

Perito Moreno

Gletscher-Trekking Perito Moreno

Bariloche – Schokoladenzentrum von Argentinien
Mit dem Bus ging die Reise dann über El Chalten weiter bis hoch nach Bariloche. Die Busreise ist nicht so teuer, aber dafür 2 Tage à 16Stunden Busfahrt. Von Bariloche aus haben wir uns dann ein Auto gemietet und die „siete lagos“ (sieben Seen) Route befahren, einen kleinen Zwischenstopp in Chile gemacht und einfach die schöne Berglandschaft genossen. Man sollte sich nur immer auf frei herumlaufende Kühe und Pferde auf der Straße gefasst machen. Bariloche ist zudem das Schokoladenzentrum von Argentinien. Als Deutscher ist man natürlich qualitätsmäßig verwöhnt was Schokolade angeht, aber hier in Bariloche kommen sie schon ziemlich nah ran an unsere Qualität 🙂 In der Stadt empfehle ich jeden zumindest eine Nacht im Hostel 1004 zu verbringen. Die Betreiber und die Aussicht von dort sind einfach toll. Das Hostel befindet sich ganz oben im einzigen Hochhaus in Bariloche, ihr könnt es nicht verfehlen!

Ausblick Hostel 1004 in Bariloche

Puerto Iguaçu
Der letzte Stopp unserer Reise war dann Puerto Iguaçu, wo man die breitesten Wasserfälle der Welt bestaunen kann. Das Highlight in diesem Nationalpark ist zum Einen eine Schlauchbootfahrt ziemlich nah an den Wasserfällen, zum Anderen der Blick auf den sogenannten „Devils Throat“, einem riesigen kreisförmigen Krater, der das Wasser zu verschlingen scheint. Für Indiana Jones 4 wurde dort übrigens auch eine Szene gedreht! Viele Reisende stellen die Frage, ob man sich die Wasserfälle zuerst von Brasilien oder Argentinien aus anschauen soll, da sich der Nationalpark direkt im Länderdreieck (Argentinien, Brasilien, Paraguay) befindet. Ich finde es ist schöner erst direkt und nahe an den Wasserfällen in Argentinien zu sein und an einem anderen Tag die Wasserfälle in ihren ganzen Ausmaßen von Brasilien zu beobachten.

Iguazu in Argentinien

Iguazu in Brasilien

Nach ein paar Tagen Buenos Aires und 5 tollen Wochen in Argentinien, ging es dann für meine Mutter nach Hause und für mich nach Uruguay.

Mein Film ‚World Trip – Argentina‘

from MünchFilms on Vimeo.

Weitere eindrucksvolle Videos von Michaels Weltreise findet ihr in seinem Vimeo Channel.
Die Bilderrechte liegen bei Michael Münch.

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STA Travel Sattelhauben für verregnete Sommertage

Dieser Sommer macht es uns nicht einfach ihn zu mögen: mal können wir wunderbares Sommerwetter mit 30° genießen und am nächsten Tag überfallen uns Regen und Kälte. So haben wir uns das wirklich nicht vorgestellt, lieber Sommer!

Aber wir haben die perfekte Sommerregen-Maßnahme für euch: die STA Travel Sattelhaube, die wir zur Zeit über eure Fahrradsattel stülpen. Sie schützt euren Sattel garantiert vor Regen und bringt euren Po immer trocken ans Ziel! 🙂
Vielleicht  findest du sie ja bald auch auf deinem Fahrrad.

STA Travel wünscht euch trotzdem noch mehr Sommersonne!

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Australien ist eine Reise wert, weil…

Wir haben mal bei unseren STA Travel Kollegen gefragt, was Australien für sie so einzigartig macht. Hier sind unsere Gründe, wieso wir jedem eine Reise nach Down Under dringend ans Herz legen.

Australien ist eine Reise wert, weil…

…die unglaubliche Weite des Landes, die Aufgeschlossenheit der Menschen und die Sonnenaufgänge faszinierend sind. (Melanie, Frankfurt)

…die Surfer da so knackig sind, es dort sogar fliegende Hunde gibt und man mit STA Travel soooo günstig hinfliegen kann!!! (Nadine, Bern)

you will never never know if you never never go! (Tina, Frankfurt)

Down under nie höher angesagt war. (Thosten, Hamburg)

es 1.000 Gründe gibt dort hinzureisen. (Andreas, Frankfurt)

es bei den Aussies die besten Barbies, die hübschesten Surfies, die frechsten Joeys und den charmantesten Slang der Welt gibt. (Nathalie, München)

…die Aborigines mich zum Traumtanzen gerufen haben, ich schon immer mal Koalas streicheln wollte, ich mit Work & Travel schnell meinen Surfkurs wieder drin hab, nur die Menschen ungiftig sind und beim BYO BBQ das VB am besten schmeckt. (Pit, Frankfurt)

…nicht nur das Land wunderschön ist, sondern vor allem wegen der Gastfreundschaft der Aussies. (Stefan, Graz)

du endlich deinen Boomerang auspacken kannst, ohne blöd angeschaut zu werden. (Valerie, Zürich)

…kaum eine Insel so unendlich viel zu bieten hat, die Kängurus so nett hüpfen, die Sonne so schön scheint und die Menschen dort so leicht dahinleben. (Sabine, Salzburg)

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Eine Schulungsreise durch Namibia

Im Mai durfte ich an einer STA Travel Schulungsreise nach Namibia teilnehmen. Ich konnte es kaum abwarten, am Flughafen die anderen Mitreisenden persönlich kennen zu lernen. Johanna Bannert und Andreas Maiberger von der Air Namibia empfingen unsere Gruppe am Flughafen sehr freundlich. Nach einem 10 Stunden-Nachtflug landeten wir schließlich am frühen Morgen in Windhoek, der sonnigen warmen Hauptstadt Namibias.

Namibia ist ein Staat im südlichen Afrika, der im 19. Jahrhundert als „Deutsch-Südwestafrika“ eine der wenigen deutschen Kolonien war. Manche Menschen in Namibia sprechen und verstehen sogar noch heute Deutsch. Auf einer Fläche von mehr als 800.000 Quadratkilometern, also zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland, leben in Namibia ca. 2,1 Millionen Menschen.

In der Ankunftshalle warteten schon unser deutschsprachiger und namibiagebürtiger Reiseleiter Steve und die Springbok Repräsentatin Birgit auf uns. Auf den ersten Blick war klar, dass wir mit unserem Reiseleiter Steve einen Glücksgriff getan hatten. Unsere Vorfreude war jetzt auf dem Höhepunkt – wir konnten es kaum noch erwarten, endlich mehr von Namibia zu sehen. Unser erstes Ziel war die ca. 400 km entfernte Kalahari Anib Lodge inmitten der roten Dünen der Kalahari-Wüste im Osten Namibias. Die wunderbare Umgebung können Reisende im Jeep oder zu Fuß auf Wanderwegen entdecken.

Kalahari Anib Lodge

Sehr früh am nächsten Morgen fuhren wir zu den Sanddünen am Sossusvlei, um dort den Sonnenaufgang zu genießen. Leider hörte es nicht auf zu regnen (wie mir Einheimische berichteten, hat es in Namibia schon Jahrzehnte nicht mehr so geregnet). Alle Straßen Richtung Sossusvlei waren gesperrt und somit war ein Zugang zu unserer nächsten Unterkunft, der Kulala Dessert Lodge, unmöglich. Nach einigen Anrufen teilte uns Birgit mit, dass sie eine Alternative für uns gefunden hatte, die Büllsport Gästefarm, eine der ältesten Farmen in Namibia! Wir wurden sehr warmherzig empfangen. Ich fühlte mich wie sonntags bei Oma mit Nachmittagskaffee und selbstgebackenem Kuchen! Doch der Regen hörte nicht auf… und was macht man an solch einem verregneten Tag? Genau, einen Spielenachmittag! Es war eine gute Gelegenheit für unsere STA Travel Gruppe, sich untereinander besser kennen zu lernen. Am Abend trafen wir uns mit den Gastgebern zu einem reichhaltigen Dreigang-Menü an der großen Familientafel.

Am nächsten Morgen schien wieder die Sonne, hurra! Nach einem zweistündigen Game Drive durch die Berge und einigen Fotos von Bergzebras und Springböcken ging unsere Reise weiter Richtung Swakopmund. Nach ca. 4 1/2 Stunden Fahrt hielten wir an „Düne Sieben“ an, der höchsten Düne der Küstenregion. Sie ist ein beliebter Picknickplatz und der perfekte Ort für einen sehr romantischen Sonnenuntergang. Ein wirklich atemberaubender Ausblick auf die Spitze der Düne! Der Aufstieg war für mich nicht nur eine willkommene Abwechslung nach der langen Busfahrt, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis mit tollen fotografischen Erinnerungen! Unten angekommen, spielte das Wetter wieder etwas verrückt. Eine dichte Nebeldecke überfiel uns und wir mussten so schnell wie möglich nach Swakopmund aufbrechen, da wir vor Einbruch der Dunkelheit im Hotel sein wollten. Da die Abkürzung, die Steve vorgesehen hatte, auch überflutet war,  blieb ihm nichts anders übrig, als sehr langsam weiterzufahren.

Düne Sieben

Untergebracht wurden wir im Swakopmund Guesthouse und Swakopmund Boutique Hotel. Das Swakopmund Guesthouse liegt im Süden der Stadt nur fünf Gehminuten vom Zentrum und Strand entfernt. Das Swakopmund Boutique Hotel liegt praktisch im Kern der Stadt, man kann alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen. Ein sehr schönes City Hotel, ich würde immer wiederkommen! Zum Abendessen fuhren wir ins „Lighthouse Pub“, ein rustikales und sehr gemütliches Restaurant in der Nähe des Leuchtturms. Ich aß hier zum ersten Mal Schnecken und als Hauptgericht gab es einen sehr schmackhaften Fisch. Das Lighthouse-Restaurant hat mir sehr gut gefallen. Sowohl das Essen als auch die Lage am Meer mit tollem Blick waren super, auch die Preise sind durchaus angemessen und die Portionen großzügig bemessen. Das Lokal kann ich nur empfehlen, aber Platzreservierung nicht vergessen!

Der Plan für den nächsten Tag sah eine Bootsfahrt in Walfisbay sowie eine Wüsten Quad-Fahrt vor. Wir fuhren nach Walfisbay, wo wir trotz etwas schlechtem Wetter an einer Bootsfahrt mit „Mola Mola“ teilnahmen. Da muss man hin! Dass die Robben „zum Schmusen“ auf das Boot kommen macht die Fahrt wirklich einzigartig. Wir fuhren auch zu den Austern-Zuchtstationen raus und bekamen allerlei Informationen zur Pflege und Ernte der teuren Delikatessen. Weiter ging es zur Seelöwenkolonie, wo sich auch Delphine blicken ließen! Leider hing der Nebel wie festgewachsen über der See und die ausgeteilten Decken waren sehr willkommen und ein Schnaps wärmte uns von innen. Und zum Abschluss gab es Austern bis zum Abwinken. Hier gibt es die besten Austern, unbedingt ausprobieren!

Robben zum Schmusen

Zurück im Hotel konnten wir uns etwas aufwärmen bevor wir uns im Quad-Fahren versuchten. Zunächst war es etwas ungewohnt, aber nach kurzer Zeit bin ich selbst die steilsten Dünen hinaufgerauscht. Je weiter wir in die Namib-Wüste hineinfuhren, desto atemberaubender wurde der Ausblick. Trotz Kälte hat die Fahrt viel Spaß gemacht.

Zum Abendessen in Swakopmund empfehle ich das „Kückis Pub“. Hier treffen sich Touristen, aber auch sehr viele Einheimische. Die Gerichte sind nicht gerade günstig, aber der Service ist sehr freundlich und professionell und die Speisen super lecker. Man hat eine Auswahl an Seafood, Steaks und einheimischen Wildgerichten. Am Abend hatten wir einen Ehrengast, Steve´s Vater, ein sehr freundlicher charmanter Mann, der sehr stolz seine Wüstengeschichten erzählte. Es hat wirklich Spaß gemacht ihm zuzuhören.

Am nächsten Tag besuchten wir eines unserer „Reisen und Helfen“-Projekte, das Wϋstenelefanten-Projekt. Die Camp-Leiterin führte uns durch das Camp und erzählte uns viel über das Projekt und die Arbeitsabläufe der freiwilligen Helfer. Elephant Human Relations Aid (EHRA) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der Elefanten in Namibia widmet. Das Ziel der EHRA ist es, langfristige und nachhaltige Lösungen für das friedliche Zusammenleben zwischen den Kleinbauern, Community-Mitgliedern und den Wüstenelefanten zu finden. In der Regenzeit sind die Tiere nicht auf die Wasserstellen angewiesen. Deswegen hatten wir nicht das Glück, Elefanten zu sehen. Nichtsdestotrotz spielte endlich das Wetter mit, Namibia schenkte uns den puren Sonnenschein. Der Bach, das Base Camp in Damaraland, die ganze Umgebung war einfach spitzenmäßig und traumhaft schön! Kein Regen mehr, genau zum richtigen Zeitpunkt um eine Nacht unter freiem Sternenhimmel zu erleben. Unser Lagerfeuer entwickelte sich genauso prächtig wie unser Hunger. Gemeinsam bereiteten wir das Abendessen vor, leckere Spaghetti Bolognese! So ging ein unvergesslicher Abend in Daramaland zu Ende!

Darmaland

EHRA Base Camp

Beim Verlassen des EHRA Camps

Unser nächster Stopp war das Ongava Wilderness Reservat, eine 30.000 ha große Privatfläche direkt an der Grenze zum südlichen Teil des Etosha Nationalpark. Wie immer wurden wir sehr freundlich empfangen. Die Zimmer waren sehr stillvoll eingerichtet, hier hätte ich auch länger bleiben können! Für die wenige freie Zeit am Mittag steht ein kleiner, hübscher Pool mit Sonnendeck und Erfrischungen zur Verfügung oder man entspannt auf der eigenen Terrasse mit Blick zum Wasserloch. Beim Ongava Sunset Drive erzählte uns unser Fahrer und Guide unterwegs einiges über die Vegetation und die Tierwelt. Die Fahrer sind untereinander durch Funk verbunden, so dass sie sich gleich benachrichtigen können, wenn irgendwo ein seltenes Tier auftaucht. Hier laufen nun endlich auch die sehnsüchtig erwarteten Tiere vor uns her. Wir dürfen uns über Zebras, Giraffen, Oryxe, Springböcke und Kudus freuen. Ich kann zwar nicht alle auseinanderhalten, aber ich verlasse mich da auf unseren Guide. Für mich war der absolute Höhepunkt, Auge um Auge einer Rhinozerosmama mit Baby gegenüber zu stehen. Die Fahrt hat sich definitiv gelohnt! Die goldene Abendsonne verzauberte die Landschaft. Mit etwas Wein und Snacks nahmen wir unseren Sundowner gemütlich mitten in der Wildnis ein. Ein wirklich unbeschreibliches Erlebnis!

Ongava Wilderness Reservat

Ongava Wilderness Reservattiere

Am Abend wurden wir in Begleitung eines bewaffneten Angestellten zum Zimmer zurück geführt, da es hier Raubtiere gibt und keine Zäune. Angst hatte ich im Zimmer keine, aber es war durchaus ein Erlebnis.

Und schon ging es wieder zurück nach Windhouk, dem letzten Stopp unserer Reise! Dort nahmen wir an einen Workshop teil, bei dem einige STA Travel Partner (Wilddog Safaris, Kea Car Rental, Springbok Atlas, Fremdenverkehrsamt Namibia und Air Namibia) und Präsentationen zeigten. Wir haben viele Informationen mitgenommen, damit unsere Kollegen aus dem Verkauf einen optionalen Nutzen für unsere Kunden erzielen können. Anschliessend haben wir noch Zeit, den Holzschnitzermarkt zu besuchen und letzte Souvenirs einzukaufen. Rückflug nach Frankfurt!

Mein Fazit: Auch wenn wir den Jahrhundertregen in Namibia erwischt haben, ist Namibia ein tolles Reiseland und hat viel zu bieten. Die besten Reisezeiten sind Frühling und Herbst. Das Klima Namibias und die Temperaturen sind dann gemäßigt, nicht zu kalt und nicht zu warm. Auch ist die Trockenzeit ideal, um wilde Tiere zu sehen. Aber wie auch bei uns: Das Wetter ist in jeder Jahreszeit unberechenbar…

Ich bedanke mich bei allen, die diese Reise ermöglicht haben. Meine ganz besonderer Dank geht an Birgit Rabe von Springbok Atlas, die diese tolle Reise für uns organisiert hat,  Steve unseren Reiseleiter, der stets die Nerven behalten hat, Air Namibia, das Namibia Tourism Board und natürlich die tolle STA Travel Truppe. Namibia wir kommen wieder!

STA Travel Gruppe - Namibia, wir kommen wieder!

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Zwei Tage auf Fraser Island

An unseren letzten beiden Tagen an der Ostküste wartete ein für mich absolutes Highlight auf uns, die Erkundung der größten Sandinsel der Welt – Fraser Island.

Bei Abholung von unserem Hostel in Rainbow Beach stellte sich mir allerdings die Frage, wie wir mit einem Bus sportlich durch die Dünen und den Regenwald sausen sollten. Doch weit gefehlt, dies war nicht irgendein Bus. Vierradantrieb, eine spezielle Bauweise und ein äußerst motivierter Fahrer ermöglichten es entgegen aller Vermutungen auch in die entlegensten Winkel der Insel zu gelangen.

Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre waren wir dann auch schon mittendrin und es ging direkt abenteuerlich über Sand und durch Geäst auf die andere Seite der Insel zum legendären Seventy-Five Mile Beach, welcher seinen Namen der dortigen Geschwindigkeitsbegrenzung verdankt. Der Strand gilt offiziell als Autobahn der Insel und zur Hochsaison wird das auch deutlich, wie uns unser Fahrer mitteilte.
Alles was ich sah, war ein wunderschöner endlos erscheinender Sandstrand und dann auf einmal eine Schlange. Ganz unbedarft hüpften wir alle aus dem Bus, um das obligatorische Foto zu schießen. Mit aller Ruhe und Gelassenheit erklärte unser Guide das wir hier einen Taipan umrunden, die giftigste Schlange Australiens… ziemlich schnell waren alle wieder im Bus.

Seventy Five Mile Beach

Bei der zweitägigen Tour sahen wir fast alles was Fraser Island zu bieten hat, beeindruckend war natürlich das Maholo Schiffswrack, der berühmte Lake McKenzie, der schönste See den ich je gesehen habe und der einmalige Regenwald. Sogar mehrere Dingos haben wir auf der Tour gesehen. Etwas anstrengend aber sehr lohnenswert war das Erklimmen der steilen Hammerstone Sandblow, einer riesigen Sanddüne, die unendlich erscheint und auf einer Seite den tiefsten See der Insel, den Lake Wabby begrenzt. Einen wunderschönen Ausblick über die Insel hatten wir vom Indian Head, einem 60 Meter hohen Fels von diesem man mit ein bisschen Glück Wale, Haie und andere Meeresbewohner beobachten kann.

Lake Wabby

Während unserer Tour an Tag zwei setzte eine kleine Propellermaschine mitten auf dem langen Sandstrand, der auch etwas unkonventionell als Start und Landebahn genutzt wird zur Landung an, dies bot einigen von uns die Gelegenheit einen 20 minütigen Rundflug über die Insel zu machen. Ich kann dies nur empfehlen, da sich erst von oben die ganze Weite der Insel erfassen lässt.

Vor dem Flug über Fraser Island

Übernachtet wurde im Eurong Resort, welches nach all den Backpacker-Unterkünften der reine Luxus war und in umwerfender Lage direkt am Seventy-Five Mile Beach liegt.

Es hat super viel Spaß gemacht, was mit Sicherheit auch an der tollen Gruppe, unserem Guide von OZ Experience und unserem Ranger gelegen hat – der Aufenthalt an der Ostküste Australiens war sehr informativ und viele Fragen zu Australiens Kultur, Tierwelt und nicht zuletzt Fraser Island konnten beantwortet werden.

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Eventtipp: Pamplona – das verrückte Stierrennen

Heute beginnt in der spanischen Kleinstadt Pamplona das Volksfest San Fermin. Jährlich feiern Tausende Besucher aus aller Welt vom 6. bis 14. Juli in der baskischen Hauptstadt.

Besonders bekannt sind bei diesem feuchtfröhlichen Festival die Stierrennen: Wagemutige versuchen mit den Bullen durch die Gassen bis in die Arena zu laufen, wo danach ein Stierkampf stattfindet.
Man kann die 825 Meter lange Strecke zusammen mit den Stieren zurücklegen oder als Zuschauer sicher am Rand stehen. Tickets für die Stierkämpfe gibt es natürlich auch.

Die Meinungen zu dieser jahrhundertealten Tradition gehen sicherlich auseinander. Ein Besuch in Pamplona lohnt sich aber auf jeden Fall: neben den Stierrennen kann man sich während des Festivals auch anderweitig amüsieren – mit guter Musik, spanischer Paella, beeindruckendem Feuerwerk und den historischen Schönheiten Pamplonas.


Bildnachweise:
Bild 1 cc LpstkLibrarian via Flickr
Bild 2 cc John Yavuz Can via Flickr

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Da steht ein Camper vor der Tür…

Gestern fand neben der New Hire Schulung, bei der alle neuen Mitarbeiter unter anderem drei Tage lang in die Welt der Produkte bei STA Travel eingarbeitet werden, ein besonderes „Live-Training“ im STA Travel Headoffice in Frankfurt statt: Meine vier Kollegen aus dem STA Travel Product Support Team wurden vor Ort über die KEA Campers Flotte, Vorzüge, Ausstattung und Versicherungsbedingungen von unserer sympatischen KEA Campers Ansprechpartnerin Katja Bockwinkel geschult.

Unser Product Support Team im Kea Camper

KEA Campers wurde 1995 in Neuseeland gegründet. Die Camper können mittlerweile in den Zielgebieten Australien, Neuseeland, Südafrika und Namibia als luxuriöses und flexibles „home away from home“ dienen.

Katja hat zwei Camper (2- und 4-Bett Camper) für Schulungszwecke und tourt damit durch Europa. Oftmals zum Erstaunen anderer, da – wie es sich für ein neuseeländisches Fahrzeug gehört – sich das Steuer auf der rechten Seite befindet.

Auch bei uns wird sie nach und nach immer mehr STA Travel Reisebüros besuchen, die sich dann von den Vorzügen der KEA Camper selbst ein Bild machen können. Dankeschön!

Katja und ich

 

Fotonachweis: Kea Campers, privat

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