Abenteuer Bolivien

Und endlich war er da, der lang ersehnte Tag. Wir waren bereit unsere Reise nach Südamerika anzutreten. Wir sassen bereits im Flugzeug, welches uns von Zürich nach Amsterdam bringen sollte, als der Pilot eine Durchsage machte und uns darauf hinwies, dass sich ein Passagier nicht wohlt fühlt. Er möchte aussteigen, um sofort einen Spital aufsuchen zu können.

Während dem Flug wurden alle Passagiere, welche den Anschlussflug nach Lima gebucht haben, gebeten in der Businessclass Platz zu nehmen. Hörte sich gut an für uns – jedoch bedeutete dies gleichzeitig, den Lauf unseres Lebens in Angriff zu nehmen. Mit 2 Stunden Verspätung landeten wir in Amsterdam – 20 Minuten nachdem unser Flugzeug von Amsterdam nach Lima hätte fliegen sollen. Die Flugzeugtüren öffneten sich und wir rannten los. Während wir an das andere Gate (nach Empfinden lag dies am anderen Ende von Amsterdam) rannten, stellten wir fest, dass Schiphol wohl der grösste Flughafen der Welt sein musste. Am anderen Gate angekommen, konnten wir zusehen wie das Flugzeug langsam vom Dog wegrollte und sich auf den Weg nach Lima machte – ohne uns, versteht sich!
Aber wie jederman weiss – die besten Trips starten mies. Also versuchten wir das Beste aus dem ungeplanten Amsterdamtrip zu machen.

Wir trafen kurze Zeit darauf 3 weitere unfitte Schweizer mit demselben Schicksal. Wir wurden alle ins selbe Hotel einquartiert & verbrachten unvergesslich lustige Stunden im wunderschönen Amsterdam.

Einen Tag und ein paar Stunden später trafen wir in La Paz ein und trafen einen Teil unserer G-Adventures Gruppe. Der andere Teil unserer Gruppe konnte leider nicht aus Santa Cruz ausfliegen, da die Bolivianer wieder einmal streikten. Schliesslich trafen wir uns alle etwas verspätet in Sucre.


Die Reise konnte endlich beginnen.
Von Sucre fuhren wir weiter nach Potosi und erhielten einen Eindruck der schrecklichen Mienen, welche in den letzten Jahren über 7 Millionen Menschen das Leben kosteten.

Wir fuhren durch das Nirgendwo nach Uyuni und landeten inmitten eines Sandsturmes. Wir genossen die Wüste, das Nichts und die Unendlichkeit. Keine Menschen, keine Elektrizität, keine Natels, dafür tausende Flamingos und Lamas.


Wir trafen unglaubliche Menschen von der ganzen Welt, assen zusammen unzählige Mengen (wir wissen es alle, es waren Kilos…) Schokolade, wir genossen diverse luxuriöse Mahlzeiten inmitten der Wüste an der Grenze zu Chile. Wir sahen jeden Abend Millionen von Sternen – sogar Sternschnuppen – und genossen die Abgeschiedenheit und Einmaligkeit der bolivianischen Wüste.

Um diese Reise in einem Satz zusammenzufassen:  jeder Tag dieser Reise war einmalig und unvergesslich – eine wunderschöne, unbeschreiblich prägende Reise, welche ich jedem empfehlen würde!


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Das STA Travel Marketingteam stürmt den Big Apple

Teambuilding im Hochseilgarten, an der Kletterwand oder in der Bowlinghalle sind klassisch. Wir sind aber nicht klassisch, wir sind hip. 😉 Ganz klar: es musste also in die hippste Stadt der Welt gehen. Das STA Travel Marketing stürmt den Big Apple und verbringt 48 wunderbare, aufregende und verschneite Stunden in der Trendmetropole.

Wir sind mit United Airlines nach Newark geflogen – seit kurzem gibt’s hier eine ganz frühe Verbindung, so dass man bereits um 12h mittags in New York sein kann. Vom Flughafen Newark ist man dann ruckzuck mit einem vorher gebuchten privaten Transfer in Manhattan. Lohnt sich für Gruppen ab 4 Personen!
Übernachtet haben wir ganz zentral in der Nähe des Times Squares im Hampton Inn Times Square North Hotel – eine schöne Unterkunft, wirklich gemütliche grosse Betten und ein wunderbarer Ausgangspunkt um Manhattan zu erobern. Empfehlenswert!

Ich habe meine Kollegen gefragt, was ihnen am besten gefallen hat. Und wir haben natürlich auch jede Menge brandheiße Tipps für euch gesammelt.

Kerstin: Was für ein Empfang für meinen ersten Besuch in New York – strahlender Sonnenschein! Ich finde die Stadt hat eine ganz besondere Atmosphäre, wenn sich die Sonne in den Skyscrapern spiegelt und die Fassaden zum Leuchten bringt. Schön fand ich auch die kleine Eislaufbahn vorm Rockefeller Center – New York wie aus dem Bilderbuch.
Tipp:
Moma Design and Book Store, 11 W 53rd Street – DIE Anlaufstelle für alle Design-Liebhaber und für ausgefallene Geschenkideen.

Strassen in Midtown (cc Maraike)

Das Team auf dem Times Square

In den Strassen von New York (cc Maraike)

Ralf: Die Architektur in New York hat es mir besonders angetan. Die Verbindung zwischen alten und modernen Elementen bringt einen spannenden Kontrast. Die Wolkenkratzer, welche sich zu der weltbekannten Skyline zusammenfügen, die endlosen Straßenschluchten und die, um Aufmerksamkeit kämpfenden Werbereklamen, geben einem zu verstehen, dass man in einer Megacity ist!
Tipp:
Burger House, 820 Broadway (zw. 11th & 12th St) – Typisch amerikanisch und einfach lecker! Und wenn’s Euch in einen legendären Salsa Club zieht, empfehle ich das Copacabana (Achtung: Tanzschuhe nicht vergessen! Einige Kollegen wurden mit ihren ranzigen Sightseeingtretern leider nicht bis auf die Tanzfläche gelassen.)

Genuß im Burger House (cc Sven)

Britta: New York, New York, New York ist immer eine Reise wert, sogar oder gerade im Januar. Dann ist es zwar sehr kalt und wir hatten sogar richtig viel Schnee. Aber die Stadt ist nicht so voll, so dass das Shoppen auf der 5th Avenue und in SoHo entspannt ist und es fast kein Schlange gibt, z.B. um auf das Rockefeller Center zu gelangen.
Die Restaurants sind allerdings immer gut besucht, so dass eine Reservierung wirklich sinnvoll ist, gerade wenn man mit einer größeren Gruppe unterwegs ist. Wir waren im Ilili, ein libanesisches stylisches Restaurant, das zentral an der Ecke 5th Avenue und 28th Street in der Nähe des Empire State Buildings liegt. Die Karte hat unter anderem viele kleinere, sehr leckere Vorspeisen zur Auswahl und sogar libanesisches Bier. Die sehr hohen Decken, viel Glas, große, lange Räumen und gedämpftes Licht geben dem Ilili eine ganz besondere Atmosphäre.

Lisa: Die beste Möglichkeit eine Stadt wie New York zu entdecken ist nach wie vor eine Tour mit einem Hop On/Hop Off Bus. Egal, ob man zum ersten Mal in New York ist oder schon ein New York Junky – mit dem 48 Hours Ticket von Grayline bekommt man den besten Überblick, über einzelne Stadteile wie Soho, Little Italy, Greenwich Village.  Durch die zahlreichen Stopps hat man jederzeit die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann man seine Tour unterbrechen möchte.  UND noch ein kleiner Tipp am Rande: solltet Ihr Euch entschlossen haben im Winter so ein Ticket zu nutzen – nehmt auf jeden Fall eine warme Decke mit – denn glaubt mir, hier kann es eisig kalt werden!

Hop On/ Hop Off Tour durch Manhattan (cc Sven)

Andreas: (Anmerkung der Redaktion: Andreas kann sich nicht entscheiden und hat gleich 3 Tipps für euch!)
1. Unter den Häusern: Der Apple Store am Ende der 5th Avenue, weil es da von Apple-Mitarbeitern in ihren blauen Shirts nur so wimmelte und man alle Pods, Pads, Books und Macs einfach ausprobieren konnte.
2. Über den Häusern: Die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center (Top of the Rock) , weil man während der Fahrt in den 70. Stock durch das gläserne Fahrstuhldach in den beleuchteten Schacht schauen kann und von oben einen tollen Ausblick auf die Stadt und besonders das Empire State Building hat.
3. In den Häusern: Das Café Angelique im Stadtviertel SoHo, weil sich dieses Café so herrlich von all den Starbucks Shops abhebt.

Das Marketingteam am Top of the Rock (v.l. Andreas, Maraike, Rainer, Katharina, Britta, Kerstin, Ralf, Sven, Lisa)

Ausblick vom Rockefeller Center auf das Empire State Buildung (cc Maraike)

Das Empire State Buildung (cc Andreas)

Andreas' Lieblingscafé in SoHo (cc Sven)

Sven: Zum Bummeln und Shoppen wirklich empfehlenswert ist der Manhattener Stadtteil „SoHo“ (abgeleitet von „South of Houston Street“). Viele kleine Shops aller bekannten Brands können die Kreditkarte ganz schön strapazieren! Auch für nicht allzu Architektur-Interessierte sehenswert ist die sogenannte „Gusseisenbauweise“, besonders konzentriert im Cast-Iron Historic District dicht an dicht zu bewundern. Und auch in SoHo ist das nächste Café meist nur einen Block entfernt – zum Glück gibt es dort auch richtige „Perlen“ abseits des Starbucks-Mainstreams!

Strassenschlucht in SoHo (cc Sven)

Katha: Ihr könnt Euch vorstellen, New York war großartig!!! Ich glaube, es ist ganz egal, wie oft man schon dort war, diese Stadt ist immer wieder ein Erlebnis. Es gibt immer wieder neue, aufregende Dinge, die man unternehmen, anschauen, essen, riechen, kaufen, besteigen und fotografieren kann. Und nicht alles davon ist so cool, wie die Champagner-Limo-Tour, die wir am Samstag Abend durch Downtown Manhattan machen konnten. Nicht alle Tage kommt man in den Genuss, mit einem Gläschen kalten Schampus in der Hand mit acht weiteren Leuten in einer weißen Stretch-Limousine durch die coolste Stadt der Welt zu cruisen. Wahnsinn!

Ohne Worte!

Manhattan bei Nacht (cc Britta)

Im Battery Park Nähe Mrs Liberty (cc Maraike)

 

Rainer: Mein Highlight ist ganz eindeutig der Central Park: Joggen, Fahrrad fahren oder einfach nur im Grünen relaxen! Der Central Park ist mit einer Fläche von über 300ha grüne Lunge und Naherholungsgebiet der New Yorker gleichermaßen. Im Sommer finden im Park zahlreiche Konzerte und Open-Air-Events statt, die häufig auch kostenlos sind. Aber auch im Winter lohnt ein Parkbesuch, z.B. zum Schlittschuh laufen im Wollman Rink oder zum Besuch des Central Park Zoo.

Der Central Park im Winter (cc Andreas)

Schneesturm auf der 5th Avenue (cc Andreas)

Last, but not least… mein Highlight: Ich liebe New York, die ganze Stadt ist für mich immer wieder ein Erlebnis. Die Lichter, die Menschen, die Architektur, die Geschäfte, das Gedränge, die Vielseitigkeit, die Ungezwungenheit – Mrs Alicia Keys bringt es auf den Punkt: There’s nothing you can’t do – Now you’re in New York – These streets will make you feel brand new – Big lights will inspire you – Let’s hear it for New York, New York, New Yoooork!
Tipp:
230 Fifth – die beste Rooftop Bar der Stadt. Im Sommer wie im Winter kann man in dieser stimmungsvollen Bar einen atemberaubenden Ausblick auf die Skyline genießen. Bei kalten Temperaturen bekommt man einen schicken Rotkäppchenmantel und kann sich unter den Heizpilzen wämen. Ein Must-Do!

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Top Job 2012: Wir sind einer der besten Arbeitgeber Deutschlands

Ich freue mich! Gestern Abend war ich auf einer tollen Veranstaltung in Duisburg. Nicht nur, dass die Location und der Event aufregend waren. Das Großartige war, dass STA Travel einen Preis gewonnen hat. Wir wurden mit dem Top Job Gütesiegel zu einem der besten 100 Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet! Und das finde ich spitze!

Ganz spannend wurde es, als Andreas Siegmann, unser Geschäftsführer, von Wolfgang Clement, Bundeswirtschaftsminister a. D., die Auszeichnung – das Top Job Gütesiegel – entgegen nahm. Dieses hat STA Travel bekommen, weil das Unternehmen bei einer Untersuchung der Universität St. Gallen, die sich auf eine Onlinebefragung aller Mitarbeiter stützt, mit guten und sicheren Karriereperspektiven sowie transparenten, regelmäßigen Fortbildungsmöglichkeiten punkten konnte. Gelobt wurde auch die lockere Unternehmenskultur, die sich STA Travel trotz kontinuierlichen Wachstums stets bewahrt hat.

Und darauf sind wir richtig stolz! Das Gütesiegel ist ein großes Lob unserer Mitarbeiter. Und wir versprechen, dass wir uns nicht auf dieser Auszeichnung ausruhen! Wir hoffen, dass wir die Mitarbeiter-Zufriedenheit am Arbeitsplatz weiter steigern können.

Und vielleicht motiviert das Top Job Gütesiegel zukünftig noch mehr Fachkräfte, sich bei uns zu bewerben. Wir suchen derzeit 18 neue Mitarbeiter, die Erfahrungen mit Individual- und Flugreisen haben. Zum Beispiel in Hannover, Freiburg, Düsseldorf, im Rhein-Main- und im Ruhrgebiet. Wer Lust hat sich zu bewerben, kann sich genauere Infos auf unserer Webseite holen.

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Quito – 7 Wunder der Stadt

Quito war Kulturhauptstadt Amerikas 2011. Im Rahmen dieser Auszeichnung wurden im Sommer letzten Jahres alle Einwohner Ecuadors dazu aufgerufen die 7 Wunder der Stadt Quito zu wählen.

Wir möchten Euch die Schätze der Stadt vorstellen und damit einen Einblick in die Vielfalt Quitos geben:

1. Eloy Alfaro ist eine Anfang des 20. Jahrhunderts im Stadtteil Chimbacalle erbaute Eisenbahnstation. Die Ernennung zum Denkmal verhalf der Eisenbahnstation zu neuem Aufschwung: Nach der Sanierung folgten die Wiederinbetriebnahme und der touristische Einsatz. Das Wiederaufleben der Station in Chimbacalle steht für die Erhaltung des kulturellen Erbes Ecuadors. Für Nostalgiker!

2. Die Kirche La Compañía de Jesús gilt als das bedeutendste barocke Bauwerk Lateinamerikas. Die vom Eingang bis in die Kuppel vergoldete und im maurischen Stil erbaute Prachtkirche erscheint mit ihren fein geschnitzten und mit Blattgold verzierten Reliefs sowie dem strahlenden korallenroten Hintergrund wie ein goldener Tempel.

La Compañía de Jesús

3. Plaza de San Francisco: Das Kloster und die angeschlossene Kirche bilden den ältesten und größten religiösen Komplex Südamerikas und beherbergen eine der bedeutendsten südamerikanischen Kunstsammlungen. Sehr sehenswert!

4. Die im gotischen Stil erbaute Basílica del Voto Nacional hat eine Höhe von 117 Metern und ist damit nicht nur in Ecuador die größte Kirche ihrer Art, sondern in ganz Lateinamerika. Wer möchte, kann auf die Spitze des imposanten Bauwerkes hinaufsteigen und eine herrliche Aussicht genießen.

Basílica del Voto Nacional

5. Die Iglesia de la Virgen del Quinche repräsentiert einen Teil der indigenen Kulturen Ecuadors aus der Prä-Inkazeit.

6. Im Herzen des historischen Zentrums Quitos liegt die Plaza de la Independencia, die als Inbegriff des Triumphes der ecuadorianischen Regierung über die spanische Herrschaft gilt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts schmückt ein Denkmal die Mitte der Plaza, das zu Ehren der Helden des Unabhängigkeitskrieges errichtet wurde.

Plaza de la Independencia

7. Die 45 Meter hohe Statue Virgen del Panecillo blickt vom Berg Panecillo in Richtung Norden. Sie ist einer der zahlreichen Aussichtpunkte über die ecuadorianische Hauptstadt.

Virgen del Panecillo

Tipp: Quito bietet eine Thementour „7 Maravillas“ (7 Wunder) an und führt die Besucher durch das historische Zentrum vorbei an den Schönheiten und kulturellen Highlights der Stadt.

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Nathalie entdeckt die Welt: Bali

Ich lebe noch, obwohl ich verbotenerweise Kaugummis nach Singapur rein und sogar wieder raus geschmuggelt habe – Lucky me! Weiter geht’s auf meiner Weltreise nach Bali.

Mein erster Stopp auf Bali war Kuta – das Mallorca der Aussies (Anmerkung der Redaktion : Aussies sind Australier!). Ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so genervt war (was nichts mit den Aussies zu tun hatte :-)). Man wird hier von Einheimischen sehr viel angequatscht und braucht starke Nerven: Hey darling, do you want a massaaaaaas (massage)?, Transport sweetie?Mushrooms?, Come on I know what you want… Ach ja? Happy ending?  Ähm, nein…  ich verzichte, danke!! 😉
Am ersten Tag hat mich das beinahe in den Wahnsinn getrieben, aber am zweiten Tag fand ich’s dann schon lustig. Außerdem gibt es viele andere Facetten: Partyhungrige haben in Kutas Nachtleben zwischen den ganzen jungen Australiern auf jeden Fall ihr Paradies gefunden und eine Snowparty im Paddys sollte man sich nicht entgehen lassen…

Mein Tipp: Wunderschön ist der traumhafte Sonnenuntergang an Kutas kilometerlangem Strand!


Um Bali zu sehen, sollte man auf jeden Fall raus aus Kuta. Die Entfernungen sind alle gut machbar und man kann Bali in 10 Tagen wirklich gut kennenlernen. Hinter jedem zweiten Eck befindet sich ein Tempel oder eine Reisterrasse. Auf jeden Fall Pflicht ist der Besuch einer der Fruchtmärkte – einfach mal durchprobieren! Auch wenn es manchmal die Konsistenz und die Optik von Froschlaich hat – meistens schmeckt es!

Zum Achnorcheln und Delfine beobachten eignet sich Lovina im Norden der Insel. Um mehr Bewegung zu bekommen, kann man auch den Vulkan Mt. Batur besteigen mit einer wunderschoenen Aussicht oder zum Surfen in den Süden fahren. Mit ein bißchen mehr Zeit solltet ihr am besten noch einen Abstecher auf die Gili Islands einbauen. Das muss wirklich traumhaft sein, mir war’s leider nicht moeglich.

Mein Highlight
Mich persönlich hat Ubud am meisten begeistert. Ubud ist ein unfassbar relaxter Ort und bietet einfach alles: von Kultur, Tradition, angrenzenden Reisfeldern, Zeremonien, Shops, Bars (mein Tipp: Boom Boom Bar), Restaurants (mein Tipp:  Savannah Moon) – was auch immer das Herz begehrt. In Ubud sollte man auch einfach mal etwas unkonventioneller wohnen. Ich habe mich hier für Homestay im Rumah Roda entschieden und fand’s klasse. Die Preise sind super moderat, die Zimmer riesig und man bekommt einen Einblick ins balinesische Familienleben.
Volkssport auf Bali ist übrigens Badminton.  🙂

Übrigens, so eindrücklich auch die ganzen optischen Wahrnehmungen, Gerüche, das Entdecken neuer Geschmacksnerven (oder beim asiatischen Essen durch die Schärfe auch gerne das kurzzeitige Abtöten jener, verbunden mit einem vorübergehenden Überlebenskampf) sein mag, das Schönste am Reisen ist für mich einfach das Kennenlernen interessanter Menschen! An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an Ama, Rick, Marie, Tina, Kadek, Antonio, Ping, Joaquin, Laura, Stefan, Sven – it was nice to meet you!

Next Stop:  Westküste Australiens…

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Guimarães und Maribor sind Europäische Kulturhauptstädte 2012

Jährlich werden von der Kulturinitiative der Europäischen Union mindestens 2 europäische Städte zur Kulturhauptstadt ernannt. Die unterschiedlichen Städte sollen die Vielfalt und die Gemeinsamkeit des kulturellen Erbes verdeutlichen und die Bürger mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen auf die Schönheiten Europas aufmerksam machen. Ein guter Vorsatz!

Letztes Jahr haben wir euch bereits die finnische Stadt Turku vorgestellt, die als Kulturhauptstadt 2011 gestartet ist. In diesem Jahr sind wieder zwei (zumindest mir) bislang eher unbekannte Städte gewählt worden: das verträumte Universitätsstädtchen Guimarães in Portugal und die slowenische am Ufer der Drau gelegene Stadt Maribor.

Guimarães ist eine kleine Universitätsstadt im Norden Portugals. Obwohl die Stadt heute eher unbekannt ist, trägt sie doch große historische Bedeutung. Der erste König Portugals wurde in Guimarães geboren, daher trägt die erste Hauptstadt des Landes auch den Namen Wiege der Nation. Viele Portugiesen und Brasilianer besuchen die Stadt, um ihre Wurzeln zu finden.

Am 21.Januar beginnen die Feierlichkeiten auf dem Toural Square im Herzen der Stadt, um den Startschuss für Guimarães 2012 zu setzen. Unter dem Motto „You Are Part Of It“ werden Touristen aus aller Welt mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm unterhalten: Musik, Theater, Street Art, Architektur, Fotografie, Kunstausstellungen und Kino, in dessen Mittelpunkt die Einwohner von Guimarães stehen.



Maribor ist die zweitgrößte Stadt Sloweniens, sie liegt am Fuße des Brachergebirges und am Ufer der Drau. Am vergangenen Wochenende ist die Stadt mit großem Lichtspiel offiziell zur Kulturhauptstadt 2012 erleuchtet. Im ganzen Jahr finden hier zahlreiche Projekte und Kulturveranstaltungen statt.
Es gibt unter anderem sozial-ökologische Projekte, die auf Nachhaltigkeit und Zwischenmenschlichkeit abzielen.

Bildrechte:

Guimarães Bild 1 und 3 cc am_ via Flickr
Guimarães Bild 2 cc guymoll via Flickr

Maribor Bild 1 und 2 cc Julie Lyn via Flickr
Maribor Bild 3 cc tm-tm via Flickr

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Reisetipps für Bangkok

Bangkok – Hauptstadt sowie politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Thailands. Gelegen am Fluss Mae Nam Chao Phraya und mit rund 7 Millionen Einwohner (Stadtgebiet) in 50 Stadtteile aufgeteilt.

Folgende Gegenden kann ich euch für einen Besuch absolut empfehlen:
Sukhumvit
ist das Geschäftsviertel mitten im modernen Bangkok. Durch Sukhumvit zieht sich die lange und berühmte Sukhumvit Road. Dort befindet sich auch der Siam Square, was für mich persönlich als Zentrum der Stadt gilt. Wobei Bangkok eigentlich kein richtiges Zentrum besitzt.
In Silom befindet sich tagsüber die Finanzhochburg und nachts das Ausgehmekka. Rattanakosin, das eng gebaute „alte Bangkok“ liegt nördlich von Sukhumvit und Silom. In diesem Stadtteil kommen Kulturliebhaber auf Ihre Kosten. Denn hier befinden sich die meisten Wats (buddhistische Tempelanlagen und Köster), auch Chinatown mit der berühmten Yaowarat Road, wo sich am Ende der Strasse das Heiligtum Wat Traimit  (Tempel  des goldenen Buddha) befindet.
In Banglamphu trifft man auf die berühmte Khao San Road. Sie liegt rund 1 Kilometer nordöstlich vom Königspalast und ist der Treffpunkt für Rucksacktouristen aus aller Welt. Diese Strasse bietet für wenig Geld alles was das Herz begehrt. Ob Übernachtungsmöglichkeiten, Kneipen, Restaurants, Mass-Schneidereien, Tattoo-Shops und vieles mehr.

Khao San Road (cc travelourplanet.com via Flickr)

Khao San Road (cc yeowatzup via Flickr)

Anreise
Der Internationale Flughafen Suvarnabhumi Airport liegt 30 km östlich von der Innenstadt. Mit dem Schnellzug Suvarnabhumi Airport Link  findet man den Weg vom Flughafen im Nu. Er verbindet den Flughafen mit dem City Air Terminal Makkasan und bietet zwei Linien an. Der Airport Link Express bringt Euch ohne Zwischenhalt in 15 Minuten ans Ziel. Die Airport Link City Line fährt in 30 Minuten mit 8 Zwischenhalten (Endziel Phaya Thai) ins Zentrum. Eine fahrt kostet 100 THB – was rund EUR 2,50/ CHF 3 – entspricht.

Unterkunft
In Bangkok gibt es natürlich eine grosse Auswahl an Übernachtungmöglichkeiten – für jeden Geldbeutel findet sich die passende Unterkunft. Das Viengtai Hotel*** hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist nur einen Strassenblock von der Khao San Road entfernt. Die Übernachtung im Doppelzimmer bekommt man hier schon ab EUR 24/ CHF 30. Das Siam@Siam Design Hotel & Spa***** ist ein ganz modernes Designhotel mit thailändischer Gastfreundschaft in der Nähe des Siam Squares und des MBK Centers. Im Doppelzimmer kostet die Übernachtung EUR 52/ CHF 63.
Diese und viele weitere Hotels findest du auf unseren Webseiten (DE | AT | CH).

Mein Tipp: Das Lub D Silom Hostel kostet nur EUR 37/ CHF 45 im Doppelzimmer, liegt super zentral und ist wunderbarer Ausgangspunkt für Sightseeing in Bangkok. Die Unterkunft ist einfach, aber trendy!

Mobilität
Von einem Mietauto ist in Bangkok abzuraten. Der Verkehr ist chaotisch und die Strassen überfüllt. Ein Taximeter-Taxi ist eine empfehlenswerte Alternative, mit welcher man das gewünschte Ziel günstig und stressfrei erreicht. In Bangkok findet man praktisch an jeder Ecke ein Taxi. Aber nur die offiziellen, registrierten Taxis haben auf dem Dach einen Leuchtbalken mit der Aufschrift „Taxi-Meter“. Mein persönlicher Rat an alle Reisenden: „Nur diese benutzen!“. Ansonsten sind die Preise bis zu 3-Mal höher.  Und vor der Fahrt erst abchecken, ob der Taximeter auch wirklich eingeschaltet ist. Auf dem Display sollte nähmlich die Einstiegspauschale von 35 THB aufleuchten.
Ein kleiner Richtwert: Die meisten Strecken in der Innenstatd kosten ca. 50-100THB. Eine Fahrt zum Flughafen (ca. 30km) plus 45 Minuten Stau kosten rund 400THB. Das sind umgerechnet EUR 9/ CHF 12.

Ein beliebtes Transportmittel in ganz Thailand ist das Tuk-Tuk , ein motorisiertes Gefährt mit drei Rädern. Meine Empfehlung ist in Bangkok lieber nicht mit einem Tuk-Tuk zu fahren, denn der dichte Verkehr und die ungeschützte Insassenkabine, die Abgase und die waghalsigen Fahrmanöver sind reiner Selbstmord. Ein Tuk-Tuk genauso wie ein Motorrad-Taxi besitzen kein Taximeter – der Preis muss im Voraus mit dem Fahrer ausgehandelt werden.

Tuk Tuks in Bangkok

 

Tagsdurch herrscht in Bangkok sehr dichter Verkehr. Daher lohnt es sich oft, einen grösseren Bogen mit dem Boot zu fahren, anstatt sich mit dem Taxi quer durch die Stadt zu kämpfen. Ausserdem kann man einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline von Bangkok geniessen.

Der Skytrain ist eines meiner Lieblings-Fortbewegungsmittel in Bangkok. Die Züge bringen einen schnell, sicher und für wenig Geld ans Ziel. Achtung: Jacke oder Pullover einpacken, die Züge sind sehr klimatisiert. Zurzeit gibt es nur zwei Linien in Bangkok. Eine Fahrt mit dem Skytrain (1 Haltestelle) kostet 15THB, 2 Haltestellen kosten 20THB, usw. Die beiden Linien kreuzen sich am Siam Square.

Die Metro ist das neuste Transportmittel in Bangkok. Es gibt jedoch bis jetzt nur 1 Linie.
Achtung: Skytrain- und Metro Tickets sind nicht kompatibel.

Sehenswürdigkeiten
Der grosse Königspalast besteht aus mehreren Gebäuden und war die frühere Residenz des Königs. Zum Palast gehört unter anderem gehört der Wat Phra Kaeo, der heilligste aller thailändischen Tempel. Darin befindet sich der geweihte Smaragdbuddha  und ein kleines Modell des Angkor Wat.  Angkor Wat zählt zu den bekanntesten Tempelanlagen in Kambodscha in der Nähe von Siem Reap.

Der Königspalast

Buddha im Königspalast

Vimanmek-Palast ist das grösste Gebäude der Welt, das ganz aus goldenem Teakholz gebaut wurde. Der Palast diente der Königsfamilie als Sommerresidenz und liegt nur unweit vom heutigen Heim der Königsfamilie. Ein Besuch ist nur mit Führung möglich. Die Worte des Guides werde ich nie mehr vergessen, als er uns voller Freude mitgeteilt hat, dass in diesem Palast die erste sanitäre Anlage von Thailand gebaut wurde – im 19. Jahrhundert.
Wat Pho – oder besser bekannt als Tempel des liegenden Buddhas, ist ein Muss für jeden Reisenden in Bangkok. Das Bauwerk ist äusserst imposant. Das Highlight ist ein 46 Meter langer und 15 Meter hoher Buddha im Tempel.
Wat Arun – wird im Volksmund der Tempel der Morgendämmerung genannt und liegt am Fluss Chao Phraya. Für mich eines der schönsten und eindrücklichsten Wahrzeichen Bangkoks.
Das Nationalmusem ist eines der grössten Museen in der Gegend. Alleine der Anblick des nach thailändischem Stil erschaffenen Gebäudes ist enBesuch wert. Wer allerdings nur kurz verweilt, sollte unbedingt den Teakholz-Pavillion besuchen, in dem persönliche Gegenstände der Königsfamilie zu betrachten sind.

Mein Tipp: Kostenlose Führungen werden mittwochs und donnerstags von freiwilligen Helfern durchgeführt.

Shopping
Das Mah Boon Krong Center (kurz MBK) ist ein riesiges Einkaufszentrum in welchem es alles, wirklich alles zu kaufen gibt. Ob Original oder Fälschung. Das MBK ist ein Muss für alle Shoppingliebhaber. Mit dem Skytrain erreicht man das MBK Center am angenehmsten, denn es liegt gleich gegenüber der Haltestelle Siam Square.
Obwohl es ein Einkaufszentrum ist, kann bzw. muss in den meisten Läden der Preis verhandelt werden! Eine sehr lustige und amüsante Erfahrung.
Chatuchak Weekend Market ist Shopping für Hartgesottene. Der Markt ist nur am Wochenende offen, hat bis zu 200.000 Besucher und über 15.000 Stände. Man findet hier alles, was der thailändische Markt zu bieten hat, jedoch ist das grosse Chaos und die Hitze nicht zu unterschätzen. Das Chatuchak Einkauszentrum ist nur 5 Gehminuten von der Skytrain (BTS) Station Mo Chit entfernt.
Das Siam Paragon ist das wohl teuerste Einkaufszentrum in Bangkok. Hier findet man alles was Rang und Namen hat – jedoch auch zu europäischen Preisen. Das Shopping-Mekka für’s grosse Portfolio liegt ebenfalls am Siam Square.

Essen
Überall in Bangkok liegt der Duft der Garküchen in der Luft. Diese sind einiges günstiger als Restaurants und bieten die Ware immer frisch an. Sie sind beliebt bei Einheimischen und Touristen. Die Auswahl ist meist grösser als in einem kleinen Strassenrestaurant. Denn da gibt es oft nur 1 oder 2 Gerichte, nähmlich das was die Köchin am besten kann.

Garküche in Bangkok (cc Miran Rijavec via Flickr)

Floating Market

Mein Tipp: Für das gehobenere Budget kann ich das Scirocco (Lebua at State Tower – Silom Road) empfehlen. Scirocco ist der Name der Restaurant/Bar das sich im zweithöchsten Gebäude von Bangkok befindet. Sollte man gerade gegessen haben, so bestellt man sich einfach einen tropischen Drink und geniesst den Ausblick über ganz Bangkok von der Plattform aus. Ein Muss für jeden Besucher!

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10 Tourismus Trends 2012

Das neue Jahr ist gerade angebrochen und uns bei STA Travel interessiert natürlich sehr, was es uns an neuen touristischen Ideen, Reisetrends und Travel Hotspots präsentieren wird. Dafür haben wir uns selbst ein paar Gedanken gemacht, uns bei Kollegen umgehört, haben recherchiert was in anderen Branchen für 2012 vorhergesagt wird, haben einen Blick in die MairDumont Trendstudie geworfen und auch Lonely Planets ‚Best in Travel 2012‘ hat uns bei unserer Trendauswahl weitergeholfen.

Hier nun unsere Top Ten der Tourismus Trends 2012:

1. Myanmar.
Myanmar war bisher nicht unbedingt eine beliebte Destination Südostasiens und wurde von Reisenden eher gemieden. Nur abenteuerlustige Backpacker besuchten den viele Jahre unter einer Militärherrschaft stehenden Staat und schwärmten von den Tempeln, Buddhas und Pagoden. Doch seit 2011 hat Myanmar einen zivilen Präsidenten und öffnet sich nun langsam für Reisende aus aller Welt. Mit wunderschönen Stränden, der subtropischen Landschaft ist Myanmar unsere Trenddestination des Jahres! Mit einigen neuen High-End-Hotels möchte der südostasiatische Staat ab jetzt auch Luxusreisende anziehen.

2. Outdoor- und Aktivreisen. Laut MairDumont Trendstudie sind Outdoor- und Aktivreisen für Tourismusverbände und Veranstalter DER Reisetrend 2012. Trekking, Radeln, Kamelritte, Kajakwanderungen, Floßfahrten und Mountainbiking stehen bei Reisenden in diesem Jahr hoch im Kurs. Ob auf dem Mekong oder an der Adriaküste – das Ziel ist dabei erstmal nachrangig.

3. Garden Camping und private Apartments. Couchsurfing war gestern, heute campen viele Reisende in Gärten oder übernachten in möblierten Apartments. Die Idee von Campinmygarden.com stammt aus UK und wird mit Hilfe von London-Touristen im Olympiajahr sicher ein erstzunehmender Reisetrend 2012 werden. Klar, Hoteliers freuen sich nicht unbedingt über diese neue Idee oder den Erfolg von 9flats & Co. Als Reiseanbieter muss man aber auch die positive Seite dieses Trends sehen: Er ermöglicht einem jungen Publikum mit knappem Reisebudget, überhaupt auf Reisen zu gehen. Wenn sie wenig oder gar nichts für Übernachtungen bezahlen müssen, dann geben sie ihr Reisebudget bestimmt für Flüge, Versicherung oder Mietwagen aus.

4. Osteuropa. Städtereisen nach Osteuropa sind für uns definitiv ein Tourismus Trend 2012. Das kann zum Beispiel nach Kiew sein, wo das Fußball-EM-Finale stattfindet, oder nach Budapest – zum Beispiel für das Sziget Festival im August – oder in die wunderschöne Stadt Warschau. Auch Kroatien ist weiterhin im Trend und das Top-Reiseland der ITB 2012 und gilt als eins der erfolgreichsten Reiseziele weltweit – mit 7 Prozent höheren Ankunftszahlen internationaler Touristen.

5. No travelling without my device – Handliche Tablets und Smartphones werden 2012 auf Reisen nicht mehr wegzudenken sein. Das mobile Internet, digitale Reiseführer und hilfreiche Apps lösen vor allem bei den „Digital Natives“ den klassische Reiseführer ab, helfen bei Verständigungsproblemen im Ausland, zeigen den aktuellen Wechselkurs an, die nächste Tankstelle, die beliebteste Rooftop-Bar und so weiter. Besonders spannend: augmented reality Apps können einem das Reiseziel auf ganz neue Weise nahebringen. Tipp: Hier findet ihr 10 tolle Augmented Reality Apps für eure nächste Reise!

6. Best Ager. Unsere Gesellschaft wird im Schnitt immer älter. Da ist es kein Wunder, dass Reiseprodukte für sogenannte Best Ager, also Reisende im Alter von 50+, ein wichtiger Tourismustrend 2012 ist. Diese Zielgruppe hat viel Zeit und oftmals ein ordentliches Reisebudget, lässt sich vor allem mit Studienreisen, Kreuzfahrten und Fernreisen begeistern, findet aber auch Gefallen an Sprach- und Genussreisen sowie geführten Erlebnisreisen.

7. Simbabwe. In den vergangenen zehn Jahren hat das politische und wirtschaftliche Chaos Simbabwes Touristen eher davon abgehalten, in den Binnenstaat zu reisen. Ganz langsam zeigt sich das Land mehr und mehr geordnet, sodass die atemberaubenden Victoria Wasserfälle und tollen Wildparks wieder Touristen anziehen. Auch das Portal Adventure Travel News ist der Meinung, dass die Zukunft des Tourismus in Simbabwe im Jahr 2012 rosige Zeiten bevorstehen. Dieser Trend machte sich schon im vergangenen Jahr bemerkbar: Laut der Zimbabwe Tourism Authority (ZTA) hat die Zahl der Reisenden 2011 um 8% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.

8. Danger Zone Travel. Vielreisende, die schon alles gesehen und gemacht haben, suchen und finden 2012 einen neuen Kick: Danger Zone Travel. Reisen in Gegenden, für die eine Reisewarnung oder erhöhte Vorsicht ausgesprochen wurde, sorgen für Nervenkitzel und Gesprächsstoff unter Freunden. So lässt es sich auch erklären, warum Uganda es trotz seiner noch immer zweifelhaften politischen Lage auf Platz eins der Lonely Planet Top Travel Destinations 2012 geschafft hat. Achtung: Wir empfehlen euch die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (DE | AT | CH) zu beachten und euch die möglichen Risiken bewusst zu machen.

9. Social Seating. KLM Airlines haben es Ende 2011 schon angekündigt und wir sind uns sicher, dass andere diese tolle Idee aufgreifen: Passagiere können ihren Sitznachbar für den gebuchten Flug mithilfe von Social Media Profilen auswählen. Endlich hat man auf Langstreckenflügen größere Chancen auf interessante Gespräche und vielleicht sogar nette Flirts!

10. Neuseeland. Neuseeland war zwar nie wirklich „out“, wird aber 2012 bei Reisenden rund um die Welt definitiv wieder besonders „in“ sein. Denn in diesem Jahr läuft die Marketing-Welle für den Film „The Hobbit“ an, der Ende des Jahres in Wellington uraufgeführt werden soll und – genau wie die „Herr der Ringe“-Trilogie – in Neuseeland gedreht wurde. Wir können also davon ausgehen, dass uns wunderschöne Landschaftsaufnahmen in Trailern, Werbespots und Plakaten bezaubern werden und uns (wieder) Lust machen auf das jüngste Land der Erde.

Foto cc gwire via flickr.com

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Mein erster Tag in… Kapstadt

Welcome to Capetown, einer fasziniernden Stadt am Fusse des Tafelberges. Aber was tun wenn man vor Ort ist? Nun ja da gibt es viele, viele Möglichkeiten. Zum einen lädt der Hop on / Hop off Doppeldeckerbus ein, die Stadt zu erkunden. Zum anderen kann man bei einem kleinen Spaziergang die Waterfront besichtigen. Die Wanterfront bietet eine Vielfahlt an Restaurants, wo für jeden Gaumen etwas dabei ist. Aber auch die Shopping Fans kommen hier auf Ihre Kosten. Wer es aktiver mag, der ist hier auch gut aufgehoben.

Tafelberg
Gerade Kapstadt mit dem Tafelberg und Kapstadts Umgebung laden geradezu ein. Auf unserem Weg besuchten wir den Tafelberg. Nun ja wir benötigten 2 Anläufe, um diesen zu besichtigen. Auf dem Tafelberg legt sich oft, das so genannte Tischtuch, eine Wolkendecke, sodass die Gondeln hinauf zum Berg nicht fahren.
Wir hatten Glück, zum Nachmittag hin fuhr die Bahn. In kurzer Fahrzeit ging es hinauf auf den Tafelberg. Uns wurde ein atemberaubender Blick auf die Kapstadt geboten. Wer es hier natürlich noch aktiver mag, kann auf die Gondelfahrt hinauf oder Bergab verzichten und versucht sich zu Fuss.

Kap der guten Hoffnung
Weiterhin besuchten wir die „Jackass“ Pinguine auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung. Am Kap angekommen, begrüßte uns ein Strauß und zahlreiche Paviane… Wir liefen den langen Holzsteg entlang und kamen zur einsamsten Bucht, die ich kenne. Auf Grund der hohen Besucherzahlen wird bestimmt jeder dies sagen…. Auf einmal ging ein Aufschrei durch die Menge. Wow, Wahle die sich in der Bucht tümmelten. Welch genialer Anblick! Die Kamereas klickten und klickten und klickten.


Mama Africa
Zurück in Kapstadt und zudem sehr hungrig ging die Frage durch die Menge, wo was essen? Da unser Hotel sehr zentral lag erübrigte sich die große Suche und wir landeten auf der Longstreet bei Mama Africa. Uns wurde eine große Auswahl an Strauß, Springbock und Co. geboten. Im allgemeinen ist das Essen in Südafrika super lecker. Nebenbei lauscht man den Klängen afrikanischer Musik. Wer mag kann sich danach in anderen zahlreichen Pubs auf der Longstreet die Nacht um die Ohren schlagen. Tagsüber flaniert man hier an zahlreichen Trödel- und Antiquitätenläden vorbei. Beeindruckend ist die Long Street auch auf Grund ihrer zahlreichen viktorianischen Häusern.

Tauchen mit Haien
Wer es tagsüber noch aktionreicher mag, für den eignen sich die Käfigtauchgänge, um den Haien ein
wenig näher zu kommen oder genießt in der Höhe einen der vielen angebotenen Helikpterflüge.
Auch interessant und eine Begegnung der anderen Art sind die Township. Ob auf Besichtigungstour oder zum Essen bei Einheimischen. Hier sieht man erst wie gegensätzlich auch Kapstadt sein kann.

Dies ist nur eine kleine Auswahl von dem was einem in Kaptstadt geboten wird. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere wie: Weinfram Besuch, Kap Agulhas, botanischer Garten, Heißluftballon Fahrten, Robben Island, Mountainbike Touren, Kitesurfen, Tiefseefischen, Besuch von Straußenfarmen, etc.

Ich komme auf jeden Fall wieder, um auch diese zu erkunden.

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Top 5: Wolkenkratzer und Aussichtsplattformen

Trotz meiner Höhenangst zieht es mich in fremden Städten immer auf die höchsten Gebäude und die spektakulärsten Aussichtsplattformen. Nirgends kann man den Flair einer Stadt so gut einsaugen wie in schwindelerregenden Höhen. Ich habe meine Top 5 der Wolkenkratzer zusammengestellt, die ich schon besucht habe und die ich unbedingt noch sehen will.

Empire State Building, New York.
Das Empire State Building ist der Inbegriff eines Wolkenkratzers. Nach unvergesslichen Filmen wie ‚An Affair to Remember‘, ‚Sleepless in Seattle‘ und natürlich ‚King Kong‘ konnte mein Filmliebhaberherz nicht lange auf einen Besuch der Aussichtsplattform im 86. Stockwerk verzichten.
Das 443 Meter hohe Gebäude ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und nach dem Spitznamen New Yorks Empire State benannt. Es liegt mitten in Manhattan und gewährt einen unvergleichlichen Blick auf den Central Park, die anderen Wolkenkratzer der Stadt und das turbulente Treiben auf den Strassen der pulsierenden Metropole.
Mein Tipp: Auch die Aussichtsplattform ‚Top of the Rocks‘ auf dem Rockefellercenter lohnt sich sehr, da man von hier  einen wunderschönen Blick auf das ESB hat.

Blick auf das Empire State Building

Burj Khalifa, Dubai.
Einen wunderbaren Blick über die Stadt Dubai hat man vom derzeit höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa. Der 828 m hohe Turm wurde ursprünglich Burj Dubai genannt, aufgrund der finanziellen Krise war Dubai bei der Fertigstellung des Milliarden-Projekts auf das Nachbaremirat Abu Dhabi angeweisen. Das Gebäude wurde daher umbeannt – nach Sheikh Khalifa, dem Emir von Abu Dhabi.
Die Aussichtsplattform befindet ich im 124. Stock und bietet bei gutem Wetter einen atemberaubenden Rundumblick auf Dubai. Am besten ihr kauft die Eintrittstickets online – das ist günstiger und erspart langes Anstehen.
Ein besonderes Highlight sind die an Las Vegas erinnernden Wasserspiele vor dem Burj Khalifa. Ab 18 Uhr werden hier alle 30 Minuten wunderbar choreografierte Wasserfontänen vor einer beeindruckenden Kulisse und arabischer Musik 150 m in die Höhe gefeuert.

Blick über Dubai vom Burj Khalifa

Petronas Tower, Kuala Lumpur.
In der Hauptstadt Malaysias muss man natürlich die Petronas Tower besuchen. Die Spitze der beiden durch eine Brücke verbundenen Türme überragen das Empire State Building um 3 Meter. Die Petronas Tower sind die grössten Zwillingstürme der Welt und geben ein einmaliges Fotomotiv ab – dafür muss man nicht mal die Aussichtsplattform erklimmen. Die in 172 Metern Höhe liegende Skybridge verbindet beide Türme miteinander, die durch Kugellager realisierte Verbindung der Gebäude ist weltweit einmalig. Tickets für die Besucherbrücke bekommt man immer nur am selben Tag ab 8.30. Die 1.600 Tagestickets sind meistens nach 2 Stunden ausverkauft. Hier heißt es also: Früh Austsehen!

Willis Tower, Chicago.
Der Willis Tower in Chicago hieß bis 2009 noch Sears Tower und ist mit seinen 527 Metern inklusive Antenne das höchste Gebäude in den USA. Die Besucherplattform Skydeck liegt im 103. Stockwerk. Besondere Attraktionen sind die erst vor 2 Jahren gebauten Glasbalkone, die den Besuchern erlauben auf Glasplatten 412 Meter in die Tiefe zu blicken. Ich war bisher noch nicht in Chicago und bin auch nicht sicher, ob ich meine Höhenangst überwinden und auf die Glasplatten treten könnte – aber das Erlebnis ist sicherlich einmalig.

Willis Tower in Chicago (cc jeffgunn via Flickr)

Taipei 101, Taipei.
Der Taipei 101 gehört ebenfalls zu den höchsten Gebäuden der Welt und ist ein besonderes architektonisches Highligth.  Das pagodenähnliche Design des Gebäudes entstammt der chinesischen Tradition und soll an einen Bambus erinnern.
Die Aussichtsplattform liegt auf der 91. Ebene – zu Fuss müsste man 2046 Stufen hinaufsteigen. Puuh!
Jährlich findet das Taipei 101 Run Up Race statt!

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Der STA Travel Leo auf Sansibar

STA Travel Leo müsste man sein! Wir haben ja schon von einigen Abenteuern unseres wilden kleinen Freundes berichtet. Travel Leo kommt rum und geniesst seine Freiheit!

Besonders viel Spass hatte Leo auf seiner Reise nach Sansibar in Ostafrika. Sein Begleiter Viktor hat für uns in wunderbaren Bildern die Reise und Erlebnisse von Leo festgehalten. Vielen Dank!

Leo chillt gerne auf der Hängemattte am Strand und interessiert sich sehr für heiße Badenixen… 🙂






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Top 3: Erlebnisse in Indien

Im November 2011 habe ich an der Tour Uncover India – Delhi to Goa teilgenommen. Ich habe meine persönlichen überraschendsten und witzigsten Top 3 Eindrücke und Erfahrungen in Indien zusammengestellt.

Delhi
1. Metro
Eine Fahrt mit der Metro ist unbedingt empfehlenswert. Ich war überrascht wie modern und übersichtlich das Streckennetz in Delhi ist. Eine super Möglichkeit wirklich günstig (12 Rupien für 1 Fahrt) und relativ entspannt zu Delhis Sehenswürdigkeiten zu gelangen.

2. Turmbesteigung Jama Masjid
Indiens größte Moschee besitzt zwei 40m hohe Minarette. Der Eintritt ist frei, jedoch muss für jede mitgeführte Kamera 200 Rupien gezahlt werden. Die Turmbesteigung kostet 100 Rupien extra. Wichtig ist zu wissen, dass Frauen der Eintritt nur in Begleitung gestattet ist. Klaustrophobisch veranlagte Menschen sollten den Turm möglichst meiden, da der Aufgang noch enger ist als der des Kölner Doms. Hat man es jedoch geschafft sich bis nach oben durchzukämpfen, belohnt einen der traumhafte Ausblick über Delhi.

3. Old Delhi
Eine kleine Rundfahrt mit der Fahrradrikscha durch Old Delhi ist definitiv ein guter Einstieg, um einen ersten Eindruck von dem Leben auf Delhis Straßen zu bekommen. Von den vielen Essensständen, mit allen möglichen indischen Spezialitäten, über Buchläden und Haushaltsgeschäfte, bis hin zu den vielen Schneiderläden ist wirklich alles zu finden.

Agra
1. Fotosession am Taj Mahal
Eine andere neue Erfahrung machte ich am Taj  Mahal, wo fast ununterbrochen Inder auf mich zukamen und um ein gemeinsames Foto baten. Zugegeben, zuerst dachte ich, dass sie dafür Geld haben wollten. Wie sich aber herausstellte, ging es nicht um Geld, oder darum dass sie mich mit irgendeinem Promi verwechselten. Die Inder hatten ihre eigenen Kameras dabei und nachdem meistens erst eine Gruppe um mich/uns herum stand und Fotos machte, versuchten immer mehr Leute aufs Bild zu kommen. Richtig verstehe ich zwar bis heute nicht, was die Inder so daran fasziniert auf einem Foto mit einem Europäer zu sein. Ich kann wohl davon ausgehen, jetzt in einigen indischen Familienalben und mehreren Facebookseiten zu finden zu sein. 🙂



2. Spaßfotos Taj Mahal
Anders als vermutet hatten wir wirklich genug Zeit, um tolle Fotos von allen Seiten des wunderschönen Taj Mahals zu machen. Aber warum nicht auch mal ein paar Spaßfotos machen?


3. Streifenhörnchen am Agra Fort (Red Fort)
Das Red Fort in Agra ist sehr beeindruckend, wirklich süß waren aber auch die kleinen extrem zutraulichen Streifenhörnchen, welche überall herumkrabbelten.

Jaipur
1. Kinobesuch, Bollywoodfilm
Kann sich jemand Indien ohne Bollywoodfilme vorstellen? Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen erwartete ich jederzeit, dass plötzlich alle stehen bleiben und zu singen und zu tanzen anfangen könnten. Aber auch wenn dem nicht so war, so war doch der Besuch des Kinofilmes „Ra One“, mit dem mir meist bekannten indischen Schauspieler Shahrukh Khan, ein Erlebnis für sich. Immer wenn ein neuer Schauspieler auf der Leinwand erschien tobte der Saal.

2. Schlangenbeschwörer am Amber Fort
Das Amber Fort ist faszinierend und wen es interessiert, der sollte sich noch etwas Zeit für die Schlangenbeschwörer vor dem Ausgang des Forts übrig behalten.

3. Observatorium Jantar Mantar
Obwohl das Observatorium sich direkt gegenüber des City Palaces befindet, wird es von den meisten Jaipurbesuchern oft vernachlässigt. Anders als beim Hawa Mahal, sind hier vor allem die bizarren Gerätschaften hinter der Mauer interessant. Und man kann ein Foto mit dem Gerät für „sein“ Sternzeichen machen.


Pushkar
1. „Camel Fair“
Wir hatten Glück, dass wir noch das Ende des berühmten „Camel Fair“ (Kamelmesse) erleben durften. Auch wenn viele Händler Pushkar mit ihren Tieren schon verlassen hatten, war die angeschlossene Kirmes noch gut besucht und man konnte einen tollen Eindruck bekommen, wie bedeutend dieses alljährliche Ereignis für die Stadt ist.

2. Shopping
Was soll ich sagen: der beste Ort um Souvenirs, Kleidung, Schmuck oder antike Holzmöbel einzukaufen. Die Preise sind einfach unschlagbar. Günstiger hab ich es nirgendwo sonst gesehen bzw. aushandeln können!!!

3. Kameltour
Wenn man eine Kameltour machen möchte, dann hier! Der Kamelritt war sogar recht lang, weiter gab es noch eine Tanzvorführung mit Tänzen aus der Region und ein leckeres Essen. Sehr romantisch ist auch der Sonnenuntergang. Zurück kann man entweder wieder auf dem Kamel oder mit dem Jeep.


Udaipur
1. Indisches Fingernageldesign
Nach einer kurzen Einführung in die Indische Maltechnik, bekam zum Schluss noch jeder aus unserer Gruppe einen persönlichen Beweis über die Fertigkeiten der Miniaturmalerei.

2. Lake Pichola
Einen der schönsten Abende in Indien hatte ich im Restaurant „Ambrai“ direkt am Lake Pichola mit Blick auf den angeleuchteten City Palace und dem beleuchteten Lake Palace Hotel (aus dem James Bond Film „Octopussy“) inmitten des Sees.

3. Kochkurs
Die Indische Küche ist etwas ganz besonderes, aber nicht immer jedermanns Geschmack. Da mir das indische Essen oft zu scharf ist, war ich sehr erleichtert, dass wir Wünsche („not spicey“) angeben und ich das Essen mal ohne Vorsicht genießen konnte. Rezepte zum nachkochen sind im Kurs enthalten und alle notwendigen Gewürze gibt es im Shop nebenan zu kaufen.

Ranakpur
1. Affen direkt am Pool
Das Hotel in Ranakpur bestach schon durch seine ruhige Lage in der traumhauften Landschaft des indischen Urwaldes. Dass sich die Affen bis an den Pool trauten und dort für Unterhaltung sorgten, war dann noch die Krönung.


2. Kingfisher
Auch wenn wir den Vogel „Kingfisher“ auch in dieser wunderschönen Umgebung nur selten zu Gesicht bekamen, möchte ich nicht abstreiten, dass das gleichnamige Bier hilfreich war unsere kleine spontane Party in Schwung zu bringen.

3. Jain Tempel
Die Tempelanlage von Ranakpur hat mich sehr beeindruckt. Es lohnt sich die Marmorverzierungen der Tempel teilweise etwas genauer in Augenschein zu nehmen… 🙂


Mumbai

1. Nachtzug nach Mumbai
Der Nachtzug ist in jedem Fall eine Erfahrung für sich.  Gut: Privat ist anders, aber auch ohne abgetrennte Abteile und in 3er Stockbetten war ich überrascht, wie komfortabel die Fahrt dann doch war. Kissen und Decken sind gegen eine kleine Gebühr im Zug erhältlich. Man sollte jedoch schnell sein, bevor alle weg sind.

2. “Gate of India“
Gegenüber des “Gate of India“ befindet sich das Hotel “Taj Mahal Palace Mumbai“. Ein Abstecher in das Fünf-Sterne-Haus lohnt sich. Ich kann nur sagen, die besten Toiletten die ich auf der ganzen Reise gesehen habe.

3. Taxifahrt
Während der 1-stündigen Fahrt vom Bahnhof zum Hotel in Mumbai, wurde ich dann noch einmal daran erinnert, wie uns unser Tourguide zu Beginn der Tour über die wahre Bedeutung des Wortes: “INDIA= I Nearly Died In Accident“ aufgeklärt hatte. Wer den indischen Verkehr überlebt, braucht wirklich vor kaum etwas mehr Angst zu haben. 🙂


Goa

1. Seafood
Ein idealer Ort um richtig frischen Fisch in einem der vielen Restaurants direkt am Strand zu essen. Super lecker!

2. Party
Nicht nur das Angebot an Restaurants, Bars und Discos ist hier größer als anderswo, auch der Alkohol ist deutlich günstiger als in vielen anderen Orten Indiens.

3. Old Goa
Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich in dem kleinen Museum in Old Goa für 10 Rupien eine vollständige Reihe Portraits der portugiesischen Herrscher anschauen.

Ich hoffe dieser Artikel hat einen kurzen unterhaltsamen Einblick von Indien verschafft und falls jemand erklären kann was es mit diesen „Touristenfotos“ auf sich hat, wäre ich sehr gespannt davon zu erfahren 🙂

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