Round the World Buchtipps

Ich habe meine Kollegen gefragt, was sie auf Reisen am liebsten Lesen oder welche Bücher am besten geeignet sind, um sich auf ein bestimmtes Reiseziel vorzubereiten. Wollt ihr lachen, weinen, euch infomieren? Die Palette der guten Reiseliteratur ist lang… Neben dem inspirierenden Klassiker Eat Pray Love, dem Aussteigerroman Der Strand und dem lustigen Namibia Abenteuerbuch Hummeldumm, haben wir noch ein paar weitere schöne Bücher mit Zielen rund um die weite Welt als perfekte Reiselektüre ausgesucht.

NEUSEELAND – Buchtipp von Christina
Anke Richter: Was scheren mich die Schafe.

Definitiv nicht nur für Auswanderer, sondern auch für Neuseeland-Urlauber und sogar Langstreckenflug-Verweigerer:
Anhand verschiedener deutscher Einwanderer persifliert Anke Richter herrlich und mit viel Sprachwitz die deutschen Stereotypen. Ausgerechnet einem indigenen Maori gelingt es, ihr klar zu machen, dass sie ihre Identitaet nicht verleugnen kann und sollte. Anke Richter hält uns sehr gekonnt und witzig den deutschen Spiegel vor. Auch die neuseeländischen Eigenheiten werden durch den Kakao gezogen. In einer globalisierten Welt ist diese Satire lesenswerter denn je.

Die perfekte Reiselektüre, weil…  ich noch nie beim Lesen so gelacht habe.


THAILAND – Buchtipp von Maraike
Alex Garland: Der Strand.

Ein Rucksacktourist auf der Suche nach einen einsamen Strand in Thailand – dieses Aussteigerbuch ist eigentlich ein Muss für jeden Thailand-Backpacker und Abenteuer. Wer träumt nicht von dieser anderen Welt und geheimnisvollen Karten. Und natürlich ist das Ganze gewürzt mit ausreichend Dramatik. Ein toller Roman – Garlands mit Bildern gespickter Erzählstil katapultiert den Leser sofort in die hitzige Welt des Backpackers Richard!

Die perfekte Reiselektüre, weil… die Geschichte Traum- und Horrorszenario zugleich beinhaltet!

AUSTRALIEN – Buchtipp von Sven
Bill Bryson: Frühstück mit Kanguruhs.

Einfach toll geschrieben – Bill Bryson hat wirklich jede Ecke von Australien bereist und berichtet darüber sehr informativ
und mit sehr vielen amüsanten Anekdoten. So ganz nebenbei lernt man eine ganze Menge über die Historie und Eigenarten der Bewohner Australiens kennen. Absolut empfehlenswert!

Die perfekte Reiselektüre, weil…  kein anderes Buch so informativ und lustig zugleich über Australien berichtet.

SÜDAMERIKA – Buchtipp von Harald
Christian E. Hannig: Vom Silberfluss zum Silberberg.

Der Autor reist mit dem Fahrrad über 4000 Kilometer durch Südamerika und berichtet in schillernden Farben von seinen Erlebnissen. Der Globetrotter erzählt von seinen Abenteuern in Südamerika und macht dem Leser und geneigten Reisenden dieses Land besonders schmackhaft. Achtung: Fernwehgefahr!

Die perfekte Reiselektüre, weil… man in diesem Buch einen Einblick bekommt wie man als Alternative zum Auto oder zur Reisegruppe andere Länder bereisen kann.

NAMIBIA – Buchtipp von Susanne
Tommy Jaud: Hummeldumm.

Der Held dieses Tommy Jaud Romans heißt Matze.  Matze wird von seiner Freundin gezwungen mit einem klapprigen Bus voller bekloppter Touris durch die namibische Wüste zu fahren. Was sich für Matze zum absoluten Albtraum entwickelt, ist für den Leser ein Fest für die Lachmuskeln.

Die perfekte Reiselektüre, weil…  es so lustig ist, dass Reisen im Flugzeug, Bus oder auf der Fähre gar nicht lang genug sein können, weil man unbedingt weiterlesen möchte.

ISLAND – Buchtipp von Britta
Huldar Breidfjörd: Liebe Isländer.

Ein junger Isländer entdeckt auf einem einmaligen Roadtrip sein Land. Er will sich besser kennen lernen und auch seine Heimat. Und das inmitten ungezähmter Natur und klirrender Kälte. Ein wunderbarer Roman!

Die perfekte Reiselektüre, weil… dieser Roman mitten in die isländische Seele führt.
ITALIEN, INDIEN, INDONESIEN – Buchtipp von Kerstin
Elizabeth Gilbert: Eat Pray Love.

Elisabeth, Anfang 30 verlässt ihren Mann und ihr altes bedrückendes Leben in New York, um sich auf eine Reise zu sich selbst zu machen. In Italien lernt sie die Kunst des Genießens und in einem Ashram in Indien die Regeln der Meditation kennen. Auf Bali findet sie schließlich inneren Frieden und eine neue Liebe. Hört sich vielleicht alles etwas kitschig an, liest sich aber kurzweilig.
Mein Tipp: Unbedingt im Original, auf Englisch lesen.

Die perfekte Reiselektüre, weil… es einem total Lust macht, selbst eine Auszeit zu nehmen und nach Italien, Indien und Bali zu reisen.


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Nathalie entdeckt die Welt: Südamerika

Der letzte Teil meiner bisher wundervollen, erlebnisreichen Weltreise bestand aus Peru, Bolivien, einem kurzen Abstecher nach Chile, ganz viel Bus fahren in Argentinien und  nochmal Sonne tanken in Brasilien.

In Lima um Mitternacht angekommen und Stunden auf mein Gepäck gewartet, konnte ich morgens gegen 4 Uhr endlich im Point Hostel einchecken! Zu allem Überfluss hat mich dann mein sturzbetrunkener Mitbewohner (der einzige, den mein 8-Bett-Zimmer außer mir beherbergte!) den Rest der kurzen Nacht mit einem unbeschreiblichen Schnarchkonzert  wach gehalten. Dementsprechend habe ich meinen ersten Tag in Südamerika komplett verschlafen!  🙂

Die nächsten Tage habe ich, motiviert durch meine beiden neuen Lieblings-Schweizer vom Nachbarzimmer die Stadteile Lima City, Miraflores und Barranco erkundet,  das peruanische Nationalgericht Ceviche (roher Fisch in Limettensaft) probiert, Limas Stadtstrand begutachtet… und jede Menge gelacht, bevor es alleine mit dem Bus Richtung Süden weiterging. Paracas ist ein relaxtes Miniörtchen an der Küste Perus, das Bootstouren zu den Ballestas Islands anbietet. Diese Inselgruppe wird aufgrund ihrer Seelöwenkolonien und Milliarden von Vögeln  auch als “Galapagos für Arme“ bezeichnet und ist einen kurzen Abstecher mit Sicherheit wert. Mit Stefanie, die ich am Busbahnhof in Paracas kennengelernt habe, bin ich dann nach Ica bzw. Huacachina weitergereist. Huacachina ist eine goldige kleine Oase inmitten von riesigen Sanddünen in denen man Sandboarden, den wunderschönen Sonnenuntergang beobachten, oder mit Sandbuggys durch die hügelige Landschaft brettern kann.

Als nächstes fuhren wir nach Nazca, wo Stefanie sich einen Flug über die mysteriösen Wüstenlinien gönnte und wir uns zusammen den gruseligen Mumienfriedhof anschauten. Zu den Mumien sollte man sich unbedingt einen Guide mitnehmen, da man ansonsten die Skelette – teilweise noch mit echten Hautfetzen und Haaren! – nur sieht, ohne die etwas grausigen Geschichten dazu zu erfahren.

Ansonsten fand ich persönlich Nazca nicht so prickelnd. Mit dem Nachtbus haben wir uns dann auf den Weg in das hübsche Arequipa gemacht. Wir fühlten uns beide sofort pudelwohl in Perus zweitgrößter Stadt mit gigantischem Blick auf den majestätischen, mit Schnee bedeckten Misti (Vulkan). Von Arequipa aus bietet sich auf jeden Fall ein Ausflug in den Colca Canyon  an, wo man auf dem Weg auch Vicunas, Lamas und Alpakas begegnet. Apropos Alpaka, (Vegetarier bitte auf den nächsten Satz weiterhüpfen!!) auf dem Grill begegne ich diesen hübschen und sehr lecken Fellnasen auch mal ganz gerne. Besonders in Knoblauch!!

Ich wäre gerne noch länger in Arequipa geblieben, aber mein nächstes Etappenziel wartete schon auf mich. Erneut mit einem Nachtbus ging es für mich weiter nach Cusco. Wer von Cuzco dachte, es wäre bloß ein kleines Örtchen und Ausgangspunkt für Touren nach Machu Picchu, falsch gedacht!! Cuzco ist das Partymekka Perus schlechthin! Eigentlich wollte ich mich nach Arequipa und vor dem Inca Trail noch ein wenig ausruhen und akklimatisieren, aber dazu hatte ich nicht wirklich Gelegenheit. Egal ob man im Point Hostel, Loki oder Wild Rover wohnt, man trifft sich so oder so in einer der Bars oder später in den Clubs. Cusco ist leider relativ teuer, weil sehr touristisch, aber es beherbergt einen super schönen Stadtkern und bietet jede Menge Ausflugsmöglichkeiten. Wer möchte, kann sich auch in der Umgebung (vollkommen legal!) an Ayahuasca oder San Pedro versuchen. Ich habe selbst einfach aus Interesse mal einen Schamanen besucht und mich Stunden lang mit ihm unterhalten, war hochinteressant, aber zu einer Session konnte ich mit nicht durchringen. Stattdessen bin ich 4 Tage am Stück auf den Spuren der Incas gewandert, habe sowohl die Höhe, strömenden Regen, den Dead Womens Pass, als auch die Gringo Killer Steps überlebt (und das alles ohne ständig bröselige Kokablätter zu kauen) und war sehr dankbar, als wir dann zur Belohnung tatsächlich freie Sicht auf Machu Picchu hatten. Unbeschreiblich!!

Als nächstes stand der Titicacasee auf dem Programm. Von Puno aus ging´s zusammen mit Sophie (UK), die ich irgendwo unterwegs aufgegabelt hatte, zuerst auf die Uros (Floating Islands), wo uns gezeigt wurde, wie eine neue Insel entsteht und wie gelebt wird. Übers offene Wasser (um ehrlich zu sein hatte ich auf einem See nicht mit 2,5 m hohen Wellen gerechnet!) schipperten wir weiter nach Amantani, wo unsere Gastfamilie uns schon erwartete. Einen Tag lang durften wir dem traditionellen Leben des autonomen Dorfes beiwohnen und abends wurde sich dann (wahrscheinlich eher zu unserer Belustigung) im Gemeindesaal traditionell gekleidet zum Tanz getroffen. Von Puno aus sollte es für mich per Bus weitergehen nach Copacabana, da aber die Grenze zwischen Peru und Bolivien aufgrund eines Streiks gesperrt war, wussten wir bis kurz vor Abfahrt noch nicht, ob wir überhaupt fahren können. Am Ende hatten wir aber Glück und konnten die Grenze passieren. In Copacabana (Bolivien) habe ich einen Ruhetag eingelegt, mir am See einfach mal die Sonne auf die Nase scheinen lassen und mir für wahnsinnig teure 9,-€(!!) ein Einzelzimmer in einem kleinen Hotel mit Seeblick gegönnt. So ein Bisschen Luxus zwischendurch…  🙂  In Copacabana, hatte ich das Gefühl, leben hauptsächlich Argentinier und Franzosen, die einfach irgendwann mal ausgestiegen und dort hängen geblieben sind. Kann man auch gut nachvollziehen, wenn man auf putzige kleine Hippie-angehauchte Bars, bunte Souvenirläden und nette kleine Restaurants steht, in einem Örtchen, das eigentlich nur aus einer kleinen Strandpromenade am See und einer langen Straße mit einer Steigung von gefühlten 45% besteht. Ich bin nach einem Tag dann doch wieder abgehauen, weil ich in La Paz schon mit Sophie im „Wild Rover“ verabredet war.
Wer in der Woche um St. Patricks Day in La Paz ist, MUSS einfach im Wild Rover wohnen. Das komplette Hostel (für mich übrigens das beste, das ich in Lateinamerika bis jetzt gesehen habe, nur eben unter irischer Leitung, nicht unter südamerikanischer) ist für eine ganze Woche lang im grünen Ausnahmezustand! Geschlafen habe ich eigentlich kaum, obwohl die Betten sehr bequem und groß waren, die Duschen hatten zu jeder Tages- und Nachtzeit heißes Wasser und zwar nicht nur in tröpfelnder Form, es wurde ca. 5 mal am Tag geputzt, das Essen in der Bar war immer frisch zubereitet und lecker, wenn man um 12 zum Katerfrühstück erschien und über die bösen free shots möchte ich jetzt an dieser Stelle lieber nicht sprechen… Wahrscheinlich wäre ich im Wild Rover auf ewig geblieben und hätte hinter der Bar angeheuert, wenn ich nicht solche Probleme mit der Höhenlage der Stadt gehabt hätte. Als ich mit Sophie zum Hexenmarkt auf die andere Seite der City gelaufen bin, habe ich mich gefühlt wie eine 90jährige mit Herzproblemen. Ist leider nicht außer Acht zu lassen und auch nicht zu unterschätzen!


La Paz ist eigentlich ein Moloch. Als ich bei meiner Anreise mit dem Bus die Stadtgrenze erreicht habe, standen wir im Stau, weil ein verunfallter brennender Reisebus auf der Straße lag. Auf der Rückseite des Busses war ein riesiges Jesus-Abbild zu sehen und jetzt kommt´s. Genau an der Stelle, an der dieser Bus verunglückte, waren bereits Blumen und Kerzen niedergelegt, weil an genau diesem Ort von einigen „Hexen“ der Teufel verehrt wird – äußerst strange! Ich muss aber zugeben, je länger ich in La Paz war, desto besser hat es mir gefallen und als ich abgereist bin, war der erste negative Eindruck komplett verflogen und ich war fast ein wenig traurig.

Da Sophie schon 2 Tage vor mir abgereist war, um sich Sucre anzuschauen, war die Freude umso größer, als wir uns in Uyuni wieder über den Weg gelaufen sind. Von dort aus haben wir eine 3-tägige Tour in Richtung Chile gestartet, die am ersten Tag auch super angefangen hat. Unser kleiner Jeep bestand aus uns beiden, einem Aussie, einer Kanadierin, einem Neuseeländer, einer Irin, einem leicht desinteressiert wirkenden Guide und einem lustigen Fahrer. Wir besichtigten die Salt Flats, schossen grandiose Fotos und kehrten abends alle glücklich und zufrieden in einer Pension ein. Das Erwachen am nächsten Tag war leider nicht so schön, unsere Fahrer hatten sich abends auf ein paar Flaschen Wein versammelt, die komplette Nacht durchgesoffen und waren allen Ernstes der Meinung, dass wir am Morgen in ihre Autos einsteigen würden! Nach einem langen Hin und Her wollten sämtliche anwesenden Gruppen warten bis die Fahrer ausgenüchtert waren und wieder zurück nach Uyuni fahren, um ihr Geld zurück zu verlangen. Da für Sophie und mich die Reise aber in Chile enden sollte, haben wir uns kurzerhand den einzigen nüchternen Fahrer geschnappt und fuhren nach Absprache mit dem Rest mit ihm unsere geplante Tour entlang des green lakes, des red lakes, der Geysire und hot springs… bis San Pedro de Atacama weiter. Wir haben es nicht bereut kann ich nur sagen.

Nun waren wir also in Chile und wussten gar nicht wie uns geschieht, ganz plötzlich war alles doppelt so teuer geworden!! San Pedro liegt mitten in der Wüste und besitzt eine der weltgrößten Sternwarten. Leider konnte ich dieses traumhafte Erlebnis nicht fotografisch festhalten, aber ich kann es nur JEDEM empfehlen!! Sehr sehr sehr beindruckend, was wir das so Nacht für Nacht mehr oder weniger ignorieren. Wir haben dann noch einen Moon-Valley-Trip gemacht, bevor sich unsere Wege trennten und es für mich alleine nach Argentinien weiter ging.

Da ich letztes Jahr schon einen Teil Argentiniens bereist habe (u.a. die Iguassu Fälle), bin ich diesmal mehr oder weniger „nur“ durchgefahren. Was bedeutet, ich saß ziemlich genau 4 komplette Tage im Bus und auf Busbahnhöfen und habe mich gefragt, ob ich nicht in La Paz hätte nur meine eingeplanten 2 Nächte verbringen sollen, anstatt der 8, die ich im Endeffekt geblieben bin, um mir wenigstens einen Tag Auszeit zu gönnen, bin aber dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich die Busse schon irgendwie überleben werde!  Zumindest in Argentinien war das auch landschaftlich noch super beeindruckend und ich hatte interessante Nebensitzer, aber ab der brasilianischen Grenze habe ich angefangen den Erfinder des Handys zu verfluchen. Brasilianer telefonieren unfassbar gerne und unfassbar laut (ist ja auch ein großes Land, da muss man schon mal schreien, dass Großtante Maria Elena Luciana im Norden auch durch die Leitung alles hört!), ach ja und unfassbar zu jeder Uhrzeit, also auch in einem SCHLAFBUS morgens um 3. Da ich aber die einzige Nicht-Brasilianerin in diesem Bus war, also die einzige Person deren Handy nicht funktionierte, musste ich wohl oder übel damit klar kommen und mit Tempos in den Ohren darüber lachen. Ich war endlos froh, als ich in Paraty todmüde aus meinem Bus gefallen bin und wieder im Geko Hostel, das ich ja schon kannte, ankam. Es ist schön, wenn man alt bekannte Gesichter vom vergangenen Jahr an Rezeption und Bar wieder sieht. Brasilien war eigentlich eine Wiederholung, daher hatte ich auch nicht beabsichtigt einen Sightseeing-Marathon hinzulegen, sondern habe meine beiden letzten Wochen ganz relaxt an den Stränden von Paraty, auf Ilha Grande (ein absoluter Insidertipp!!) und in Rio verbracht. In Rio habe ich mich leider nicht rechtzeitig zu Ostern um eine Bleibe gekümmert und konnte nicht in mein bekanntes Misti Hostel ziehen. Dafür habe ich durch „Vitamin B“  ein neues kennengelernt, das mich ebenfalls absolut begeistert hat und das ich an dieser Stelle sehr gerne weiter empfehle: http://www.cabanacopa.com.br/

An meinem letzten Abend habe ich in Lapa (Rios Partyviertel) nochmal gebührend das Leben gefeiert, bevor ich zugegebenermaßen unter Tränen die dritttollste Stadt der Welt gen Heimat verlassen habe (bzw. musste).

Auch wenn es schön ist warmes Wasser oder generell Wasser wieder als selbstverständlich anzusehen, Toilettenpapier wieder ins Klo zu werfen und nicht in einen überfüllten stinkenden Eimer, Meerschweinchen in Zoohandlungen zu sehen und nicht ausgeweidet auf Tellern, werde ich die letzten 2,5 Monate noch sehr lange in schöner Erinnerung behalten und viele meiner unterwegs Liebgewonnenen vermissen!!!

DANKE an ALLE, die mir diese 6 Monate ermöglicht und zu einer unvergesslichen Zeit gemacht haben!!!!!!!!!

Ab Mai bin ich übrigens wieder in unserer Münchner Filiale am Viktualienmarkt anzutreffen und buche euch sehr gerne eure eigene unvergleichliche (Welt)reise oder kurz „die geilste Zeit eures Lebens“!!  🙂

Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis!
Oskar Wilde (1854-1900)

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Der STA Travel Leo in Australien

Unser wilder STA Travel Leo entdeckt gerade Down Under. Er schickt uns Grüße und vor allem wieder ganz viele schöne Bilder. Sehr windig scheint es zu sein am Ayers Rock, in Sydney oder auf der Ocean Road – dem Armen fliegt ja fast die Mähne weg. Aber zum Glück gibt’s ja nicht nur Sightseeing, sondern jede Menge Erholung am Bondi Beach für unseren Leo. Wir freuen uns für ihn und sind kein bißchen neidisch. Nein, gar nicht! 😉

Psst.. den STA Travel Leo bekommt ihr in unseren STA Travel Shops (DE | AT | CH). Wir freuen uns auf neue Bilder und Berichte von Leo dem Wilden.

Zu Leos letzten Abenteuern geht’s hier.

Leo vom Winde verweht (fotografiert von Sandra und Daniel)

 

Leo mit Alain in Brisbane

 

Leo ganz klein (fotografiert von Jens und Karin)

 

Leo am Bondi Beach (fotografiert von Juana)

 

Leo am Ayers Rock

 

Leo taucht mit hübscher Blondine auf Green Island (Bitte melde dich!)

 

Leo vor der Oper in Sydney

 

Leo auf der Ocean Road (fotografiert von Jens und Karin)

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Abenteuer Inca Trail

Seit dem ich das erste mal vom 44 km langen Inka Trail auf den Machu Picchu in Peru gehört und Bilder gesehen hatte, bekam ich ihn nicht mehr aus dem Kopf.. .“Das will ich auch machen!“ Zweieinhalb Jahre später war es dann für mich endlich soweit, der Traum wurde endlich wahr!

Da es täglich nur 300 Genehmigungen für den Inka Trail gibt, buchte ich eine Tour mit G Adventures, die 8-tägige Tour „Inka Discovery“ von Lima bis Cuzco . Die Anreise war individuell und ich entschloss mich, einen Tag früher anzureisen, um Lima erkunden zu können. Das 3 Sterne Hotel „La Castellana“ befand sich mitten im Stadtteil Miraflores unweit von viele Geschäften, Einkauftszentren und unter anderem auch einem Supermarkt. Auch zum Meer war es nicht weit – nur ca. 15 Minuten zu Fuss.
Um ins Zentrum von  Lima zu kommen, zum „Plaza Mayor“, dem Hauptplatz, bestellte ich im Hotel ein Taxi und fuhr für ca. CHF 7  in das Zentrum mit den vielen schönen kolonialen Gebäuden. Es fand gerade eine grosse Parade statt, bei der jede Menge Peruaner ganz bunt verkleidet durch die Strassen liefen – wunderschön anzusehen. Nachdem ich die Strassen, die San Francisco Kirche und die kleinen Parks erkundet hatte, ging es wieder zurück ins Hotels. Ein Taxi zu finden ist kinderleicht, überall fahren diese herum. Wenn sie frei sind hupen sie immer wieder, dann muss man es einfach anhalten, sagen wohin man möchte (unbedingt auf Spanisch, fast kein Fahrer sprach Englisch!) und nach dem Preis fragen, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt.

Am Abend fand ein Treffen mit den anderen Teilnehmern statt und am nächsten Morgen um 08:30 Uhr ging es zum Flughafen und wir flogen von Lima nach Cuzco auf fast 3500m Höhe.
In Cuzco erwartete uns der lokale Guide, Fernando, der uns alle in das 3 Sterne Hotel Cuzco Plaza II brachte, wo wir alle zusammen einen Stadtrundgang machten. In ca. 2 Stunden führte Fernando uns über den Hauptplatz durch kleine Gassen und den lokalen Markt. Dann hatten wir noch etwas Freizeit bis es um 17:00 Uhr das Meeting für den Inca Trail gab. Dort lernten wir dann auch weitere Teilnehmer unserer Gruppe kennen, aus Kanada und England. Uns wurden viele Tipps für den bevorstehenden Trek gegeben (Reisepass (!), Sonneschutz Faktor 50!, Insektenspray, Taschenlampe, 1.5 Liter Wasser pro Person…) und wer wollte, konnte einen Schlafsack, eine Luftmatratze und /oder einen oder zwei Wanderstöcke mieten. Wir durften 6 kg in einen Seesack packen, der von Portern für uns getragen wurde und man selber konnte so viel mitnehmen wie mal wollte.

Am nächsten Morgen ging es dann mit Sack und Pack los Richtung Ollantaytambo, in der Nähe dieses Dorfes ist der Kilometer 82 des Inca Trails. Auf dem Weg dortin besuchten wir zuerst ein Projekt von Planeterra, das Women Waving Projekt. Dort waren jede Menge Frauen dabei, wunderschöne bunte Kleidung und andere Sachen aus Schaf-, Lama- und Alpacawolle zu weben und zu färben. Planeterra hat ihnen ein paar dieser Tiere geschenkt, von denen sie die Wolle nehmen, um Ihre Waren herzustellen. Wir haben auch erfahren, wie die Farben hergestellt werden (aus  Pflanzen, Käfern usw.) und am Ende der kleinen Tour hatten wir noch Zeit uns ein Souvenir zu kaufen, zum Beispiel einen warmen Alpaca-Pullover für die kalten Nächte die vor uns lagen… Danach ging es weiter mit dem Bus Richtung Ollantaytambo, wo wir noch einen Stopp an einem schönen Aussichtspunkt machten, von dem aus man einen guten Blick in das Heilige Tal hatte – und wir besuchten eine Inka Ruine.

Die erste Etappe
Am nächsten Morgen war es dann soweit. Es kamen noch zwei Amerikaner zu unserer Gruppe dazu, so dass wir nun insgesamt 10 Wandervögel waren. Und zwei Guides. Ausser Fernando kam noch Enrique hinzu, um uns sicher zu unserem Ziel zu bringen.
Wir fuhren 45 Minuten lang über mehr oder weniger befestigte Strasse zum Kilometer 82 des Inca Trails. Dort strich ich mich nochmals brav mit Sonnencreme ein und nahm meine Luftmatratze und meinen Wanderstock entgegen (hilft wirklich sehr, wenn man die Treppenstufen heruntergehen muss, da einige sehr hoch und/oder sehr klein sind!). Dann ging es los zum Anfang des Trails. Wir sahen nun auch zum ersten mal die Träger („Porter“), die unsere Sachen trugen. 20 bis 25 Kilo pro Person. Ausser unseren Sachen trugen sie auch noch die Zelte, das Essen usw.  Und sie sind sooo schnell gelaufen. In Sandalen. Ich bewundere diese Menschen sehr, sie haben grossen Respekt und Beachtung verdient!
Die ersten Kilometer sind eher flach und sehr einfach zu bewältigen. Wir wussten aber schon, das der erste Tag im Vergleich zum nächsten ein Zuckerschlecken sein werde… Es war recht warm und sonnig und wir liefen am Urubamba Fluss entlang. Am Mittag machten wir in einem kleinen, von den Trägern extra augebauten Camp halt. Es gab für alle Suppe, einen Hauptgang und ein -Dessert. Nach dieser Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg. Das Ziel war das nächtliche Camp.  Die Träger waren sehr schnell das Mittagscamp abzubauen und liefen kurze Zeit später wieder an uns vorbei um bei unserem Eintreffen im nächtlichen Camp alles parat gemacht zu haben. Unglaublich!!!
Um ca. 16:45 Uhr kamen wir dann im Camp an. Unsere Zelte standen bereits alle dort. Nach dem Abendessen war dann auch schon bald Schlafenszeit!
Um 05:30 Uhr klingelte dann der Wecker. Ich war aber sowieso schon dank des Hahnes wach, der fröhlich vor sich hinkrähte und uns scheinbar endlich los werden wollte… 😉 Wir wurden mit einem heissen Coka-Tee und warmen Wasser zum Waschen geweckt, mussten dann in ca. 30 Minuten alles zusammenpacken und dann gabs Porridge zum Frühstück was vor allem unsere beiden Engländerinnen sehr freute! 🙂

Und dann ging es los. Bergauf. Ich muss zugeben, dass ich nicht der grösste Fan von bergauf laufen bin, vor allem nicht so früh morgens und auch noch so weit (5 Stunden!) und das auf 3100  bis 4200 Meter… Aber hey, das gehörte dazu und mit einigen kurzen Pausen um nach Luft zu schnappen (ich hätte nie gedacht dass ich es merken würden, dass die Luft weiter oben so anders ist!) schaffte es jeder auf den Dead Woman’s Pass, den höchten Punkt des Trails (4200m). Was für ein Gefühl da oben zu stehen und zu wissen, man hatte den höchsten Punkt erreicht – nach gefühlten eine Millarde Stufen… (ich habe wirklich keine Ahnung wie viele es waren, aber es waren seeehr viele. Mal grössere, mal kleinere, mal grössere, sehr hohe, eher kleine…) Nach einem ausgiebigen Fotostopp und einer Verschnaufpause hiess es dann bergab laufen. Da kam dann mein Wanderstock als suuuper toller Helfer zum Einsatz, er erleichtete den Druck auf die Knie enorm! Nach ca. 2-3 Stunden bergablaufen (wieder alles Stufen) erreichten wir unser Camp, wo schon das Mittagessen auf uns wartete. Wieder eine heisse Suppe und danach dann Spagetti, Hühnchen und Gemüse. Für mich gabs etwas vegetarisches dazu, keine Ahnung was es war, aber es war sehr fein! Das vegetarische essen war übrigens absolut kein Problem auf der Tour. Und als Dessert gab es heute Apfelkuchen – frisch gebacken und noch warm – yummy! Bis 17:00 Uhr hatten wir dann Freizeit die meistens von uns spielten bis zum Abendessen Karten. Auch unsere Guides spielten mit und mir hatten jede Menge Spass!

Der zweite Tag
Um 05:30 Uhr wurden wir wieder von den Trägern mit einer heissen Tasse Cokatee sowie warmen Wasser geweckt. Mir fiel es immer noch nicht wirklich schwer um diese Zeit aufzustehen, es lag wohl am Jetlag. Die Schweiz ist nämlich 7 Stunden vorraus. Mein Zeitgefühl hatte ich sowieso komplett verloren. Und schlafen hätte ich (fast) immer können, das lag wohl an all der frischen Luft (ein grosser Gegensatz zum Büroalltag) und an der Höhe… Die ersten 1.5 Stunden hiess es wieder Treffenstufen hochlaufen. Step by step. Immer höher hinaus. Heute mussten wir nämlich den 2. Pass erreichen. Der war aber nicht ganz so hoch wie der Dead Woman’s Pass. Nachdem wir noch eine Inca Ruine besichtig hatten, erreichten wir dann den Pass und liefen bergab zum Mittagscamp. Dort wurden wir wieder mit heisser Suppe, Hühnchen und Gemüse empfangen und als Dessert gab es einen frisch gebackenen Kuchen, da der Koch Geburtstag hatte! Mit der Aufschrift „Well done Champions“. Mega lieb! Nach dieser tollen Stärkung ging es dann drei Stunden lang bergab (wieder Stufen) zum Nachtcamp wo wir  um ca. 16:00 Uhr ankamen.
Die Landschaft entlang des Inca Trails ist übrigens überwältigend! So viele Pflanzen, die ich noch nie zuvor gesehen habe, bei gutem Wetter kann man sehr weit sehen, oft flogen Schmetterlinge und „Humming Birds“ über unseren Weg… Natürlich sahen wir auch Schafe und Alpacas… Auch wenn meine Lunge manchmal kurz davor war zu streiken, so genoss ich die kurzen Pausen nicht zur zum tief durchatmen sondern auch dazu, um die wunderschöne Natur zu geniessen und jede Menge Erinnerungsfotos zu knipsen.
Bisher waren uns nicht all zu viele Leute über den Weg gelaufen, die Camps waren zwar immer in der Nähe, aber man hatte keinesfalls das Gefühl, dass sich 300 Menschen am selben Fleck befanden… Alles verteilte sich recht gut.


Auf zum Machu Picchu
Am nächsten Morgen hiess es bereits um 03:30 Uhr bereits aufstehen. Es war noch stockdunkel und wir mussten schnell alles zusammen packen und sobald wir fertig waren und im Zelt beim Frühstück (diesmal hatte es die Bezeichnung „früh“ wirklich verdient, es war 04:00 Uhr!!!) sassen, bauten die Träger unsere Zelte ab, da sie schon sehr bald aufbrachen mussten, um ihren Zug zu erreichen, der sie wieder zurück zu ihren Familien brachte, wo sie dann zwei Tage Pause einlegen konnten, bevor es wieder los ging auf den Inca Trail.
Und wir brachen zu unserem endgültigem Ziel auf, dem Machu Picchu. Nach ca. 5  Minuten Laufen im Dunkeln kamen wir an die Stelle, an der wir unsere Ticket vorweisen mussten. Die hatten unsere lieben Guides gut verwahrt. Wir warteten mit allen anderen Gruppen für ca. 1-1.5 Stunden darauf, dass die Kontrollstelle öffnete. Als es soweit war ging es dann ganz gesittet durch die Kontrolle und mitlerweile war es schon heller geworden, so dass wir ohne Taschenlampen die letzten Kilometer zurücklegen konnten. Und auf ging es zum Sungate. Heute war es recht neblig, so das man leider nicht so weit sehen konnte. Nach vielem auf und ab und einer extrem steilen Treppe die ich eher als Wand bezeichnen würden kamen wir beim Sungate an. Vor allem im Dezember kann man dort den Sonnenaufgang gut beobachten. Da wir aber im Mai dort waren, war dieser schon vorbei und wegen dem Nebel wäre er sowieso nicht so gut sichtbar gewesen. Vom Sungate aus kann man auch die Berge und den Machu Picchu sehen – wir haben uns ihn einfach vorgestellt. Es gab ein paar Aufhellungen die uns einen Teil der Berge zeigten, bevor unsere Füsse uns weiter Richtung Ziel trugen. Wir liefen und liefen… der Weg war eher flach, ab und zu ging es hoch oder runter – und dann waren wir da. Vor uns lag in voller Pracht das Ziel unserer Reise.

Zuerst hatten wir eine ca. 1.5-stündige Führung und dann noch Zeit alleine die riesige Inka-Ruine zu erkunden. Die Sonne hatte sich durch den Nebel gekämpft und wir hatten eine wunderschöne Aussicht. Ich konnte meinen Finger nicht mehr vom Auslöser der Kamera nehmen. *klick klick klick* Es war wunderschön!
Um 12:30 Uhr fuhr unser Bus nach Aquas Calientes. Nach all den Suppen, dem Hühnchen, Gemüse usw. waren dann bei allen Teigwaren oder Pizza angesagt! Oh, das tat ja sooo gut! Satt, müde und glücklich ging es dann mit dem Zug in 1:40 Stunden nach Ollantaytambo, von wo aus wir den Bus in unser Hotel in Cusco nahmen, dort noch eine Nacht verbrachten und jeder dann entweder Heim flog oder zu neuen Abenteuern aufbrach…
Für einige ist dieser Trip eine Herausforderung (zum Beispiel für mich), für andere fast wie ein Spaziergang (die sehr fitten unter uns). Ich kann auch diese Reise nur and Herz legen, wenn ihr gern einmal etwas besonders erleben möchtet, neue Menschen und eine ganz andere Kultur und die Vielfalt der Natur kennenlernen möchtet.

Hat Euch Barbaras Bericht inspiriert? Möchtet ihr auch mal den Inca Trail erklimmen, hier gehts zu unseren Erlebnisreise: DE | AT | CH

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WE ARE in Istanbul

WE ARE traveling: Eine Herausforderung auf verschiedeneste Art und Weise. Als wir im Februar bei eisigen Temperaturen in Deutschland losgefahren sind, wussten wir noch nicht genau, was uns erwartet. (Zum 1. Artikel >) Klar hat man sich so gut es geht vorbereitet, gelesen, im Internet recherchiert. Doch jede Reise ist einzigartig. Man weiß nicht, welchen Menschen man begegnet und was einen auf dem Weg alles erwartet. Vor allem weiß man nicht, wie der eigene Körper auf die Strapazen reagiert. Denn schließlich sind wir keine Extremsportler, die jahrelang für eine Expedition trainiert haben, sondern zwei normale Menschen, die sich in ein ungewöhnliches Abenteuer stürzen!

Durch alle Jahreszeiten
Die Kälte war unsere erste Herausforderung. Bei Temperaturen, die sich die meiste Zeit knapp unter Null Grad bewegen war unsere erste Lektion: Immer in Bewegung bleiben! Schon während einer kurzen Pause kühlt der Körper schnell herunter und die Finger werden zu Eisklumpen. Das Tageslicht zeigt sich nur wenige Stunden am Tag, in denen wir versuchten – neben der Schlafplatzsuche, Einkaufen und Kochen – so viele Kilometer wie möglich zu fahren.
Mit Übertreten der ungarischen Grenze zeigte sich dann urplötzlich der Frühling! Die Tage wurden länger und die Sonne, von der wir schon kaum noch wussten wie sie aussieht, zeigte sich. Ein ständiges An- und Ausziehen war die Folge. Kommt die Sonne raus, fängt man auf dem Fahrrad schnell an zu Schwitzen. Macht man eine Pause an einem schattigen Plätzchen, ist es einem abrupt wieder eiskalt. Richtig heiß wurde es dann gleichzeitig zu dem Zeitpunkt, als die Berge anfingen. Wie passend! Und unser Problem, dass wir zu wenig trinken, verschwand fast von alleine. Wir sind dankbar für jede Abkühlung und erfreuen uns der vielen eiskalten Quellen und Flüsschen entlang des Weges.




Die körperlichen Grenzen
Doch nicht nur die Temperaturen sind eine Herausfoderung. Unser Körper, welcher ansonsten nur Gelegentlich zum Sport gebeten wurde, ist nun Höchstleistungen ausgesetzt. Und das jeden Tag. Schnell mussten wir feststellen, dass wir unsere geplante Kilometer-Tages-Vorgabe nicht halten können. Wir hatten das Gefühl, dass wir uns ständig hetzen müssen und kaum noch Zeit haben einen Moment zu genießen oder mal ein paar Minuten an einem schönen Ort zu verweilen. Klar wollen wir in China ankommen, aber das wichtigere Ziel ist wohl, dass die Reise an sich Spaß macht. Auch unser Körper zeigt uns auf, dass ein permanentes Fahren irgendwann alle Reserven aufbraucht und es wichtig ist immer mal wieder kurze Ruhepausen einzulegen. An wirkliche Grenzen sind wir bisher noch nicht gestoßen. Aber vielleicht ist es auch wichtig, diese nicht zu sehr auszutesten. Denn wir haben noch einige Kilometer vor uns und wollen diese möglichst gesund und ohne bleibende Schäden am Ende bezwungen haben!


Partnerschaft
Nicht zu unterschätzen ist, dass man mit seinem Partner sieben Tage die Woche 24 Stunden gemeinsam verbringt. Das kann man vorher nicht trainieren und es zeigt sich erst auf der Reise, ob es wirklich funktioniert! So wird man mit allen Launen des Anderen konfrontiert und hat nicht die Möglichkeit mal eben die Tür hinter sich zu schließen. So fahren wir wortlos hintereinander her, wenn wir mal nicht der selben Meinung sind. Oft sind ziemlich banale Gründe der Auslöser für Auseinandersetzungen: Man ist ganz einfach müde, erschöpft oder hat Hunger. Sind diese behoben, ist auch der Konflikt schnell wieder vergessen. Die Reise schweißt zusammen. Man liegt abends zusammen im Zelt und lauscht neugierig unheimlichen Geräuschen. Teilt Ängste, Hoffnungen und Erwatungen, sowie all die schönen Augenblicke und Entdeckungen, motiviert sich gegenseitig und wächst zu einem Team zusammen, dass sich auch ohne Worte versteht!


Impressionen für ein ganzes Leben
Das hört sich nach viel Anstrengung an! Ist es auch. Aber wir haben umso mehr Spaß und erleben so viel auf der Reise, dass wir es kaum noch verarbeiten können. Ein anderer Reisender hat uns mal gesagt, dass man sich während des Reisens eine riesige Sammlung von Erlebnissen anlegt, von der man dann sein restliches Leben zerren kann. Und wenn ich die letzten Wochen als Film in meinem Kopf ablaufen lasse, stelle ich fest, dass ich tatsächlich in manchen Jahren meines Lebens bei Weitem nicht so viel erlebt habe, wie in den letzten 80 Tagen.


Begegnungen
Es sind vor allem die vielen Begegnungen, die die Reise besonders machen. Es ist immer wieder unglaublich, welche Menschen man trifft und an welchen Orten. Die Welt ist ein Dorf. Dieser Satz geht mir immer wieder duch den Kopf. Manchmal schauen wir uns verdutzt an, wenn mal wieder einer dieser Zufälle uns in die Arme von der richtigen Person zur richtigen Zeit führt: Während wir uns mit einem Fahrradhändler und seiner Frau aus Istanbul zu einem Tee verabredet haben, treffen wir auf ein Pärchen, welches am Nachbartisch gerade dabei ist eine ähnliche Reise wie wir zu planen. So sitzen wir dann zu sechst am Tisch und tauschen Erfahrungen über Fahrradfernreisen aus. Ein anderes Mal stehen wir in einem Outdoor-Geschäft und unterhalten uns mit dem Verkäufer über die schönsten Routen durch die Türkei. Als das Wort Kirgisistan fällt, dreht sich einer der Kunden um, und lädt uns zu sich nach Kirgisistan ein. Er schreibt uns seine E-mail und Handynummer auf, sodass wir ihn kontaktieren können, sobald wir in Bishkek, der Hauptstadt von Kirgisistan ankommen.


Und so erwarten wir gespannt, was wir die nächsten Wochen und Monate noch alles erleben werden!

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Northern Hilltribes – Ein Trip durch den Dschungel Thailands

Zum Beginn meines 3-wöchigen Urlaubs quer durch Thailand gemeinsam mit meinem Freund, durfte ich eine Tour mit G Adventures machen. Ich dachte mir, dies ist genau das Richtige, ein wenig Action bevor ich am Strand von Railay Beach in Krabi und Lamai Beach auf Koh Samui unter Palmen die Seele baumeln lasse.

Tag 1: Bei Ankunft in Bangkok im Oktober 2011 war laut TV Meldungen bereits das Zentrum von Thailand überschwemmt. In Bangkok merkte man noch nichts davon. Hier und da waren Sandsäcke aufgestapelt, in Erwartung einer größeren Überschwemmung. Wir wurden informiert, dass der meiste Teil der Bahnstrecke bereits unter Wasser steht und wir daher mit dem Reisebus nach Chiang Mai reisen werden. Den ersten Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Tag 2: Nach dem Frühstück ging es mit dem Longtailboat durch die Klongs von Bangkok. Der Wasserpegel innerhalb der Klongs liegt bei weitem unterhalb des Chao Phraya. Unser Guide Yoo meinte, dass die Bewohner von Bangkok hoffen, dass die Dämme halten, da dies eine wirkliche Bedrohung für die Bewohner innerhalb der Klongs darstellt. Die Häuser sind einfache Pfahlbauten, viele davon verrottet und verlassen. Dazwischen entdeckt man aber immer wieder auch Villen. Diese sind meist von Palmen gesäumt oder üppig bewachsen von den wundervoll duftenden Frangipani Bäumen. Die 5-blättrigen Blüten sehen wachsartig aus und ihr Duft ist einfach himmlisch.

Unser nächster Programmpunkt: Wat Poh – der den goldenen, liegenden Buddha beherbergt. Wenn man entlang schlendert an diesem Meisterwerk und vor Staunen den Mund nicht zu bekommt, hat man auf der Rückseite die Möglichkeit sich zu besinnen. Der Erwerb eines Bechers mit kleinen Blechmünzen verspricht anhaltendes Glück. Man wirft diese Münzen in die dafür vorgesehenen bauchigen Behälter (ca. 100 Stück). Es ergibt ein eigenes Klangkonzert, welches dem Raum einen mystischen Touch verpasst. Ich hatte dieses Mal 3 Münzen zuwenig, ob dies wohl mein Glück beeinflusst?

Thais sind sehr abergläubige Menschen, daher gibt es unzählige Rituale, um die bösen Geister im Zaum zu halten. Im Wat wird die Verehrung des Buddhas mit Gaben demonstriert; frische Lotosblüten (die ewige Reinheit symbolisieren), Räucherstäbchen oder Banknoten, die in Origami Figuren verwandelt wurden oder Blattgold Quadrate, die auf Buddha Statuen mit dem Finger auf getragen werden.

Nach dem Mittagessen geht’s zurück zum Hotel – wir haben einen Reisenbus nach Chiang Mai zu erwischen. Die Fahrt sollte ca. 10 Stunden dauern (=Thai 10 Stunden + ein bisserl mehr).


Tag 3: Chiang Mai ist im Vergleich eine eher überschaubare, ruhigere Stadt. Diese Stadt ist seit dem 14. Jahrhundert ein bedeutendes buddhistisches Zentrum und beherbergt ca. 300 Tempelanlagen.
Bis am späten Nachmittag hatten wir Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und einen Abstecher in den von Yoo empfohlenen Massagesalon zu machen. Eine traditionelle Thai Massage (1 Stunde für THB 120) war die preiswerteste und beste Massage meines gesamten Urlaubs.

Als nächstes ging es zum Doi Suthep Tempel, von dem man einen herrlichen Blick über Chiang Mai hatte. Aber zuerst muss man die 200 Treppenstufen erklimmen, die auf beiden Seiten von zwei Keramik-Schlangen bewacht werden. Auf den ersten paar Treppen werden wir von zwei kleinen Mädchen in Beschlag genommen, die in ihren traditionellen Kostümen für Fotos Grimassen hinlegen. Die beiden Mädchen arbeiten im Team; sobald die eine grinst und der Tourist geknipst hat, ist auch schon die Komplizin zur Stelle und bittet sehr aufdringlich um ein fixen THB Betrag. Dieser Tempel ist ein Pilgerort für viele Thais. Das Erklingen der unzähligen Glocken, Pauken und Gongs die von Tempelbesuchern geschlagen werden, verleihen diesem Ort eine besondere Atmosphäre. Unser Tourguide Yoo bat uns in einem der unzähligen Räumlichkeiten des Tempels am Boden Platz zu nehmen. Er weihte uns in die korrekte Etikette innerhalb eines Wat ein. Er erklärt auch, dass jeder gute männliche Buddhist einmal in seinem Leben mindestens 3 Monate in einem Kloster verbringen sollte und nach den strickten Regeln lebt, die darin herrschen. Yoo hatte nur wenige Monate zuvor seinen 3-montigen Aufenthalt absolviert und empfand dies als eine sehr lehrreiche und vor allem bereichernde Zeit seines Lebens. Er meinte, er habe sich in Sachen Demut und Geduld weiterentwickelt und konnte dadurch persönliches Wachstum erlangen.

Gegen eine kleine Spende wurde im Anschluss den Männern der Gruppe ein gesegnetes Baumwollband um das Handgelenk der rechten Hand geknüpft. Mönche dürfen keine Frauen berühren, darum wurde uns Mädels ein gesegnetes Band von einem Wat-Gehilfen am Handgelenk der linken Hand befestigt. Yoo meinte, dass er bisher jede seiner Gruppen zu diesem bedeutenden Tempel geführt und jedes Mal diese Ritual von den Mönchen durchführen ließ, damit seine Gruppe auf dem bevorstehenden Abenteuertrip beschützt wird.

Wir fuhren weiter zum Tiger Kingdom. Bevor man in den Zoo gelassen wird, kann man auswählen ob man mit ausgewachsenen oder kleineren Tigern für die Kamera posieren möchte. Dies ist im Eintrittpreis inkludiert. Die Einrichtung dient als Zuchtstation und nachdem die Tiger 2 Jahre in diesem Zoo verbracht haben, werden Sie an Zoos innerhalb Asiens vermittelt. Ich habe mich dazu entschlossen mit einem etwa 3-monatigen „Kätzchen“ zu kuscheln. Ich wurde in einen Käfig gelotst und durfte mich darin 10 Minuten aufhalten. Den 4 Kätzchen schien meine Anwesenheit sichtlich egal zu sein und waren für meinen Geschmack etwas zu chillig.

Tag 4: Bereits um 9:00 Uhr ging es los, wir wurden mit dem Truck-Truck (Geländewagen auf dessen Ladefläche links und rechts 2 Bänke angebracht waren und Platz für 8-10 Personen bietet) von 2 Local Guides abgeholt. Die beiden Local Guides Pat & Mike führten uns zusammen mit Yoo die 3 darauf folgenden Tage durch den Dschungel. Mit dem Truck-Truck fuhren wir ungefähr 2,5 Stunden in Richtung Norden. Eine Trekking Etappe von nur 2,5 Stunden lag vor uns und die Gruppe wurde langsam sehr aufgeregt und neugierig. Wir wanderten durch den Dschungel, überquerten ein paar kleine Bäche und machten eine kurze Fotopause in einem Reisfeld. Die Wanderung gestaltete sich anstrengender und schweißtreibender als gedacht. Aber die Aussicht machte jegliche Anstrengung nichtig!


Der Weg führte durch ein paar Dörfer der Bergvölker, die vor ca. 150 Jahren aus China via Laos und Myanmar nach Nordthailand eingewandert sind. Auf Grund dieser Einwanderung kann man die Bergstämme in zwei Gruppen einteilen, die sino-tibetische Gruppe und die austro-asiatische Gruppe. Zur sino-tibetischen Gruppe gehören die Karen, Meo, Lahu, Lisu, Akha und Yao. Zur austro-asiatischen Gruppe sind es die in Thailand eher in kleinen Gruppen vorkommenden Lawa, Thin, Khamu, Mlabri und Palong.
Jeder dieser Stämme hat seine eigene Sprache, Gebräuche und Kultur. 1959 wurde auf internationalem Druck ein Verbot erlassen, Opium in den Bergregionen anzubauen. Dies war die Haupteinnahmequelle der Bauern in diesen Regionen, daher mussten sich die Bewohner was einfallen lassen. Es wurde auf Brandrodungsfeldbau umgesattelt und Anbau des traditionellen Hauptnahrungsmittels Trockenreis. Dies hatte in einigen Gegenden zu großen Waldverlust geführt. Zusätzlich werden handwerkliche Erzeugnisse, wie bunte gewebte Stoffe und dekorativ geflochtene Gegenstände für den häuslichen Gebrauch angefertigt, sowohl für den eigenen Bedarf als auch für den Verkauf. Seit einigen Jahren werden Homestays angeboten, die den Gemeinden ein Zusatzeinkommen garantieren.

Wir wurden von den Kindern begrüßt und zum Gemeinschaftshaus gebracht. Nachdem wir uns alle erfrischt hatten, wurden wir eingeführt in „Die Kunst des Frühlingsrollen-Fertigens“. Schaut einfacher aus, als es wirklich ist: Vorkenntnisse in Origami stellten sich als äußerst hilfreich heraus.

Tag 5: Nach einem zeitigen Frühstück bestehend aus frischen Früchten, Pancakes, Toast & Marmelade machten wir uns auf den Weg, eine Etappe zu Fuß von 4 Stunden und ein 1,5 Stunden Ritt auf einem Elefanten. Vorbei an exotischen Pflanzen, 4 Meter hohen Bambusstauden und ausgefallenen Insekten Arten. Mittagessen nahmen wir im Elefanten Camp ein, was erheblich durch einen sehr neugierigen Elefanten und seinen Rüssel gestört wurde. Wer kann es ihm verübeln, wenn es doch als Dessert köstliche Mini-Bananen gab, die ganz oben auf dem Speiseplan jedes Elefanten steht!
Ich wurde auf eine Elefantenkuh gesetzt, die vor ein paar Jahren krankheitsbedingt erblindete. Trotz ihrer Behinderung und mit der Unterstütz des Elefantenführers, fand sie sich im steilen Gelände wunderbar zurecht.
Nach unserer Ankunft im Dorf, genossen wir eine Abkühlung im nahe gelegenen Bach. Nach einem anstrengenden Fußmarsch lernt man auch diese Art der Abkühlung lieben und schätzen. Aber trotzdem muss ich zugeben, der Spruch „Ein Königreich für eine heisse Wanne mit duftendem Badeöl“ geht einem dabei nicht aus dem Sinn.
Nach einem wiederum üppigen Abendmahl, bestehend aus mehren raffinierten Gerichten und frischen exotischen Früchten, versammelten wir uns um eine Feuerstelle zur Lagerbesprechung. Mit ein paar Chang Beers und lustigen Gruppenspielen ließen wir den letzten Abend im Dschungel ausklingen.

Tag 6: Nach dem Frühstück ging es mit einem Bamboo Raft 4 Stunden flussabwärts zum Rafting & Outdoorcamp. Jedes Floss wurde von 2 erfahrenen Thais gesteuert. Das Bamboo-Rafting gestaltete sich als mein absolutes Highlight des Trips. Wir ersparten uns dadurch einen weiteren Fußmarsch von 5 Stunden. Jeder von uns musste natürlich eine Schwimmweste anlegen und es kam auch vor, dass der eine oder andere durch Stromschnellen kurzzeitig das Gleichgewicht verloren und eine unfreiwillige Abkühlung im Fluss genoss. Bei den sehr subtropischen Gegebenheiten – eine sehr willkommene Abwechslung!
Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Chiang Mai. Im Hotel angekommen, konnten wir es kaum erwarten ein heisses Bad zu nehmen und uns frische Kleidung überzuziehen. Im Anschluss genossen einige von uns eine ausgedehnte Massage im bevorzugten Massagesalon. Danach schlenderten wir gemeinsam in Richtung Night Market und genossen einen wundeschönes Abschiedsdinner im „The Riverside Restaurant“.

Tag 7: Rückreise mit einem luxuriösen Reisbus nach Bangkok.

Tag 8: Bei Ankunft in Bangkok, wurden wir schon von den Wassermassen auf der Bundesstrasse begrüßt. An manchen Stellen, befanden sich die Reifen des Bus bis zu 3 Meter im Wasser. Wir beobachteten gespannt wie sogar Mopedfahrer mit einem sehr eigenwilligen Fahrstil versuchten, den Wassermassen Herr zu werden. Einige der Reisenden wurde unruhig, da wir bis zu dem Zeitpunkt nicht wussten, ob die Überschwemmung den Suvarnabhumi Flughafen erreicht hatten. Yoo führte ein Telefonat mit der Zentrale von G Adventures und wir wurden alle beruhigt, dass der Flugverkehr nicht betroffen sei. Nun stand unserer Weiterreise nichts mehr im Weg. Im Hotel in dem die Tour begonnen hatte, nahmen wir Abschied von unseren Mitreisenden und machten uns auf den Weg in Richtung Krabi. Aber das ist eine andere Geschichte…

„Must have“ für diese Tour:
1.    Bergschuhe
2.    Moskitoschutz (NO-Bite auf Schuhe versprüht bittet sogar Schutz gegen Blutegel) & ausreichend Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor
3.    Kleingeld für Souvenirs und Kleinigkeiten aus den dorfeigenen „7-Eleven“
4.    Kopfbedeckung mit Nackenschutz gegen Sonne & Moskitos
5.    LED Stirnlampe oder Taschenlampe
6.    WC Papier, Feuchttücher & antibakterielles Hand Gel
7.    Biologisch abbaubares Duschgel & Haarshampoo (erhältlich bei dm Drogeriemarkt) & Reisehandtuch
8.    Leichter Seiden- oder Baumwollschlafsack und aufblasbares Pölsterchen

Konnte Euch Kathis Reisebericht inspirieren? Schaut einfach mal unsere Erlebnisreisen in Asien an: DE | AT | CH

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Netzfund: seatguru.com

Seatguru.com – Keine neue Seite, aber einfach so verdammt praktisch, dass wir sie im Blog mal vorstellen wollen. Die schönsten Ziele liegen irgendwie immer am weitesten weg. Das heißt man muss erst etliche Flugstunden auf sich nehmen, um am wundervollen Traumstrand, im aufregendsten Dschungel oder auf dem höchsten Berg zu sein. Auf solchen Langstreckenflügen möglichst die schönsten Plätze für sein Geld zu bekommen, wollen wir doch wohl alle, oder? 🙂

Auf seatguru.com kann man ganz einfach seine Flugnummer eingeben und bekommt sofort die Maschine und einen entsprechenden Sitzplan angezeigt. Hier kann man sich also perfekt vorbereiten und den besten Sitzplatz für die Reise in den Traumurlaub aussuchen und beim Check-In angeben.

Außerdem werden verschiedene Services an Bord der Maschine angegeben. So kann man sich hier schon vorab informieren, ob man tonnenweise Bücher mitnehmen muss oder es ein movie-on-demand System an jedem Platz gibt (für mich als Cineast immer ganz wichtig!)


Bildrechte:
Seatplan: cc seatguru.com
Featurebild: cc momentcaptured1 via Flickr

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Reisebericht Australien – Red Centre, Great Barrier Reef, Whitsunday Islands

Mit Emirates ging es Mitte März nach Australien, und nicht nur, dass wir überhaupt zum ersten Mal mit einer arabischen Airline geflogen sind, durften wir auf einer Teilstrecke sogar im A380 fliegen – wirklich sehr leise und selten einen so angenehmen Start und solch eine weiche Landung gehabt!

Unsere Reise hat uns zunächst 4 Tage Aufenthalt in Sydney beschert, wo wir uns die üblichen Sehenswürdigkeiten wie die berühmte Oper und die Harbour Bridge angeschaut haben. Neben einem Blick auf die Stadt von oben (entweder von der Aussichtsplattform des Sydney Tower Eye oder in einer öffentlichen Bar, wie z.B. dem Orbit an der Ecke Australia Square / George Street) kann man den Ausblick ungestört genießen.


Empfehlenswert sind unbedingt Ausflüge zu den Stränden Bondi (mit dem Bus) und Manly (mit der Fähre) und in die Stadtviertel Surry Hills und Paddington mit ihren vielen Kneipen, Restaurants und Boutiquen!


Danach sind wir zu einer 2-tägigen Red Centre Safari mit unserem Partner Adventure Tours Australia aufgebrochen. Obwohl man den Uluru schon von vielen Fotos zu kennen glaubt, lohnt sich auf jeden Fall der persönliche Blick auf diesen magischen, riesig großen Felsen! Zum Sonnenuntergang hatten wir dank dichter Wolken leider nicht so viel Glück, die vielen Rot-Töne des Felsens zu bewundern, dafür hat uns der folgende Bilderbuchsonnenaufgang umso mehr entlohnt. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, den Ausblick auf den ausgewiesenen „Sunset-“ und „Sunrise-Viewing Spots“ mit ungelogen tausenden anderen Touristen zu teilen. Trotzdem lohnt es sich, früh aufzustehen und das Farbschauspiel zu beobachten!
Unsere Tour hat uns dann zum Kings Canyon geführt, dessen Durchwanderung viele überraschend spektakuläre Ausblicke offenbarte. Unbeschreiblich beeindruckend und wunderschön ist auch der nächtliche Sternenhimmel im Outback (leider konnten wir hiervon kein gutes Foto machen, was diesen Anblick halbwegs rübergebracht hätte) – hier ist das Band der Milchstraße zum Greifen nahe, da es kaum eine störende Lichtquelle gibt!



Ein weiteres Highlight ist – wer hätte es vermutet – natürlich das Great Barrier Reef.
Das Wetter hat es an diesem Tag leider nicht ganz so gut mit uns gemeint, da es entsprechend der wet season den ganzen Tag wie aus Eimern geschüttet hat und das Meer entsprechend aufgewühlt war. Beim Schnorcheln im 27°C warmen Wasser war das aber schnell vergessen: Neben einer Schildkröte, einem Rochen und Napoleon- und Anemonen-Fischen sind wir auch einem „white tip reef shark“ und einem großen Barrakuda begegnet, wobei uns letzterer schon ein wenig Respekt eingeflösst hat, als er uns eine ganze Weile aus nächster Nähe regungslos anstarrte. Die Farbenpracht der Fische und Korallen ist wirklich unbeschreiblich, wenn auch leider erste Auswirkungen des Korallensterbens an allen drei besuchten Riffen nicht zu übersehen waren!
Den Ausflug in der relativ kleinen Gruppe mit Silverswift ab Cairns mit Schnorcheln oder Tauchen direkt vom Boot aus können wir übrigens sehr empfehlen! Andere Anbieter fahren meistens mit weitaus größeren Booten zum Riff und legen zum Teil an Plattformen an, die fest verankert sind.


Ein absolutes Highlight unseres Australienurlaubs war sicherlich auch die Begegnung mit vielerlei Tieren, wenn auch meistens in Parks oder auf einem Inselresort. So gehört das Streicheln und Füttern von Kängurus und Koalas sicherlich zu den angenehmen Momenten, die Begegnung mit gefährlich aussehenden Riesenspinnen, die in großen Netzen im Regenwald auf Beute lauern eher zu den weniger schönen Erfahrungen.


Absolutes Must See auf den Whitsunday-Inseln ist natürlich der „Whitehaven Beach“ der Dank eines Quarzgehalts von ca. 99% zu den weißesten Stränden weltweit gehört. Zusammen mit dem flachen türkis-blauen Meer ein Traumstrand wie aus dem Bilderbuch!‘

Kurzum: Australien ist immer eine Reise und den langen Flug allemal wert!

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Nathalie entdeckt die Welt: Hawaii

Aloha, am Samstag bin ich in Auckland abgeflogen, am Freitag in Honolulu gelandet, komisches Gefühl so eine Reise in die Vergangenheit (immerhin einen Tag!)  😉

Auf Oahu angekommen habe ich mich erstmal einen halben Tag am Waikiki Beach niedergelassen und auf meinen nächsten Besuch (diesmal aus München) gewartet. Am nächsten Tag haben wir 3 dann mit unserer Insel-Erkundung angefangen und sind in brütender Hitze auf den Diamond Head gekraxelt. Die Aussicht war´s aber auch wirklich wert!

Pünktlich zum Sonnenuntergang haben wir den Strand wieder erreicht. Zur Belohnung unserer Wanderei  haben wir am Tag darauf einen gemütlichen Strandtag in der Hanauma Bay eingelegt, bevor es dann richtig los ging mit Inselhopping. Unser erster Flug führte uns nach Kauai und hier gleich ein ganz wichtiger Tipp: am besten bei Ankunft am Flughafen ein Auto anmieten, wenn man eines möchte, auf der Insel gibt es nämlich ansonsten keine Vermietstation!

Nach einem leckeren Frühstück (in meinem Fall Oreo-Pancakes) haben wir uns auf den Weg in den Waimea Canyon gemacht, uns mit einer Wanderkarte ausgestattet, unsere Hiking-Schuhe angezogen und jetzt kommt´s… wir haben zwar die Aussichtspunkte gefunden, aber keinen einzigen Wanderweg!! Wie wir in den nächsten 2 Wochen noch lernen sollten, ist auf Hawaii grundsätzlich alles immer ca. 1/2 Meile “down the road“ und nicht ausgeschildert! Wozu auch, die Hawaiianer wissen ja, wohin… eben, “1/2 mile down the road“. Das Wandern haben wir dann ein wenig enttäuscht erstmal verschoben und sind stattdessen zum Poipu Beach gefahren. Abends gab´s einen leicht frustrierten Mai Tai und am nächsten Morgen einen Frühstücks-Burrito zur Stärkung für den zweiten Anlauf zum Wanderausflug. Alleine die Fahrt nach Hanalei wäre schon der Hammer gewesen, aber der hike (ja, diesmal haben wir den Weg tatsächlich gefunden! ;-)) entschädigte uns definitiv für den enttäuschenden Tag zuvor. Die Na Pali Coast ist ein absoluter Traum! Abgesehen davon, dass es zwischendurch kurzzeitig so stark geregnet  hat, dass wir dachten, es schwemmt uns gleich über die Klippen (an dieser Stelle hätte ich mir ein besseres Profil unter meine Füße gewünscht), war die Aussicht mit Worten nicht zu beschreiben. Wir haben in der Ferne Wale gesichtet (für jeden Wal gab´s am Abend einen Mai Tai), am Strand die lebensmüden Bodyboarder angefeuert, die Aussicht wahrscheinlich 10.000 Mal fotografiert, wurden nachdem der Regen jegliche Sonnencremes & Mückensprays von uns abgewaschen hatte, stellenweise von Moskitos regelrecht aufgefressen und haben noch mehr Fotos gemacht. Ein absolut lohnenswerter Trip. Am Tag darauf haben wir nochmal ein paar Strände von Kauai abgeklappert, bevor es zur nächsten Insel ging.


Nachdem meine Schuhe auf Kauai das Zeitliche gesegnet haben (R.I.P.) mussten wir auf Maui erstmal ein Shopping Center suchen. Ein weiterer positiver Aspekt einer langen Reise, man lernt sich zu beherrschen und wirklich nur das zu kaufen, was benötigt wird und nicht noch zusätzlich 10 andere Dinge, die erstens eh keinen Platz mehr im Backpack haben und zweitens danach durch die Gegend geschleppt  werden müssen… Kurzum, ich glaube, ich habe noch nie so schnell in einem überdimensionalen Einkaufszentrum ein paar Trekkingschuhe gekauft und sonst NICHTS! Wer jetzt Mitleid mit den anderen Läden hat, nicht nötig, wir waren ja zu dritt unterwegs…  😉

Gewohnt haben wir auf Maui im Banana Bungalow. Liegt zwar ein wenig am AdW, bietet aber dafür täglich einen free trip an. Unser erster Ausflug brachte uns zum little beach, einem Hippie & Nacktbadestrand, den man auch mal wieder nur findet, wenn man weiß wo lang. Fotos spare ich mir an dieser Stelle, nur so viel, es ist zum Tränen lachen, wenn erwachsene nackte Männer gemeinsam am Strand mit Hula Hoop Reifen herumtollen, mag aber vielleicht auch an den Keksen liegen die von mit Federn und Fingerfarben geschmückten älteren Damen gebacken wurden. Der Sonnenuntergang ist jedenfalls auch ohne den Konsum von Keksen wie eine Halluzination. Unser nächster Trip war mal wieder hiking, diesmal im Iao Valley und es gab glücklicherweise nur einen Weg, also leicht zu finden. Am Tag darauf ging´s auf Melanies Geburtstags-Ausflug auf die ‚road to Hana‘, eine der kurvenreichsten (617!) Küstenstrecken der Welt. Unser Fahrer hatte für die vielen Touristen, die die Straße “blockierten“ nur ein ‚Move Bitch, Get Out the Way‘ übrig! 🙂

Mein absolutes Highlight war allerdings der nächste Tag. Wir fuhren mit dem Bus nach Maalaea, um von dort aus eine Whale Watching Tour zu starten (sehr zu empfehlen!!). Anscheinend mochten uns die sanften Riesen, da einer nach dem anderen unter unserem Boot auftauchte und uns mit lustigen Gesängen und dem ein oder anderen modrigen Rülpser beglückte. Die komplette Crew war ganz aus dem Häuschen, da die Wale wohl normalerweise nie so nahe ans Boot kommen, Glück für uns!

Im Anschluss sind wir nach Lahaina weiter gefahren, wo man wunderbar flanieren, Fisch essen und Mojito trinken kann. Leider war das auch schon unser letzter Tag auf Maui.

Zurück auf Oahu war das günstigste verfügbare Auto ein Mustang und damit es dann auch so richtig tussig aussah, haben wir uns für einen roten entschieden. In unseren verbleibenden Tagen auf Oahu haben wir also mit unserer Tussikarre den Norden & Osten der Insel abgegrast. Die Wellen der Northshore (Pipeline, Sunset Beach…) sind schon beeindruckend, ebenso natürlich die Surfer.

Folgt man dem Kamehameha Highway entlang der malerischen Ostküste Richtung Süden, gelangt man zur Kualoa Ranch, auf der Filme und Serien wie Lost, Godzilla, 50 First Dates, … gedreht wurden, natürlich haben wir eine der Filmtouren mitgemacht, um zum Beispiel den riesigen Dino-Fußabdruck aus Jurassic Park zu sehen.

Unseren letzten Tag auf Hawaii haben wir im Valley of the temples und in Waikiki mit einem finalen Mai Tai verbracht, bevor wir die Sonne und Wärme am nächsten Morgen in Richtung Mainland verlassen haben.

Mal abgesehen davon, dass ich ständig am frieren war, ist San Francisco eine wirklich hübsche, interessante und sehr vielseitige Stadt. Wir haben uns unter anderem Ashbury mit der Haight Street (alternativ), Castro (schwul), Chinatown (bunt), natürlich die Golden Gate Bridge (mächtig), die Fisherman´s Wharf (lebhaft) und den Coit Tower auf dem Telegraph Hill  angeschaut, bevor es für Vero und Melanie wieder in den Schnee zurück nach München und für mich in die Sonne nach Lima ging.

Ich hoffe, ihr beiden hattet noch einen schönen letzten Tag auch ohne mich.  🙂

P.S.: Wer gerne einen hawaiianischen jungen Schriftsteller unterstützen möchte, sollte sich “Strong Roads“ von G.E.M. Thomas zulegen (bisher nur online erhältlich, oder direkt bei ihm auf Oahu).

Next stop: latina america

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Work & Travel in Australien: Tipps & Tricks

Es gibt viele gute Gründe für ein Work & Travel: Man verdient Geld, um sich das Reisen zu finanzieren, lernt unterwegs viel intensiver als der normale Tourist Land und Leute kennen und verbessert nebenbei die Fremdsprachenkenntnisse. Also, worauf wartet ihr!?!

Damit beim Work & Travel- Aufenthalt nichts schief geht, sollten folgende Tipps beherzigt werden:

1.    Working Holiday Visum und Impfungen
Ein Working Holiday Visum kann man im Alter von 18 bis 30 Jahren bei der australischen Regierung online beantragen (mit einer deutschen Staatsbürgerschaft). Nach ein bis zwei Tagen erhält man das Visum, mit dem man Australien bis zu einem Jahr lang bereisen und in diesem Zeitraum auch bezahlte Jobs annehmen kann. Eine Verlängerung um weitere 12 Monate ist möglich. Das Visum beantragt man unter www.immi.gov.au. Das Auswärtige Amt zeigt, welche Impfungen empfehlenswert sind.

2.    Reisebudget planen
Bei der Einreise ist ein finanzieller Nachweis notwendig, der belegt, dass man in Australien auch ohne Job über die Runden kommt. Der Betrag sollte unter anderem die Kosten eines Rückflugtickets abdecken. In der Regel wird der Nachweis über 5.000 Australische Dollar (ca. 3.700 Euro) erwartet. Bei der Budgetplanung sollten außerdem Kosten für das Reisen vor Ort und für weitere Freizeitaktivitäten einkalkuliert werden. Sinnvoll ist es auch, sich eine Kreditkarte oder die STA Travel Cashcard zu besorgen, um die Reisekasse im Ausland sicher und einfach zu verwalten.

3.    Jobvorbereitungen: Lebenslauf in Englisch erstellen
Gute Englischkenntnisse sind wichtig. Wer diese noch einmal auffrischen will, kann bei STA Travel einen Sprachkurs vor Ort buchen. Außerdem sollte man immer einen in Englisch verfassten Lebenslauf dabei haben. Nicht nur in ausgedruckter Form, sondern auch auf dem USB-Stick, damit er unmittelbar nach einem Job aktualisiert werden kann. Von Vorteil sind auch englische Referenzschreiben. Potenzielle Arbeitgeber sollte man bereits vor der Reise kontaktieren, um auszuloten, wann sie einen Mitarbeiter benötigen. Vor allem geschultes Pflegepersonal in Krankenhäusern und Handwerker werden gesucht. Viele Jobs finden Work & Traveller vor allem in den ländlichen Regionen.

4.    Immer den ISIC dabei haben
Mit der International Student Identity Card wird man auch im Ausland als Student anerkannt und profitiert von zahlreichen Rabatten, unter anderem bei Unterkünften, Museen, Shops und in Restaurants. Der ISIC kann bei STA Travel online bestellt werden.

5.    Distanzen nicht unterschätzen
Australien ist zwar der kleinste Kontinent, aber die größte Insel der Erde. Work & Traveller sollten ihre Stationen vor der Reise zumindest grob planen. Wer vorab bei STA Travel Zug- oder Buspässe sowie Inlandsflüge bucht, profitiert von Rabatten. Die STA Travel Flüge sind sehr flexibel buchbar, falls die Reiseplanung doch einmal abgeändert werden muss. Ein Tipp: Für viele Work & Traveller ist der Camper ein bequemes Fortbewegungsmittel. Einen Camper sollte man besser mieten, da sich der Verkauf im Nachhinein über Wochen hinziehen kann.

6.    Versicherungen abschließen
Work & Traveller sollten für den Auslandsaufenthalt neben einer Auslandskrankenversicherung immer auch eine Reise-Gepäckversicherung abschließen, denn Reisegepäck kann beschädigt werden oder durch die vielen Orts- und Unterkunftswechsel sogar ganz abhanden kommen.

7.    Kontakt zu Locals pflegen
Wer viel mit Einheimischen kommuniziert, trainiert nicht nur seine Sprachkenntnisse, sondern bekommt oft wertvolle Tipps für den nächsten Job oder Ausflug. Und schließlich macht der Kontakt zu den Einheimischen den Work & Travel Aufenthalt erst zu einem authentischen Reiseerlebnis.

Weitere Infos zu Work & Travel in Australien gibt’s auf der Webseite.
Gerne beraten dich auch unsere Kollegen in den STA Travel Shops.

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Scrap dich nach Australien!

Australien ruft alle Scrapper. Pünktlich zum schönen Wetter startet auch unsere tolle STA Travel Australienkampagne in Kooperation mit Tourism Australia, Tourism Victoria, Tourism Tropical North Queensland und Emirates,  bei der ihr wieder super Preise gewinnen könnt. Unsere Uni Roadshow führt an 12 Hochschulorten vorbei und gibt euch nicht nur die Gelegenheit unser Mega Scrapbook direkt vor Ort zu begutachten, sondern Ihr habt auch die Chance bei unserem Gewinnspiel mitzumachen und 2 exklusive STA Travel Work & Travel Packages inklusive Flug mit Emirates nach Australien zu gewinnen. Schreibt einfach eure Erlebnisse oder Vorstellungen zum Thema Australien an unser Mega Scrapbook und gewinnt mit etwas Glück. Und wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr uns auch gleich Feedback zum Mega Scrapbook geben. Und bei der Gelegenheit könnt’ ihr sozusagen als „Souvenir“ auch noch ein Mini Scrapbook mitnehmen.

Work & Travel ist die perfekte Gelegenheit für alle Abenteurer, Surfer, Kuschelbärchen, Wellenreiter, Weltenbummler, Individualisten. Oder für diejenigen, die nach dem Abi oder während des Studiums mal aussteigen und Australien auf authentischere Weise kennenlernen möchten. In Melbourne und Phillip Island gibt’s zum Beispiel die Möglichkeit für dich in einer coolen Bar zu Jobben und das Nightlife von Melbourne zu geniessen. Aber auch die Fahrt zur Pinguin Parade auf Phillip Island ist ein echtes Muss. Warum? Das solltet ihr selbst erleben. Und wer Arbeiten in freier Natur liebt ist in Cairns in der Region Queensland genau richtig. Dort bietet die Arbeit und das Leben auf der Farm die perfekte Möglichkeit tiefer in die Kultur der Leute vor Ort einzutauchen. Und für alle Tauchfans bietet das Great Barrier Reef ein wirkliches Highlight.



Vor allem, wenn man sich vorstellt, dieses facettenreiche Land zu erkunden und sich parallel das Reisen mit ein bisschen jobben zu finanzieren. Aber ihr könnt nicht nur vor Ort gewinnen. Wir haben auch wieder ein cooles Online Gewinnspiel, wo ihr mit einer selbsterstellten Scrapbook-Seite zum Thema „Australien“ gewinnen könnt. Dabei ist eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aber wir bieten natürlich auch ein bisschen gestalterische Unterstützung. Wir sind gespannt auf Eure Beiträge. Und dem Gewinner winkt auch hier 1 von 2 exklusiven Work & Travel Packages nach Australien inklusive Flug. Das sollte doch schon Ansporn genug sein, oder?

Und für alle, die sich fragen: „Was in aller Welt ist bitte ein Scrapbook?“ Es ist eine Mischung aus Fotoalbum und Reisetagebuch. Neben Lieblingsbildern werden kleine Geschichten zur Reise erzählt, Erinnerungsstücke eingeklebt und mit Symbolen und buntem Schnick-Schnack ergänzt.

Klingt doch nach ner Menge Spass. Also, nix wie ran und mitmachen. Wir freuen uns auf die Aktion und Eure Teilnahme.

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