Ein Wochenende in… Barcelona

Barcelona – die zweitgrößte Stadt Spaniens und Hauptstadt Kataloniens ist umgeben von den Pyrenäen und dem Mittelmeer. Einzigartige Architektur, pulsierendes Nachtleben, mediteranes Flair, leckeres Essen und multikulturelle Einwohner machen den Charme der Stadt aus. Das Leben ist schön – und das spürt man in Barcelona in jeder Ecke. Eine Stadt also, die mit Sicherheit mehr als nur ein Wochenentrip wert ist. Hier sind ein paar Tipps für ein wundervolles Wochenende in Spaniens Herz.

Anreise
Barcelona ist am besten per Flugzeug erreichbar. Der moderne Flughafen El Prat liegt nur 12 km außerhalb des Zentrums der Stadt und läd zum Shoppen ein,  falls der Aufenhalt mal etwas länger dauern sollte. Mit dem Taxi braucht man zwischen 20 und 40 Minuten ins Zentrum, ein Shuttlebus (TMB) fährt alle 16 Minuten zwischen dem Airport und dem Placa Espanya hin und her. Mit 6 Euro pro Person die günstigste Variante.

Unterkunft
Hotels und Hostels gibt es in Barcelona natürlich sehr viele. Auch private Unterkünfte sind sehr beliebt und praktisch. Hier mal eine kleine Auswahl schöner Unterkünfte:

Freitag
Nach der Arbeit schnell ab zum Flughafen und los geht’s Richtung Barcelona, dann mit dem Bus oder Taxi zum Hotel, Koffer abschmeißen, Sommerklamotten anziehen und ab nach draußen. Seid ihr bereits in der Nähe der Altstadt, solltet ihr euch hier einfach mal treiben lassen. In Barcelona gibt es zwei Viertel, die besonders Spaß machen. Barrio Gotico, das vor Kreativität , hipper Bars und Markständen übersprudelnde Gotische Viertel, und Raval, ein eher bodenständiger Stadtteil mit einer faszinierenden Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten und tollen Shoppingmöglichkeiten. Ab ins Nachtleben und den ersten frischen Sangria genießen. Lecker!

Tipp: Auf der Plaça Reial und in den Arkaden gibt es viele versteckte Bars und Clubs, die auch bei den Einheimischen sehr beliebt sind.


Samstag

Das Zentrum der Stadt bildet die Plaça de Catalunya, von hier aus geht es direkt auf die wohl bekannteste Straße Barcelonas, die Flaniermeile La Rambla. Eine breite Allee, die vom Zentrum bis zum Hafen führt. Nach einem kleinen Spaziergang über die Rambla beginnt man einen Samstagmorgen am besten mit einem leckeren Frühstück. Mein Tipp ist das Cafè de l’Opera de Barcelona, ein ganz traditionelles Cafè direkt auf der Ramblas. Charmant und voller Trubel!

Auf der Rambla finden sich zahlreiche Verkäufer, Kioske, Musikanten, Akrobaten, Cafés und Restaurants sowie der bekannte Mercat de la Boqueria, der Plaça Reial und das weltberühmte Opernhaus Gran Teatre del Liceu.

Nach einem ausgedehnten Frühstück und einem Bummel über die Rambla, solltet ihr das Gotische Viertel zu Fuss entdecken. Hier finden sich viele kleine schöne Boutiquen, die zum Geldausgeben einladen. Aber auch Window Shopping macht viel Spaß! Weiter geht’s Richtung Hafen. Die unzähligen weissen Segelschiffe bilden ein wunderbares Bild. Hier herrscht entspannte, südeuropäische Atmosphäre. Vom Hafen ist es natürlich auch nicht weit zum Strand – ein Muss für jeden Barcelona-Tourist. Die Kombination aus Strand- und Stadtleben ist einfach wunderbar. Es gibt viele schöne Strände, am beliebtesten und vom Hafen aus auch gut zu Fuss erreichbar ist der Barcelona Beach (die nächstgelegene Metro Station ist Barceloneta) – ein breiter Strand mit einer schönen Promenade. Vergesst euer Handtuch nicht! Nach dem langen Fussmarsch ist eine Stunde am Meer im Sand zu liegen wirklich eine gute Idee.



Halten die Füsse irgendwann nicht mehr durch, gibt es die Metro und zahlreiche Fahrradverleihs, mit dem sich Barcelona auch ganz bequem erkunden lässt. (Der automatisierte Fahrradverleih Bicing ist für Touristen leider nicht nutzbar, da eine feste Adresse in Spanien zur Anmeldung vorhanden sein muss.)

Was wäre ein Trip nach Spanien ohne Tapas. Die gibt’s hier an jeder Ecke. Ich kann euch das Celler de Tapas empfehlen: eine moderne Tapas Bar mit leckerem Wein und noch leckeren Tapas Köstlichkeiten! Ooohh, war das gut!


Auf dem Weg zurück zum Hotel solltet ihr unbedingt noch am Markt Mercat de la Boqueria an der Ramblas vorbeischlendern. Mengen an frischem Obst, Fisch, frischgepressten Säften, Fleisch, Nüssen, Süßigkeiten und was das Gourmetherz sonst noch begehrt, sind auf dem Markt zu bekommen und zu bestaunen.




Das Nachtleben in Barcelona ist natürlich legendär. Wie in allen südlichen Ländern geht hier alles etwas später los. Gegessen wird zwischen 9 und 11h, danach gibt’s einen Drink in einer Bar und dann ab auf die Tanzfläche.  Ganz besonders hip ist der Elephant Club in der Nähe der Universität. Chillige Atmosphäre in einer alten Villa mit weissen Loungemöbeln, schönen Gästen und teuren Drinks! Infos rund um das Nachtleben in Barcelone findet ihr im Nightlife Guide. Im Unterschied zu den großen Clubs gibt es natürlich auch viele kleine Bars. Besonders atmosphärisch ist die von Locals und Touristen besuchte Bar Sugar – ganz zentral, aber in einer der winzigen Strassen im Gotischen Viertel. Hier gibt’s coole Gäste, tolle Cocktails zu kleinen Preisen und entspannte Partyatmosphäre auf kleinem Raum. Perfekt zum Start in den Abend!

Achtung: Taschendiebe sind in Barcelona leider weit verbreitet und besonders raffiniert. Am besten ihr nehmt wichtige Dinge erst gar nicht mit und tragt eurer Geld und die Taschen dicht am Körper.

Sonntag
Heute sind die meisten Geschäfte geschlossen, eine ausgedehnte Sightseeing-Tour bietet sich da natürlich an. Am besten entdeckt man eine Stadt und seine Sehenswürdigkeiten mit einer Hop on/Hop off Bustour. Für EUR 24/ CHF 30 kann man so innerhalb von 24h die ganze Stadt erkunden. Bei schönem Sonnenwetter ist es herlich mit dem offenen Bus durch die Stadt zu fahren und an interessanten Orten auszusteigen. So kommt man auch über die Altstadt hinaus, die gestern zu Fuss erobert wurde.

Ein leckere Sonntagsfrühstück bei Sonnenschein dürft ihr natürlich nicht versäumen. Meine Empfehlung für ein sehr umfangreiches, köstliches Frühstück mit allem das Herz begehrt ist das La Terrassa del Do auf dem Plaça Reial.


Jetzt kann’s mit Sightseeing los gehen: Die Stadt steht ganz klar im Zeichen des katalanischen Architekten Antoni Gaudi, daher empfehle ich euch auf jeden Fall die Besichtigung von Barcelonas bekanntestem Wahrzeichen, der Sagrada Familia. Die Bauarbeiten an der imposanten Kirche begannen bereits 1882, während Gaudis Lebzeiten leitete er die Arbeiten. Bis heute wird mittels Spenden und Eintrittsgeldern an der Kirche gebaut. Daher gibt es auch kaum Bilder der bekannten 8 Türme ohne Baukräne. Die wegen ihrer Größe oftmals als Kathedrale bezeichnete Kirche hat ein einmaliges Erscheinungsbild und verzaubert mit ihrer majestätschen Ausstrahlung. Aufgrund der langen Bauzeit vereinen sich die Architekturstile Neugotik und Morderne in der Fassade der Sagrada Familia. Ein wirklich sehr sehenswertes und beeindruckendes kulturelles Highlight der Stadt.
Achtung: die Wartezeiten sind hier leider sehr groß, besonders am Wochenende bilden sich vor dem Eingang lange Schlangen.

Bei schönem Wetter müsst ihr unbedingt durch den Park Güell schlendern, der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und neben der Sagrada Familia Gaudis größtes Projekt war. Der 17 ha große Park wurde Anfang des 20 Jhd. erbaut und wirkt durch seine terrassenförmige Anordnung sehr natürlich. Am imposanten Eingang an der Carrer d’Olot blickt man auf eine große Treppe, die die Besucher zu einem riesigenTerrassenplatz führt – von hier bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Stadt und das Meer in der Ferne. Bestimmend im ganzen Park sind Gaudis Kunstwerke und Verzierungen aus Bruchkeramik. Der Märchenwald läd zum Verweilen ein, es gibt viele kleine Details zu entdecken. Plant hier also ruhig etwas mehr Zeit ein!




Tipp: Der Weg hinauf zum Park ist recht steil und etwas anstrengend, vor allem wenn man schon eine Weile unterwegs war. Viele süße Läden mit schönen Souvenirs und Kunsthandwerk machen den Anstieg erträglich und laden zu willkommenen Pausen ein. Wem der Aufstieg gar nicht mehr geliegen will, sollte sich dem Park über die Carrer d’Ot nähern. Hier führt eine Rolltreppe auf den Berg!

Für einen längeren Aufenhalt lohnt sich der Kauf der Barcelona Card, mit der ihr ermässigten Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten erhaltet und die öffentlichen Verkehrmittel frei nutzen könnt. Weitere Sehenswürdigkeiten in Barcelona sind der Zoo, das spanische Dorf Poble Espanyol, das Aquarium, Gaudis Casa Mila, das Stadium des FC Barca und die Seilbahn am Hafen Transbordador Aeri.

Coole Städtetrips findet ihr auf unserer Webseite (DE | AT | CH)

 

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Mit der Mannerschnitte auf Genussreise

Es ist 10 Uhr morgens. Ich stehe gerade in der Nähe des Palmenhauses in Wien, als plötzlich ein rosafarbener Trailer um die Ecke biegt. Als ich versuche genauer hinzusehen, was auf dem Trailer steht, ist er auch schon wieder verschwunden. Ein paar Straßen weiter, taucht er schließlich wieder auf und hält auf einmal direkt vor mir an. Neugierig warte ich ab, was passiert. Als ich näher an den Trailer herankomme, kann ich die  Aufschrift deutlich erkennen: Manner on Tour.

Manner on Tour? Und dann kommt es mir wieder in den Sinn. Klar, Manner, diese Waffelschnitten, die Farbe Rosa.
Als der Fahrer aus dem Auto steigt und den Trailer öffnet, offenbart sich mir eine märchenhafte Welt. Natürlich auch hier alles in rosa. Im Innenraum des Trailers steht eine typische, alte Fabrikmaschine, sowie weitere kleine interessante Gegenstände, die uns noch weiter in diese rosafarbene Mannerwelt eintauchen lassen. An der Wand hängt ein Fernseher, der einen Film über die Mannergeschichte erzählt. Ich fühle mich spontan in eine andere Zeit versetzt. Gefesselt von den ersten Eindrücken und noch im unklaren darüber, was hier eigentlich gerade passiert, winkt mich plötzlich ein Mann, in rosafarbener Montur, mit Stock und Hut zu sich herüber. Und auf einmal finde auch ich mich wieder inmitten dieser zauberhaften Welt. Der Mannerfakteur, so heißt der Zeremonienmeister, lädt mich ein in seine Welt. Gemeinsam probieren wir ein Stück Mannerschnitte, das köstliche Waffelgebäck, um das sich diese ganze Aktion zu drehen scheint. Währenddessen erzählt er mir die Geschichte und Herkunft dieser leckeren Süßigkeit. Dass das Unternehmen Manner schon vor über 100 Jahren in Wien gegründet wurde und aus diesem historischen Grund die Roadshow auch hier startet.

Der Mannerfakteur und ich gehen an eine weitere Station, wo es lecker nach Kakao duftet und wieder an einer nächsten Station werde ich mit einem alten Fotoapparat, ich schätze mal direkt aus dem 19 Jhdt, fotografiert. Ein wirklich schönes Erlebnis, das mich für einen Moment aus dem stressigen Alltag herausreißt und mich in diese rosafarbene Welt entführt. Aber langsam muss ich weiter. Doch bevor ich mich von dem Mannerfakteur und seinen Kollegen verabschiede, erhalte ich noch zur Erinnerung ein paar Mannerprobierschnitten und den Hinweis beim Gewinnspiel um 3×2 Round-The-World-Tickets von STA Travel mitzumachen. Was ich natürlich auch direkt tue. Danach mache ich mich auf. Ein paar Strassen weiter sehe ich später noch aus der Ferne, den Mannerfakteur mit seinem traditionellen Lastenrad. Er spricht mit Passanten und lädt diese auf Verkostungstour ein. Auch die anderen Passanten sind augenscheinlich von dieser ungewöhnlichen Aktion begeistert und lassen sich faszinieren. Ein kleiner Genussmoment, den ich heute ganz spontan geschenkt bekommen habe. Und wie mir der Mannerfakteur noch verraten hat, sollte man in den nächsten 4 Wochen auch in anderen Städten die Augen offen halten. Denn der Mannertrailer besucht noch 20 weitere Städte. Also ausreichend Gelegenheit, sich auf eine Genussreise entführen zu lassen. Wo das genau möglich ist, erfahrt ihr auf unserer Webseite.

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Australien Scrapbook Gewinner

Im Zuge unserer großen Australien Kampagne, rund um Work & Travel in Down Under, haben wir euch im Mai dazu aufgerufen ein Australien Scrapbook zu gestalten. Noch mal zu Erinnerung: ein Scrapbook ist eine Mischung aus Fotoalbum und Reisetagebuch mit Erinnerungen und buntem Schnick-Schnack.

Insgesamt haben wir 66 wunderschöne und kreative Scrapbooks von Euch bekommen. Vielen Dank an alle Teilnehmer! Mit soviel Kreativität haben wir wirklich nicht gerechnet… Zusammen mit meinen Kollegen Maraike und Ralf haben wir alle Beiträge ganz genau angeschaut und nach Kreativität, Witz und Informationsgehalt bewertet. Kein leichte Aufgabe. Am liebsten möchten wir alle gewinnen lassen. Jeder von uns hatte seine Favoriten, aber letztendlich mussten wir uns ja für zwei Gewinner entscheiden.

Herzlichen Glückwunsch an Simone und Timo! Ihre schönen und einzigartigen Scrapbooks haben uns überzeugt. Liebe Simone und lieber Timo, wir schicken euch zum Arbeiten und Reisen nach Australien. Viel Spaß und unglaublich tolle Erlebnisse wünschen euch das ganze STA Travel Marketing Team!
Wir freuen uns schon auf eure Berichte hier im Blog 🙂

Scrapbook von Simone

 

Scrapbook von Timo

Auf alle anderen Teilnehmer wartet als klitzekleiner Trost und Dank für’s Mitmachen bald im Postfach auch eine kleine Überraschung!

Und es gibt noch einen Gewinner, der bei unser Radio-Promo ein Work & Travel Paket gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch auch an Isabel aus Stuttgart!

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Kalifornien ist eine Reise wert, weil…

Ich habe meine Kollegen gefragt, was den Golden State Kalifornien für sie so besonders macht und wieso wir euch ganz dringend ans Herz legen wollen, diesen vielfältigen und faszinierenden Bundesstaat im Westen der USA zu besuchen. Große Städte, tolle Strassen, Sonne satt, das funkelnde Hollywood, atmenberaubende Nationalparks.. das alle bietet Kalifornien!

Kalifornien ist eine Reise wert, weil…

…der Highway #1 die wunderschönste Küstenstrasse der Welt ist. (finde ich!)

…es dort die dicken Mammutbäume gibt und San Francisco eine coole Stadt ist. (Britta aus Frankfurt)

…nirgends die Menschen in den USA so schön sind. (schmunzelt Markus aus Basel)

…California knows how to party. (Jochen aus Frankfurt zitiert 2Pac und Dr Dre)

…man dort eine der schönsten Städte der Welt, vielseitige und schöne Natur, viele Extreme und last but not least die Stars des Silicon Valley nahe beieinander hat. (schwärmt Sven aus Frankfurt)

…Mickey Mouse dort zu Hause ist. (grinst Philipp aus Frankfurt)

…dort das ganze Jahr die Sonne scheint. (ergänzt Heidi aus St. Gallen strahlend)

…es keinen schöneren Ort auf der Welt gibt. (schwärmt Fabio aus Zürich)

…die Landschaft und das Wetter und die Vielseitigkeit nicht zu überbieten sind. (erinnert sich Marco aus Frankfurt)

…weil man drei der vier Jahreszeiten auf einmal erleben kann. 26 Grad in L.A., ca. 14 Grad und Regen in Monterrey und -5 Grad und Schnee am Grand Canyon (der ja direkt im angrenzenden Bundesstaat liegt *g) (erinnert sich Barbara aus Zürich an ihren Trip im November)



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Die schönsten City & Beach Reiseziele

Es ist eine Entscheidung, vor der in unseren STA Travel Shops schon viele Reisende gestanden haben: Strandurlaub oder Städtetrip? Lieber zwei Wochen totale Erholung, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, ein paar gute Bücher lesen, ein Nickerchen in der Hängematte machen… oder aber in eine pulsierende Metropole fliegen, wo hinter jeder Straßenecke ein neues Abenteuer wartet, ein Hotel im Szene-Stadtteil buchen, angesagte Restaurants und Clubs besuchen, feiern, shoppen, fotografieren, Menschen aus aller Welt kennenlernen und randvoll mit neuen Eindrücken und Inspirationen nach Hause zurückkehren?

Für mich persönlich ist eine Kombination aus beidem der optimale Urlaub, denn ein Strandurlaub ist mir meist zu langweilig und nur Städtereise ist oft wenig erholsam. Wem es ähnlich geht, der sollte sich schnell folgende Reiseziele notieren, die gleich beides bieten: City & Beach!

Sydney
Wer nach dem langen Flug nach Australien in Sydney landet, steht vor der Frage „Wohin zuerst“? Direkt an den Strand und sich mit den Füßen im Meer vom Jetlag erholen? Oder doch lieber mitten hinein in die City und den unvergleichlich lässigen Weltstadtflair Sydneys aufsaugen? No worries, mate! Wenn ihr für eure Australienreise genug Zeit einplant, könnt ihr beides ohne Zeitdruck genießen! Zu den Top-Sehenswürdigkeiten Sydneys gehören zweifelsohne das berühmte Opera House und die Harbour Bridge. Doch natürlich gibt es weit mehr zu entdecken: die hochhausgesäumten Straßen der Innenstadt, Chinatown, Darling Harbour, den Botanischen Garten, der Paddington Market oder den Friedhof von Waverley. Wer auf Shopping-Malls steht, wird im Queen Victoria Building und auf der Oxford Street in Paddington fündig. Und wer nach dem Sightseeing und Shopping ein ruhiges Plätzchen am Strand sucht sollte sich für eine der kleineren Strandbuchten entscheiden, zum Beispiel Coogee oder Avalon. Da geht es sehr viel entspannter zu als am berühmten Bondi Beach.

Hier geht’s zu unseren Flugangeboten nach Sydney (DE | AT | CH)

Vancouver
Ooohh, Vancouver! Meiner Meinung nach eine der tollsten Städte der Welt, die wie keine andere so viel Schönes miteinander vereint: eine lebendige Metropole mit toller Skyline, umgeben von Natur, wunderbaren Stränden und dem atemberaubenden Bergpanorama der North Shore Mountains. Auf einer Städtereise nach Vancouver kommt dank der zahlreichen Museen, Galerien und Sehenswürdigkeiten so schnell keine Langeweile auf. Außerdem warten die schönen Stadtviertel und die kreative Restaurantszene nur darauf, von Reisenden entdeckt zu werden. Danach geht es zur Entspannung an einen von Vancouvers zehn Strände: Familien verbringen ihre Nachmittage am „Jericho“, aktive Reisende schwitzen am „Kitsilano“, kurz „Kits“, und spielen dort Tennis oder Basketball. Hüllenlos sonnen darf man sich am „Wreck Beach“.

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Rio de Janeiro
Bossa-Nova, Baby! Rio de Janeiro ist eine wunderschöne Metropole, aber auch ein heißes Pflaster, das Städtereisende nicht ohne etwas Vorsicht besuchen sollten. Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Rio de Janeiro sind der Zuckerhut (Pão de Açúcar) auf der Halbinsel Urca und die Christusstatue (Cristo Redentor) auf dem Corcovado. Besondere Souvenirs und farbenfrohe Fotomotive bietet der Hippie-Markt von Ipanema auf dem Praça General Osório. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Botanischen Gartens von Rio (Jardim Botânico) und des Nationalparks Floresta da Tijuca (Parque Nacional da Tijuca). Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der sichelförmige Strand des Stadtteils Copacabana, der vielleicht berühmteste Strand der Welt. Hier ist Tag und Nacht die mitreißende brasilianische Lebensfreude zu spüren. Einen entspannten Strandtag verlebt ihr jedoch besser an einem der nahegelegenen Strände von Ipanema und Leblon. Oder noch besser: ihr fahrt etwas raus aus der Stadt und schlendert am Strand von Barra da Tijuca entlang, macht es euch am Recreio dos Bandeirantes gemütlich oder besucht den Surfer-Hotspot Grumari.

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Barcelona
Die Hauptstadt Kataloniens ist zu Recht eines der beliebtesten Städtereiseziele Europas. Unzählige Sehenswürdigkeiten, die weltberühmte Architektur, das köstliche Essen und tobende Nachtleben machen Barcelona so beliebt. Wer sich von Sightseeing und Nightlife erholen möchte, entspannt sich an einen der vielen Strände Barcelonas. Der bekannteste und am besten besuchte Strand ist Barcelona Beach (Metro stop „Barceloneta“). Ebenfalls gut mit der Metro zu erreichen ist Icaria Beach (Metro stop „Ciutadella Vila Olimpica“). Wer gerne nahtlos braun werden möchte, darf am Mar Bella Beach alle Hüllen fallen lassen (Metro stop „Poblenou“). Mehr Infos findet ihr im Bacelona Beach Guide.

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Tel Aviv
Tel Aviv ist zwar nicht so ein populäres Urlaubsziel wie die anderen hier aufgeführten Städte, aber es lohnt sich sehr, diese aufregende, lebendige und faszinierende Stadt zu bereisen! Reisende schwärmen von der Partyszene am Hafen und dem Quartier Florentin, dem internationalen Flair, den netten Menschen und der Schönheit der (Alt-)Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinn sucht man in Tel Aviv jedoch vergebens. Die Highlights sind Neve Tzedek, das älteste jüdische Viertel, der Stadtteil Jaffa und natürlich der Strand. Tel Aviv ist nicht besonders groß, so dass Reisende alles zu Fuß erleben können. Nach einem Spaziergang durch die Stadtviertel sucht ihr am besten eines der Straßencafés auf, schlendert die Strandpromenade entlang oder verbringt den Tag am kilometerlangen weißen Sandstrand.

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Miami
Ich bin schon mein halbes Leben lang ein großer Florida-Fan. Der Sunshine State hat es mir einfach angetan: lange Strände, blaugrünes Wasser, tolles Wetter, fröhliche Menschen, duftende Orangenbäume, hohe Palmen, Pastellfarben und eine vielfältige Tierwelt. Und natürlich die sexy Metropole Miami! Wer diese Glitzerwelt für ein paar Tage besucht, sollte auf seinem Citytrip folgende Sehenswürdigkeiten nicht verpassen: die Meisterwerke der Art-déco-Architektur im Art Déco Historic District, den Ocean Drive, das MOCA und den „Living Room“ im Design District; und unbedingt einen Spaziergang durch die Stadtviertel einplanen, wie zum Beispiel Coral Gables, Coconut Grove oder Little Havanna. Ihr werdet überrascht sein, wie bunt und vielfältig Miami ist, wie viele unterschiedliche Kulturen und Lebensarten die Stadt zu dem machen, was sie ist. Wer danach seine Füße im Ozean abkühlen möchte besucht Miamis wunderschöne Strände, zum Beispiel South Beach, Virginia Key Beach oder Haulover Beach.

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Kapstadt
Mit der absolut bezaubernden Lage am Ozean, dem gewaltigen Tafelberg im Rücken und eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten ist Kapstadt für einen Städtetrip mit Strandtagen bestens geeignet. In der Innenstadt findet ihr Museen, viele historische Gebäude, Shoppingmöglichkeiten und natürlich Restaurants, Bars und Nachtclubs. Nicht verpassen: die Victoria and Alfred Waterfront, den Botanischen Garten Kirstenbosch, die Antiquitätengeschäfte auf der Long Street und die Drahtseilbahn rauf auf den Tafelberg. Strände gibt es in Kapstadt wie Sand am Meer. Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen… Besonders schön sind die weißen Strände in Clifton, die unterhalb des Lion’s Head liegen und von Felsbuchten geschützt werden. Hier kann man teure Strandvillen und schöne Menschen bestaunen. An der Westküste liegen Milnerton und Blouberg; zwei Strände, die bei Surfern beliebt sind – denn dort ist es ganz schön windig! Familien sind an der False Bay Küste besser aufgehoben, zum Beispiel dem Gordon’s Bay Strand. Dort ist das Wasser warm und die Bucht ist windgeschützt. Wer gerne fotografiert, sollte sich Muizenberg Beach nicht entgehen lassen, wo es die größte Ansammlung der typischen bunten Holzstrandhäuser gibt.

Hier geht’s zu unseren Flugangeboten nach Kapstadt (DE | AT | CH)

Natürlich ist diese Auflistung nicht vollständig – es gibt noch viele weitere tolle Reiseziele, bei denen sich Städtetrip und Strandurlaub verbinden lässt. Verratet mir doch, welche Stadt ich vergessen habe, wo es euch gut gefallen hat oder wo ihr gerne hinreisen möchtet!

Bilderechte:

Vancouver cc sporkist via Flickr
Tel Aviv cc grenzgaenger via Flickr

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Rückblick: Glücksrad in Zürich

Der 11. Mai 2012 war ein schöner und heisser Tag, perfekt für unsere Glücksradaktion in unserem STA Travel Shop am Stadelhofen in Zürich.
Wir begannen bereits am Morgen mit dem Aufbau des Rades und konnten bald auch schon die ersten Glücklichen beschenken. Der Anklang war bereits vor dem Mittag sehr gross, vor allem die CHF 70 Gutscheine und die Glacés fanden grosse Beachtung. Bald war auch klar, dass uns die Preise, die wir organisiert hatten, nicht lange reichen würden. So wurde Mariel in den Hauptsitz nach Oerlikon geschickt, um mehr Preise zu holen. In der Zwischenzeit drehten wir mit vielen Interessierten munter weiter am Rad. Mariel kam auf den Mittag schwer beladen mit weiteren Preisen, wie Flipflops, Taschen, Gutscheinen etc . zurück. In der Zwischenzeit mussten wir auch den Glacé-Bestand mehrmals wieder neu auffüllen.

Es gab viele interessante Begegungen und auch Gespräche mit interessierten Kunden und teilweise reihten sich die Glückssuchenden bis auf die Strasse hinaus ein. Manche waren sogar so engagiert bei der Sache und drehten das Rad so wild, dass wir es wieder neu zusammenbauen mussten. Zum Glück entstanden keine Schäden am Rad oder am Drehenden. 🙂 Vielen Passanten waren anfangs etwas skeptisch, aber sobald wir unseren Spruch „Verlieren können Sie nichts…“ brachten, hatten wir die meisten auf unserer Seite. Schön war auch zu sehen, wie viele plötzlich mit einer STA Travel Tasche stolz in Zürich unterwegs waren. Vviele, die „nur“ einen Schlüsselanhänger gewannen, konnten wir positiv überzeugen, denn der Schlüsselanhänger ist ja nicht nur ein Schlüsselanhänger, sondern auch ein Flaschenöffner: Ein weiteres gutes Argument an einem so heissen Tag…
Nach 17.00 Uhr, als unsere Stimmen und auch die Preise endgültig zur Neige gingen, beendeten wir unsere Aktion. Wir haben an diesem Tag sicherlich sehr viele glücklich gemacht, neue Kunden für uns gewonnen und am Stadelhofen auf uns aufmerksam gemacht! Wir freuen uns auf euren Besuch…

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Netzfund: gidsy.com

Gidsy.com – ein neues Portal für authentische Erlebnisse mit Locals. Zwei junge Holländer in Berlin hatten Ende letzten Jahres die Idee coole Aktivitäten von Einheimischen anzubieten. Neu in einer Stadt, aber trotzdem kein Tourist sein – gar nicht so leicht! Mit gidsy.com soll genau das ganz einfach sein und zudem eine Möglichkeit bieten interessante Menschen kennen zu lernen. Die Idee ist nicht unbedingt neu, scheint aber immer mehr Anhänger zu finden.

So geht’s. Jeder kann sich anmelden und eine besondere Aktivität buchen oder sein eigenes cooles Angebot einstellen. Egal ob Vintage Bike Tour durch Berlin, Fotografie Workshops oder coole Walking Tours – alles was Spaß macht ist erlaubt und wird angeboten. Die Themen sind vielseitig: Architektur, Kunst, Sport, Outdoor, Fotografie, Musik, Nightlife, Shopping.. da fehlt eigentlich nichts.
Mittlerweile gibt es die Angebote nicht nur in Berlin, sondern auch in Amsterdam, London, Los Angeles, New York, San Francisco, Istanbul und Kapstadt. Wir sind wirklich gespannt wie sich das Portal entwickeln wird!

Pssst… die Spiegel Online Redaktion hat gerade ein paar Aktivitäten in Berlin getestet. Lesenswert!

Bildrechte: gidsy.com

 

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Growing Green – Reisebericht Montenegro

Ein Gastbeitrag von Thomas Kohler (Schweiz).

Montenegro – für die meisten von uns ein Land zwischen der Schweiz und Griechenland, irgendwo in der Mitte des Balkans, aber noch lange nicht in der Mitte unserer Köpfe als aufstrebende Tourismusdestination. Wir, zehn Studenten der Fachhochschule für Tourismus aus Chur, bereisten begleitet von einem unserer Dozenten während einer Woche die Perle am Mittelmeer, wie Montenegro bereits vom englischen Dichter Lord Byron anfangs des 19. Jh. bezeichnet wurde.

Montenegro, das sich bereits 1991 als ökologischen Staat ausgerufen hat, wird als eines der am schnellst wachsenden Destinationen der nächsten Jahre eingestuft. Im Zentrum unserer selbst organisierten Reise stand das Motto „Growing Green“. Während verschiedensten Treffen mit Regierungsvertretern, ausländischen Grossinvestoren, nationalen und regionalen Tourismusorganisationen, Tour Operators und Hotelmanagern versuchten wir herauszufinden wie viel grünes Engagement wirklich dahintersteckt.

Mit der staatlichen Montenegro Airways flogen wir innerhalb zweier Stunden von Zürich nach Podgorica, der Hauptstadt Montenegros. Podgorica mit seinen rund 150‘000 Einwohnern und seinem trockenen heissen Klima erinnert  nicht sonderlich an türkisblaues Meer und wilde Natur, wie sich das Land im Ausland zu positionieren versucht. Dennoch hat auch die Hauptstadt einige versteckte kulturelle Highlights zu bieten, die zu meist aus der Belagerungszeit der Türken zwischen dem 18 Jh. und 19. Jh. stammen. Auch lohnt sich ein Besuch in einem der zahlreichen einheimischen Restaurants, um erste Eindrücke in die montenegrinische Küche zu erhalten, die sich vorwiegend auf Fleisch und… ja, Fleisch konzentriert. Bei einem ersten Treffen mit dem Direktor des internationalen Flughafens von Podgorica, der ebenfalls dem Staat gehört,  erhielten wir erste Einblicke darin, wie stark Montenegro auf den Tourismus setzt und was die Probleme sind, wenn ein Grossteil der Unternehmen im Besitz des Staates sind. Während des Treffens mit der stv. Ministerin für Nachhaltige Entwicklung und Tourismus wurde uns bewusst, wie sehr die Regierung eine nachhaltige Tourismus-Politik nach aussen verfolgt. Doch im Laufe der Woche mussten wir auch feststellen, dass diese Visionen nicht im ganzen Land mitgetragen oder verstanden werden.

Als wir die staubige Balkan-Metropole hinter uns gelassen haben, führte die Route uns weiter an die zwei Küstenstädte Budva und Kotor. Budva zählt zu einer der ältesten Orte an der Adria und seine berühmte Altstadt, die von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben ist, steht unter Denkmalschutz. Die Stadt wurde 1979 beinahe komplett von einem Erdbeben zerstört, danach aber originalgetreu wieder aufgebaut. Die engen Gassen und die umliegenden kaum bevölkerten Strände laden zum Baden und verweilen ein.

Wenn man in diesem Moment bereits denkt, warum dieses beschriebene Montenegro noch so weiss auf der touristischen Landkarte ist, dann ist man definitiv noch nie in Kotor gewesen. Die Bucht von Kotor wird als südlichster Fjord Europas bezeichnet und wurde 1979 in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Links und rechts der Bucht erheben sich bis zu 1‘894m hohe Bergketten, die zum Teil als Grundlage für die noch stehende Festungsmauer der türkischen Besetzung dienen. Noch ist es möglich alleine durch die historischen Gassen zu schlendern ohne Heerscharren von Touristen zu begegnen, dies könnte sich schon bald ändern, wenn Kotor erstmals von den grossen Kreuzfahrtschiffen entdeckt wird.

Über der Bucht Kotors liegt das Lovcen Gebirge, das über eine enge, sich den Berg hinaufwindende Strasse erreichbar ist. Oben angelangt und noch rund 461 Stufen entfernt, liegt das Njegoš-Mausoleum, das zu Ehren des 1851 verstorbenen Herrschers Petar II. Petrovic Njegoš errichtet wurde. Die Aussicht an diesem klaren und sonnigen Tag – wir hatten nur sonnige Tage in Montenegro – war überwältigend. So liess sich sogar in weiter Ferne Italien erkennen, das doch einige Kilometer entfernt liegt.

Solche Naturschönheiten bleiben selten unentdeckt und so auch in Montenegro. Rund 30min von Kotor entfernt liegt die Region Tivat, die von mehreren Buchten mit tiefblauem Meer umgeben ist. An dieser Lage plant Lustica Davelopment A.D., ein Tochterunternehmen von Samih Sawiris‘s Orascom Development Holding,  welches auch das Andermatt Swiss Alps oder El Gouna in Ägypten verwirklicht hat, ein touristisches Megaprojekt auf den Pfeilern der Nachhaltigkeit. Das rund 1.1 Mrd. Euro Vorzeigeprojekt, das über acht Hotels, 2‘000 Wohneinheiten, zwei Yachthafen und einen 18-Loch Golfplatz verfügen wird,  steckt noch in der Planungsphase und wird nicht vor 2025 abgeschlossen sein. So ist geplant, dass rund 60% der Energie aus nachhaltigen Quellen bezogen wird, nur einheimische Pflanzenarten eingesetzt werden und sowohl Baumaterial wie architektonischer Stil der Region angepasst wird, um nur einige wenige Massnahmen zu erwähnen. Dieses Projekt hat uns stark beeindruckt und zeigt die nachhaltigen Möglichkeiten im Tourismus auf.

Bei Elvis in einer der unzähligen Strassenbaren und anschliessender Balakanbeat-Disco-Party liessen wir unseren Abend in Kotor ausklingen. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass trotz langsam zunehmenden Touristenaufkommen die Preise in Kotor und den restlichen Teilen des Landes eher tief sind. So liegt ein Abendessen mit Bier für fünf Euro im durchschnittlichen Rahmen.
Von der Küste Kotors in die Berge Zabljaks. Nicht nur eine Fahrt durch die verschiedensten Naturlandschaften, sondern auch ein Wechsel von der mediterranen Klimaregion des Südens in die eher raue Zone des Nordens von Montenegro. Zabljak, die grösste Stadt in der nördlichen Region liegt an der Grenze des Nationalparks, der zusammen mit dem Tara Canyon zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Um das Zentrum von Zabljak, das sich in den nächsten Jahren zu einem modernen und ökologischen Skiresort mausern möchte, schiessen hunderte kleine Bungalows aus dem Boden, die von dem Tourismuswachstum der kommenden Jahre profitieren möchten. Die Regierung Montenegros hat daher einen Masterplan entworfen, der das Wachstum dieser Region „kontrollieren“ und nachhaltig entwickeln soll. Angesichts der Anzahl illegaler Bauten nicht die schlechteste aller Überlegungen. Dennoch haben wir in verschieden Treffen feststellen müssen, dass die Stossrichtung hauptsächlich aus der Hauptstadt zu spüren ist, die sich auch für einen EU-Beitritt einsetzt, aber vor Ort von der Bevölkerung  kaum verstanden oder mitgetragen wird. Nichtsdestotrotz der Norden Montenegros bietet eine einmalige Landschaft mit weissen Berggipfeln und tiefgrünen Wälder, die an die Filme Winnetous erinnern. Ein Mekka für Wanderer und Mountainbiker. Um tiefer in den Nationalpark zu gelangen, haben wir uns für eine Rafting-Tour auf dem Tara Canyon, der zweittiefsten Schlucht der Welt hinter dem Grand Canyon, entschieden und waren von den Eindrücken der Umgebung und dem kristallklaren Bergwasser überwältigt.

Für unsere letzte Etappe vom National Park Durmitor zurück nach Podgorica wählten wir die Passstrasse via Plucine, die auch vereinzelt als „Lord of the Rings Road“ bezeichnet wird. Während der Fahrt machte diese Namensgebung mehr und mehr Sinn.

Montenegro ist ein Land, das sich bemüht, seinen Tourismus nachhaltig zu entwickeln, aber noch in den Kinderschuhen steckt. Doch seine überwältigende Natur und Kultur wird dem Land in den nächsten Jahren ein grosses Touristenaufkommen bescheren. Wir hoffen, dass Montenegro die Balance zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit schaffen wird mit Hilfe ausländischer Spezialisten und dem Verständnis der zukünftigen Touristen.

Wenn ihr mehr über Montenegro und unsere Studienreise erfahren möchtet,  schaut doch auf unserem STA Travel Reisetagbuch nach.

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G Adventures – Ein Reiseveranstalter stellt sich vor

Liebe Globetrotter, mein Name ist Annika Schlufter und ich arbeite in dem schönsten Geschäftszweig der Welt, der Reisebranche. Wir helfen Euch dabei, dass Eure Reiseträume auch in Realität umgesetzt werden können. Seit April 2012 bin ich der G-Adventures Family beigetreten. Ihr möchtet Euer Wunschziel am Liebsten so echt wie möglich, ungeschminkt entdecken? Dann passt G Adventures wie der Deckel auf den Topf. Ihr könnt alle unsere Reisen bei STA Travel buchen.

G Adventures – Dein persönliches Reiserlebnis
Einmal den Inca Trail erwandern und durch das Sonnentor Machu Picchu erblicken. Ohne Scheu auf dem Nachtmarkt echte asiatische Köstlichkeiten schmecken. Oder bei einem Home-Stay auf dem Lake Titicaca Eure tänzerischen Fähigkeiten bei den Einheimischen unter Beweis stellen? Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Urlaub und G Adventures hat das  passende Reiseerlebniss dafür im Ärmel.

Wer ist G Adventures?
G Adventures ist ein Kanadischer Reiseveranstalter. Von einer One-Man-Show hat der Gründer Bruce Poon Tip dieses Unternehmen seit 1990 in eines der grössten Unternehmen für nachhaltiges und authentisches Reisen verwandelt. Seit nun mehr als 20 Jahren arbeiten wir daran, mit unseren Erlebnisreisen die Länder dieser Welt zu entdecken.

Was sind G Adventures Erlebnisrereisen?
Wir bieten Euch ein umgeschminktes und authentisches Länderlebnis! In kleinen englischsprachigen Gruppen (im Durchschnitt 10 Reisende) begebt Ihr Euch mit Menschen aus der ganzen Welt und unterschiedlichen Alters auf Entdeckungsreise. So bekommt Ihr die Möglichkeit, in fremde Länder einzutauchen. Mit allen Sinnen erlebt Ihr das Reiseland und lernt nebenbei noch viele andere Kulturen der bunten Reisegruppe kennen. Eines ist sicher – Ihr werdet Freundschaften knüpfen, die ein Leben lang halten.

Ein ständiger Begleiter Eurer Gruppe ist der CEO – Chief Experience Officer. Er macht Eure Reise erst zu einem ganz besonderen Erlebnis. Stellt Euch den CEO wie einen Freund vor, der Euch mit Freunden zu seinen Lieblingsorten führt und von Schlafplätzen über Transportmittel alles für Euch organisiert.

Freiraum – Platz für Deine eigenen Träume!
Euer CEO organisiert für Euch die Reise, aber auf jeder unserer Trips bleibt immer genügend Platz für eigene Ideen. Wir bieten Euch ein “Reisegericht” welches ganz nach Eurem Geschmack an der einen oder anderen Stelle noch mit eigener Würze verschärft oder versüsst werden kann.

Ob alleine oder zu zweit – Bei G Adventures sind alle willkommen!
Bei G Adventures teilt irh spannenden Reiseerlebnisse mit Freunden aus aller Welt – Euer Reisefamilie. Auf unseren Reisen muss niemand auf eine Begleitung verzichten! Alleinreisende sind bei uns in Besten Händen. Ihr habt Die Wahl: Entweder werdet Ihr ohne Zuschlag mit Zimmerpartnern gleichen Geschlechts untergebracht oder ihr könnt bei vielen Reisen gegen Aufpreis ein eigenes Reich buchen.
Wichtig: Auf manchen Touren ist eine Einzelunterbringung nicht an allen Tagen möglich.

Vielfalt – Du hast die Wahl!
Über 100 Länder auf 6 Kontinenten bereist Ihr mit uns “sicher”! Aber nicht nur das Reiseland steht Euch zur Wahl. “Aller guten Dinge sind drei!” Alle unsere Reisen haben drei Einstufungskriterien (siehe Reisebeschreibung), um Euch und Euren Reisevorstellungen so gut es geht entgegenzukommen.

1. Reisestile: Ob aktiv, mit der Familie oder mit einem Overlandtruck – insgesamt stehen Euch 9 verschiedene Reisestile zur Verfügung.

2. Komfort-Faktor: Ihr möchtet Geld sparen und einfacher untergebracht sein oder darf es doch ein wenig komfortabler sein? Ihr entscheidet und könnt aus drei verschiedenen Service-Leveln wählen:

Basic: Für Reisende, die ein perfektes Preis-Leistungsverhältnis suchen. Die Unterbringung ist einfach und wenige inkludierte Ausflüge und Essen geben Euch eine grosse Flexibilität. Öffentliche Verkehrsmittel befördernEuch zum Beispiel von A nach B.
Standard: Hier erwarten Euch kleine Hotels und Pensionen der Toursitenklasse und das zu einem fairen Preis. Neben öffentlichem Bussen werden auch private Vans genutzt.
Comfort: Ein echtes Reiseerlebnis erwartet Euch. Die Hotels sind klein aber entsprechen dem gehobenen Standard. Befördert werdet Ihr in klimatisierten privaten Vans.

Unser Bestseller: Abenteuer Costa Rica

16-Tage ab/bis San Jose ab EUR 1.049/ CHF 1’199

Ihr interessiert Euch für die weltbekannten Höhepunkte Costa Ricas, wollt das Ganze mit mit neuen spannenden Naturschätzen würzen? Dann ist diese actionreiche Tour genau das Richtige!

Klein aber oho! So könnte man Costa Rica bezeichnen. Unglaublich aber wahr: Diese kleine Insel ist eines der artenreichsten Länder der Welt. Auf dieser Reise erkundet ihr das Tierreich bei Bootsfahrten, sucht den seltenen Quetzal-Vogel, wandert durch den Dschungel, entspannt an den Stränden des Pazifiks und hat die  Möglichkeit, während einer Bootsfahrt bei Sonnenuntergang nach Delfinen Ausschau zu halten oder Wildwasserraften zu gehen.

This is your planet – You really should come see it sometime!

Hier geht’s zu den Erlebnisreisen! DE | AT | CH

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Die verrücktesten Hotels weltweit

Schlafen in Baumwipfeln, unter Wasser, in alten Abwasserröhren, im Berggestein oder in einem Hobbitmotel. Die Auswahl an ungewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten überall auf der Welt ist tatsächlich recht groß. Hier eine Auswahl der verrücktesten Hotels weltweit…

Tubo Hotel, Mexiko
Dieses Tube Hotel liegt 25 Minuten südlich von Mexico City und bietet Schlafvergnügen der besonderen Art.

Palacio de Sal, Bolivien
Der 16-Zimmer-Salzpalast liegt in Boliviens Salzwüste – hier ist vom Boden bis zur Decke wirklich alles aus Salz.

Hotel Kakslauttanen, Finland
Ein unvergleichliches Igludorf im finnischen Wald. Die futuristischen Iglus mit der einer Glaskuppel bieten einen unbeschreiblichen Blick auf den Nachthimmel.


Hobbit Motel Woodlyn Park, New Zealand

Wo sonst als in Neuseeland könnte das einzige Hobbit Motel der Welt sein?

Magic Mountain Lodge, Chile
Das kegelförmige Hotel bietet 9 antik eingerichtete Zimmer. Aus der Spitze des Kegels strömt konstant ein Wasserfluss, der sich über das gesamte Hotel ergiesst. Jeder Raum ist nach einem Vogel der Umgebung benannt.



Free Spirit Spheres, Vancouver Island

Die  Baumhäuser für Erwachsene mitten in den großen Bäumen des Regenwaldes an der Westküste von Vancouver Island. 3 Kugeln hängen in den Baumwipfeln: Eve, Eryn und Melody.

Conrad Maldives Rangali Island Hotel, Malediven
Dieses traumhafte 5-Sterne Hotel auf den Malediven bietet ein Unterwasservergnügen der wirklich besonderen Art. Hotelzimmer und Restaurant befinden sich unter einer riesigen Glaskuppel im Meer.

Air Hotel, Belgien
Das AirHotel besteht aus 6 verschiedenen Hotelzimmern aus recyceltem Material in schwindelerregender Höhe.


Hotel Utter Inn, Sweden

Eine kleine rote, typisch schwedische Hütte mitten auf dem See: die Besonderheit wartet Unterwasser, hier befindet sich nämlich der Schlafbereich mit einem Glasausguck.


Everland Hotel, Paris

Diese kleine Hotelbox eines schweizer Designerteams besteht aus einem Schlafzimmer, einem Bad und einer Lounge. Übernachtungen sind hier nur für eine Nacht möglich. In Paris bietet die Everland Hotelbox auf dem Palais de Tokyo einen traumhaften Blick auf den Eiffelturm. (Leider ist das Hotel derzeit nicht in Betrieb!)

 

Bildrechte:

Everland: cc everland.ch
Utter Inn: cc unusualhotelsoftheworld.com
Conrad Maledives: cc conradhotels3.hilton.com
Airhotel: cc inhabitat.com
Spheres: cc freespiritspheres.com
Magic Mountain: cc blugadgets.com
Kakslauttanen: cc kakslauttanen.fi
Tubo Hotel: cc likecool.com
Hobbit Motel: cc woodlynpark.co.nz
Palacio de Sal: cc thewondrous.com

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