Südafrika – Ein Besuch in Kapstadt

Während meines Aufenthalts in Südafrika, hatte ich nicht nur die Möglichkeit zwei tolle Freiwilligenprojekte kennenzulernen. Ich bekam bei meinem Besuch in Kapstadt auch einen Eindruck, was die Stadt selbst zu bieten hat und was man definitiv nicht verpassen sollte.

Kapstadt ist sicher immer eine Reise wert

Die Gründe dafür sind vielseitig. Das fängt bei den Straßenmusikern am bekannten Green Market Square an…

…und hört beim Tafelberg nicht auf! Hier kommen für euch die Highlights meines Besuchs in Kapstadt in Bildern.

Das Viertel Bo-Kaap

Bo-Kaap ist das bunte Viertel Kapstadts. Mein Tipp: von November bis April finden in den „Kirstenbosch National Botanical Gardens“ wöchentlich Reggae-Konzerte statt. Und das vor einer wunderbaren Kulisse wie ihr hier sehen könnt:

Das Kap der guten Hoffnung

Darf ich vorstellen: Boulders Beach und die afrikanischen Pinguine!



Die Baboons fressen alles was sie finden und, aufgepasst: sie versuchen auch gerne durch offene Autofensterscheiben an Essen zu gelangen  ;-D

Der Tafelberg

Das Wahrzeichen Kapstadts – der majestätische Tafelberg mit seiner grandiosen Aussicht und den kleinen kaninchenähnlichen Bewohnern, den Dassies.



Findet den Fehler:  auf dem nächsten Foto versteckt sich einer der kleinen Tafelbergbewohner.

Das Nachtleben

Zur Vielfalt Kapstadts gehört natürlich auch das Nachtleben, wo Kapstädter und Leute aus aller Welt gemeinsam Spaß haben und ausgelassen feiern. Der Hotspot aller Nachschwärmer ist die Long Street. Hier findet man gemütliche oder auch stylische Clubs, Bars & Restaurants aller Art. Wie wäre es zum Beispiel mit Feiern und Tanzen zu ausgelassener Funk-Musik im “ The Waiting Room“ auf der Long Street? Das kann ich nur empfehlen: super freundliches Publikum, coole Location im zweiten Stock mit Balkon und wirklich faire Preise. Solltet ihr probieren: „The Springbokkie“. Der Springbokkie ist ein sehr beliebtes Shot-Getränk in Südafrika und super lecker. Er besteht aus Pfefferminzlikör und Amarula.

Stadt der Kontraste

Doch bei all den Highlights die Kapstadt zu bieten hat, ist auch die Armut die in Südafrika herrscht, allgegenwärtig. Selbst wenn man dies wegen der atemberaubenden Schönheit des Landes für eine Weile vergessen mag. Eine Vielzahl der Menschen leben dort in den ärmsten Verhältnissen, auf engstem Raum in den Townships oder auf der Straße. Viele Menschen entlang der Straßen betteln um Geld, Jobs oder Essen. Vor allem nachts kann es gefährlich werden wenn man alleine durch die Gegend läuft, da diese verzweifelten Menschen jede Gelegenheit nutzen die sich ergibt.

Auf der anderen Seite sieht man die beeindruckenden Häuser und Villen der Reichen, alle umzäunt und teilweise unmittelbar neben den Townships befindlich. Es ist schon sehr traurig und bedrückend damit konfrontiert zu werden. Ich habe bemerkt, dass wir bei uns regelrecht in einer Blase leben wenn man so etwas mit ansieht. Wir sollten uns viel öfter vor Augen führen, wie froh wir sein können, dass es uns so gut geht.

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Freiwilligenarbeit – Einsatzmöglichkeiten in Südafrika

Ich mache momentan bei STA Travel meine Ausbildung zur Tourismuskauffrau und bin während einer Inforeise eine Woche lang mit der Organisation  für Freiwilligenarbeit „You2Africa“ in Kapstadt unterwegs gewesen. Dort bekam ich einen Einblick in die verschiedenen Projekte und natürlich auch einen Eindruck von Kapstadt selbst.

In meinem Beitrag stelle ich euch zwei Freiwilligenprojekte vor, die mir persönlich am besten gefallen haben und die mir am meisten ans Herz gingen. Doch zunächst einmal die wichtigste Frage:

Ist ein Freiwilligenprojekt  überhaupt das Richtige für mich?

Mir ist während meines Aufenthaltes in Kapstadt aufgefallen, dass es wichtig ist, sich diese Frage zu stellen bevor man Freiwilligenarbeit für sich in Erwägung zieht bzw. ein Freiwilligenprojekt in Angriff nimmt.

Zuallererst muss ich klar stellen, dass ein Freiwilligenprojekt KEIN reiner Urlaub ist und es dabei nicht in erster Linie um euch geht, sondern um die Bedürfnisse der Kinder und der Tiere die EURE Hilfe benötigen und diese Hilfe ist auch wirklich notwendig.

Freiwilligenarbeit kann durchaus ziemlich anstrengend werden, wenn man sich aufopferungsvoll und mit ganzer Hingabe den Projekten widmet, aber das ist die Voraussetzung um ein Projekt zu starten.

Ein holpriger Start in der Eingewöhnungsphase sollte euch nicht abschrecken diese tolle Herausforderung anzunehmen, denn das was man zurück bekommt ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Die unheimliche Freude und das Glück, das den Kindern anzusehen ist das sie einen an ihrer Seite haben, Freunde und Bekannte aus aller Welt ihr eigen zu nennen, etwas Großes zu bewirken, Träume anderer zu verwirklichen oder zu wissen, einen Teil dazu beigetragen zu haben und so vieles mehr!

Ihr kommt also nicht zu kurz und werdet eine unvergessliche Zeit in einer wunderschönen Stadt, in einem einzigartigen Land zusammen mit großartigen Menschen haben.

Meine persönlichen Favoriten der Freiwilligenarbeit

Die Organisation „You2Africa“ betreut mehrere unterschiedliche Freiwilligenprojekte in Kapstadt und Umgebung. Zwei dieser Projekte möchte ich euch gerne kurz vorstellen, da mich diese besonders berührt und mir vor allem Freude bereitet haben.

Freiwilligenprojekt  „9 Miles Surfprojekt in Kapstadt“

Bei diesem Projekt geht es darum Kindern & Jugendlichen die aus armen Verhältnissen kommen einen Ort zu bieten, an dem sie durch das gemeinsame Surfen mit dem freiwilligen Helfern ein gesundes Selbstbewusstsein erlangen und ihrem oftmals relativ „trostlosen“ Alltag entfliehen können. Das Projekt findet in Muizenberg statt, das ist DER Hotspot für Surfer in Kapstadt!

Mit den Kindern wird auf spielerische Art und Weise außerdem Schulstoff gelernt, damit sie mögliche Defizite in der Schule ausgleichen können und später bessere Chancen haben, um aus den Townships, das sind die afrikanischen Armenviertel, heraus zu kommen. Das Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht, da man den ganzen Tag am Meer ist, die Möglichkeit zum Surfen hat und den Kindern dabei Werte vermitteln kann die sie gut auf das spätere Leben vorbereiten. Das, was man den Kindern vermitteln bzw. mit auf den Weg geben kann und die Freude die den Kindern dabei anzusehen ist, ist einfach unbezahlbar.

Freiwilligenprojekt  „Hilfe für Kinder in Kapstadt“

Im Rahmen dieses Projektes besuchten wir eine Kindertagesstätte mit Krippe im „Imizamo Yethu Township“ in Hout Bay, Kapstadt. Die zu betreuenden Kinder bei diesem Projekt sind zwischen 2  und 14 Jahre alt, tatkräftige Unterstützung durch Freiwillige wird hier immer benötigt. Auch in dieser Tagesstätte und der Krippe sind die sozialen und familiären Hintergründe der Kinder sehr unterschiedlich, sie kommen jedoch alle aus ärmlichen oder auch schwierigen Verhältnissen.

Nicht alle Kinder bekommen von Zuhause das Maß an Rückhalt, Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Anerkennung, das sie für ihre Entwicklung eigentlich so sehr benötigen. Daher bestand meine Aufgabe hier darin, mit den Kindern zu spielen, zu tanzen und mit ihnen zu singen, bei den Hausaufgaben zu helfen und in erster Linie viel Zuwendung.

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