Zehn Naturwunder in Mittelamerika

Die Vielfalt Mittelamerikas ist unbestritten. Doch zu entscheiden, wo und wie man seine Zeit vor Ort am besten verbringt, stellt einen wirklich vor die Qual der Wahl. Wir geben euch einen kleinen Überblick zu einer Auswahl an „natürlichen“ Schönheiten für Aktive in Guatemala, Nicaragua, Costa Rica & Co.:

Natur-Highlights von Guatemala bis Costa Rica

Semuc Champey – Guatemala

Wandert zu den smaragdgrünen, natürlichen Pools von Semuc Champey. Dort findet ihr unzählige Schwimm- und Sprungstellen sowie versteckte Höhlen, wo sich der Tag verbringen lässt. Oder man erklimmt einen der Pfade zu einem Aussichtspunkt und lässt den magischen Anblick der Pools in seiner Gänze auf sich wirken.

Aktivitäten in und bei Semuc Champey: Canyoning, Schwimmen, Höhlenwandern
So kommt ihr hin: Die nächstgelegene Stadt ist Lanquin. Hier können Pickups / Shuttles gebucht werden, die einen zum Eingang des Nationalparks bringen. Von dort aus wandert man zu den Pools.
Das solltet ihr einpacken: Insekten- & Sonnenschutz, Getränke, Bargeld für den „Eintritt“

Lago de Atitlán, Guatemala

Ein riesiger Hochland-Kratersee auf knapp 1.600 Metern Höhe, der von drei mächtigen Vulkangipfeln gesäumt wird. Bunte Maya-Dörfer findet ihr rund um den See, den nicht nur viele Schriftsteller, sondern auch die Einheimischen als einen der schönsten Orte der Welt sehen.

Aktivitäten auf und am Lago de Atitlán: Yoga, Schwimmen, Kajaktouren, wandern oder einfach die unglaubliche Ruhe genießen
So kommt ihr hin: Fahrt bis in die Stadt Panajachel und mit der Fähre weiter, z.B. in das ruhige Dorf San Marcos la Laguna oder ins lebendige San Pedro la Laguna. Am Lago de Atitlán gibt es Taxi-Boote um von A nach B zu kommen.
Das solltet ihr einpacken: Insekten- & Sonnenschutz

Cenote Ik-Kil, Mexiko

In Yucatan gibt es unzählige Cenoten (= Kalksteinloch, meist mit Wasser gefüllt), aber Ik-Kil ist sicherlich mit Abstand die schönste! Herabhängende Lianen, Schmetterlinge, bewaldete Wände – sie hat einfach alles. Ihr solltet euch jedoch früh am Morgen auf den Weg dorthin machen, da das Areal und damit auch die Cenote schnell von Menschen überfüllt sind.

Aktivitäten an und in der Cenote Ik-Kil: Klippenspringen, schwimmen, schnorcheln
So kommt ihr hin: Ik-Kil liegt nicht weit von den Ruinen Chichén Itzas entfernt. Viele Busse machen auf dem Rückweg an der Cenote Halt.
Das solltet ihr einpacken: Badesachen, Schnorchel Equipment (oder ausleihen), Insekten- & Sonnenschutz

Isla de Ometepe – Nicaragua

Ometepe ist eine ziemlich große Insel im Nicaraguasee mit aktiven und inaktiven Vulkanen. Hier erwarten einen Wasserfälle, Kraterseen, heiße Quellen, Mineralquellen zum Schwimmen, weiße Strände, Lagunen und mehr. Backpackertreffs und Cafés gibt es außerdem.

Aktivitäten auf der Isla de Ometepe: Wandern, Vulkane besteigen, klettern, schwimmen, Kajak- und Radtouren, Tierbeobachtungen
So kommt ihr hin: Fahrt mit dem Bus nach San Jorge, hier legen die Fähren nach Ometepe ab. Alternativ kann man von Managua aus auch auf die Insel fliegen.
Das solltet ihr einpacken: Badesachen, Wanderschuhe, Insekten- & Sonnenschutz

Masaya Volcano Nationalpark – Nicaragua

Der Vulkan Masaya in Nicaragua gehört zu den aktivsten Vulkanen weltweit. Man kann am Krater entlang wandern und die Aussicht auf die umliegende Landschaft genießen und natürlich auch auf die schimmernde Lava einen Blick erhaschen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Aufenthaltsdauer am Krater nicht überstrapaziert.

Aktivitäten am Masaya Vulkan und im Nationalpark: Wandern, Tierbeobachtungen
So kommt ihr hin: Z.B. mit dem Minibus von Granada aus. Wenn man mit dem öffentlichen Bus von Masaya aus anreist, muss man am Eingang des Nationalparks auf ein Auto oder Motorrad umsteigen um zum Krater zu gelangen, das ist Vorschrift. Es empfiehlt sich also, gleich eine Tour zu buchen.
Das solltet ihr einpacken: Gasmaske, Kamera, festes Schuhwerk

Biologisches Reservat Monteverde – Costa Rica

Beeindruckende Nebelwälder erwarten einen in Monteverde. Naturliebhaber und solche, die es noch werden wollen, können hier Schmetterlinge, Reptilien, Amphibien und Kolibris erspähen. Alternativ saust ihr beim Zip-Lining durch das satte Grün oder verlegt eure Wanderung durch das Reservat ein paar Etagen nach oben in die Wipfel der Bäume.

Aktivitäten in Monteverde: Zip-Lining, Tierbeobachtungen, Baumwipfelpfade
So kommt ihr hin: Ausgangspunkt für Touren ist der Ort Santa Elena. Seid am besten früh vor Ort, da die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Reservat aufhalten dürfen, beschränkt ist.
Das solltet ihr einpacken:
Festes Schuhwerk, Insekten- & Sonnenschutz

Río Pacuare – Costa Rica

Der Río Pacuare mündet in das Karibische Meer und ist ideal für Wildwassertouren. Es erwarten euch sattgrüne Canyons, tiefe Schluchten und eine beeindruckende Tierwelt. Das Ganze untermalt von urigen Dschungelgeräuschen.

Aktivitäten auf und am Rio Pacuare: Wildwasser- und Kajaktouren, Tierbeobachtungen
So kommt ihr hin: Ab San José, am besten mit einer Tour.
Das solltet ihr einpacken:
Alles, damit ihr für eine Wildwassertour gerüstet seid, z.B. Wet Packs für Geldbeutel und ein trockenes T-Shirt, wasserdichte Gehäuse für GoPro & Co.

Playa Montezuma – Costa Rica

Sicherlich einer der besten Orte weltweit, um Babyschildkröten schlüpfen und ins Wasser laufen zu sehen. Montezuma selbst ist ein netter kleiner Ort mit vielseitigem Essensangebot. In der Hochsaison etwas überlaufen, aber sonst einen Besuch wert. Am Playa Grande lässt sich sogar surfen.

Aktivitäten am und um den Playa Montezuma: Schildkrötenschutz, schwimmen, wandern
So kommt ihr hin: Mit dem Bus z.B. ab San José nach Montezuma oder Cóbano nach Mal Pais oder Santa Teresa.
Das solltet ihr einpacken:
Festes Schuhwerk, Insekten- & Sonnenschutz

Viñales – Kuba

Vinales ist nicht nur als Ausgangspunkt für Ausflüge ins Valle de Vinales sehr beliebt. Hier erlebt ihr Kuba ganz traditionell. Mit knorrigen Männern, die auf Ochsenkarren sitzend Zigarre rauchend durch die grüne Landschaft ziehen, oder den alten abuelas im Schaukelstuhl auf ihrer Veranda. Und tolle Motive für Instagram & Co. finden sich in Kombination mit den bunten Kolonialbauten mehr als genug!

Aktivitäten in und um Viñales: Ausritte, klettern, Rumproben, Zigarre rauchen
So kommt ihr hin: Mit dem Bus von Havanna aus.
Das solltet ihr einpacken:
Kamera, Sonnenschutz

Vietnam – Highlights von Nord nach Süd

Mein erste Reise nach Asien führte mich direkt nach Indien. Ein krasser Einstieg, wenn man dem asiatischen Kontinent noch nie zuvor einen Besuch abgestattet hat. Beim zweiten Mal lockte mich dann Vietnam: das Essen, die Menschen und natürlich Kultur und Landschaft. Also startete ich eines schönen Tages Mitte November in Hanoi. Nach einem 2-Tages Trip in die Halong Bucht, ging es jeweils per Nachtzug weiter: über Da Nang und Hoi An nach Nha Trang bis schließlich nach Ho Chi Minh City und einem Ausflug ins Mekong Delta. Ihr könnt euch vorstellen, dass in 2,5 Wochen ein Highlight auf das nächste folgte.

Meine 7 Highlights in Vietnam

Wo fängt man an? Wo hört man auf? Vor allen Dingen, wenn man dieses abwechslungsreiche Land von Norden nach Süden und zum ersten Mal bereist hat. Ich versuche mich für euch mal an einer Zusammenfassung der schönsten Orte, Erlebnisse und Momente der Reise:

Die Straßen Hanois zu Fuß entdecken

Hanoi hat mich begeistert. Noch viel mehr als Ho Chi Minh City. In Hanoi habe ich mich treiben lassen und viel zu Fuß entdeckt, was hier auch sehr gut möglich ist.

Abends an Touristenmagneten wie der Bia Hoi Corner Halt machen und in das Gemisch aus Kulturen und Sprachen eintauchen. Ein Glas Bier in der Hand auf Miniatur-Hockern bei vietnamesischen Sitznachbarn das seltsam anmutende Knabberzeug probieren. Das Treiben am Hoan Kiem Lake beobachten, anschließend die Ruhe im Ngoc Son Tempel genießen und dabei mehr über die Legende des Sees erfahren. Spoiler Alert: die Geschichte hat mit einer goldenen Schildkröte, einem Schwert und einem Kaiser zu tun.

Der Zufall ließ mich im Literaturtempel in Hanoi auch mitten in die Abschlussfeierlichkeiten einiger Studenten stolpern. Trotz Wolken verhangenem Himmel ein wunderbares Bild: jede Menge Ausgelassenheit bei den Studenten vor alterwürdiger Kulisse.

Das beste Essen hatte ich in einem sehr, sehr kleinen Lokal in einer sehr kleinen Seitenstraße im Old Quarter von Hanoi. So viel Butter habe ich wahrscheinlich mein ganzes Leben noch nicht gegessen, aber das Grillen hat Spaß gemacht und enorm lecker war es obendrein.

Ein Tagesausflug nach Hua Lu und Tam Coc

Da ich eine gute und günstige Unterkunft in Hanoi hatte, machte ich neben einem Ausflug in die Halong Bucht auch einen in die so genannte „trockene“ Halong Bucht, nach Tam Coc. Zuvor stattete ich, gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Reisender, noch den Überresten der Hauptstadt Vietnams im 10. und 11. Jahrhundert, Hua Lu, einen Besuch ab. Wenn man sich ein wenig von der Gruppe absetzt und das Ganze in Ruhe auf sich wirken lässt, bekommt der Ort beinahe den einstmaligen Stellenwert zurück.

Tam Coc hatte zum Vorteil, dass mir das Wetter wesentlich wohl gesonnener war, als in den vorangegangenen Tagen. Die Sonnenstrahlen auf dem Grün und Grau der Kalksteinfelsen taten ihr Übriges um mich in ihren Bann zu schlagen.

Leider hatte ich keine Zeit, die Kalksteinfelsen zu erklimmen, kann es euch aber nur wärmstens ans Herz legen. Sofern es nicht ganz so schwül ist.

Sich von Hoi An verzaubern lassen

Hoi An ist touristisch, ja. Aber meiner Meinung nach sollte man es gesehen haben. Diese kleine Stadt hat so viel Charme, dem kann man sich einfach nicht erwehren. Touristisch hin oder her. Die zahlreichen Lichter und Girlanden überall, die bunten Farben der Kolonialarchitektur, die Schneider an jeder Ecke, die einem Maßanzüge und Abendkleider auf den Leib nähen wollen, vorzügliches Essen, Kunsthandwerk, das bunte Treiben auf dem Markt, Banana Pancakes, der Fluß der abends über das Ufer tritt und einem den Weg zum Fahrrad abschneidet und so vieles mehr.

Mit dem Roller nach My Son

Die Ruinen der Hindutempel aus der Cham Dinastie sind ca. 40 km von Hoi An aus im Landesinneren gelegen. Ich versuchte mein Glück mit einem gemieteten Roller. Das Beste war an und für sich die Fahrt: durch Platzregen und eitel Sonnenschein mit Zwischenstopps zum Kaffee trinken und/oder den Regenponcho an- oder ausziehen. Und natürlich, um immer wieder nach dem Weg zu fragen.

Die Ruinen der Cham Tempel waren ganz nett anzuschauen, doch die Atmosphäre um die Tempel herum gab mir so viel mehr. Die vietnamesischen und westeuropäischen Touristen zu beobachten, bei schwülwarmen Temperaturen durch das feuchte Gras zu streifen und den Anblick der Tempel in wunderbarem Licht zu genießen.

Auf dem Rückweg verirrte ich mich mit dem Roller sogar kurzfristig auf eine „Schnellstraße“. Irgendwie habe ich dann aber doch wieder auf die Landstraße zurückgefunden und mein Puls durfte sich wieder normalisieren…

Aufstieg in die Marble Mountains bei Da Nang

Bei gefühlten 40° Grad im Schatten und einer Luftfeuchte von mindestens 90% war der Aufstieg in die sagen umwobenen Marble Mountains eine grandiose Idee, bevor man in den Nachtzug steigt. Nein, ernsthaft, es war wunderbar. Aber bei den Wetterverhältnissen hätten Wechselklamotten wirklich Sinn gemacht. Hinterher ist man oft schlauer, nicht wahr? Man kann auch mit einem Aufzug den Berg hinauf fahren, war mir jedoch zu einfach.

Leider blieben mir nur knapp drei Stunden Zeit ein wenig der ruhigen und ja, erhabenen Atmosphäre am Berg zu frönen, da dann mein Zug Richtung Nha Trang fahren sollte. Aber dieser kleine Ausflug hat sich gelohnt. Der Ausblick, die verschiedenen Tempel und eindrucksvollen Statuen, die es zu bestaunen und entdecken gibt und eine, allem innewohnende Ruhe, sind es auf jeden Fall wert erlebt zu werden.

Tagestour mit dem Boot von Nha Trang aus

Nha Trang selbst zu besuchen war seltsam, um nicht zu sagen: ein Fehler. Neben den hiesigen Vietnamesen waren hier beinahe ausschließlich russische Touristen anzutreffen, die ihren Strandurlaub genossen.

Daher beschloss ich, ein wenig Inselhopping per Boot in Form eines Tagesausflugs zu machen. Ich liebe die See und wenn ich Meeresluft um die Nase habe, geht mir das Herz auf. Bei dieser Tour konnte ich, neben der Meeresluft, auch viele kleine Momente für mich festhalten und auf Hon Mun sogar ein wenig im kristallklaren Wasser in Ruhe Schnorcheln.

In Vietnam mit dem Nachtzug fahren

Man kann Glück haben, man kann aber auch etwas Pech haben, was den Standard der Waggons angeht. Alles in allem waren die drei Nachtfahrten mit dem Zug eine tolle und abwechslungsreiche Erfahrung für mich. Da waren meine Mitreisenden in den Vierer-Schlafabteilen: vom vietnamesischen Opa, der seinen Enkel wieder zu den Eltern bringt, bis hin zu die Welt bereisenden Frischvermählten und britischen Rentnern die eigentlich in Thailand lebten, aber zur Visumsverlängerung eine kleine Vietnam Auszeit nahmen. Die enorm gut gelaunten Verkäufer, die in aller Herrgottsfrühe ihre teilweise ziemlich kuriosen Snacks im Wagen feilboten, die Ausblicke, bei denen mir so manches Mal das Herz in die Hose rutschte und der Bahnhofskiosk, der nur zu bestimmten Zeiten seine Pforten öffnete und wieder schloß…

Ein Highlight in Vietnam, das mich wohl die ganze Reise über zuverlässig begleitet hat, war Ca Phe Sua DaVietnamesischer Eiskaffee. Generell wird vietnamesischer Kaffee mit gesüßter Kondensmilch getrunken. Gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie süchtig machend. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen, wenn ich ehrlich sein soll. Und das obwohl ich sonst nie Zucker in meinen Kaffee gebe..

Falls ihr euch wundert, dass die Halong Bucht hier nicht explizit auftaucht: mein 2-Tages-Ausflug mit der Dschunke durch die unwirkliche Landschaft der Karstfelsen war, trotz grauem Regenwetter und Nebel, fantastisch. Aber da dies der absolute Klassiker bei einer Vietnam Reise ist, habe ich ihn außen vor gelassen. Mal ehrlich: wenn ihr vorhabt nach Vietnam zu reisen, ist ein Besuch der Halong Bucht sicherlich das erste, was in die Planung Einzug hält, nicht wahr? 😉

USA: 6 Highlights im Bundesstaat New York

Nicht nur die Stadt New York schläft nie: Der US-Bundestaat New York strotzt nur so vor Highlights und coolen Aktivitäten. Glaubt ihr nicht? Dann lest weiter.

Highlights entlang des Hudson River ins Landesinnere

Verfolgt man den Lauf des Hudson River in den Bundesstaat New York, laufen einem jede Menge Highlights über den Weg. Und wie grün es dort ist! Da werde ich direkt an meine Wanderung in den Catskill Mountains und den Besuch des Watkins Glen State Park erinnert… Doch darüber hinaus gibt es noch einige Highlights mehr.

Bannerman’s Castle

Shopping und Großstadtflair im Big Apple aufsaugen ist ja ganz nett. Aber wie wäre es denn, mit einer Kayak Tour auf dem Hudson River? Nein, nicht nach Liberty oder Ellis Island, die sind ja quasi ein alter Hut – in Richtung Pollepel Island, etwa eine Autostunde nördlich von Manhattan gelegen. Die Insel selbst ist Sperrgebiet, aber der Anblick von „Bannerman’s Castle“ ist mit Sicherheit einen Insta Shot wert. Also sputet euch, so lange noch ein paar der Mauern erhalten sind.

Staatsburgh State Historic Site

Etwa eine knappe Stunde mit dem Auto weiter nördlich den Hudson River entlang, dürft ihr euch wahrhaft königlich fühlen – beim Besuch des “Staatsburgh State”! In diesem eindrucksvollen Gebäude residierte mal der Governor des Bundestaates New York. Das imposante Gebäude beherbergt in seinem Inneren französisches Dekor aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Es ist also eine Art überdimensionales Schatzkästchen. Na? Krönchen schon aufgesetzt?

Letchworth State Park

Im “Grand Canyon der Ostküste” erwarten euch mehr als 66 Meilen Wanderwege durch wunderschöne Landschaften. Ca. 1,5 Stunden Autofahrt von den Niagara Fällen entfernt, taucht ihr zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Rad ein in die sattgrünen Wälder des Letchworth State Park. Wenn ihr genügend Zeit habt, gönnt euch den Anblick der drei Haupt-Wasserfälle. Falls eure Zeit eher knapp bemessen ist: plant auf alle Fälle 😉 einen Besuch am „Big Bend“ und den „Lower Falls“ ein!

Breakneck Ridge Mountain

Lust auf ein paar herausfordernde Trails im Bundesstaat New York? Kein Problem, ebenfalls am Ufer des Hudson River findet sich der Breakneck Ridge Mountain. Um auf den Gipfel des Berges zu gelangen, wird euch auf manchen Trails einiges abverlangt. Aber lasst euch gesagt sein: Die Aussicht über den Hudson und die umliegenden Wälder entschädigt und jeder Tropfen Schweiß ist der Mühe wert.

Adirondack Scenic Railroad

Langweilige Zugfahrten? Nicht im Bundesstaat New York! Gönnt euch einen entspannten Ausflug mit der Adirondack Scenic Railroad für einen gemütlichen Tag oder Abend.

Lasst euch ins beschauliche Oneida County entführen und probiert hier und da den lokalen Wein und ein leckeres Bier. Sobald ihr dann in Stimmung seid, könnt ihr gleich an Bord des Zuges mit anderen Mitreisenden das Tanzbein schwingen.

Niagara Fälle

Wenn ihr schon in der Gegend unterwegs seid, dürft ihr euch natürlich die Niagara Fälle nicht entgehen lassen! Da der Ausblick z.B. auf die Horseshoe Falls von der kanadischen Seite aus besser ist, ihr euch aber auf der amerikanischen Seite befindet, hier die Lösung: Eine Bootstour mit der „Maid of the Mist“. Die neckischen blauen Regenponchos sind optional, ich würde sie aber jedem empfehlen. Außer, ihr wollt eine ordentliche Gischt-Dusche nehmen! Entsprechender Nässeschutz für technisches Equipment sollte ebenfalls mit an Bord sein.

Keine Lust auf nasse Füße? Falls eure Reisekasse und die Zeit vor Ort es zulassen: Gönnt euch einen Helikopter-Flug über die Niagara Fälle. Das Vergnügen ist relativ kostspielig, aber der Anblick lohnt sich – garantiert!

Weltentdeckermomente 2017

Das Jahr 2018 ist gespickt mit jeder Menge Möglichkeiten und Platz für viele neue Abenteuer. Wir lassen unseren Blick noch einmal kurz ins alte Jahr wandern, auf die Weltentdeckermomente 2017. Auch dieses Reisejahr war bei STA Travel wieder aufregend und vielseitig: spannende Kooperationen mit Bloggern, Vloggern und Instagramern, unsere eigenen großen und kleinen Reisemomente und natürlich die bewegenden Reiseerlebnisse der STA Traveller – also euch!

„Best of“ Weltentdeckermomente 2017

Dieses Mal haben wir auf Instagram nach euren schönsten, bewegendsten und erinnerungswürdigsten Weltentdeckermomenten gefragt, die ihr in 2017 erlebt habt. Aus dem zahlreichen Feedback haben wir ein kleines „Best of“ ausgewählt. Wir wünschen euch viel Spaß damit! Und vielleicht ist auch die ein oder andere Inspiration für euer Traumreisejahr 2018 dabei…

Australien – Landeanflug auf den Ayers Rock Airport

„Für mich war der Landeanflug in den Ayers Rock Airport total besonders. Als ich plötzlich realisiert habe dass ich da gerade diesen riesigen Stein sehe der tausende von Jahre alt ist und so unglaublich viel Geschichte und Kultur in sich trägt. Das australische Outback ist ein so besonderer, und wenn ihr mich fragt, einzigartiger Ort auf der Welt. „Wenn man einmal die rote Erde an sich hat, hat man sie im Blut“ meinte mal ein Tour Guide zu mir. Und Recht hat er. Ich denke jeden Tag an das Outback und die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe. Da habe ich echt einen Moment gehabt, wo ich das Gefühl hatte wirklich die WELT zu entdecken. Nicht eine von Menschen geformte Metropole, sondern die Erde auf der wir leben. 🌏❤️ (und ja, dieses Foto ist aus dem Flugzeug aufgenommen. Links kann man noch den Schatten des Fensters erkennen. Kein teurer Rundflug nötig!)“ – Mariehrzg

Thailand – Loy Kratong Festival in Chiang Mai

„Das Loy Kratong Festival in Chiang Mai war ein absolutes Highlight unserer Weltreise 🙌 wir haben sehr lange davon geträumt, haben sehr viel davon erwartet und doch hat uns dieses Festival komplett umgehauen 😱 Kaum in Worte zu fassen 😍😍😍 Der Blick in den Himmel war einfach soo unwirklich schön, stundenlang haben wir den Laternen beim Aufsteigen zugeguckt…“ – Ourtravelness

Bolivien – Wie im Himmel in der Salar de Uyuni

„Mein Weltentdecker Moment 2017 war auf jeden Fall, die Durchquerung der Salzseen von Uyuni. Warum? Weil man das Gefühl hat, im Himmel zu sein. Man hört nichts, sieht nur weiß und blau und das ist ein wirklich einzigartiger Ort. 😍“ – Thepdwoman

Schottland – Tour durch die Highlands

„Ich bin Ende Oktober, Anfang November mit dem Rucksack durch Schottland gereist. Dabei habe ich eine Tagesreise mit einer Reisegruppe durch die Highlands gemacht. Es ging morgens um 7 Uhr los und war atemberaubend schön. Ich war schon in einigen Ländern Europas, aber Schottland ist mein absolutes Highlight.“ – Xela1296x

Hawaii – Über den Wolken auf Oahu

„Ich war im April 2017 auf Oahu/Hawaii und habe mir somit einen Kindheitstraum erfüllt. Dort war ich wandern und habe noch nie etwas so Schönes gesehen. Man erklimmt die Leitern durch die Wolkendecke und hat einen atemberaubenden Ausblick.“ – Tanjathefranz

Griechenland – In den Sonnenuntergang reiten in Santorini

„Dieses Jahr war ich mit meinem Freund in Santorini. Der schönste Moment war, als wir am Strand bei Sonnenuntergang entlang geritten  sind. Die Abendstimmung auf dem Rücken des Pferdes war echt atemberaubend. ❤️“ – Sweatandtravel

Südafrika – Sonnenuntergang am Lions Head in Kapstadt

„Mein Weltentdeckermoment 2017 war definitiv der Sonnenuntergang in Kapstadt vom Lionshead aus betrachtet. Zu allen Seiten hat man eine unglaubliche Aussicht, sei es die untergehende Sonne auf dem Meer, die Lichter Kapstadts oder der aufgehende Mond hinter den Bergen. Kleiner Tipp: bei Supermond oder Vollmond ist es noch spektakulärer aber man sollte mehr Zeit zum hoch wandern einplanen, da viele die Idee haben 🙃“ – Bexckxy

Bali – Übernachten im Baumhaus

„Unser coolster Weltreisemoment 2017 war eine Übernachtung in einem Baumhaus auf zwei Etagen mit warmen Wasser und WiFi mitten in Ubud/Bali auf einer Gemüse Plantage. Liebe Grüße Sabrina mit Leni und Holger“ – Worldsafarifamily

Sri Lanka – Wilde Tiere im Udawalawe Nationalpark

„Ich war dieses Jahr mit dem Rucksack in Sri Lanka unterwegs. Das Land an sich ist so freundlich, einzigartig und vielfältig. Mein Weltentdeckermoment 2017 war definitiv die Safari im Udawalawe Nationalpark, wo ich freilebende Büffel, Krokodile, Vögel, Affen und ELEFANTEN gesehen habe! Dieser für mich so einzigartige Moment ist auf meinem Bild festgehalten und war definitiv ein Highlight meiner Reise 🐘💙“ – Maarenrie

Vietnam –  Magisches Laternenfest in Hoi An

„Dies ist in Hoi An entstanden beim Laternenfest. Das war eine magische Nacht mit den ganzen Laternen in den Straßen und den Kerzen auf dem Fluss.“ – Celina_s_b

Mexiko – Der Ausblick von El Castillo in Cobá

„Für mich ein besonderer Moment! Ich liebe es in neue Länder zu reisen und diese zu entdecken. So waren wir dieses Jahr in Mexiko, haben uns dann ein Auto gemietet und sind zur Pyramide in Cobá gefahren. Erst läuft man durch den Dschungel und dann klettert/läuft man auf die Pyramide. Oben angekommen hat man dann diesen 👆 fantastischen Ausblick über den Dschungel. Einfach so toll!“ – Travel_with_ewd

Australien – Freiheit pur im Grampians Nationalpark

„Meinen persönlichen Weltentdeckermoment hatte ich dieses Jahr bei einem Wanderausflug in den Grampians Nationalpark während meines Auslandjahres in Australien. Das war für mich einfach ein rundum perfekter Tag, an den ich mich noch lange erinnern werde, denn dieses pure Freiheitsgefühl werde ich nie vergessen.“ – pzztg.jpg

Thailand – Loy Kratong / Yi Peng Lichterfest in Chiang Mai

„Wir waren das gesamte Jahr 2017 auf Weltreise haben 15 Länder besucht und 1.000 schöne Momente erlebt. Bilder gibt es zu genüge und es ist uns gerade schwer gefallen euch nicht 200 unserer Lieblingsbilder zu senden! Haben uns dann aber für dieses entschieden. Waren Anfang November in Chiang Mai am Loy Krathong / Yi Peng Lichterfest. Ein unvergesslicher Reisemoment.“ – travelbuddies.at 

Bulgarien – Die Sandpyramiden in Melnik

„Ein absolutes Highlight in Bulgarien die Sandpyramiden von Melnik 👣🏞 … seht ihr uns überhaupt noch? 😂 Wir waren verschwitzt, k.o und hatten zwischenzeitlich sogar Angst vor wilden Tieren. Aber vor allem waren wir glücklich. Oben angekommen, diese Schönheit, dieser Moment. 😍🙌🌎“ – Travel.owls

Habt auch ihr einen Weltentdeckermonent in 2017 erlebt, den ihr mit uns und der Welt teilen möchtet? Postet ihn einfach mit #weltentdeckermoment auf Facebook oder Instagram – wir sind gepannt!

Fragen & Antworten: Around the World Ticket

Das Around the World Ticket ist die Basis einer Weltreise und das Thema ist so vielfältig, dass es beinahe eine Wissenschaft für sich ist. Es gibt endlos viele Möglichkeiten, Vor- und Nachteile und daher auch ein Haufen Fragen. Darum habe ich mich mit den wahren Experten zusammengesetzt und wir haben die häufigsten Fragen für euch zusammengetragen. Die Weltreise-Experten sind natürlich meine Kollegen aus den STA Travel Shops. Schließlich haben die langjährige Erfahrung mit dem Thema und arbeiten täglich individuelle Weltreise Routen aus.

Häufige Fragen zum Thema Around the World Ticket

Was ist eigentlich ein Around the World Ticket?

Mit einem Around the World Ticket lässt sich ein Land nach dem anderen von der Bucket List streichen – auf einer Weltreise. Für das Ticket werden verschiedene Einzelflüge kombiniert. Hierbei gibt es verschiedene Arten von Around the World Tickets. Zum einen bieten Luftfahrtallianzen (= Zusammenschluss verschiedener Fluggesellschaften) solche Tickets im Rahmen des jeweiligen Airline-Verbundes an. Reisedauer und Streckenvariante sind hier begrenzt.

Bei STA Travel habt ihr die Möglichkeit sowohl die RTW-Tickets der Allianzen, als auch individuell zusammengestellte Einzelstrecken in einem Around the World Ticket zu buchen. Dem Titel „Around the World“ zum Trotz seid ihr jedoch nicht gezwungen, die ganze Welt zu umrunden.

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Muss ich alles im Voraus entscheiden? Wie flexibel bin ich mit einem Around the World Ticket tatsächlich?

Entgegen allgemeinen Gerüchten um das Around the World Ticket: nein, ihr müsst eure komplette Route nicht im Voraus final entscheiden. Generell ist man da sehr flexibel. Wenn ihr zeitlich und finanziell ungebunden seid, könnt ihr fliegen und spontan entscheiden wie ihr wollt. Die ersten ein bis drei Flugstrecken sollten allerdings stehen. In jedem Fall solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass bei Umbuchungen und Streckenänderungen eventuell Gebühren und Zusatzkosten anfallen können. Zusatzkosten entstehen meistens, wenn die neue Strecke teurer ist oder der Flug durch die Umbuchung in eine andere Saison fällt.

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Kann ich nur mit bestimmten Fluggesellschaften fliegen?

Wenn ihr euch für ein Around the World Ticket einer Luftfahrtallianz entscheidet, dann seid ihr im Rahmen eurer Buchung an diejenigen Fluggesellschaften gebunden, die dieser Allianz angehören. Mit dem individuellen Ticket von STA Travel gibt es dagegen keine Einschränkung und ihr könnt euch die Airlines aussuchen.

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Gibt es eine maximale Anzahl von Stopps oder Meilen, die ich nicht überschreiten darf?

Es kommt darauf an, ob ihr euch für ein individuelles Around the World Ticket entscheidet, oder das einer Luftfahrtallianz. Bei den individuell gestalteten RTW-Tickets, die auf so genannten Sektor Flugtarifen bzw. One-way Flügen basieren, gibt es keine maximale Anzahl an Stopps. Die einzigen limitierenden Faktoren sind hierbei euer Reisebudget und die euch zur Verfügung stehende Zeit zum Reisen.

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Was sind Sektor Flugtarife?

Sektor Flugtarife sind One-way Flüge bzw. Einzelstrecken, die sich gut kombinieren lassen. Aber Achtung: in sehr vielen Ländern ist eine Einreise mit One-way Flug nicht ohne Weiteres gestattet, bzw. ist es häufig nicht möglich einfach von Land X nach Land Y mit einem solchen Flugtarif zu fliegen. Hier bringen unsere Reiseexperten ihr Wissen und die Erfahrung in die Ausarbeitung der individuellen Route mit ein.

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Ist es nicht günstiger oder flexibler, sich eine Weltreise mit One-way Flügen selbst zusammenzustellen?

Das kann jeder gerne für sich ausprobieren 😉 Lasst euch allerdings gesagt sein, dass es nicht so einfach ist wie es sich anhört. Bei vielen Punkten, die man bei der Erstellung einer Weltreise Route und Buchung der Flugtickets auf dem Schirm haben muss, spielt Erfahrung eine große Rolle. Unsere Experten haben wichtige Aspekte wie Einreisebedingungen und -bestimmungen, die genauen Tarifbedingungen der Flugtickets, Aufenthalts- und Visabestimmungen für die Zielländer und dergleichen mehr im Hinterkopf, wenn sie eine Weltreise Route ausarbeiten.

Wenn ihr euch für ein Around the World Ticket entscheidet, steht der größte Kostenblock der Reise bereits im Groben: die Langstreckenflüge. Mit dieser Info an der Hand lässt sich eine Weltreise besser planen, als wenn ihr alle Einzelstrecken selbst bucht. Nicht, dass ihr am Ende des Geldes auf den Fiji-Inseln sitzt und nicht mehr von dort wegkommt. Kurze Flugstrecken spontan zu buchen, ist dennoch kein Problem und Umbuchungen oder Streckenänderungen sind nach wie vor möglich.

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Wie sieht es mit der Gültigkeit des Around the World Tickets aus? Kann ich tatsächlich nur ein Jahr lang reisen?

Bei den Around the World Tickets der Luftfahrtallianzen ist die Gültigkeit auf 1 Jahr beschränkt. Wenn euer Reiseexperte mit euch aus Einzelstrecken eine Route bastelt, seid ihr flexibel. Dabei könnt ihr einzelne Strecken umbuchen, neu buchen oder stornieren. Allerdings variieren die Preise der Flugtarife und, je nach Einzelticket, müsst ihr bei einer Änderunge mit zusätzlichen Storno- oder Umbuchungsgebühren rechnen. Am besten bucht man zunächst 1-3 Strecken der Route vor, bleibt vor Ort so lange man möchte und bucht dann immer weitere Flüge über den Ansprechpartner im Shop hinzu, wenn man bereits unterwegs ist.

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Macht es einen Unterschied ob ich ostwärts oder westwärts fliege?

Preislich macht es keinen Unterschied, ob ihr eure Weltreise Richtung Osten oder lieber in Richtung Westen startet. Aber es ist definitiv ein wichtiger Punkt, wenn ihr einen Blick auf die Jahreszeiten und Wetterverhältnisse der verschiedenen Reiseziele werft, die ihr gerne in eurer Flugroute haben möchtet.

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Ist ein Richtungswechsel beim Around the World Ticket erlaubt?

Wenn das RTW-Ticket aus Einzelstrecken individuell zusammengestellt wird, ist nicht nur das so genannte Backtracking erlaubt. Bei einer solchen Planung seid ihr völlig frei, wie ihr die Welt entdeckt: hin und zurück oder kreuz und quer – alles ist erlaubt!

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Was ist die beliebteste Weltreise Route bzw. was sind die beliebtesten Stopps?

Die Ziele, die bei uns am häufigsten in die Route mit eingebaut werden, sind die folgenden:

Viele reisen an einem Punkt des Landes ein, wie zum Beispiel in den USA in Los Angeles. Die meisten reisen dann per Camper oder Mietwagen, per Bus oder auch mit einer geführten Rundreise herum, beispielsweise an die Ostküste nach New York. Von dort aus geht es zurück nach Hause oder es wird das nächste Flugziel auf der Route angesteuert.

Die beliebtesten Around the World Routen findet ihr übrigens hier.

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Gibt es einen preislichen Vorteil, wenn ich nur mit Handgepäck unterwegs bin?

Es kann einen preislichen Vorteil geben, dieser ist aber ziemlich überschaubar. In 99% der Fälle ist bei unseren Sektor Flugtarifen bereits Freigepäck enthalten. Der größte Vorteil nur mit Handgepäck unterwegs zu sein, liegt sicher darin die Zeit für die Gepäckaufgabe zu sparen und nach der Ankunft den Nervenkitzel am Gepäckband 😉

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Wann ist es am günstigsten ein Around the World Ticket zu buchen?

Wie so oft: außerhalb der Hochsaison. Aber nicht allzu früh, da man sonst nicht weit genug im Voraus buchen kann. Hier sind wir dadurch zeitlich eingeschränkt, dass sich Flüge generell maximal 11 Monate im Vorfeld buchen lassen. Allerdings auch nicht zu spät, denn günstige Flugverbindungen können dann bereits ausgebucht sein.

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Wie weit im Voraus kann ich ein Around the World Ticket buchen?

Jede Strecke des Around the World Tickets lässt sich ca. 11 Monate ab dem Tag der Buchung gerechnet, im Voraus buchen. Ihr möchtet oder könnt nicht so weit im Voraus planen? Es lassen sich auch fiktive Daten vorbuchen, damit man eine Ahnung hat, wie teuer die Flüge in etwa werden. Hier muss man Umbuchungsgebühren sowie mögliche Saisonzeitenänderungen und dadurch entstehende Zusatzgebühren berücksichtigen.

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Sind Jugend- & Studentenflüge flexibler als die Flugtickets für jedermann? Welche Vorteile habe ich davon?

In der Regel besitzen Jugend- und Studentenflüge bzw. BlueTickets eine Gültigkeit von 12 Monaten oder länger. Diese Tickets sind flexibel umbuchbar bzw. günstig stornierbar. Somit lassen sich Routen eines RTW-Tickets auch einfach verändern. Wenn ihr den so genannten MultiFLEX-Pass dazu bucht, ist dies sogar kostenlos möglich.

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Persönlicher Kontakt bzw. Ansprechpartner – was bedeutet das genau?

Ihr bucht euer RTW-Ticket in einem unserer STA Travel Shops? Dann steht euch in jeder Lage ein kompetenter Ansprechpartner zur Seite. Ihr könnt auf umfangreiches Fachwissen rund um das Thema Reisen im Allgemeinen und Weltreise im Speziellen zurückgreifen. Das reicht von länderspezifischen Infos, über Einreise- & Ausreisebestimmungen, Impfvorschriften, Versicherungen bis hin zu Geheimtipps und persönlichen Erfahrungen für die Reise. Auch was die Kosten der Weltreise angeht, stehen euch unsere Reiseexperten zur Verfügung: wie viel braucht man insgesamt für eine solche Reise, wie kalkuliert man das Tagesbudget am besten.

Weiterhin haben die Kollegen in den Shops Zugriff auf spezielle Flugtarife der Airlines und können euch unterwegs mit günstigen Angeboten rund um Unterkünfte, Transport und mehr versorgen.

Damit spart ihr nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit bei der Planung. Wenn ihr alles selbst recherchieren müsst, kostet das schon sehr viel Zeit. Gerade, wenn ihr noch nicht so häufig längere Zeit auf Reisen gewesen seid und ihr gerne die Sicherheit eines persönlichen Ansprechpartners zu Hause habt.

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Oder legt direkt mit der konkreten Planung los und sendet uns eure Around the World Anfrage. Euch fehlen noch Infos oder ihr habt weitere Fragen zum Around the World Ticket bzw. der Planung eurer Weltreise? Dann ab damit in die Kommentare! Wir beantworten sie gerne.

USA – 5 Ideen für Outdoor-Aktivitäten in Nevada

Wenn es um Action geht, schicken wir euch jetzt mal so richtig in die Wüste! Sand und nichts als Sand? Der US-Bundesstaat Nevada hat noch weitaus mehr auf Lager als Glücksspiel in Las Vegas, Geisterstädte und Außerirdische.

Ein Road Trip in den USA ist für euch nicht komplett, wenn ihr euch nicht beim Wandern, Klettern oder Boarden ausgetobt habt? Hier kommen ein paar Tipps, bei denen ihr überschüssige Energie loswerdet oder euch den extra Adrenalinschub sichert.

Uuund Action in Nevada

  1. Wandern im Valley of Fire

    Wie, der Name des Tals alleine reicht nicht aus, um euch zu überzeugen? Dann schaut euch mal die unglaublichen Bilder an, die man von der unwirklichen Landschaft des „Tal des Feuers“ findet! Die Gegend ist ein Muss für Outdoor-Hungrige, nicht nur für Fans von Star Trek 😉 Der älteste Nationalpark Nevadas liegt etwa 80 km nordöstlich von Las Vegas und zieht einfach jeden durch seine geschwungenen Sandsteinformationen in den Bann, die bei Sonnenlicht regelrecht „Feuer fangen“.

    Macht eine Tour durch den „Valley of Fire State Park“ und übernachtet auf einem der beiden gut ausgestatteten Camping-Plätze. Entdeckt die besonderen Felsformationen des Altlatl Rocks und der White Domes und mehr – es lohnt sich!

  2. Klettern im Red Rock Canyon

    Im Red Rock Canyon werdet ihr so viele Kletterpfade durch wunderschöne Wüstenlandschaften, entlang faszinierender Felsgebilde und Creeks finden, dass es nicht leicht sein wird sich für einen zu entscheiden. Wenn ihr keine besondere Vorliebe habt, richtet euch doch nach den Namen der Touren. Da gibt es zum Beispiel „Cat in the Hat“, „Johnny Vegas“ oder „Dream of Wild Turkeys“… Macht die Auswahl nicht wirklich einfacher, oder?

    Übrigens: im Red Rock Canyon habt ihr auch die Möglichkeit den etwa 21 km langen Scenic Drive entlang zu radeln. Ob mit dem E-Mountain-Bike oder der normalen Ausführung, bleibt euch überlassen.

  3. Wassersport auf dem Lake Tahoe

    Amerikas schönster Bergsee, der Lake Tahoe, bietet nicht nur bezaubernde Anblicke & Aussichten für perfekte Insta Shots. Falls ihr nicht sowieso schon die absoluten Pro’s im Windsurfen oder Kayak fahren seid, ein Wakeboard eure Augen glitzern lässt oder ihr gerne ganz entspannt eine Runde mit dem SUP über den See paddelt: die Möglichkeiten am Lake Tahoe sind beinahe grenzenlos. Selbst tauchen könnt ihr in dem glasklaren Wasser.

  4.  Wildwasserfahrten in der Nähe von Reno

    Von wegen überall nur Sand! Mit dem Wasserspaß in Nevada geht’s munter weiter: Stromschnellen aller Schwierigkeitsgrade erwarten euch bei Wildwasserfahrten auf dem East Fork Carson River oder dem Truckee River. Mitten in Reno gibt es sogar einen ganzen Parcours für abenteuerlustige Kayakfahrer!

  5. Wintersport in den Ski Resorts

    Powder und Aprés-Ski gefällig? Die Wintersport Resorts in Nevada haben so einiges zu bieten. Das „Heavenly Mountain Resort“ im Eldorado National Forest ist sogar eines der größten Nordamerikas und bietet neben 50 km Pisten auch wahnsinnig schöne Ausblicke auf den Lake Tahoe und Nevadas Wüstenlandschaft. Die Aprés-Ski Party steigt, wie könnte es anders sein, im Lake Tahoe Hotel.

    Auch unweit der „Sin City“ lockt frostiges Vergnügen: das „Las Vegas Ski and Snowboard Resort“, unter den Einheimischen als „Lee Canyon“ bekannt, befindet sich im Humboldt-Toiyabe National Forest und ist damit nur einen Steinwurf (etwa 45 Minuten Fahrt) von Vegas entfernt.

Alle Bildrechte cc Travel Nevada via Flickr

Indonesien – Fünf Highlights auf Java

highlighBei meiner ersten Reise allein fiel meine Wahl auf Indonesien. Hauptsächlich wollte ich Java und Bali bereisen, auch wenn ich unterwegs eigentlich offen für alles war, sofern Zeit und Budget es zuließen. Hin- und Rückflug gingen nach/von Jakarta, dort schnappte ich mir vom Flughafen aus ein Taxi (Blue Bird) zum Bahnhof, um einen Zug nach Bandung zu erwischen. Zugegeben, nach dem langen Flug von Frankfurt nach Jakarta hat es schon etwas Überwindung gekostet, direkt weiterzureisen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall und das nicht nur, weil ich gleich am Bahnhof in Jakarta meine ersten beiden Reisegefährtinnen kennengelernt habe 🙂 Das war der Start einer wirklich wunderbar intensiven, wenn auch viel zu kurzen Zeit auf Java.

Es ist wirklich schwer einzelne Orte und Gegebenheiten herauszupicken, die meine Highlights der Reise durch West- und Zentraljava wiedergeben. Da ich Java-Klassiker wie den Mount Bromo und auch Surakarta bzw. Solo auf dieser Reise ausgelassen habe, kommen dafür ein paar andere „Schönheiten“ Javas zum Zuge:

Meine Highlights in West- und Zentraljava

Besuch des Kawah Putih

„Die perfekte Kulisse für einen Fantasy-Film… oder Horror-Schocker“ das waren die kollektiv geäußerten Gedanken unserer kleinen Truppe, als wir am weißen Krater ankamen. Wenig Sonnenlicht, eine eher diesige Stimmung und das viele Totholz rund herum, gaben dem Kratersee einen wahrhaft mystischen Anblick.

Ich muss gestehen, dass ich tatsächlich etwas glücklich darüber war, dass die Sonne sich an diesem Vormittag nicht so richtig heraus traute. Atmosphäre & Licht waren wirklich einmalig.

Mein Fazit

Nach der Fahrt im Angkot auf den Parkplatz kurz vor dem See, ist die Aufmachung „indonesisch touristisch“. Lasst euch davon nicht beeindrucken, die Toiletten bestehen auch hier wieder nur aus den bewährten Löchern im Boden 😉 Auf dem Weg zum See preisen Händler an kleinen Ständen entweder Atemschutzmasken gegen den Schwefelgeruch oder Schwefelpulver und Co. gegen unreine Haut, Rheuma und sonstige Wehwehchen an.

Obwohl einige Touristen, vor allem einheimische, entlang des Kratersees unterwegs waren, kann man nicht wirklich von „überlaufen“ sprechen. Und Kawah Putih an sich strahlt eine unbeschreibliche Ruhe aus. Die Farben lassen sich kaum in Worte fassen, das solltet ihr einfach auf euch wirken lassen, wenn euch eure Reise nach Java führt. Wir haben oben am Krater etwa eine Stunde verbracht, das war auch völlig ausreichend, um den Ort auf sich wirken zu lassen und einige schöne Fotos zu machen.

Teeplantagen rund um Ciwidey

50 shades of… green! So oder so ähnlich hätte man den unglaublichen Anblick der Teeplantagen beschreiben können. Unser Fahrer hielt an, damit wir in die Teesträucher „eintauchen“ konnten. Dazu ein paar Sonnenstrahlen und die Magie war perfekt. Wahrhaft ein grandioser Anblick, den ich begeistert in mich aufsog…

Mein Fazit

Viele Teeplantagen rund um Ciwidey befinden sich direkt neben der Straße. Einfach anhalten bzw. den Fahrer anhalten lassen und kurz im vielschichtigen Grün innehalten – ein Muss!

Wanderung auf den Gunung Papandayan

Doch die Fahrt durch Jawa Barat war nur das „Vorgeplänkel“ zu einem wahren Highlight: der frühmorgendlichen Wanderung auf den Mount Papandayan. Die Nacht in einem sehr spartanischen, aber absolut herzlichen Homestay war ziemlich kurz, bevor es weit vor Sonnenaufgang mit Guide Dani auf den Berg ging. Unser Frühstück verspeisten wir im Anblick des Sonnenaufgangs am Vulkangipfel gegenüber des Papandayan. Der Ort darunter verschwand unter einer fluffigen Wolkendecke.

Wir wanderten weiter auf die Hochebene Alun Alun und Dani, der bereits seit vielen Jahren Führungen am Papandayan anbietet, erklärte uns hier und da einiges zu den Gegebenheiten und worauf zu achten ist.

Wir bahnten uns unseren Weg bis hin zum Kratersee, der uns in sattem Grün entgegen schillerte. Hier bekamen wir wieder Gelegenheit für eine kleine Ruhepause.

Auch der Rückweg durch die Hochebene war nicht minder spektakulär. Unter anderem wie hier mit dem Totholz.

Mein Fazit

Diese Vulkanbesteigung zähle ich zu meinen absoluten persönlichen Favoriten auf Java! Natürlich spielten die Gruppe und unser toller Führer dabei eine entscheidende Rolle. Aber dieses Gefühl im Krater eines aktiven Vulkans zu wandern, die Hitze zu spüren, das Fauchen und Rauschen zu hören, den Schwefeldampf in der Luft zu riechen und die Landschaft mit ihren unglaublichen Farben und Eindrücken zu erleben – unbeschreiblich!

Da die Warnstufe für den Gunung Papandayan aufgrund verstärkter Aktivität seit 2011 immer wieder einmal von gelb auf orange hochgestuft wird und der Vulkan viele Schwachstellen besitzt, solltet ihr euch vor einem Besuch auf jeden Fall informieren und immer einen versierten Führer dabei haben.

Essen in Yogyakarta

Meine Unterkunft in Yogyakarta befand sich in einer Wohnung, die zu einem kleinen Ladengeschäft und Coffee Shop „AS Coffee“ in der Jalan Prawirotaman gehörte. Das Ganze direkt gegenüber dem beliebten „ViaVia Café“. Von selbigem war ich was das Essen anging, eher mäßig begeistert. Generell musste ich in Indonesien die Erfahrung machen, dass lokale warungs wesentlich deftigere und für mein empfinden „leckerere“ Mahlzeiten zubereiten, als die schickeren Touri-Lokale. Das Eis in der Jl. Prawirotaman bei „Il Tempo del Gelato“ ist jedoch nicht zu verachten, wenn auch etwas teuer.

À propos Nachtisch: falls ihr ein Fan von schwereren Kuchen seid, solltet ihr unbedingt bakpia kosten. Die kleinen Kugeln sind eine Spezialität Yogyakartas und in unglaublich vielen Sorten erhältlich. Ich habe mich bei den Einheimischen durchgefragt und die angeblich besten bakpia in der Jl. Malioboro in einem kleinen Laden im Untergeschoss der Mall (Jl. Malioboro No. 52 – 58) gekauft. Natürlich nicht, ohne mich zuvor durch alle Geschmacksrichtungen probiert zu haben. Meine Favoriten: keju (Käse) und susu (Milch).

Eines muss für Yogyakarta essenstechnisch außerdem noch Erwähnung finden: lotek. Lotek ist die Abwandlung vom regulären gado-gado, dem indonesischen Gemüsesalat mit Erdnusssoße. Über diese Spezialität stolperte ich nach dem Besuch des Taman Sari, also des Wassertempels. Wir wollten uns eben auf den Weg in Richtung Jl. Malioboro machen, als wir an einem Laden vorbei kamen in dem drei Javanesen an einem Tisch saßen, Halma spielten und etwas aßen, das unglaublich lecker aussah.

Auf mein Nachfragen hin meinte der ältere Herr, dass dieses Gericht lotek hieß und sie es aus einem kleinen Warung um die Ecke hatten. Kaum 10 Minuten später saßen wir vor üppigen Portionen von lotek mit hausgemachter Erdnusssoße und knusprigen Krabbenchips – für umgerechnet nicht einmal 0,80 €!

Mein Fazit:

Das Essen auf Java war fantastisch! Wenn ihr gerne auf herzhafte und deftige Speisen steht, so wie ich, solltet ihr euch an die kleinen, nicht so schicken, aber sauberen Warungs halten. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und so leckere Gerichte wie ca kangung – lecker gewürzter Wasserspinat, oder nasi rames – Reisgericht mit Tempeh, Huhn und Sambal entdeckt.

Die Magie von Borobudur

Was darf natürlich nicht fehlen, wenn man nach Yogyakarta reist? Der Besuch einer der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasies, dem Borobudur Tempel! Auch für meine Reise war die UNESCO-Welterbestätte ein absolutes Muss. Nehmt euch Zeit mit und erfahrt eine tiefe innere Ruhe, während ihr auf den Jahrhunderte alten Stufen des Stupa den Ausblick genießt.

Mein Fazit

Den doch eher saftigen Ticketpreis für das Kombiticket Borobudur und Prambanan Tempel habe ich gerne gezahlt. Die unglaubliche Atmosphäre, die die Anlage ausstrahlt und der Anblick der vier Vulkankegel im Morgengrauen vom Stupa des Borobudur aus, sind einfach unbezahlbar.

Da ein Besuch bei Sonnenaufgang mein Reisebudget mit einem Aufpreis von noch einmal etwa 12 € belastet hätte, habe ich mich dagegen entschieden. Wir kamen gegen 6.00 Uhr in der Früh an, was absolut ausreichend gewesen ist. Die Besucherzahl war bei der Größe des imposanten Bauwerkes absolut überschaubar. Erst gegen 7/8 Uhr wurde es mit dem Besuch von Schulklassen entsprechend voller. Allerdings war der anschließende Besuch der Tempelanlage von Prambanan (größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens) doch eher anstrengend in der Mittagshitze und kam meiner Meinung nach dadurch etwas zu kurz.

Weitere Highlights auf Java

Sich auf nur wenige Highlights im Detail zu beschränken ist nicht einfach. Hier kommen aber noch ein paar „Outtakes“ aus Java, die weitere meiner Highlights in Bildern zusammenfassen:

Die vielen tollen Begegnungen mit Einheimischen, z.B. im Zug nach Yogyakarta…

… am Wassertempel Taman Sari in Yogyakarta – die Jungs wollten unbedingt fotografiert werden, …

… mit dem Obstverkäufer am Straßenrand der mir salak (Schlangenfrucht) zum Probieren gab (macht wirklich süchtig!),…

…oder mit den guten Seelen eines Fischrestaurants bei Pangandaran.

Der Besuch bei einem Puppenspieler, dessen Familie seit Generationen die traditionellen Puppen auch herstellt.

Ein Teil der hinduistischen Prambanan Tempelanlage…

… und ein Detail selbiger.

Street Art in Yogyakarta…

… bei der sich auch ein Künstler aus Frankfurt verewigt hatte. Damit ja kein Heimweh aufkommt! 🙂

USA: Las Vegas und mehr

Was ist bunt, scheint beinahe unwirklich und schillert in allen erdenklichen Farben? Nein, kein Einhorn, sondern ein überdimensionales Vergnügungszentrum mitten in der Mojave Wüste namens Las Vegas! Genau wie beim Einhorn ranken sich viele Sagen um diese einzigartige Stadt. Ob sie wahr sind oder nicht, wird man vielleicht nie erfahren, denn what happens in Vegas, stays in Vegas.

5 Aktivitäten in Las Vegas und um Las Vegas herum

Damit ihr nicht nur in den Genuss des Mythos kommt, der Las Vegas umgibt und eure Reisekasse in den unzähligen Casinos auf den Kopf haut, kommen hier ein paar Tipps für euch, was man in und um die Glitzermetropole herum noch so alles unternehmen kann.

Las Vegas Springs Preserve – Wissenschaft und Natur

Nicht alles in Vegas glitzert und blinkt und betreibt einen Aufmerksamtkeitswettstreit um die Gunst der Besucher. So zum Beispiel die „Las Vegas Springs Reserve“ – eine kleine Oase in der Oase. Herz dieses Naturschutzparkes, der ungefähr 4 km westlich des eigentlichen Stadtzentrums entfernt liegt, bildet die Wasserquelle, die den Grundstein für die Besiedelung der Gegend legte.

Was euch erwartet: Quasi in der Wüstenmetropole gelegen, bietet euch dieser Naturschutzpark Unerwartetes, wie z.B. Naturlehrpfade und botanische Gärten und sogar Wanderwege! Außerdem könnt ihr hier das Nevada State Museum besuchen und mehr über die Kultur und Natur von Nevada zu erfahren.

Cirque du Soleil – Entertainment vom Feinsten

Wenn ihr meint, dass es in Las Vegas nur seichte Unterhaltung gibt, dann liegt ihr falsch. Der „Cirque du Soleil“ ist dafür wohl ein gutes Beispiel. Den unglaublichen Shows des „Cirque du Soleil“ eilt ihr Ruf wahrlich voraus! Leider bin ich bislang selbst noch nicht in den Genuss gekommen, eine Show zu bewundern. Und in der Wüstenmetropole nehmen diese wohl noch ganz andere Dimensionen an, als bei anderen Vorstellungen.

Was euch erwartet: Beinahe bewusstseinsverändernde Unterhaltung durch Akrobaten und Tänzer, unterstrichen durch atemberaubende Effekte, das Ganze untermalt durch Songs großartiger Musiker. In Vegas habt ihr die Qual der Wahl aus acht verschiedenen Shows in sieben erstklassigen Theatern. Im Programm sind unter anderem eine Michael Jackson Show und eine The Beatles Show.

Red Rock Canyon – Stein gewordenes Vergnügen

Der beeindruckende Red Rock Canyon befindet sich am Rande der Mojave Wüste im Nordosten. Falls euch der Weg zum Grand Canyon mit rund 500 km Entfernung von Las Vegas zu weit sein sollte, entschädigt euch diese Gebirgsschlucht ganz bestimmt. Und sie ist gerade mal eine übersichtliche halbe Stunde Autofahrt vom berühmten Strip in Vegas entfernt.

Was euch erwartet: Das Gestein im Canyon bietet definitiv mehr als nur Rottöne: so wie ihr berühmter großer Bruder, zeigen die verschiedenen Gesteinsschichten ihr schönstes Farbenspiel in der Zeit vor Sonnenauf- bzw. -untergang. Falls ihr einen Road Trip mit dem Mietwagen macht, ist die Fahrt auf dem Scenic Drive ein Muss. Vergesst nicht, ein Picknick dafür einzupacken.

Goodsprings – Entertainment von anno dazumal

Es war einmal ein kleiner Ort, etwa 60 km südwestlich von Las Vegas gelegen, und ob ihr es uns glaubt oder nicht: vor ungefähr 100 Jahren fuhren die Einwohner von Vegas nach Goodsprings zum Shopping und für das Entertainment! Damals gehörte Goodsprings noch zu den größten Städten Nevadas und Vegas war relativ weit von Pomp und Glitzer heutiger Tage entfernt.

Was euch erwartet: stellt euch vor, ihr betretet ein Filmset, das euch mitten in den Wilden Westen katapultiert, alter Saloon (der „Pioneer Saloon“) inklusive. Hier fehlt eigentlich nur noch, dass John Wayne um die Ecke geschlappt kommt. Saugt die Atmosphäre in euch auf, macht eine Ghosttown-Tour oder gönnt euch des Nachts statt künstlichem Glamour in Las Vegas, den absolut echten und ganz bestimmt atemberaubenden Sternenhimmel.

Hoover Dam – Groß, größer, am größten

Etwa 60 km von der Wüstenmetropole entfernt, raubt euch dieses gigantische Bauwerk garantiert den Atem. Und wenn es das nicht tut, dann sicherlich der Ausblick auf den Colorado River vom Kamm des Dammes aus. Wegen genau diesem wurde der 221 Meter hohe und ebenso breite Hoover Dam Anfang der 30er Jahre errichtet, nämlich, um den Colorado zu zähmen und damit vor Überflutungen zu schützen.

Was euch erwartet: Wie bereits erwähnt, sind der Ausblick auf und vom Hoover Dam aus keinesfalls zu verachten. Zur Besichtigung solltet ihr etwa anderthalb Stunden einplanen, falls ihr nicht mit einer geführten Tour unterwegs seid. Das Visitor Center des Staudammes bietet einen Einblick in Entstehung und Funktion. Fahrt im Anschluss am besten weiter an den Lake Mead und gönnt euch am etwas steinigen, aber sehr lohnenswerten Boulder Beach eine kleine Erfrischung – Badesachen nicht vergessen!

Kanada – Vancouvers Stadtviertel

Wenn ihr im Westen Kanadas unterwegs seid, was dürft ihr da nicht verpassen? Na? Eine der lebenswertesten Städte überhaupt: Vancouver! Ganz gleich in welcher Ecke der Stadt ihr euch herumtreibt, ihr werdet auf Schritt und Tritt dem entspannten Flair begegnen. Der Einfluss von verschiedenen Kulturen und Lebensarten hat Vancouvers Stadtviertel multikulturell geprägt.

Vancouvers Stadtviertel – Unsere Highlights

Wir haben ein paar Ecken für euch herausgepickt, die definitiv einen Besuch wert sind und die jede Menge zu bieten haben. In diesen Vierteln findet ihr bestimmt das gewisse E(ss)twas, viele Möglichkeiten zum Shopping und zur Freizeitgestaltung in jeder Hinsicht. A propos Freizeit: egal ob ihr im Sommer oder Winter den Westen Kanadas besucht, um die super Lage von Vancouver zwischen Strand und Bergen so richtig auszukosten, solltet ihr auf jeden Fall ein paar Tage in der Stadt einplanen.

Yaletown – Flanieren und Feiern

Unweit von Downtown Vancouver, zwischen dem False Creek und der Robson Street gelegen, findet sich eines der angesagtesten Viertel der Stadt: in Yaletown tummeln sich nicht nur die Schönen und Reichen, die hier wohnen. Der ehemalige Warenlager-Distrikt ist voller Straßencafés, trendiger Restaurants mit Patios die zum Verweilen einladen und schnuckeliger Boutique-Hotels. Mit etwas Glück lauft ihr hier auch den Stars und Sternchen aus der Filmbranche über den Weg. Doch allein die renovierten Backsteinbauten sind einen Besuch wert. An der Marina kann man bei schönem Wetter wunderbar Spazieren gehen oder Rad fahren und der David Lam Park lädt zu einem spontanen Picknick am Wasser ein. Die Zutaten dafür gibt es in den vielen Delikatessen-Läden, die jedes Foodie-Herz höher schlagen lassen.

Gut gestärkt, geht ihr zum Beispiel in die Hello Goodbye Bar auf einen gepflegten Drink und lasst anschließend in einem der angesagten Clubs wie dem The Roxy die Puppen tanzen!

Gastown – Geschichte und Craft Beer

Wenn ihr von Yaletown aus in Richtung Berge lauft, gelangt ihr ins historische Gastown. Ein Muss, um das ihr in Vancouvers ältestem Stadtviertel Vancouvers nicht herum kommen werdet, ist die steam clock, die alte Dampfuhr. Jeweils zur vollen Stunde lässt sie ein dampfgetriebenes Pfeifen ertönen, das garantiert kein Touri in Vancouver verpasst. Die denkmalgeschützten Gebäude Gastowns quillen mittlerweile vor Designer Boutiquen, Hipster Cafés und Craft Beer Brauereien nur so über. Es lohnt sich auf jeden Fall in diesem Viertel eine architektonische Führung mitzumachen und bei dem Spaziergang über das alte Kopfsteinpflaster mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren.

Unterwegs macht ihr einen Stopp bei Revolver und versorgt euch mit einem leckeren, frisch aufgebrühten Kaffee. Und für die Liebhaber guten Essens unter euch, lohnt sich Gastown allemal: stylische Weinbars mit einer perfekten Auswahl an lokalen Käse- und Wurstspezialitäten bis hin zur asiatischen Molekularküche.

Kitsilano – Strand und Shopping

Ihr befindet euch noch auf der Halbinsel des Stadtzentrums? Dann erreicht ihr „Kits“ mit seinen bunten Holzhäusern am besten über die Burrard Bridge. Der ehemalige Hippie-Treffpunkt der 60er Jahre ist durch seine Nähe zu Stadtzentrum, Strand und Uni, nach wie vor ein sehr beliebter Stadtteil. In diesem Viertel findet ihr auch Vancouvers alteingesessenes vegetarisches Restaurant The Naam das sogar 24 Stunden geöffnet hat. Der „Kitsilano Beach“ ist wohl Vancouvers Version von Venice Beach und lockt damit zum Sehen und Gesehen werden. Hier wird beim Schaulaufen mit den gestählten Körpern der Jogger, Beachvolleyballer, den Kinderwagen schiebenden Familien und mit den mit Yogamatten bewehrten Fitness Fans gewetteifert.

Falls ihr euch am Strand nicht ins Wasser trauen solltet: der Kitsilano Pool ist mit Salzwasser und einfach enorm groß, der Pool befindet sich auch direkt vor Ort. Dem Shopping-Vergnügen könnt ihr auf der „Fourth“ und der Street fröhnen, aber auch der Rest von Kitsilano bietet hier und da kleine Boutiquen, in denen man fündig wird.

North Shore – Wandern und Adrenalinkicks

Wenn ihr von der Halbinsel Downtowns über das Wasser zum Coast Mountain blickt, entdeckt ihr einen grünen Vorort Vancouvers: North Shore, das Nordufer. Hier liegt jede Menge Abenteuer in der Luft, denn North Shore ist wartet mit einem Haufen spannender Outdoor-Aktivitäten auf. Durch Regenwald wandern und auf Totempfahl-Sammlungen treffen, sich den Adrenalinkick beim Cliffwalk entlang der Steilküste geben und hinterher beim Zip Lining durch die Baumwipfel, ein Spaziergang auf der schaukelnden Capilano Hängebrücke, paddeln auf dem Meer im Sommer oder jede Menge Spaß im Schnee im Winter: in North Shore sind die Möglichkeiten scheinbar endlos.

Und um nach so viel Bewegung nicht mit leerem Magen ins Bett zu fallen, schaut ihr abends noch beim Markt am Lonesdale Quay von North Shore vorbei. Dort bekommt man bis 19 Uhr abends leckere Spezialitäten aus aller Welt und frische lokale Produkte.

Spanish Banks – Entspannen und Wassersport

Im Gedenken an die spanischen Entdecker in 1792 nannten die Briten diesen Strand „Spanish Banks“, er liegt westlich von Jericho Beach auf der Südseite der English Bay. Da hier von den Stadtstränden Vancouvers normaler Weise am wenigsten los ist, bietet sich euch die perfekte Gelegenheit für eine kleine Auszeit vom Bummeln, Schlemmen und Entdecken. Einfach die vielen Eindrücke sacken lassen und den schönen Ausblick genießen..

An den Spanish Banks tummeln sich übrigens auch gerne Skim Boarder und je nach Windverhältnissen wird die Gegend zur Spielwiese für fortgeschrittene Kiteboarder und Windsurfer. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf 🙂

London – Tipps & Wissenswertes

In die britische Hauptstadt hat es jeder schon mal geschafft. Frühestens bei der obligatorischen Klassenfahrt. Oder hat es zumindest fest vor. Mit den Kumpels durch die Pubs ziehen, mit den Mädels Brick Lane, Kensington High Street oder die Camden Locks beim Shoppen unsicher machen? Na kommt, gebt euch einen Ruck: in good old London gibt es immer (wieder) etwas zu entdecken. Das Wetter mag manchmal grau sein – die Tage (und Nächte) hingegen niemals. Hier kommt etwas Rüstzeug für euren ersten, nächsten oder übernächsten Besuch.

Typisch London: Von U-Bahn-Etikette bis Cockney Rhyming Slang

Gut zu wissen

Rechts stehen

Nichts entfacht den kollektiven Ärger der Londoner so sehr wie das unbekümmerte Ignorieren der U-Bahn-Etikette durch verwirrte Nicht-Insulaner. Auf den Rolltreppen der Tube gilt: Rechts wird gestanden, die linke Seite beibt denjenigen vorbehalten, die diese Rolltreppe im Stechschritt hinaufsteigen können, ohne dabei zu kollabieren.

Oyster Card

Wehe, ihr pfriemelt mit einem Papierticket hilflos an den Drehkreuzen der Tube herum! Das Nicht-Benutzen einer Oyster Card rangiert für Londonder bei den Ärgernissen in der Tube, direkt  nach dem Blockieren der linken Rolltreppen-Seite. Also: besorgt euch direkt bei Ankunft die praktische Oyster Card, diese lässt sich übrigens bei Ende des Besuchs auch wieder zurückgeben. Das spart nicht nur (euch) Zeit und Nerven und nebenbei auch noch Geld.

Queuing

Gesundheit! Nein, das ist in der Tat ein Wort und bezeichnet das standardmäßige „Schlange stehen“ (queue = Schlange) der Briten. Und den Londoner Verordnungen zufolge wird es wohl immer noch mit Geldbußen bestraft, wenn man sich am Fahrkartenschalter für die U-Bahn vordrängelt.

Herunterspielen

Die Briten sind Meister im Herunterspielen von Situationen. So zum Beispiel die Reaktion: Ooh, we are in a bit of a pickle, aren’t we? auf eine Situation folgenden Ausmaßes: Ich wurde gerade von einem Pfeil ins Auge getroffen und mein Pferd ist weggelaufen. Und ja, die Briten sind allgemein ein „ziemlich dickhäutiges Volk“ (O-Ton einer britischen Kollegin).

Sport

Früher hat der gemeine Londoner nach der Arbeit vor dem Stammpub gestanden, ein wohlverdientes Pint in der Hand, einen eher mitleidigem Blick auf vorbeihechelnde Jogger geworfen. Heutiges Szenario: morgens und abends sollte man sich in der Rush Hour vor Radfahrern in Acht nehmen. Weiterhin kann man sich allabendlich, kurz nach Geschäftsschluss, vor verschwitzten Londonern kaum retten, die stolz ihre  Funktionskleidung ausführen – bei der Joggingrunde oder auf dem Sprung ins Gym. Weiterhin tauscht man sich gern darüber aus, wie viele Schritte man an diesem Tag schon geschafft hat und wann der nächste City (Halb-)Marathon mitgelaufen wird.

Cockney Rhyming Slang

“Would you Adam and Eve it! A pony for a bit of Bob Hope on my Barnet Fair!” (Übersetzt: Der Friseur kann manchmal echt teuer sein) Das ist Cockney Rhyming Slang, der Regiolekt, der euch hier und da in Londons East End über den Weg laufen könnte. Falls ihr derlei scheinbar wirre Satzkonstrukte vernehmt: einfach nicken und lächeln. Denn das Konzept ist für einen nicht native speaker ziemlich undurchschaubar. Hier ein paar „Übersetzungen“ von Cockney ins Deutsche:

Adam & Eve = (believe) glauben
Barnet Fair = (hair) Haare
Bob Hope = (soap) Seife
Apples and Pears = (stairs) Treppen
Ruby Murray = Curry
Dustbin Lids = (kids) Kinder
Britney Spears = (beers) Bier
Rosie Lee = (tea) Tee
Barney Rubble = (trouble) Ärger
Baked Bean = Queen
Dog and Bone = (phone) Telefon
Lady Godiva = (fi ver) £ 5-Schein
Score = £20

In London…

Tipps, was man in London zu sehen hat, machen kann oder auf jeden Fall nicht verpassen sollte, gibt es zuhauf. Da möchten wir uns nicht auch noch anschließen, denn sonst müssten wir diesen Beitrag sicher wöchentlich anpassen. Fakt ist: in dieser Stadt bewegt sich wirklich ständig etwas.

Gratis lachen

Lachen kostet nichts, rein gar nichts. Und im „Angel Comedy Club“ in Camden (2 Camden Passage, London N1 8DY) gibt es jeden Abend kostenlos Stand-up-Comedy. Da strapazieren Newcomer bis hin zum etablierten Comedian eure Lachmuskeln – for free!

Gratis Musik

Das legendäre Plattenlabel „Rough Trade“ veranstaltet in seinen zwei Londoner Läden regelmäßig Gigs. In diesen heiligen Hallen haben zum Beispiel vor nicht allzu langer Zeit Vampire Weekend gerockt. FÜR LAU! Im „The Blues Kitchen“ mit Läden in Camden, Brixton und Shoreditch erwartet einen regelmäßig coole Live-Musik. Außerdem sind Servicegebühren hier ein Fremdwort, wenn man vorab einen Tisch reserviert. Das „Cahoots“, untergebracht in der ehemaligen Londoner U-Bahn-Station Kingly Court, erweckt die 1940er-Jahre zum Leben: hier erwarten euch immer wieder Live-Jazz, -Swing und -Lindy Hop. Da gibt’s nur eines: Tanzbein reg dich! Dresscode: look sharp 🙂

Gratis Kino und Theater

Im „The Scoop“ (London Bridge City, SE1 2DB), einem Amphitheater für 1.000 Personen am Ufer der Themse, erwarten euch kostenlose Theatervorstellungen und Konzerte. Bei Regenwetter kann es passieren, dass 15 Minuten vor Beginn, die Vorstellung leider abgesagt werden muss. Aber wenn das Ensemble irgendwie spielen kann, dann spielt es auch.

„The Audience Club“: die glücklichen Mitglieder dieses halb geheimen Clubs bekommen kostenlose oder preiswerte Theater-, Konzert-, oder Musicalkarten für das West End. Die Mitgliedschaft kostet lediglich eine gemeinnützige Spende.

Gratis Kultur

Die gute Nachricht: Die meisten der Londoner Museen und Galerien haben freien Eintritt! Die schlechte Nachricht: Kulturmuffel haben somit kaum noch eine Ausrede. An der Auswahl soll es ebenfalls nicht mangeln. Hier kommen die beliebtesten Museen der Hauptstadt:

…und um London herum

Schaut mal über Londons breiten Tellerrand hinaus: ihr werdet noch mehr als genug Entdeckenswertes finden! Bath, Stonehenge, Cotswolds, Stratford, Windsor Castle und mehr – nur einen Steinwurf, okay, vielmehr einen Tagesausflug entfernt. Wenn ihr eine kleine Auszeit von Londons Vibe und der überfüllten Tube sucht, werdet ihr unweit der Hauptstadt garantiert fündig.

Cotswolds

Wirklich, wie im Film: reetgedeckte Cottages, murmelnde Bäche, saftige Wiesen und fette Jersey-Rinder hinter rustikalen Gattern… ihr denkt jetzt bestimmt, das klingt nach jedem  Stereotyp britischen Landlebens? Sehr gut! Herzlich willkommen in den Cotswolds! Denn die solltet ihr auf keinen Fall verpassen, zumindest nicht, wenn ihr der leicht romantischen Vorstellung von malerischen Dörfer in Großbritannien und den Drehorten von Bridget Jones und Harry Potter etwas abgewinnen könnt.

Anreise von London: 1 Autostunde.

Bath

Halbmondförmig angeordnete, honigfarbene Häuser aus der georgianischen Zeit (Royal Crescent), wunderschön erhaltene römische Bäder, Teesalons und Höflichkeit à la Jane Austen… ein Besuch in Bath fühlt sich an wie eine Lehrstunde in 2.000 Jahren Geschichte. Für Fans von Jane Austen: jede Menge Mr-Darcy-Momente könnt ihr an den Seen und Brücken des riesigen Prior Park erleben. Definitiv auch für Nicht-Fans und für ein entspanntes Wellness-Wochenende geeignet.

Anreise von London: 1 Std. 30 Min. mit dem Zug.

Stonehenge

Darwin hat hier Würmer studiert. Merlin, der Zauberer, hat gaaanz offensichtlich die riesigen Monolithen hierher befördert. Und Außerirdische sind höchst vielleicht auch hier gelandet. Großbritanniens wohl berühmteste Stätte, gleich nach Big Ben, fasziniert die Besucher seit über 5.000 Jahren. Dieses jungsteinzeitliche Monument gehört zu den wichtigsten auf der ganzen Welt und ist sogar älter als die ägyptischen Pyramiden. Muss man mit eigenen Augen gesehen und die Magie dieses besonderen Ortes gefühlt haben.

Anreise von London: 2 Autostunden.

Windsor Castle

Windsor Castle, das oberhalb der malerischen Gassen von Windsor thront, ist seit über 900 Jahren das Zuhause der britischen Königsfamilie und somit das älteste und größte bewohnte Schloss der Welt. Also, gönnt euch einen typisch englischen Nachmittag: erst mit dem Boot über die Themse und dann Picknick im english green der königlich angehauchten Wiesen. Kein Wenn und kein Aber! Los geht’s!

Anreise von London: 50 Min. mit dem Zug.

Warner Bros. Studios, Leavesden

Alle Möchtegernzauberer und -hexen aufgepasst (also irgendwie jede*r)! Taucht ein in die magische Welt von Harry Potter auf der weltberühmten Warner Bros. Studio Tour in Leavesden! Lauft die Winkelgasse entlang, besucht Dumbledores Büro, betretet Gleis 9¾ und stoßt mit Butterbier an. Kurzum:  lasst euch verzaubern 🙂 Hex! Hex! Ach nee, das war was anderes..

Anreise von London: 1 Autostunde oder etwa 50 Min. mit dem Zug

Bali – Surfen für Anfänger

When on Bali, do as the balinese do… Oder so ähnlich. Gegen Ende meiner Reise durch Indonesien wollte ich auf jeden Fall ein paar Tage Surfen. Warum? Nun ja, als Wellenherz hatte ich schon einmal beim Windsurfen etwas Blut geleckt und wenn ich schon einmal auf Bali sein würde, wollte ich DEN Sport auf Bali schlechthin, also Surfen, auch ausprobieren.

Surfkurs auf Bali in klein und handlich

Wohl wissend, dass ich z.B. nach zwei Tagen mit dem Snowboard auf der Piste vor Muskelkater schon kaum mehr laufen kann, wollte ich mir nicht unbedingt eine ganze Woche Surfkurs bzw. ein Surfcamp auf Bali geben. Vor allem wusste ich ja nicht einmal, ob das ganze Yeeew und so, überhaupt meiner Wellenlänge entsprechen würde. Und bei drei Wochen Reisezeit in Indonesien eine komplette Woche aufs Surfen zu verwenden, womöglich noch von morgens bis abends – nicht mit mir. Da las ich etwas, das ziemlich genau meiner Vorstellung entsprach: Surf & Stay. Untergebracht im shared twin room in Canggu in einem coolen Surfer Hotel, war die Suche nach einer Unterkunft hinfällig und jeden Morgen eine Surflektion inkl. Transfer zum Strand und zurück, sowie dem nötigen Equipment. Surfen für Anfänger mit viiiel Freiraum – wie für mich gemacht!

Surf & Stay in Canggu

Zum Sportprogramm während meiner Indonesienreise in den 2,5 Wochen zuvor, zählte: lecker Essen, ein Vulkantrekking, hier und da etwas gehen, Massagen, schnorcheln, schwimmen und extreme Rollerfahring. Kurz: bei meiner Ankunft in Canggu war ich fit wie ein Turnschuh! Na, das konnte interessant werden…

Da ich von der Küste von Amed im Osten angereist war, wollte ich erst einmal entspannt ankommen. Der letzte Tag des „Surf & Stay“, war auch der Tag meines Rückfluges nach Java und dann weiter nach Deutschland. Also hatte ich insgesamt zwei Verlängerungsnächte zu meiner 3 Tage/2 Nächte Option dazu gebucht.

Den Vorabend verbrachte ich mit den bisherigen alten und neuen Teilnehmern des aktuellen „Surf & Stay“ sowie drei der super entspannten Coordinators von Mojosurf: nach einem gemütlichen Essen, wanderte ich gemeinsam mit einer frisch kennengelernten Mit-Surferin noch ins „Old Man’s“ auf ein Bierchen. Das „Old Man’s“ ist eine DER Institutionen in Canggu und hier gilt tatsächlich „sehen und gesehen werden“ als oberstes Gebot. Andererseits ist es meistens wohl so voll, dass man kaum auffällt 😉

Tag 1 – Aller Anfang ist…

Die Coordinators hatten uns vorbereitet: um 8.30 Uhr sollte es losgehen, um die ersten Wellen in Angriff zu nehmen. Ich gönnte mir ein leckeres Frühstück auf der Dachterrasse des Surfer-Hotels. Eh ich mich versah, saß ich, mit Flip Flops, Bikini und Boardshorts bewehrt, bereits mit weiteren Surfern, den balinesischen Instructors und Budha, dem Fahrer, im Bus mit Kurs Richtung Kuta Beach. Die Musik wurde aufgedreht, irgendwann sangen alle mit und wir kämpften uns gut gelaunt durch das Verkehrschaos.

Am Kuta Beach angekommen, verfrachteten wir erst einmal die Boards an den Strand.

Super wichtig: man bekommt zwar ein Longsleeve, das den Oberkörper etwas vor der Sonne schützt, aber eincremen mit LSF 50+ ist ein Muss um nicht der spätmorgendlichen Sonne zum Opfer zu fallen. Man verbringt während der Surflektion etwa 2 Stunden ununterbrochen im und auf dem Wasser. Mein „Board Short Tan“ zeichnet sich jetzt, nach gut fünf Monaten, immer noch minimal ab!

Ein paar Trockenübungen, Tipps fürs Runterfallen bzw. Abspringen vom Board und ab geht’s mit dem Softboard unter dem Arm ins Meer. Mehrere Instructors kümmern sich im Wasser um die Surflinge. An meinem ersten Tag hatte ich Glück, dass nur meine Surf-Bekannte vom Abend zuvor und ich uns Unil als Instructor teilten. Selbst stark tättowiert, hatte ich durch mein Anker-Tattoo gleich mal einen Stein bei ihm im Brett (in Indonesien gibt es ein „Anker“-Bier…). Und dann kam sie: meine erste Welle, Unil brüllte „Up“ uuund: gestanden!!

So sollte es die nächsten 2 Stunden weitergehen. Immerhin mit einer sagenhaften Erfolgsquote von 85%! Und das als Älteste in der Truppe 😉 War wohl ein Naturtalent an mir verloren gegangen, wenn nur nicht dieser blöde Linksdrall drin gewesen wäre.. Nun ja, aller Anfang.

Nach so langer Zeit im Salzwasser machte sich in mir ein ungekannter Durst breit: sooo viel Wasser und nichts zu Trinken! Am Strand gönnte ich mir im Schatten erst einmal eine frische Kokosnuss dagegen. Mann, war die gut!

Aus dem Wasser raus, stellte ich auch erstmal fest, dass meine Schienbeine ein paar Macken als Souvenir mitnehmen durfte. Nun ja, wo gehobelt wird…

Tag 2 – Mehr Wellen reiten

Nach ein paar gechillten Drinks am Vorabend in den hiesigen Bars, ging es morgens in alter Frische wieder los. Die Surf Instructors entschieden jeden Morgen vor Abfahrt gemäß der Windverhältnisse, an welchem der Strände mit, unserem Können entsprechenden, Wellen gerechnet werden konnte. Und obwohl sich in unmittelbarer Nähe des Hotels die Surf Breaks Batu Bolong, Echo Beach und Old Man’s befanden, fuhren wir wieder nach Kuta. Dort waren Platz und die entsprechenden Verhältnisse gegeben.

Ordentlich eincremen, kurze Trockenübung, noch einmal wiederholen, wie man im Falle des Falles vom Brett kommt und sich schützt, und weiter ging es. An Tag zwei machte sich bei mir schon ein leichter Muskelkater bemerkbar. Ist auch eine ganz andere Anstrengung als Roller fahren, schwimmen oder sich den Bauch mit super leckerem Nasi Campur vollzuschlagen 😉

Budha, unser Fahrer, der selbst nicht surft, mimte wieder den Fotografen. Da muss man dann auch noch fein Lächeln und mit der Inbrunst der Überzeugung „Yeeew!“ rufen, während man sich gerade auf die Welle konzentriert, herrjeh 😉 Es machte dennoch unheimlichen Spaß!

Mittags waren wir wieder am Hotel und machten erstmal ein Review der Fotos des Vormittags, Coordinator Benny gab „Haltungsnoten“ bei jedem einzelnen Surfer und viele praktische Tipps.

Nach der ersehnten Dusche schlemmte ich mich wieder durch eines der Warungs („Makan Dido“) in der Nähe. Einfach lecker! Übrigens findet ihr weiter unten ein paar Tipps zum Essen und Ausgehen in Canggu.

Abends machte ich mit meiner Surf-Bekannten noch einen Ausflug mit dem Roller: erst in der Rush Hour nach Seminyak (doofe Idee) und auf dem Rückweg zum Sonnenuntergang nach Tanah Lot (sehr gute Idee). Es war zwar unglaublich voll dort, aber wir schafften es gerade noch rechtzeitig für einen Sonnenuntergangs-Shot an einen der kleineren Tempel. Wirklich atemberaubend schön! Und wie auf Kommando schwärmten hunderte Fledermäuse zur Jagd aus in die untergehende Sonne…

Was will man mehr?

Abends machten wir unser eigenes Ding, trafen uns aber später nochmal mit der jetzt viel größeren Truppe aus Surfanfängern und Fortgeschrittenen, um gebührend in den Sonntag hinein zu feiern…

Tag 3 – Von Langschläfern und Waschmaschinen

Der ein oder andere schnubbelte am Folgetag etwas länger im Bett herum, so auch mein Mitbewohner für diese Nacht, ein Neurochirurg aus Sydney. Leider waren er und seine Kollegen so spät dran, dass wir auch zu spät loskamen und bereits High Tide war, als wir den Strand erreichten. Ich hatte an diesem Tag einen anderen Instructor, der so von meinem Können überzeugt war, dass ich mit ihm und ein paar anderen weiter hinauspaddeln sollte. Leider machte mein Knie an diesem Tag etwas Mucken und statt vieler Wellen, erwischte(n) (m)ich eher viele Waschmaschinen. Das heißt: ich wurde ordentlich durchgeschleudert und war außerdem ständig dabei, unter den Wellen wegzutauchen. Super anstrengend!

Auch die Instructors hatten bald ein Einsehen und wir legten eine Pause ein, bis sich die Brandung wieder etwas gelegt hatte. Nach der Session an diesem Morgen, war ich ziemlich fertig und mein rechtes Knie machte mir etwas Sorge. Da es mein letzter Tag war, hatte ich jedoch kein großes Problem damit. Auch wenn es natürlich schöner gewesen wäre, mit einer guten Surfstunde zu enden.

Nach unserer Rückkehr machte ich auf eigene Faust noch einen kleinen Roller-Ausflug. Ich war bei der Post, trank leckeren Kaffee, buchte mir eine letzte Massage für den nächsten Morgen und ließ es mir gut gehen.

Eine kurze Stippvisite im „Mojosurf Dojo“, um ein T-Shirt, mein Souvenir abzuholen, und dann chillen an Pool und Strand. Den Abend ließ ich gemeinsam mit ein paar Leuten gemütlich ausklingen. Mein Backpack wollte leider auch noch gepackt werden…

Mein Fazit und Tipps für Canggu

Wenn man sich um nichts kümmern möchte, und auch nicht den halben Tag mit Surf-Lektionen im bzw. auf dem Wasser verbringen möchte, ist so ein Surf & Stay wirklich super! Von den Coordinators über die Instructors bis hin zu den Leuten, die die Gruppe ausmachten, waren alle sehr nett und hilfsbereit. Das Surfen für Anfänger hat für mich auf Bali einen guten Start gehabt. Mit Sicherheit werde ich es nochmal probieren: auf Bali oder an einer anderen schönen Ecke!

Canggu selbst ist ein netter kleiner Ort, mit vielen Möglichkeiten unterzukommen, aber auch lecker zu Essen und abends noch vor die Tür zu gehen. Ich persönlich habe immer versucht, mich verstärkt an lokale Warungs etc. zu halten, da mir dort das Essen einfach besser schmeckt, als in der westlichen Variante. Die Gerichte sind hier im Regelfall auch günstiger. Hier kommt eine kleine Auswahl der Lokale, die ich in den paar Tagen in Canggu besucht hatte.

Essen:

Ausgehen:

Reisen in Thailand – Fragen & Antworten

Thailand ist ein beliebtes Reiseziel für viele Weltentdecker. Doch auch wenn man meint, man scheint dieses Land zu kennen, kommen einem viele Fragen in den Sinn, die am besten ein Einheimischer beantworten kann. Wie schon zuvor unter anderem für Länder wie Kambodscha, Costa Rica und Peru, hatten wir vor kurzem Gelegenheit einen unserer Tour Guides mit verschiedenen Fragen zu löchern.

Insider-Infos zu Thailand

Thailand ist Bens Heimat und wenn sich jemand dort auskennt, dann mit Sicherheit sie 🙂

Ist Thailand in der Tat so touristisch, wie man so oft hört?

Das kommt ganz darauf an, woran man gewöhnt ist und was man von vom Reisen in Thailand erwartet. Wenn ihr so bekannte Inseln wie Koh Samui oder Phuket ansteuert, werdet ihr das Ganze als relativ touristisch erleben. Begebt ihr euch allerdings auf die kleineren Inseln, wie Koh Kradan, Koh Lepae, Koh Lanta etc., findet ihr hier auch wunderschöne, ruhige Sandstrände, könnt sehr gut entspannen und euch am Strand eine Massage gönnen, während ihr den Wellen lauscht. Es kommt ganz darauf an, mit welcher Erwartung und mit welchen Erfahrungen man nach Thailand reist.

Welche Art von Budget sollte man für Reisen in Thailand berücksichtigen? Was kostet z.B. ein Hauptgericht, ein Bier, eine Nacht im Hostel/Hotel, Zugtickets und so weiter?

Unterkunft: man findet Hostels, die ungefährt 5 US $ pro Nacht kosten, aber ich empfehle euch, auf jeden Fall ein Zimmer mit AC, also Klimaanlage zu wählen – das ist den höheren Preis wirklich wert!

Zugtickets: Die Zugtickets der dritten Klasse sind wirklich günstig. So zahlt man für die Strecke Bangkok-Chiang Mai etwa 6 US $, aber dann solltet ihr auch ein großer Fan von Abenteuern sein: hier erwarten euch Holzbänke auf denen ihr etwa 12 Stunden verbringt. Ich empfehle euch Tickets in der zweiten Klasse mit AC (air condition) zu buchen. Diese sollten nicht mehr als 25 US $ kosten. Alternativ könnt ihr den Nachtbus für etwa 17 US $ nehmen.

Essen: Das kommt ganz darauf an, in welcher Stadt man sich befindet und wo man dort isst. Ein schickes Restaurant ist natürlich teurer, bei einem normalen Restaurant zahlt ihr etwa 3-4 US $ pro Gericht und wenn ihr kein Problem mit Street Food habt, kommt ihr für ein einfaches Gericht, z.B. Nudeln oder gebratener Reis, mit ca. 1,5 US $ aus (ohne Getränke).

Ben, kannst du uns etwas zur Sicherheit auf Reisen in Thailand sagen? Gibt es große Unterschiede zwischen Norden und Süden bzw. gibt es etwas, das Reisende berücksichtigen sollten?

Ich würde behaupten, wenn man sich als Reisender auf seinen gesunden Menschenverstand verlässt und sich nicht an seltsam erscheinende, gefährliche Orte begibt, ist man in Thailand ziemlich sicher unterwegs. So läuft man zum Beispiel nicht zwischen 2 und 4 Uhr in der Nacht auf den Straßen herum oder sollte Wertsachen im Safe im Hotel oder ähnliches, einschließen und nur nötiges Bargeld mit sich führen.

Wenn man nach dem Wetter entscheiden möchte, ob man den Norden oder doch lieber den Süden bereist, wann ist die beste Reisezeit?

Nordthailand kann man eigentlich das ganze Jahr über bereisen. Wenn ihr im Süden Thailands gerne eine sonnige Zeit verbringen möchtet, würde ich die Zeit zwischen November und Mai als Reisezeit empfehlen.

Wie schlecht kann das Wetter in Thailand während der Regenzeit werden? Kann es passieren, dass man auf Grund von schlechten Wetterverhältnissen irgendwo festsitzt?

Regenzeit in Thailand bedeutet nicht, dass es den ganzen Tag nur regnet. Meistens gibt es immer mal wieder Regenschauer über 20 Minuten, aber dann hört es auch wieder auf. Ich selbst reise gerne in der Regenzeit, denn man bekommt einen anderen Eindruck von Thailand: es ist nicht zu heiß, es sind weniger Touristen unterwegs und man kann die schöne grüne Landschaft überall bewundern.

Ab und an kann es zu Überflutungen kommen, besonders, wenn ein Taifun im Anmarsch ist, aber das ist schwer vorherzusehen. Im schlimmsten Fall kann man sich über eine Low-Cost Airline einen günstigen internen Flug buchen. Manchmal sind diese Flüge sogar günstiger als Züge oder Busse.

Wenn man einen nationalen Flug innerhalb Thailands buchen möchte, welche Airlines würdest du empfehlen?

Immer empfehlenswert sind Thai Airways und Bangkok Airways mit einem super Service. Viele Leute bevorzugen Low-Cost Airlines wie Air Asia, Thaismile oder Nok Air. Allerdings hat Nok Air meistens Verspätung 😉

Wenn man zwischen Juni und August nach Thailand reisen möchte, welche Region/en kannst du empfehlen, die nicht so stark von der Regenzeit betroffen sind?

Ich würde in Bangkok anfangen und dann Richtung Nordthailand reisen. Am besten mit Stopps in Kanchanaburi, Ayutthaya, Sukhothai, Lampang etc. Dort kann man wunderbar die thailändische Kultur erleben und falls es regnet, wird es generell einfach nur ein wenig kühler.

Gibt es Orte die du in Thailand besonders empfehlen kannst, wenn man umwerfende Bilder, z.B. für Instagram, machen möchte?

Im Norden reist ihr dafür am besten in die Berge und besucht die Dörfer der hill tribes. Hier könnt ihr deren Kultur erleben und bei einem leckeren Kaffee atemberaubende Ausblicke genießen – Ich liebe es! Was Thailands Süden betrifft: den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang auf einem Boot auf dem Meer zu erleben ist wirklich einmalig.

Welche Art von sanitären Einrichtungen kann man bei einer Reise nach Thailand erwarten? Ist es wahr, dass die meisten Familien in ländlicheren Gegenden Plumpsklos an Stelle von normalen Toiletten haben?

Das kommt darauf an, was man unter „normalen“ Toiletten versteht 😉 Die Toilette bei meiner Großmutter befindet sich zum Beispiel nicht in ihrem Haus, sondern separat und bei den Häusern der anderen Familien, die in ihrem Dorf leben, ist es genauso und das ist dort  normal 🙂 Aber in den Städten sind „normale“ Toiletten wie bei euch hier eher der Standard.

Gibt es außergewöhnliche oder spezielle Souvenirs, die man z.B. aus Bangkok, Chiang Mai oder Phuket mitbringen kann?

Seide, Holzschnitzereien oder Lackkunst aus Chiang Mai sind ganz schöne Mitbringsel und Batik oder Trockenfrüchte aus Phuket.  Aus Bangkok vielleicht ein „Beer Chang“ T-Shirt 😉 Ich habe immerhin auch eins!

Ist Schutz vor Malaria deiner Meinung nach ein Muss während der thailändischen Regenzeit? Welche Art von Malaria-Schutz würdest du für einen Kurztrip nach Thailand im Sommer empfehlen?

Ich kann nicht behaupten, dass man bei Reisen in Thailand gar keinen Malaria-Schutz braucht. Aber die Thailänder selbst machen sich in der Regenzeit weniger Sorgen um Malaria, als um Dengue-Fieber, wegen der vermehrt aufkommenden Moskitos in dieser Zeit. Gegen die Moskitos besorgt ihr euch am besten vor Ort einen Insektenschutz, dieser wirkt besser.

Gibt es in und um Bangkok etwas, das man als Reisender auf jede Fall gesehen bzw. erlebt haben sollte?

Selbst die Einwohner Bangkoks stehen auf Street Food Touren! Wenn ihr euch Zeit nehmt und gemütlich durch eine Ecke der Stadt schlendert, z.B. Chinatown, stolpert ihr unterwegs automatisch über die verschiedensten Arten von Street Food. In Bangkok findet man an Orten, von denen man es nicht erwarten würde, auch Street Art mit Blick auf den Fluß und dergleichen mehr. Schön ist es auch, eine Fahrradtour durch Bangkok zu unternehmen.

Wenn ihr ein paar Tage in Bangkok verbringt, solltet ihr die Insel Koh Kret, in der Provinz Nonthaburi nicht weit von Bangkok entfernt, besuchen. Das ist eine kleine, von Menschenhand erschaffene Insel im Chao Praya Fluss, die man nur mit dem Fahrrad oder Roller/Motorrad erkunden kann. Die Insel ist für ihre Töpferkunst bekannt, aber man findet hier auch ein paar schöne Tempel und viele leckere thailändische Essensspezialitäten.

Muss man sich in Thailand vor gefährlichen oder giftigen Tieren oder Insekten in Acht nehmen?

Es gibt viele Schlangen in Thailand, z.B. Kobras. Aber diese halten sich bevorzugt in den Wäldern auf und man muss wirklich Glück haben, ein lebendes Exemplar in freie Wildbahn zu sehen. Viel wichtiger ist, dass ihr euch vor den Moskitos schützt! Kauft das Insektenspray am besten in Thailand: es ist wirkungsvoller und riecht besser 😉

Thailändisches Essen ist bei uns sehr beliebt. Kannst du uns Spezialitäten außer Pad Thai nennen, die man in Thailand probieren sollte?

Generell bestellen die Einheimischen in Thailand in einem Restaurant gemeinsam und teilen die Gerichte hinterher. Das macht jede Menge Spaß und ihr könnt auf diese Art vieles probieren.

Die drei besten Roadtrips in England & Wales

Großbritannien – unendliche Weiten, Schafherden, Steinmäuerchen, pulsierende Städte, schroffe Küsten und mittendrin: ihr und euer Mietwagen! Ein Roadtrip über britische Straßen hat schon was. Man hält an, wo ein nettes Café einladend aussieht, nippt an einer frisch aufgebrühten cuppa tea, lässt sich warme Scones mit clotted cream und hausgemachter Marmelade schmecken oder chillt auf unwirklich tiefgrünen Weiden, an wilden Stränden und fällt abends ins kuschelige Bettchen eines traditionellen B&Bs. Klingt nach einem Plan, nicht wahr?

Damit ihr gut gerüstet seid, geben wir euch ein paar Tipps für einen gelungenen Roadtrip in Großbritannien mit. Und ja, das Rezept für perfekte Gurkensandwiches haben wir uns verkniffen 😉

Road Tipps für Roadtrips in Großbritannien

Mph nicht km/h

Auch wenn die Briten seit 1965 das metrische System haben: so richtig durchsetzen konnte sich das bislang nicht. Man muss dem traditionsbewussten Völkchen wohl noch etwas Zeit zum Eingewöhnen geben.

Links fahren, links bleiben

Hey, es sind alle anderen, die auf der falschen Seite fahren! Was bei uns das Rechtsfahrgebot, ist bei den Briten übrigens das Linksfahrgebot. Also auch auf der Insel gilt: Mittelspurblockierer sind nicht everybody’s darling

Tiger im Tank?

Oder sogar statt Benzin, Diesel oder umgekehrt? Damit ihr euch nicht den Roadtrip versaut, achtet auf die Farben an der Zapfsäule: Schwarz = Diesel, Grün = Benzin.

Idyllische Landstraßen

Ihr trefft auf einer sehr schmalen Landstraße auf ein anderes Auto in Gegenrichtung? Dabei gilt: das Fahrzeug, das einer Ausweichstelle am nächsten ist, setzt zurück und lässt das andere Auto vorbei.

Höflichkeit ist eine Zier

Man lässt euch vor? Dann bedankt euch bitte artig, als Brite reagiert man sonst schnell leicht gereizt.

Da jede Region und Ecke Großbritanniens ihren eigenen Reiz hat, fällt es wirklich schwer, sich für eine Route zu entscheiden. Wir stellen euch exemplarisch drei wunderbare Roadtrips in England und Wales vor, von denen wir einfach mal behaupten, dass es die besten sind 🙂 Schottland haben wir außen vor gelassen. Dass die Highlands fantastisch sind, muss man hoffentlich niemandem mehr erklären.

Die drei besten Roadtrips in England & Wales

1.) Auf in den hohen Norden

Dauer: etwa 9 Tage
Route: Liverpool – Manchester – Leeds – York – Whitby – Newcastle-upon-Tyne – Keswick – Lake District N.P. – Liverpool

Neun Tage durch die aufblühenden Industrie-Städte in Englands Norden, über gepflasterte Straßen in kleinen Badeorten und die mit Burgen und Schlössern versehene Küstenlinie. Und mit dabei: eine Entdeckungstour durch Englands größten Nationalpark – den Lake District.

Die Highlights:

 

2.) Richtung Süd/Südwest

Dauer: etwa 12 Tage
Route: London – Brighton – Portsmouth – Bournemouth – Jurassic Coast – Exeter – Newquay – Bristol – Cheltenham – London

London kann jeder – auf ins unkonventionelle Brighton und 12 Tage lang entlang der Steilküste und Strände der Südwestküste. Hier und da wird ein kleiner Umweg zu Englands schönsten Ecken, sehenswerten Kulturerbestätten und ländlichen Ortschaften gemacht.

Die Highlights:

 

3.) Einmal durch England & Wales

Dauer: etwa 14 Tage
Route: London – Oxford – Stratford-upon-Avon – York – Lakes District N.P. – Liverpool – Snowdonia N.P. – Brecon Beacons N.P. – Cardiff – Bath – Bournemouth – London

Willkommen im Wilden Westen! Ein fantastischer Roadtrip durch historische Städte, mittelalterliche Orte und dramatische Seen-Landschaften, bevor es in die Wildnis von Wales geht. Den Abschluss bildet ein kleiner Abstecher an die Südküste.

Die Highlights: