Israel – Die Highlights auf einen Blick

Nachdem ich euch von meinen Highlights der Panorama Route berichtet habe, kommen hier für euch meine Israel Highlights. Mit dem Rucksack bin ich quer durch das Land gereist und muss sagen, ich bin schwer beeindruckt. Kein anderes Land das ich kenne ist so vielfältig, bunt, religiös und spirituell zugleich. Israel hat für jeden etwas zu bieten. Vom verrückten, warmen Tel Aviv, bis zum Mekka der größten Religionen der Welt, Jerusalem.

Meine Highlights in Israel

Tel Aviv-Jaffa

Diese Stadt ist hip wie keine andere. Die Häuser Tel Avivs sind zwar zerfallen, marode und alt aber bunt. Künstler aus aller Welt toben sich hier aus und bringen wahnsinnig schöne Bilder und tiefgründige Botschaften auf alles, was sie finden können.

Tel Aviv schläft nie, die Uhrzeit steht auf Party und das von Montag bis Montag. Im hippen Viertel „Florentine“ reiht sich eine Bar an die andere.  Hier findet ihr kleine Designerboutiqen, frisch gerösteten Kaffee und jede Menge Kunst und Handwerk. Zur Abkühlung läuft man zu einem der zahlreichen Strände der Stadt. Wenn ihr euch westlich der Stadt haltet, gelangt ihr an den Strand in Jaffa, der heutigen Altstadt Tel Avivs. Tel Aviv war ehemals ein Vorort der alten Hafenstadt Jaffa.

Jaffa ist gegensätzlich zum hippen Rest der Stadt. Die Hafenstadt erinnerte mich an Griechenland oder die Toskana. Durch kleine, verwinkelte Gässchen schlängelt man sich hier bis zum Hafen und kehrt dann in einem kleinen, gemütlichen Falafel-Restaurant ein. Besonders gut haben mir die Offenheit und die Hilfsbereitschaft in Tel Aviv-Jaffa gefallen. Meine hilfesuchenden Blicke blieben nicht lange unbeachtet und gingen dann über in meist längere Konversationen.

Jerusalem

Von Tel Aviv aus, ist man in 45 Minuten in Jerusalem. Am einfachsten und schnellsten nehmt ihr den Bus, der an der Central Station losfährt oder ein Sherut (Sammeltaxi) von diversen Eckpunkten der Stadt aus.

Während Tel Aviv für seine ausschweifenden Partys bekannt ist, wird in Jerusalem gebetet was das Zeug hält. Hier treffen sich Juden zum Sabbat an der Klagemauer, im Hintergrund ruft der Muezzin und mittendrin tummeln sich Christen, die zum Sonntagsgottesdienst gehen. Es fühlt sich gleichzeitig skurril und schön an, zu sehen, wie all diese Menschen der verschiedenen Religionen friedlich und respektvoll miteinander leben.

Der Tempelberg vereint all diese Glaubensrichtungen miteinander und ist zugleich spiritueller Treffpunkt, um das Geschehen zu beobachten. Von hier aus ist auch die Klagemauer nicht mehr weit. Dort musste ich den Fraueneingang nutzen und habe die Juden beim Beten sehen können. Wer möchte kann kleine Briefe mit Wünschen in der Klagemauer verstecken und zu ihr beten. Besonders voll wird es hier mittags und am Sabbat. Ich finde, man sollte die Klagemauer nicht während des Sabbats besuchen, da sie zu dieser Zeit den Juden vorbehalten sein sollte. Das Geschehen lässt sich auch von den Treppen des Tempelbergs aus beobachten.

Totes Meer

Das Tote Meer ist von Jerusalem aus nicht mehr weit. Mit dem Bus fährt man zum öffentlichen Badestrand „En Bokek“, den man nach ca. 1,5 Stunden Fahrt erreicht. Die Fahrt dorthin ist schon ein Abenteuer für sich. Durch wüstenähnliche Landschaften passierten wir einige Checkpoints und durchfuhren hin und wieder kleine grüne Oasen, voller Palmen und Wasserquellen.

Im Toten Meer zu schwimmen ist unmöglich, da der hohe Salzgehalt im Wasser dazu führt, dass alle Körperteile auf dem Wasser treiben. Fast, als würde man in einem großen Topf aus Salzsirup baden. Einzig und alleine in Rücken- oder Bauchlage liegen ist auf dem Wasser möglich. An dem kleinen Kiosk am Strand gibt’s Totes Meer Schlamm, diesen lässt man einfach 15 Minuten einwirken und wäscht ihn hinterher im Wasser wieder ab. Die Haut ist danach glatt wie ein Babypopo 🙂

En Gedi

Die weitläufige Oase „En Gedi“ befindet sich zwischen Jerusalem und dem öffentlichen Strand En Bokek. Das Naturschutzgebiet ist ein Paradies für Wanderbegeisterte und für alle, die gerne in Wasserfällen baden. So wie ich 🙂

Die Natur und die Stille En Gedis haben mich wirklich umgehauen. Vor allem der Ausblick den man hat wenn man nach oben wandert ist atemberaubend! Ich nahm den Weg entlang eines kleinen Wasserfalls, der seine vielzähligen Ausläufer auf der Wanderstrecke hat und bin von dort aus weiter Richtung Gipfel gewandert. Hier kann es sehr steil werden, passendes Schuhwerk ist hier wichtig!

Westjordanland (Westbank)

Um mir ein eigenes Bild von Palästina zu machen, wollte ich bei meiner Israel Reise unbedingt einen Abstecher dorthin machen. Dies alleine zu machen ist schwierig, da man von Jerusalem kommend einen israelischen Fahrer benötigt, der einen bis zum Checkpoint bringt und wiederum einen palästinensischen, der einen am Checkpoint abholt.

Zudem weiß man nie, wie lange die Kontrolle am Grenzübergang dauert. Daher habe ich mich für eine geführte Tour entschieden. Eingeschlossen in dieser Tour waren die Stadt Ramallah mit der Ruhe- und Gedenkstätte des toten Führers Arafat, Jericho, der Jordan sowie Bethlehem mit dem Geburtstort Jesu.

In Bethlehem habe ich zudem die Mauer besucht, die Betlehem und Jerusalem trennt. Hier finden sich zahlreiche Friedensbotschaften und Geschichten zerbrochener Persönlichkeiten, die durch die Trennung von Israel nun perspektivlos in die Zukunft schauen.

Die Tour war für mich sehr bereichernd und vor allem informativ. Wer sich für den Nahost Konflikt interessiert und das Leben der Palästinenser mit eigenen Augen sehen möchte, sollte eine solche Tour unbedingt machen.

 

Mein Fazit zur Israel-Reise

Meine Zeit in Israel war unglaublich interessant, eindrucksvoll aber vor allem war sie sicher. Zu keiner Zeit habe ich mich unwohl gefühlt. Jeder hat mich mit Respekt behandelt und meine Vielzahl an Fragen, mit denen ich gekommen war freundlich beantwortet. Fortbewegen und sich zurecht finden ist in Israel sehr leicht. Allerdings würde ich Unterkünfte vorab buchen, da diese sehr schnell ausgebucht sein können. Ihr solltet euch im Klaren sein, dass während des Sabbats Busse und Züge nicht fahren. Restaurants und Geschäfte sind zu dieser Zeit ebenfalls geschlossen.

Israel ist ein kleines Land und daher kann man in kurzer Zeit sehr viel sehen. Ich bin sehr froh, dieses Land bereist zu haben. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein…

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Kanada Highlights an der Westküste

Sechs Wochen Kanada, sechs Wochen voller Reiseglück und unvergesslicher Erlebnisse. Da fällt es mir bisweilen schwer die Fragen zu beantworten: „Was waren denn nun deine Kanada Highlights? Was darf man nicht verpassen?“ Denn wenn ihr euch draußen in der Natur wohl fühlt, es liebt Tiere zu beobachten, zu Campen und euer Glück in einem Roadtrip zu suchen, dann werdet ihr dieses auf den kurvigen Straßen von British Columbia und Alberta garantiert finden.

Wir sind in Vancouver gestartet. Diese Stadt versprüht Lebensqualität pur. Es wimmelt von tollen Cafés und Restaurants, individuellen Shoppingmöglichkeiten und bunt verzierten Hauswänden. Beeindruckt von Wolkenkratzern, Parklandschaften und grünen Küstenstreifen sind wir hinaus gefahren, ins Umland der Metropole. Mit Blick auf die umliegenden Berge wächst die Vorfreude mit jedem Kilometer!

Einige Male haben wir von anderen Reisenden gehört, dass sie von hier aus direkt nach Banff oder Jasper durchgestartet sind. Das ist natürlich eine Möglichkeit Zeit zu sparen und direkt mit den Aushängeschildern der Regionen British Columbia und Alberta zu beginnen. Jedoch wird dies dazu führen, dass ihr nur jene Bilder zu Gesicht bekommt, die ihr bereits aus Büchern oder Zeitschriften kennt.

Wiedererkennen ist natürlich toll, aber Neues zu entdecken, ist unglaublich. Deshalb haben wir es so gehandhabt, dass wir eine Rundreise machten, bei der die berühmten Nationalparks Teil eines größeren Ganzen waren. Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. Und dieser Lebensauffassung folgend, haben wir uns drei Wochen Zeit genommen, die unterschiedlichsten Regionen des kanadischen Westens zu erkunden!

Rundreise durch die Nationalparks

Für uns begann alles in Fort Langley, mit der Erkundung einer historischen Wehranlage. Schauspieler führen herum, erklären Werkzeugbau, laden zum Mitmachen ein und zeigen in tollen Kulissen 150 Jahre kanadische Geschichte! Hier lässt es sich herrlich Kaffee trinken und Ankommen, nach all dem Trubel der Großstadt.

Von hier aus führen euch immer einsamer werdende Straßen Richtung Hope. Doch bevor ihr in dem Städtchen ankommt, in dem die sagenumwobene Rambo-Filmreihe ihren Anfang nahm, laden euch die schönen Bridal Falls und der Manning Provincial Park zu einem herrlich grünen Spaziergang ein.

Kentucky-Alleyne Provincial Park
Im Kentucky-Alleyne Provincial Park könnt ihr hervorragend die Angelroute auswerfen und auf einem der kleinen und unberührten Campsites das perfekte Plätzchen für eine romantische Nacht finden. Wenn ihr dann weiter Richtung Revelstoke fahrt, begrüßt euch nicht ohne Grund schon am Ortseingang eine gigantische Statue von Grizzlybären. Denn wenn ihr euch hier entschließt, den Sonnenuntergang auf dem naheliegenden Berg zu genießen, sind die zotteligen Braunbären sicher nicht weit! Nehmt euch die Zeit für einen kleinen Ausflug und genießt ein unvergessliches Bergpanorama im Mount Revelstoke National Park, erkundet den duftenden Skunk Cabbage Boardwalk und die riesigen, in den Himmel ragenden Bäume des Giant Cedars Boardwalk!

Steht euch auf der Weiterreise der Sinn nach Abenteuer? Haltet direkt an der Crazy Creek Suspension Bridge an und schaut, wie höhentauglich ihr tatsächlich seid! Im Gegensatz zur weltberühmten Hängebrücke in Vancouver, habt ihr hier vielleicht sogar das Glück die Brücke zu einem niedrigeren Preis komplett für euch zu haben!

Glacier National Park
Nehmt euch außerdem Zeit, den Glacier National Park per Fußmarsch zu erkunden! Wir haben hier unsere erste Tageswanderung gemacht und sind zwischen Gletschern und Gipfeln in ein unvergleichliches Spektakel aus Sonne, Gewitterwolken, Regenbogensuperpower und Schneeflocken geraten!

Yoho Nationalpark
Wenn ihr die Stadt Golden mit ihrer historischen Holzbrücke hinter euch zurück lasst, liegt vor euch der Yoho Nationalpark! Hier gilt es die Regenausrüstung anzulegen, um für unglaubliche Wasserfälle, die hier auf euch warten, gerüstet zu sein! Erkundet die Wapta Falls und genießt trotz des Trubels die Aussicht auf den türkis leuchtenden Emerald Lake. Macht in Field ein Bild von dem schönsten Ortseingangsschild, das British Columbia zu bieten hat und schlagt euer Zelt nahe der Takakkaw Falls auf!

Lasst euch außerdem vom hohen Touristenaufkommen rund um den Lake Luise nicht abschrecken und stattet ihm in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden unbedingt einen Besuch ab! Wer will, kann hier auch die Zweisamkeit im Kanu genießen und ein kleines Picknick machen.

Kootenay National Park
Doch Achtung, bevor ihr gleich weiter düst, haben wir einen Geheimtipp für euch: Gönnt euch eine gehörige Portion Abwechslung im Kootenay National Park. Der liegt zwar etwas abseits, ist aber wunderschön! Hier könnt ihr nicht nur über unzählige Brücken hinweg den Marble Canyon erkunden, sondern eure Hände und Füße auch mit der traditionellen und spirituellen Erde der Paint Pots in Berührung kommen lassen! Ihr erfahrt, wie es einer Region ergeht, die einst vom Feuer heimgesucht wurde und warum dies auch ganz viel neues Leben und Erneuerung hervorbringt! Wer es abgeschieden mag, wird sich hier wohl fühlen und bei der Weiterreise Richtung Banff die Aussicht genießen.

Nationalparks Banff und Jasper
Bevor es zum Auffüllen der kulinarischen Reserven und zum Bummeln nach Banff geht, macht Halt am Morane Lake und genießt den Weitblick über die unglaubliche Landschaft, die hier in Türkis und Granit vor euch liegt. Macht euch auf, den Icefield Parkway bei klarer Sicht zu befahren, denn diese Straße, die euch direkt durch die Rocky Mountains führen wird, ist schwer in Worte zu fassen! Wir konnten uns kaum satt sehen und haben fast an jedem Aussichts- und Wanderpunkt gehalten, um einfach all diese schöne Natur in uns aufnehmen und verarbeiten zu können. Wenn ihr die Zeit habt, plant hier unbedingt einige Tage denn, denn nicht ohne Grund sind die Nationalparks Banff und Jasper, die durch diese Straße verbunden sind, weltberühmt!

Wir möchten euch hier ganz besonders die Tour zum Helen Lake empfehlen. Es ist unglaublich, wie sich die Landschaft innerhalb weniger Kilometer verändert. Habt ihr es bis zur Baumgrenze geschafft, erwarten euch Ausblicke, die ihr euer Leben lang nicht vergessen werdet! Und so geflashed, wollt ihr dann garantiert weiter zum Dolomiten Pass und Petto Lake. Wir können euch mit bestem Wissen und Gewissen außerdem den Parker Ridge Trail sowie die Erkundung des Wilcox Pass Trail ans Herz legen. Diese Halbtagestouren sind wunderschön und führen euch zu entlegenen Plätzen, von denen aus ihr fantastische Ausblicke auf die umliegenden Gletscher habt. Für mich definitiv einer meiner Game of Thrones Momente, bei denen ich dachte, so muss es jenseits der Mauer aussehen!

Entlang des Icefield Parkways gibt es unzählige Seen, an denen ihr kurz stoppen und Ausschau halten könnt. Dazu einige hinreißende Wasserfälle und wenn ihr Glück habt, traben hier sogar Hirsche oder Rentiere über die Straße!

In Jasper angekommen heißt es aber nur kurz verschnaufen, denn hier gibts viel zu tun. Leichten Fusses kann das Valley of the Five Lakes erforscht werden. Und nur als Tipp, nehmt eine Ersatz-Speicherkarte mit, hier jagt ein Motiv das nächste! Außerdem lohnt die Reise zum Lake Medicine und Maligne Lake. Diese liegen zwar eine gute Portion entfernt von der Stadt, aber wenn ihr Lust habt, Elchen in freier Natur zu begegnen oder eine gemütliche Bootsfahrt zu unternehmen, führt euer Weg genau hierher! Zur Belohnung für die Mühen solltet ihr unbedingt in der örtlichen Bäckerei in Jasper einkehren und dort nicht nur Kaffee schlürfen, sondern auch mal den Gang aufs stille Örtchen wagen, das ist nämlich sehr unterhaltsam und lehrreich!

Jackman Flats und Wells Gray Provincial Park
Reist ihr dann satt und zufrieden weiter, heißt euch der Mount Robson ganz sicher willkommen und belohnt euch mit seinem majestätischen Anblick! Doch dies sollte keineswegs das Ende eurer Reise bedeuten. Wer Lust hat eine echt kanadische Dünenlandschaft zu erkunden, hält und picknickt im Jackman Flats Provincial Park. Und wer von Wasserfällen und Urwald nicht genug bekommen kann, der ist im Wells Gray Provincial Park genau richtig! Wir haben hier außerdem den Anblick von aus dem Fluss springenden Lachsen genießen dürfen. Ein grandioses Schauspiel der Natur!

Die Rückfahrt Richtung Vancouver hat uns nach mehr als drei aufregenden Wochen dann am Fraser River entlang geführt, wo Seeadler über uns ihre Bahnen zogen und Coyoten aufregend im Wind heulten! Wenn ihr auf Wassersport oder Canyoning steht, müsst ihr hier unbedingt eine Tour mitmachen! Wasser Marsch!

Für alle diejenigen, dann dann noch eine Portion Zeit übrig haben, sagen wir: ab nach Vancouver Island!

Highlights auf Vancouver Island

Wildlife Tour
Hier haben wir im Norden der Insel, in Telegraph Cove, die beste geführte Tour unserer gesamten Reise unternommen. Ripe Tide Grizzly bietet hier eine Tagestour an, bei der ihr mit einem kleinen Boot wieder Richtung Festland fahrt und ihr werdet euren Augen nicht trauen. Im Knights Inlet erwarteten uns mehr als 15 Braunbären, die unterschiedlicher und schöner nicht hätten sein können. Wir haben enorm viel über die Tiere gelernt und hatten von einem durchs Wasser gleitenden Floß den besten Blick. Aber was noch wichtiger war, man gab uns Zeit. Zeit, nicht nur um ein Foto zu machen und weiter zu huschen, sondern Zeit zu beobachten, wirklich zu sehen, zu erkennen und das Verhalten der wilden Tiere zu verstehen! Ich kann euch diese Tour nur ans Herz legen, denn hier weiß man, was man tut und auch – was man nicht zu tun hat im Umgang mit diesen wunderschönen wilden Wesen.

Cape Scott und North Coast Trail
Für uns ging es anschließend weiter nach Port Hardy, um von hier aus unsere Wanderung Richtung Cape Scott und North Coast Trail zu starten. Wer von euch gern unter den Sternen schläft, und ein echtes Wildnis Abenteuer, ganz auf sich allein gestellt erleben möchte, der muss diesen Track erleben! Uns begegneten hier Schwarzbären und Wölfe, wir schwammen mit Robben, durchquerten Wald und Wiesen und schliefen am Strand mit dem Rauschen der Wellen ein.

Victoria
Wem der Sinn jedoch lieber nach Kunst und Kultur steht, für den hält Vancouver Island Victoria bereit! Eine prächtige Stadt mit alten Prachtbauten und einem großen Hafen, von wo aus sich bestens Walbeobachtungstouren starten lassen. Außerdem habt ihr von Victoria aus die beste Möglichkeit den weltberühmten West Coast Trail zu erlaufen. Oder ihr erwandert den Juan De Luca Trail, der euch direkt an entlegenen Strandabschnitten entlang führt.

Ihr seht, ich kann mich weder kurz fassen, noch euch sagen, ihr müsst dieses oder jenes machen. Der Westen Kanadas ist so groß und vielfältig. Egal was euch gefällt oder was ihr unternehmen wollt: ihr werdet fündig werden!

Tofino
Doch bevor ich euch eurer ganz eigenen Reiseplanung überlasse, muss ich euch abschließend noch das kleine Küstenstädtchen Tofino auf Vancouver Island ans Herz legen. Hier könnt ihr alles unternehmen, was das Outdoor Herz begehrt! Von Kajaken und Kanufahren, bis hin zum Stand Up Paddel Board gibt’s hier alles zu leihen, wonach euch der Sinn steht! Wir selbst haben uns für das Ausleihen von Surfbrettern entschieden und erfahren, dass mit dem richtigen Equipment, Surfen auch im Oktober ein riesiger Spaß ist! Wenn ihr also Wasser, Wind und Wellen, guten Kaffee oder auch Yoga und Pilates liebt, dann lasst es euch in Tofino so richtig gut gehen.

Kanada selbst ist für mich ein Highlight! Und was ich euch nach meinem ersten und Tobis drittem Besuch im Westen dieses Landes garantiert sagen kann, ihr werdet es lieben, euch verlieben und garantiert wieder kommen wollen! Deshalb verabschieden wir uns an dieser Stelle mit einem sehnsüchtigen: „Auf Wiedersehen Kanada!“

Freedi & Tobi von Freiseindesign

Gewinnt tolle Fjällräven Rucksäcke und kuschelige Nackenkissen

Das Gewinnspiel ist vorbei und alle Gewinner wurden per E-Mail von uns benachrichtigt. Danke für die vielen Kommentare und das Kanada Fernweh, das ihr damit verbreitet habt.

Damit ihr für euer Kanada Abenteuer richtig gerüstet seid, verlosen wir 4 x Fjällräven Rucksäcke und 4 x kuschelige Kanada Nackenkissen!

Was ihr dafür machen müsst? Verratet uns in den Kommentaren, welches der beschriebenen Highlights auch auf eurer Kanada To-Do Liste ganz oben steht.

Alle Kommentare die bis einschließlich 19.11.2017 eingehen landen im Lostopf. Die Gewinner werden wir per E-Mail kontaktieren. Hier findet ihr mehr Infos zu Kanada und die Teilnahmebedingungen.

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Mit dem Camper durch den Westen der USA – 6 Tipps für einen erfolgreichen Roadtrip

„Mit diesem Ding soll ICH fahren?“, das war mein erster Gedanke als ich den riesengroßen Camper in Salt Lake City abgeholt habe. Ich bin Anna-Laura Kummer, Travel und Lifestyle Bloggerin aus Wien. Nach einem Stop in New York, bin ich im September mehrere Wochen mit dem Camper durch den Westen der USA gefahren und habe meinen aufregenden USA Roadtrip gemeinsam mit STA Travel geplant und gebucht. Dabei habe ich viel aus dem Camper Alltag gelernt und möchte euch einige Tipps geben, die euch dabei helfen werden, die bestmögliche Roadtrip Erfahrung zu haben!

6 Tipps für einen erfolgreichen USA Roadtrip:

  1. Überlegt euch ganz genau, welche Wohnmobil-Größe für euren Trip passend ist. Solltet ihr nur in Nationalparks unterwegs sein, dann finde ich den C25 Camper von Cruise America (für bis zu 5 Personen) perfekt. Stehen allerdings auch Städte, wie Los Angeles und San Francisco, auf eurer Liste, dann kann ich euch raten: Je kleiner, desto besser! Ich bin in San Francisco auf den T17 umgestiegen und das war die allerbeste Entscheidung. Nachdem ich vier Tage lang 60 € täglich für das Parken in LA ausgegeben habe, war der T17 die perfekte Lösung. Das ist nämlich ein „ganz normaler“ Truck und passt in jede klassische Parklücke. Trotzdem hat er ein Bad, eine Küche, einen Esstisch und ein Bett – ideal für zwei Personen.

  1. Plant eure Route auf Google Maps. Ich speichere mir immer alle Sehenswürdigkeiten, Campingplätze und Restaurants direkt in der App als „saved location“ mit einem Stern ab. Wenn man in Google Maps die Route plant, kann man mehrere Stopps hinzufügen und somit die genaue Dauer, die gesamte Strecke und die Kilometerzahl sehen.

  1. Behaltet die Kontrolllichter für Wasserstand, Propantank, Abwasserbehälter, etc. im Auge! Ich würde die Füllstände mehrmals täglich prüfen.
  1. Vermeidet die Überholspur, denn in den meisten Fällen seid ihr diejenigen, die überholt werden. Also eher rechts bleiben und anderen Fahrzeugen die Möglichkeit geben, euch zu überholen.

  1. „Endlich angekommen! Aber wo und wie übernachten wir jetzt?“ – diese Frage habe ich mir oft gestellt. Viel zu häufig bin ich erst gegen Mitternacht an meinem Ziel angekommen. Um diese Uhrzeit wartet auf Campingplätzen für gewöhnlich niemand mehr. Wer Geld sparen möchte, und Lust auf ein kleines Abenteuer hat, kann bei „Rest Stops“ parken. Das Gute: Es ist kostenlos und man kann jederzeit ankommen bzw. wegfahren. Das Schlechte: Man teilt sich diese Erfahrung mit einigen LKW-Fahrern, hat kein WLAN und oftmals auch keinen Handyempfang, vor Ort gibt es keinen Anschluss für Wasser oder Strom und die Klos sind… naja. Aber mir und meinen Reisepartnern war das egal und wir haben das Beste aus diesen Situationen gemacht. Außerdem gibt es hilfreiche Apps (z.B. Free RV Campgrounds & Parking), die euch kostenlose Stellplätze anzeigen, wie zum Beispiel auf manchen Walmart Parkplätzen.

  1. Deckt euch zu Beginn der Reise mit allen wichtigen Dingen ein, die den Wohnmobil-Alltag erleichtern:

Wollt ihr wissen, welche Stopps ich während meiner USA Reise eingelegt habe? Dann schaut bei meinem Blog vorbei, dort gibt es Beiträge zum Thema Reiseplanung und viele Tipps zu den einzelnen Destinationen meines USA Roadtrip.

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Tipps für den perfekten Kanada Roadtrip

Wir sind Tobias und Friederike vom Reise und Lifestyle Blog Freiseindesign und haben im September bei einem 6-wöchigen Kanada Roadtrip den Westen des Landes erkundet. British Columbia und Alberta standen schon lange auf unserer Bucket-List und so beschlossen wir diesen Traum endlich – wenn auch sehr spontan – wahr werden zu lassen.

Damit wir Kanada unbeschwert genießen konnten, haben wir uns für die wichtigsten Dinge, wie die Flüge und den Mietwagen, mit STA Travel einen verlässlichen Partner an unsere Seite geholt. So sind wir einfach in unserer Nachbarschaft in die Filiale in der Gleimstraße spaziert und haben gemeinsam mit Daniel unsere Flüge und unseren flotten Flitzer gebucht.

Unsere Roadtrip Tipps für Kanada

In Sachen Roadtrippin’ sind wir schon alte Hasen: Im vergangenen Jahr legten wir 12.000 australische Kilometer zurück und auch in Neuseeland und Mexiko haben wir schon so etliche Reifen zum Qualmen gebracht. Jedoch bleibt zu sagen: Der Kanada Roadtrip war definitiv eine der besten Reisen unseres Lebens, soviel ist sicher. Deshalb möchten wir unsere gesammelten Erfahrungen an euch weitergeben.

Wir empfehlen euch, euer Mietfahrzeug schon im Vorfeld von Deutschland aus zu buchen. Direkt vor Ort zu mieten kann schnell teuer werden und unmittelbar vor dem Losfahren möchte man sich nicht über Versicherungsklauseln in fremden Sprachen den Kopf zerbrechen. Außerdem bedarf es für die Anmietung eines Campervans, aufgrund der hohen Nachfrage, eine längere Vorlaufzeit. Denkt dran: Your car is your castle!

Achtet außerdem besonders darauf, einen umfassenden Versicherungsschutz zu wählen, so dass ihr im Schadensfall Anspruch auf den Tausch eures Wagens habt. Schlagt auch unbedingt auf die von euch geplanten Kilometer noch einige drauf, denn Kanada ist so wunderschön, dass ihr jeden Zipfel entdecken wollt.

Es gibt zwei Varianten des reisenden Fahrvergnügens, die wir euch vorstellen wollen. Ihr könnt einerseits mit einem Wohnmobil bzw. Campervan durch die Lande cruisen, oder aber ihr entscheidet euch für einen kleineren Wagen, um eurem Abenteuerdrang freien Lauf zu lassen.

Beide Varianten sind toll und definitiv wert sie auszutesten. Woran es jedoch jeweils zu denken gilt, das verraten wir euch jetzt:

Der Campervan – Unterwegs mit dem Schlachtschiff der Highways

Campervans sind cool! Sie sind euer Zuhause für die Reise und ihr werdet euch pudelwohl fühlen. Es gibt hunderte unterschiedliche Modelle, soviel können wir euch verraten. Von Minianhängern, bis hin zu Häuseraufbauten auf vier Rädern ist alles möglich.

Der Vorteil ist definitiv, dass ihr für alle Wetter gerüstet seid und euer Haus, samt Einrichtung, mit euch reist. Von Markise, bis Flatscreen, Panoramafenster, Hochbetten und ganzen Sofalandschaften, voll ausgestatteten Küchen, bis hin zu den kleinen und erschwinglicheren Mietmodellen, die für die Bedürfnisse normaler Reisender aber völlig ausreichen, ist alles machbar.

Ihr wollt mit Kindern oder mehreren Erwachsenen reisen, auch dafür sind die Campervans bestens gemacht. Es gibt sie nicht nur in allen Farben und Formen, sondern auch den unterschiedlichsten Aufteilungen und Ausstattungen. Und keine Sorge, falls ihr Respekt vor der Größe der Fahrzeuge habt, die kanadischen Straßen und Parkplätze sind dafür gemacht.

Denkt aber bei der Buchung daran, je eher ihr euch für die Anmietung entscheidet, desto besser. Hier gilt, dass nicht nur der frühe Vogel den Wurm, sondern auch das beste Angebot fängt. Und das meinen wir langfristig gedacht. Ein Jahr im Voraus zu planen macht sich hier preislich und in der Auswahl so bemerkbar, dass es durchaus sinnvoll ist frühzeitig mit der Recherche und der Vorfreude zu beginnen.

Außerdem verbraucht so ein Straßenkoloss natürlich auch ordentlich Treibstoff, kalkuliert dies unbedingt in eure Reiseplanung im Kostenpunkt mit ein.

Der Kleinwagen – Klein geht hier genauso großartig

Für uns, blieb aufgrund unserer Kurzentschlossenenheit nur die Option einen Kleinwagen für unseren Roadtrip anzumieten. Im Nachhinein sind wir total froh darüber, denn weder erwies sich unser Mietwagen als klein, noch hatten wir mit ähnlich hohen Ausgaben zu kalkulieren wie bei einem Campervan.

Wenn ihr euch für die Reisevariante mit dem Mietwagen durch Kanada entscheidet, gilt es zu überlegen, was ihr neben einem Zelt und Kochgeschirr außerdem dabei haben solltet. Für begeisterte Outdoor Enthusiasten wie uns, war das kein Problem. So hatten wir am Ende zwar ein Gepäckstück mehr an Bord, dafür aber alles dabei, um es uns in den eigenen vier Zeltwänden gut gehen zu lassen.

Für all unsere Koffer und Rucksäcke haben wir uns von Anfang an ein praktikables Packsystem überlegt und dieses über die Wochen verfeinert. Und Kanada ist im September so frisch, da macht es gar nichts, wenn kein Kühlschrank an Bord ist.

Was wir damit sagen wollen, es gibt wesentlich mehr Möglichkeiten auf Kanadas Straßen unterwegs zu sein, als mit dem Wohnmobil. Ein Mietwagen ist gegenüber dem Camper preislich viel günstiger und man kann das Geld, was man bei der Miete und beim Benzin spart, in die Unterbringung in einem netten Hostel, Hotel oder Apartment investieren. Das haben wir auch ab und an gemacht und es war super so unterschiedliche Varianten kennen zu lernen!

Das 1×1 für einen Kanada Roadtrip

Tanken
Bei Tankstellen müsst ihr in Vorkasse gehen. Ihr fahrt an eure gewünschte Zapfsäule, füttert den Automaten mit eurer Kreditkarte und euren Daten und gebt dann der Tankstelle zwecks Eingabe und Bestätigung Bescheid, bis zu welchem Betrag ihr euren Tank füllen wollt. Das können 20 oder 200 Dollar sein. Aber keine Sorge, abgebucht wird am Ende nur, was ihr tatsächlich tankt. Welche Benzinsorte ihr wählen müsst, erfragt ihr am besten direkt bei der Autovermietung.

Wildlife on the Road
Gerade zur Dämmerung treiben sich ab und an sehr gerne Elche, Rehe, Hirsche und auch Bären auf den Straßen herum. Es ist daher von Anfang an wichtig vorsichtig zu fahren und lieber den Moment zu genießen, sowie die Kamera griffbereit zu haben, als einen Herzinfarkt, oder gar Wildunfall zu provozieren. Glaubt uns, so einen Bären sieht man auch aus dem Auto bestens aus einiger Entfernung!

Parken
Ganz besonders in den Städten und hier explizit in Vancouver, solltet ihr die Parkuhren genauestens studieren, da sich die Bedingungen zum Parken innerhalb von ein paar Stunden ändern können. Wer sich nicht sicher ist, was die Beschilderungen verraten oder verschweigen, der fährt lieber ins Parkhaus oder ersteht ein Tagesticket.

Saisonende
Das Saisonende liegt für die sommerliche Reisesaison allerspätestens beim 30. September. Das wir selbst von Anfang September bis Mitte Oktober somit zu den Spätreisenden gehörten, wurde uns erst vor Ort klar.

Hier ist unbedingt zu beachten, dass einige der Campingplätze ab Mitte September schließen. Welche es genau sind, erfahrt ihr auf der Homepage von Parks Kanada oder in den Touristen Büros vor Ort. Auch touristische Tourenangebote enden aus Sicherheitsgründen zu diesem Zeitpunkt. Die Hotelpreise hingegen locken dann jedoch viel eher zu einem herbstlichen Ausflug.

Kanada ist September toll, aber im Oktober, wenn sich alles gelb und rot gefärbt hat, noch umso mehr! Packt euch einfach gut und warm ein, dann steht eurem Entdeckerdrang nichts im Wege.

Das liebe Geld
Für eure Reise nach Kanada benötigt ihr für die Anmietung von Fahrzeugen und Unterkünften, sowie fürs Tanken unbedingt eine Kreditkarte. Außerdem sind viele Campingplätze mit einer „Self Registration“ versehen, bei denen man sich selbst registriert und in bar zahlt.

Auf Reisen erwacht die Wanderslust
Auch wenn ihr vielleicht nicht zu den geborenen Wanderern gehört, möchten wir euch ans Herz legen, es einfach zu versuchen und die Wanderschuhe unbedingt mit auf die Reise zu nehmen. Die kanadischen Wanderwege sind super in Schuss, bestens gepflegt, gut beschildert und führen zu sagenhaften Plätzen – Ihr werdet es lieben!

Wir hoffen, dass euch das Roadtripfieber genauso packt, wie es uns ergriffen hat. Es ist einfach wundervoll von so viel fantastischer Natur umgeben zu sein, jeden Tag mindestens einem Eichhörnchen zu begegnen und die unterschiedlichsten Landschaften des kanadischen Westens kennen zu lernen!

Wenn ihr selber einmal so einen Roadtrip machen möchtet und euch der Sinn nach noch mehr Bildern, Tipps und ausführlichen Kniffen steht, dann schaut unbedingt bei uns auf dem Blog vorbei!

Wir senden euch allerbeste #ReisenFuerWeltentdecker Grüße und wünschen euch Gute Fahrt,
Tobi & Freedi

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Australisch für Anfänger

G’day mates, how are you doing? So langsam wird es bei uns wieder kälter. Die perfekte Zeit um eine Reise ins Warme zu buchen! Wie wäre es zum Beispiel mit Australien? Ich kann es euch nur empfehlen. 🙂

Vor kurzem habe ich euch bereits einen Einblick in das australische Leben gegeben. In meinem Beitrag „Life in Down Under“ konntet ihr, dank des lieben Teams des STA Travel Blogs, eines von fünf meiner Bücher gewinnen. An alle Gewinner erst einmal – Herzlichen Glückwunsch!

Hier kommt nun ein kleiner Einblick in den Aussie-Slang:

Sprecht ihr australisch?

Australier werden oft als easy going beschrieben. Sie haben gute Laune, sind stets freundlich und verstehen eine Menge Spaß. Haben wir es hier mit Klischees zu tun oder entspricht es der Wirklichkeit? Klar, es trifft nicht auf jeden Aussie zu aber generell würde ich ihnen diese Eigenschaften schon zusprechen. Ob das etwas mit dem vielen Sonnenschein und dem Meer vor der Nase zu tun hat? Wer weiß…

Der Aussie-Slang

Passend zu der Persönlichkeit eines „Vorzeige-Australiers“ ist auch der Aussie-Slang sehr locker, leicht und, wie ich finde, schön anzuhören. Besonders am Anfang musste ich sehr oft über den Aussie-Slang schmunzeln. Eine Unterhaltung könnte sich zum Beispiel in etwa so anhören:

“Fair dinkum, did you watch the Wallabies yesterday arvo?” ”Yeah, bloody hell – they are not mucking around. The game was a ripper! Pass us another tinny, would ya? Ta.” Na, alles klar? Keine Sorge, so geht es vielen. Auch wenn Australier rein theoretisch Englisch sprechen, ist es trotzdem nicht immer ganz einfach, sie zu verstehen.

Der Vollständigkeit halber, möchte ich gerne noch einmal wiederholen: die Australier lieben es, Wörter oder auch ganze Sätze abzukürzen. Noch mehr allerdings mögen sie es, “ie” oder “y” an die Wörter anzuhängen. Begriffe werden im Australischen verniedlicht wo es nur geht. Da hätten wir zum Beispiel brekkie (Frühstück), barbie (BBQ), mozzie (Mücke), Brissie (Brisbane), bubbly (Sekt)…

Ein paar australische Begriffe

Ihr habt Lust auf mehr? Hier kommen noch ein paar meiner australischen Lieblingsbegriffe:

Ankle Biters: little children (kleine Kinder)
Arvo: afternoon (Nachmittag)
Bloody: very (sehr)
Boardies: boardshorts
Chewie: chewing gum (Kaugummi)
Chrissy: christmas
Cozzie/Togs/Swimmers: swim suit (Schwimmsachen)
Cuppa: a hot beverage (Heißgetränk)
Fair enough: alright, I agree (Ok, ich stimme zu/du hast recht)
Fair Dinkum: true, real, genuine (Wirklich? Was? Echt?)
Footy: football
Good on ya: great job, well done (das hast du gut gemacht/
sehr gut)
Hard yakka: hard work (sehr anstrengende Arbeit)
Heaps: a lot (eine Menge)
Joey: baby kangaroo/koala
Mate: friend (Freund/Kumpel)
No worries/no dramas: no problem
Pash: a long passionate kiss (sehr langer Kuss)
Postie: postal worker (Postbote)
Prezzy: a gift or present (Geschenk)
Reckon: for sure (auf jeden Fall/sicherlich glauben/meinen)
Rellie/Relo: a relative, family member (Familienmitglied)
Ripper: really great (sehr gut)
Sanger: a sandwich
Shark biscuit: amateur surfer (Surf-Anfänger)
Snag: sausage (Wurst)
Stubby holder: koozie or cooler (Neopren-Bierflaschen-Kühler)
Sunnies: sunglasses (Sonnenbrille)
Ta: thank you
Thongs: flip-flops
Tinny: can of beer (ein Bier in einer Büchse)

Für die, die es interessiert: gerne löse ich noch auf, was es mit der Unterhaltung zu Beginn des Beitrages auf sich hat. Es handelt sich hierbei um eine ganz normale Footy-Diskussion. “Wahnsinn, hast du gestern Nachmittag das Spiel von den Wallabies (ein Rugby Union Team) gesehen? Ja, krass, die albern nicht rum. Das Spiel war super spannend!“

Ich hoffe, der Artikel hat euch Spaß gemacht und ihr konntet ein paar neue Begriffe lernen. Na dann, chat soon oder vielleicht auch: see you soon in Straya?!?

Eure Sarah

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Around the World Ticket – Erfahrungen

Kurz vor Weihnachten 2015 sprachen mein Freund Jens und ich zum ersten Mal darüber, für einige Monate gemeinsam die Welt zu bereisen. Irgendwann stand der Entschluss fest, dass wir dafür alle Sicherheiten in Deutschland aufgeben, unsere Jobs und unsere Wohnungen kündigen würden.

Mit dem Around the World Ticket nach Südamerika, Ozeanien und Asien

Um der Reise einen zeitlichen Rahmen zu geben und da es schon im Herbst 2016 losgehen sollte, brauchten wir einen kompetenten Partner, der uns schnell und unkompliziert bei der Planung unterstützt. In STA Travel haben wir diesen gefunden und das Around the World Ticket bot uns genau die Flexibilität und gleichzeitig die Absicherung, nach der wir suchten.

Vor der Reise

Ein Jahr lang auf Entdeckungsreise in der ganzen Welt gehen! Diese Idee hatte sich bei uns in den Köpfen festgesetzt und wurde Anfang 2016 schließlich zu einem Plan. Danach begann die Recherche. Wir setzten uns ein Jahr als maximalen zeitlichen Rahmen. Irgendwann hatten wir dann eine grobe Weltreiseroute und einige Ziele, wo es auf jeden Fall für uns hingehen sollte, niedergeschrieben.  Über Südamerika sollte es nach Australien und Neuseeland gehen, danach mit Zwischenhalt in Singapur Richtung Südostasien. Enden wollten wir irgendwann und irgendwo in Europa, bevor es dann zurück in die Heimat gehen sollte.

Vor dem Abflug standen wir vor der großen Frage: „Was muss mit?“ Man möchte auf so einer langen Reise natürlich alles wichtige dabei haben, aber auch keinen unnötigen Ballast mitschleppen. Immerhin trägt man alles die nächsten Monate im Rucksack umher.

Das Wichtigste, das es für uns zu klären galt, waren die vielen Flüge, die wir gerne – zumindest größtenteils – im Vorhinein buchen wollten. Das sollte unsere Weltreise grob strukturieren. Und genau das hat STA Travel uns mit dem Around the World Ticket geboten: eine absolut freie und flexible Zusammenstellung der Route. Falls ihr euch nicht sicher seid, wohin ihr überhaupt möchtet, könnt ihr euch auch von den beliebten Routen, die oft gebucht werden, inspirieren lassen.

Immer gut beraten

Von Anfang an wurden wir im STA Travel Shop in Bochum freundlich und kompetent beraten. Wir fühlten uns gut aufgehoben und freuten uns auf die weitere Planung. In Abstimmung mit unserer Beraterin im Shop hat sich nach und nach eine Route herauskristallisiert, die ziemlich genau zu dem passte, was wir uns gewünscht hatten. Durch die ganz individuell auf uns zugeschnittene Reiseroute blieb uns sehr viel Flexibilität in den jeweiligen Ländern erhalten, dennoch hatte unsere Reise einige Fixpunkte.

Wichtig ist bei der Auswahl des letzten Fluges: er muss zurück nach Europa gehen.

Uns wurde schließlich ein Kostenplan erstellt, der stets die günstigsten Flüge der Partnerairlines berücksichtigte. Auf Änderungswünsche – sei es bei den Reisedaten oder Flugstrecken – wurde immer sehr schnell reagiert und das Angebot dementsprechend angepasst. Der Kontakt per E-Mail vor und während der Reise, war stets zeitnah und Termine im Shop wurden flexibel vereinbart.

Vor der Unterschrift des finalen Angebots und der damit verbundenen Buchung unserer Flüge im Bochumer STA Travel Shop, waren wir dann aber doch beide ganz schön aufgeregt. Immerhin besiegelten wir damit fast ein komplettes Jahr unseres Lebens! Doch wir fühlten uns nach wie vor gut mit unserer Entscheidung um die Welt zu reisen und freuten uns vor allem riesig auf die vielen gemeinsamen Monate, die bald vor uns lagen.

Hat man wieder mal das Ziel einer anstrengenden Wanderung erreicht, ist die Freude immer groß! So wie hier in Hong Kong, wo wir oben auf dem „Lion´s Back“, zu deutsch „Löwenrücken“, mit einem fantastischen Blick auf den ganzen Stadtstaat.

Noch ein praktischer Hinweis: um auch im Fall des Falles gut abgesichert zu sein, solltet ihr unbedingt neben einer Auslandskrankenversicherung eine Reiserücktrittsversicherung abschließen. Diese gilt nicht nur für Flüge, sondern deckt auch viele andere im Vorhinein gebuchte Leistungen ab.

Während der Reise

Und dann war er plötzlich da, der Tag der Abreise. Mit unseren Rucksäcken standen wir Mitte September 2016 am Flughafen Düsseldorf. Hier winkten wir ein letztes Mal für viele Monate unseren Liebsten hinter der Absperrung zu. Kurz darauf waren wir auch schon in der Luft und unterwegs in eines unserer größten Abenteuer!

Auf und davon ging es Mitte September 2016 mit dem ersten gebuchten Flieger von Düs-seldorf über Madrid nach Bogota in Kolumbien. Dieses „Über den Wolken“-Gefühl fand ich schon immer toll! Gut, dass dies nur einer von vielen Flügen war.

Wenn die Route einmal steht und die Reise begonnen hat, muss man im besten Fall selten mit dem Berater im STA Travel Shop in der Heimat Kontakt aufnehmen. Bereits im Vorhinein wurde alles gut organisiert, alle Flüge – sofern bereits verfügbar – gebucht und eine Übersicht zusammengestellt. Änderungen und Ergänzungen zum bestehenden Around the World Ticket sind allerdings jederzeit möglich.

Noch ein bisschen mehr Flexibilität bieten übrigens die MultiFlex-Pässe, die man zusätzlich zu den Flügen buchen kann und die einem das Umbuchen bestimmter Flugdaten ermöglichen. Wir haben uns bei der Buchung bewusst gegen einen solchen Pass entschieden, da wir uns mit Route und Zeitplanung recht sicher waren. Auch lassen sich damit nicht alle Flüge einfach so umbuchen – fragt vorher also am besten im Shop nach, ob der MultiFlex-Pass für eure Flüge auch wirklich gilt.

Tatsächlich kam es unterwegs, wie es kommen musste und wir haben dann unterwegs doch noch einen Flug umgebucht. Das ließ sich alles per E-Mail mit dem STA Travel Shop in Bochum klären und hat, trotz einiger zusätzlicher Kosten für die geänderten und die zusätzlichen Flüge, sehr gut funktioniert.

‚Niemals mieten wir uns einen Roller, bei dem Chaos auf den Straßen!‘ Das haben wir uns vor der Ankunft in Thailand gedacht und uns dann doch ab Tag eins nicht daran ge-halten. Denn so ein Roller ist einfach das praktischste Verkehrsmittel in Asien.

Kleiner Tipp: ihr solltet übrigens immer einen Ausdruck der Unterlagen von STA Travel dabeihaben. Damit könnt ihr im Notfall nachweisen, dass ihr auf die Flüge tatsächlich gebucht seid und diese auch bezahlt habt. Das war auf unserer Weltreise allerdings nur einmal nötig. Ansonsten sind wir mit der App CheckMyTrip beim Einchecken immer bestens zurechtgekommen. Auch einer der sehr guten Hinweise unserer Beraterin von STA Travel. Danach heißt es wieder: das Gepäck aufgeben, einsteigen und los bzw. weiter geht´s!

Eine rundum gelungene Erfahrung

Vor und während unserer gesamten Reise haben wir es nie bereut, uns für das Around the World Ticket von STA Travel entschieden zu haben. Es hatte uns eine Menge Organisation und einzelne Flugbuchungen erspart. Wir hatten immer einen guten Überblick, wann es von wo aus zum nächsten Ziel weitergeht. Das bot uns ein tolles Grundgerüst für unsere Weltreise und wir haben nur ganz wenige Flüge kurzfristig vor Ort selbst gebucht, unter anderem in Asien.

Nur noch für die Touristen und ein paar wenige Einheimische fährt der „Bamboo Train“, der Bambuszug, durch die zur Regenzeit saftig grünen Reisfelder Kambodschas. Lange wird es ihn aber wohl nicht mehr geben – er soll durch eine neue, moderne Zugstrecke ersetzt werden.

Wenn ihr also auf der Suche nach einer flexiblen, aber doch gut organisierten Route für eure nächste (Welt-)Reise seid, dann solltet ihr euch einmal im nächstgelegenen STA Travel Shop beraten lassen!

Über die Autorin

Lisa, die zuvor als Journalistin gearbeitet hat, war von September 2016 bis August 2017 gemeinsam mit ihrem Freund Jens – und dem Around the World Ticket von STA Travel – in Südamerika, Australien, Neuseeland, Asien und Europa unterwegs. Damit haben sie sich den Traum einer Weltreise erfüllt! Auf die Frage nach ihrem Lieblingsland oder dem allerschönsten Erlebnis können die beiden nach der Reise allerdings immer noch keine Antwort geben. Es gibt einfach viel zu viele fantastische Orte und Menschen auf dieser Erde.

Mittlerweile steht mit neuen Jobs und neuem Wohnort wieder der ganz normale Alltag im Mittelpunkt.  Aber die Erinnerungen an die vielen tollen Erlebnisse in insgesamt 20 Ländern halten wohl ein Leben lang. Über die kleinen und großen Abenteuer, die sie unterwegs erlebt haben, schreibt Lisa auf www.travelbites.de. Jens kümmert sich währenddessen um den technischen Support des Blogs. Mehr über die beiden erfahrt ihr hier.

Eines unserer schönsten Erlebnisse in Peru: die Besteigung des Montana Picchu. Von dort genießt man einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden Bergketten und vor allem die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu.

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Allein reisen in Lateinamerika

“Mama und Papa, ich fliege allein mit meinem Rucksack nach Lateinamerika! Ich bin in ungefähr einem halben Jahr wieder zurück. Ich werde die meiste Zeit alleine durch Hostels oder Homestays tingeln und ohne eine Organisation oder Ähnliches reisen. Adios Amigos!“ Ich denke, jeder kann sich vorstellen wie so eine Aussage auf die Eltern wirkt. Aber da es so schien als hätte ich den perfekten Durchblick, hatte genug gespart, um mir die gesamte Reise selbst zu finanzieren und war gerade alt genug, konnte mich damals nichts und niemand mehr aufhalten.

Als Frau alleine in Lateinamerika unterwegs

So selbstsicher war ich dann allerdings kurz vor der Reise doch nicht mehr. Natürlich auch weil mich so viele bequatscht hatten, wie gefährlich es doch sei, alleine als Frau und dann auch noch nach Lateinamerika zu reisen!

Mein Backpack und ich unterwegs in Ecuador.

Also begann ich mit einigen…

Vorbereitungen

Pläne machen in einer Hängematte im Nebelwald von Ecuador. Der Lonely Planet darf natürlich nicht fehlen, am besten als E-Book um Platz und Gewicht zu sparen.

Hier sieht man mein beklebtes iPad, auch Handy und Kamera waren mit Stickern versehen.

Neues Land, neuer Aufnäher 🙂

Während ich allein durch Lateinamerika reiste, merkte ich jedoch schnell, dass die ganzen Vorbereitungen eher für mein besseres Gefühl dienten, als dass sie wirklich notwendig waren. Ich kann schließlich auch nicht verstecken wer ich bin. Jeder sieht mir natürlich an, dass ich eine Europäerin bin, doch in Lateinamerika sind die meisten Menschen tatsächlich offen und hilfsbereit. Ich habe mich auch in kaum einer Situation wirklich unwohl oder unsicher gefühlt. Sicherlich lauert die Gefahr überall, aber ich würde nicht sagen, dass ich mich in einer deutschen Großstadt sicherer fühle.

Trotzdem habe ich auch vor Ort bis zum Ende der Reise an einige Sachen gedacht:

Verhalten vor Ort

Ich habe in fast jedem Hostel tolle Leute kennengelernt.

Bitte lasst euch beim Reisen aber auch nicht zu sehr durch Angst einschränken. Das Allerwichtigste ist, dass ihr achtsam seid und lernt, Situationen einschätzen zu können. Etwas Menschenkenntnis gehört ebenfalls dazu, aber am besten hört man einfach auf sein Bauchgefühl!

Auf das Bauchgefühl zu hören sollte euer ständiger Begleiter sein.

Leider kann ich euch keinen tollen Tipp dazu geben, wie man sich beim Alleinreisen den Rücken einschmiert, wer tolle Bilder von einem macht oder wer auf euren Rucksack aufpasst, wenn ihr mal dringend auf Toilette müsst. Nach ein wenig Zeit auf Reisen hat man aber den Dreh raus und das meiste ergibt sich ganz von selbst.

Also, traut euch! Warum sollen wir Frauen nicht auch alleine Lateinamerika und überhaupt, die Welt entdecken können? Habt etwas Mut und macht euch frei! 🙂

Macht euch frei!

Wenn ihr Lust auf mehr Tipps und Storys zu meiner Reise allein durch Lateinamerika habt, dann schaut auf meinem Blog vorbei.

Eure Olivia 🙂

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Life in Down Under – 10 australische Eigenarten

G’day ihr Lieben! Wie vielleicht bei euch stand Australien auch auf meiner Bucket Liste. Endlich war es dann soweit: zusammen mit dem STA Travel Team hab‘ ich vor ein paar Jahren meinen Roadtrip entlang der Ostküste Australiens geplant und gebucht. Ich war absolut begeistert und beschloss, für eine unbefristete Zeit mein Glück Down Under zu versuchen. Seit über drei Jahren wohne und lebe ich nun in Australien, besser gesagt in Sydney. Meine Reisen buche ich immer noch über STA Travel, allerdings jetzt von der anderen Seite der Welt aus 😉

Eine kleine Starthilfe für Australien

Besonders während der Anfangszeit meines Life in Down Under gab es einen Haufen kleiner und großer Momente, die mich zum Schmunzeln und auch zum Grübeln animiert haben. Viele Eigenarten können wir bei uns nicht ohne Weiteres kennen. Wie beginnt man zum Beispiel einen klassischen Smalltalk, was sollte man in Australien lieber sein lassen und wofür interessiert man sich hier ganz besonders? Hier kommen einige Tipps und australische Eigenarten. Na dann mal los!

How are you going?

Ein Aussie liebt Smalltalk, von daher beginnen sie ihre Gespräche gerne mit G’Day mate – How are you? Antwortet einfach mit Good oder Not too bad, yourself? Es wird auch nicht immer eine Antwort erwartet. Mit den Fragen How are you going? und How are you doing? meinen die Aussies übrigens das gleiche.

Aussie-Slang

Auch wenn Australier rein theoretisch Englisch sprechen, sind sie nicht immer so einfach zu verstehen. Sie lieben es, Wörter oder auch ganze Sätze abzukürzen. Noch mehr allerdings mögen sie es, “ie” oder “y” an Wörter anzuhängen. Begriffe werden verniedlicht wo es nur geht. Da hätten wir zum Beispiel brekkie (Frühstück), barbie (BBQ), mozzie (Mücke), Brissie (Brisbane), bubbly (Sekt)… Flip-Flops werden auch gerne als thongs bezeichnet. Und dann hätten wir da natürlich noch das berühmte Straya (Australien). Die Betonung ist hierbei entscheidend: “S-T-R-A-A-A-A-Y-A”. Nehmt es gerne mit in euren Wortschatz auf und glaubt mir, sie werden euch lieben!

Ein Gruß ans Namensgedächtnis

Versucht euch den Namen eures Gegenübers einzuprägen. Aussies empfinden es als durchaus unhöflich, wenn man sie einfach nur mit you anspricht. Ein Tipp, falls ihr den Namen nicht mehr 100-prozentig wisst: Sprecht die Person einfach mit Lovely, My Love oder Darling an. Das tut’s für den Moment auch, falls es nicht gerade euer Chef ist 😉

Drop Bears

Und dann wären da noch die „aggressiven“ Koalas. Touristen wird gerne erzählt, dass die Drop Bears sich nachts von ihren Bäumen fallen ließen und Menschen attackierten. Da ist natürlich nichts dran… aber irgendwie putzig ist die Geschichte schon. Ein bisschen Spaß müssen wir, die lieben Touristen, schon abkönnen 😉

Footy

Die Aussies lieben einfach alles, was nur im entferntesten mit Sport zu tun hat. Selbst in den Schulen steht Football auf dem Lehrplan. Damit ihr ein kleinen Überblick bekommt, worum es geht: Insgesamt gibt es vier verschiedene Footy Arten: Wir hätten da Soccer (unseren Fußball), Rugby Union, Rugby League und die AFL (Australian Football League). Rugby und AFL sind zwar wesentlich beliebter als Fußball, aber auch Fußball wird durchaus immer populärer.

Die gute Vegemite

Vegemite ist schon beinahe so etwas wie das Lebenselixier eines Australiers. Nur leider sieht das kaum ein anderer so… Es ist ziemlich salzig aber probieren sollte man es schon, wenn man Gelegenheit dazu bekommt. Man nehme also einen Toast, packt ganz, ganz dünn Vegemite drauf und tadaaa: fertig ist das rundum gesunde Frühstück. Das wird zumindest behauptet. Manche genießen den braunen Aufstrich auch mit Käse drauf und Butter drunter.

Kaffeekultur

Kaffeeliebhaber aufgepasst: hier werdet ihr euch wie in einem Paradies fühlen. Die Australier lieben guten Kaffee. Nicht umsonst lassen sie nur “richtige Barista” an die Kaffeemaschinen des Landes. Gehen wir die klassischen Kaffees doch einmal durch: da hätten wir den Long Black (schwarzen Kaffee), Flat White (Milchkaffee), Latte (Latte Macchiato), Espresso oder auch den Cap (Cappuccino). Kostenpunkt: meist zwischen AUD 3,50 und AUD 4.

Life’s a Beach

Australien hat eine Küstenlänge von 34.000 km bzw. sogar 47.000 km, wenn man die Inseln mit einbezieht. Ein Vergleich: von Hamburg nach München sind es circa 700km. Bei rund 11.000 Stränden hast man also die Qual der Wahl – die Luxusprobleme der Aussies. Bei so vielen Stränden hat der Surf Life Saving Club ziemlich viel zu tun. Um den Rettungsschwimmern die Arbeit etwas übersichtlicher zu gestalten, haben Badestrände meist einen mit “ Swim between the flags“ (Schwimme zwischen den Flaggen) markierten Bereich, in dem ihr euch zum Schwimmen aufhalten solltet.

Zeitzonen

Falls ihr zu Hause anrufen möchtet: es gibt drei Zeitzonen in Australien. Im australischen Sommer bedeutet dies beispielweise im Vergleich zu Deutschland +8h , +9,5h oder auch +10h – je nachdem wo ihr euch in Australien gerade rumtummelt.

Furry Friends

Zu guter Letzt: Wusstet du, dass es in Queensland verboten ist, Hasen als Haustiere zu halten? Die Verantwortlichen in QLD sehen Hasen als „Pest“ an.

 

Ihr möchtet noch mehr Kurioses und Wissenswertes über Australien erfahren? Vor Kurzem habe ich mein erstes Buch veröffentlicht. In dieser Woche wird es auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Falls ihr also in der Gegend seid – schaut gerne vorbei!

Keep travelling and chat soon, Sarah

Buchverlosung: „Baden verboten?!?“

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse verlosen wir für euch 5 x 1 Exemplar von „Baden verboten?!?“ von Sarah Breese

+++ Das Gewinnspiel ist beendet! +++

Und so funktioniert es: verrate uns in den Kommentaren, warum du unbedingt einmal nach Australien möchtest bzw. Australien wieder besuchen möchtest!
Unter allen Kommentaren, die bis zum 15.10.2017, 24:00 Uhr eingehen, werden die Bücher verlost.

Wir drücken euch die Daumen!

Teilnahmebedingungen: Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner werden ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Sachpreises ist nicht möglich.

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Asien mit Kindern – Packtipps

Bei unserer zweiten Langzeitreise, waren wir mit den Kindern für 3 Monate in Asien unterwegs. Die Kinder waren damals fünf und sieben Jahre alt. Neben Laos, Kambodscha und Taiwan haben wir auch wieder Thailand besucht. Bei so vielen Ortswechseln ist kleines Gepäck von Vorteil. Daher findet ihr in diesem Artikel meine Packtipps für Reisen mit Kindern in Asien.

Mit Kindern in Asien – Das muss ins Gepäck

Unser Gepäck mit den Kindern ist recht minimalistisch. Anziehsachen gibt es für die ganze Familie überall in Asien günstig zu kaufen. Allerdings haben wir immer zwei leichte Luftmatratzen mit einem sehr geringen Packmaß dabei. Nicht immer werden Familienzimmer angeboten. Damit wir flexibel sind, schlafen die Kids auf den mitgebrachten Matratzen. Als Schlafsack nutzen wir alle übrigens einen eigenen Bettbezug. Das ist relativ sicher, was Mücken anbelangt und auch immer sauber.

Schutz vor Moskitos

Den größten Respekt haben und hatten wir vor Tieren. Nicht vor gefährlichen Schlangen in Australien oder giftigen Spinnen in Kambodscha, sondern vor den unscheinbaren, kleinen Mücken. Das hat mich bei den Kindern schon etwas gestresst.

So gut es ging waren wir jedoch vorbereitet. Im Gepäck haben wir immer zwei hochwertige, engmaschige Moskitonetze. Die Bungalows hatten nicht immer welche, manchmal waren sie auch kaputt. Wir nutzen imprägnierte Moskitonetze. Diese verhindern das Mücken hindurchstechen oder sich darauf absetzen.

Die Kinder tragen, dort wo es Moskitos gibt, beide eine dünne, lange Hose in den Abendstunden. Es sind ja nicht überall Moskitos. Wenn es, je nach Gegend viele sind, dann haben sie sogar Socken dazu an. Ein langärmeliges T-Shirt am Abend ist Pflicht. Wir nutzen extra Moskitosachen. Das heißt, Hose und T-Shirt sind mit Moskitospray eingesprüht, verschwinden nach dem Tragen in einer Plastiktüte und werden wenig gewaschen.

In jedem Land gibt es Moskitospray. Als die Kinder sehr klein waren, haben wir auf DEET verzichtet und nutzten Citronellspray. Eine Bodylotion mit ein paar Tropfen Teebaumöl gehört bei uns zur Grundausstattung und wirkt ebenfalls etwas abschreckend bei Fluginsekten. Da sich Stiche aber nicht zu 100% vermeiden lassen, ist neben der Standby Malaria Medikation auch ein kühlendes antiseptisches Gel mit im Gepäck.

Reiseapotheke

Unsere Reiseapotheke ist gut gefüllt, wurde aber auf der zweiten Reise deutlich reduziert, da alle Medikamente und Salben auch im jeweiligen Zielland erhältlich waren. Zum Glück brauchten wir nichts davon. Antibiotika, Tropfen gegen Ohrenschmerzen und Stöpsel die Wasser im Ohr vorbeugen sowie diverse Salben haben wir aber immer im Gepäck. Sie sind auch problemlos in asiatischen Apotheken und teilweise sogar in den Supermärkten zu bekommen. Wir bevorraten uns in Asien eher mit den lokalen Medikamenten auf Kräuterbasis, für die Hausapotheke daheim 🙂

Wir schlafen zu 90% nicht mit Klimaanlage, so bleibt auch der Schnupfen auf Abstand. Das in jedem Alter gut, auch bei Erwachsenen.

Sonnenschutz

Sonnencreme ist ein besonderes Thema. Da sind die Vorlieben und Bedürfnisse ja auch individuell verschieden. Ich kaufe sie zu Hause und nehme für die Zeit der Reise alles mit. Zusammen mit UV-Sonnenschutzshirt und -Hut passt das sehr gut, Mittagshitze wird konsequent vermieden. Fertig.

Kleidung

Mit Klamotten sind wir sehr sparsam, waschen ab und an mal kurz das T- Shirt mit der Hand durch. Neben den schon erwähnten extra Anziehsachen für abends mit Mückenschutz sowie dem zusätzlichen UV-Schutz, ist eine dünne Fleece-Jacke auch in Asien wichtig. Längere Busfahrten oder Besuche in Einkaufszentren können manchmal schon etwas kühl werden, da die Klimaanlage dort meist auf Anschlag läuft.

Spielzeug & Co.

Als die Kinder noch klein waren, hatten wir immer etwas Spielzeug im Rucksack. Schnuffeltuch, Teddy und das, was eben gerade bei den Kids hoch im Kurs stand. Ansonsten bekommt man fast an jeder Ecke irgendein Plastikspielzeug zu kaufen. Für ältere Kinder wird die Auswahl geringer. Daher haben wir immer Bücher und Hörspiele auf dem Tablet und ein paar Kartenspiele dabei. Reisetage, an denen man lange in Bus, Bahn oder Auto unterwegs ist, werden sonst ziemlich schnell langweilig.

Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass Strandspielzeug und Wasserspielzeug in Asien manchmal einfach nicht zu bekommen ist. Schwimmhilfen gibt es ja auch mit geringem Packmaß und eine Schippe und Förmchen passen auch immer noch in irgendeine Ecke des Rucksacks. Plastikeimer etc. finden sich vor Ort, da darf man gerne kreativ werden. Taucherbrillen sowie kurze Schwimmflossen für ältere Kinder sind auch sehr praktisch. Besonders die Taucherbrille ist auch für das Spielen im Hotelpool prima.

Und sonst?

Zu unserer Standard-Ausrüstung für die Kinder gehören auf jeden Fall ein Paar Trekkingsandalen mit Zehenschutz. Die sind gut zum Klettern und bei Wanderungen durch den Dschungel. Auch bei der Fahrt auf dem Moped geben sie mehr Schutz. Zum Schutz der Kinder auf dem Moped nehmen wir Fahrrad-Helme mit, denn Kinderhelme sind in Asien eine Ausnahme.

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Mit Kindern durch Asien reisen

Ihr habt Angst mit euren Kids nach Asien zu reisen? Vielleicht Bedenken was Hygiene, ärztliche Versorgung und gefährliche Tiere angeht? Als erfahrene Reisemutter räume ich in diesem Artikel mit den klassischen Vorurteilen auf. Berichte davon, wie wir es auf unseren mehrmonatigen Reisen mit Kindern durch Asien gemacht haben und verrate euch meine Tipps.

4 Personen, 4 Rucksäcke, 4 Monate Asien

Im August 2017 sind wir von unserem letzten Weltreiseabenteuer zurück. Diesmal waren wir mit unseren zwei Kindern fast vier Monate in Sri Lanka, Malaysia, Australien, Indonesien und Thailand unterwegs. Damit haben wir bereits zum dritten Mal eine mehrmonatige Reise mit, mittlerweile schulpflichtigen, Kindern gemacht.

Fernreise mit kleinen Kindern?

Das erste Mal waren die Kinder klein, drei und fünf Jahre alt, die Reiselust aber groß. Unsere Reiseroute ging damals von Bangkok in Thailand bis nach Penang in Malaysia. Aus heutiger Sicht ist es eine leichte Anfängerroute. Für ein Reiseabenteuer mit kleinen Kindern in Asien ist sie gut geeignet, nur die Saison empfehle ich euch zu beachten. Als Reisezeit haben wir uns Anfang oder Ende der Regenzeit ausgesucht. Meistens herrschte in den Anlagen, in denen wir unterkamen auch Nebensaison, was die Kosten für die Unterkünfte deutlich reduzierte.

Thailand ist ein perfektes Reiseland für Familien mit kleinen Kindern. Generell eigentlich immer super für eine erste Reise nach Asien. Die Thais sind unglaublich freundlich und lieben Kinder. Hier bietet sich auch eine fast flächendeckende Versorgung mit Supermärkten und 7Eleven Läden. Milch, Obst, Brot, teilweise Babynahrung und leichte Medikamente gibt es in Thailand fast an jeder Ecke.

Reiseplanung? Nicht bei uns

Bei allen unseren Reisen mit den Kindern haben wir nur eine grobe Planung vorab gemacht. Für uns hat sich das als ziemlich praktisch erwiesen. Es bietet mehr Freiraum um spontan zu bleiben, ist dem Tempo der Kinder angepasst und nahm uns den Druck an einem bestimmten Tag irgendwo erscheinen zu müssen.

Hin- und Rückflug haben wir aber natürlich fest gebucht. Bei der letzten Reise hatten wir uns sogar den Luxus eines MultiFlex-Passes gegönnt und auch genutzt. Damit konnten wir unseren Rückflug problemlos umbuchen – ohne weitere Kosten seitens STA Travel.

Sicherlich ist diese spontane bzw. flexible Art zu reisen typabhängig. Allerdings bieten die asiatischen Länder ein sehr gut abgedecktes Mobilfunknetz und es ist immer möglich online über ein Smartphone, in Sekundenschnelle Unterkünfte zu buchen. Wir nutzen normaler Weise die großen Buchungsportale und organisieren uns vor Ort Fahrer, wenn wir nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. Je nach Region ist der Luxus eines Autos einem lokalen Bus vorzuziehen. Auch Mopeds kann man in Asien günstig mieten, diese bieten sich in manchen Gegenden als Fortbewegungsmittel einfach an.

Die Organisation mag sich im ersten Moment vielleicht kompliziert anhören. Die Sorge, keine Informationen oder Hilfe zu bekommen schwirrt einem durch den Kopf. Doch nach 10 Monaten mit dem Rucksack und den Kindern durch Asien kann ich euch sagen: es gibt überall Infos – wirklich! Und die Weiterreise ist vor Ort immer recht einfachzu organisieren gewesen. Wir nutzen für Planung und Organisation sehr gerne auch die sozialen Medien, denn dort bekommen wir viele Infos und Tipps fast in Echtzeit. Am besten funktioniert aber immer noch das Fragen bei Einheimischen vor Ort. Wer fragt, dem wird geholfen, so einfach ist das Ganze.

Auch wenn diese Art des „ungeplanten“ Reisens am Anfang gewöhnungsbedürftig ist, hat man ganz schnell raus, wie Reisen in Asien am besten funktioniert. Relativ einfach eben. Und das geht auch allen die wir unterwegs trafen so. Gute Nerven braucht man nur, wenn man sich an deutsche Zeitvorstellungen klammert. Da hilft auch jammern nichts, der Bus kommt wenn er kommt, Asien halt!

Notfallpläne? Haben wir keine

Oft werden wir nach unserem Notfallplan gefragt. Es mag euch überraschen, aber einen richtigen Plan haben wir nicht. Ich kann ja auch im Vorfeld nicht abschätzen, in welcher Situation wir uns befinden werden. Wir haben ein gutes Reisebüro gewählt und vor der Reise auch die E-Mail-Adresse unserer Ansprechpartnerin im Reisebüro sowie die unseres Hausarztes bekommen.

Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, egal wo man reist. Thailand und Malaysia zum Beispiel haben eine gute und hohe Krankenhausdichte. Auch wenn man sich hier abseits großer Städte befindet, gelangt man mit dem Flugzeug schnell dorthin. Vorausgesetzt man ist flugtauglich.

Flüge innerhalb Asiens sind allgemein extrem günstig. Es gibt sehr viele Flughäfen und Fluglinien wie z.B. Air Asia, die gleich mehrmals täglich große Städte anfliegen.

Generelles Verhalten und Essen in Asien

Ansonsten sind die üblichen Verhaltensregeln wohl für jedes Alter gleich: Keine Tiere anfassen, nicht im Gebüsch buddeln, kein offenes Eis essen, keine Eiswürfel in den Getränken.

Ein weiteres Vorurteil zu Reisen in Asien ist, dass das Essen von Garküchen am Straßenrand ganz gefährlich für unsere westlichen Mägen sei. Wir essen gerne am Straßenrand, vielleicht nicht überall aber oft. In Asien gibt es viele kleine Garküchen, die mittags und abends ganz hervorragend leckere und günstige Speisen frisch zubereitet anbieten. In den Garküchen ist das Essen frischer als in so manchem Restaurant. Auch lässt sich von dort immer etwas zu Essen mitnehmen. Besonders mit kleineren Kindern ist es angenehmer und stressfreier in der Unterkunft zu essen. Wir sammeln häufig von verschiedenen Ständen das Essen und machen dann eine Art Picknick. Das finden auch kleinere Kinder interessant.

Wenn die Möglichkeit besteht zu kochen, kochen wir auch selbst, besonders auf Langzeitreisen ist das attraktiv und günstiger, wenn man mit der Familie unterwegs ist. Und auch bei schwierigen Essern oder sehr kleinen Kindern ist das immer eine gute Alternative. Wenn die Kinder Reis, Pfannkuchen, Toast und Ei mögen, ist man in Asien generell aber auf der sicheren Seite. Damit überlebt jedes Kind, wenn es das exotische Essen sonst nicht mögen sollte.

Tipps für den Besuch von Großstädten mit Kindern

Reisen ist immer ein Abenteuer. Doch man will nicht unbedingt die ganze Zeit über Abenteuer. Wir sind eigentlich mehr an Stränden als im Land oder in den Bergen unterwegs. Gerade für kleine Strandpiraten ist das schöner und für die Eltern entspannter. Wenn die Kinder älter sind, steigt natürlich auch der Wunsch nach mehr Unterhaltung.

Statt Sandburgen bauen und buddeln, standen bei unserer letzten Reise zum Beispiel eher Schnorcheln und Surfen auf dem Plan. Auch asiatische Großstädte haben ihren Reiz, doch hierfür investiere ich gerne mehr Vorbereitungszeit um einen entspannten Aufenthalt zu haben.

Viele Familien haben Respekt, besonders mit Kindern, größere Städte zu bereisen. Völlig verständlich. Doch mit ein bisschen Planung im Vorfeld, kann ein Besuch der Großstadt als Familie sehr nett werden. Wir mussten aus beruflichen Gründen schon einige Male mit den Kindern nach Bangkok. Da habe ich mich im Voraus gut erkundigt, um den Kindern unnötigen Stress zu ersparen. Beim Reisen mit Kleinkindern ist in der Nähe der Unterkunft ein Park mit Spielplatz von Vorteil, der Ruhe fernab vom Trubel der Metropole bietet. Wir bevorzugen die Nähe von Parks.

In Bangkok lieben wir z.B. die Nähe zum Lumpini Park. Die Lage ist sehr zentral, mit perfekter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. So ist es problemlos möglich, alle Bedürfnisse einer Familie zu erfüllen und der Besuch einer Großstadt wie Bangkok mit Kindern wird einfacher.

Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur eignet sich auch sehr gut für den Besuch mit Kindern. Auch dort wohnen wir immer in zentraler Nähe zu den Petronas Towers. Das Viertel ist nett, Entertainment für jedes Alter vorhanden. An den Towers befindet sich ein Shoppingcenter, ein interaktives Museum für Kinder, Kino & mehr. Der Park dahinter besteht aus einer tollen Anlage mit schönem Spielplatz und Wasserspielplatz. Dort kann man herrlich picknicken, verweilen und die Aussicht genießen. Kuala Lumpur hat noch diverse andere Aktivitäten in petto und ist meiner Meinung nach perfekt als Einstieg in eine asiatische Metropole geeignet.

Mit Kindern durch Asien zu reisen rockt einfach! Es ist interessant, anders und bietet für jedes Alter und jeden Geldbeutel vielfältige Möglichkeiten. Die Menschen dort sind herzlich und fantastische Gastgeber. Probiert es aus!

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Diese 10 ungewöhnlichen Orte muss man in New York gesehen haben!

STA Travel hat mich in die „Stadt, die niemals schläft“ geschickt, um nach den besten und ungewöhnlichsten Orten in New York City zu suchen. Knapp drei Wochen habe ich dort verbracht und versucht, abseits der Touristenattraktionen – wie Freiheitsstatue, Empire State Building und 5th Avenue – die tollsten Plätze der Stadt zu finden. Auch wenn sich drei Wochen nach einer langen Zeit anhören: In New York City ist das gar nichts! Ich denke, selbst nach drei Jahren kennt man die Stadt noch immer nicht wirklich. Sie ändert sich rasend schnell und hat endlos viel zu bieten. Darum liebe ich New York City!

Tja, dank der Hilfe von ein paar Freunden aus New York City bin ich aber dennoch fündig geworden und darf euch somit stolz meine 10 Lieblingsplätze in New York City präsentieren. Manche davon sind vielleicht etwas „ausgefallen“, andere mögen für den ein oder anderen wiederum „touristisch“ wirken. Aber für mich sind das die 10 Plätze, die bei mir einen Eindruck hinterlassen haben.

10 ungewöhnliche Orte in New York City

1. Attaboy
Attaboy ist die wahrscheinlich coolste Bar, in der ich bisher war. Sie ist unscheinbar, total versteckt und – untypisch für eine Bar – relativ leise. Perfekt für einen schmackhaften Cocktail und eine gemütliche Unterhaltung mit einem Freund oder einer Freundin. Die Barkeeper sind total nett und kreieren dir sogar deinen eigenen Cocktail, abgestimmt auf deine Vorlieben!

2. Highline
Ja ja, die Highline kennt mittlerweile jeder. Aber dennoch ist es ein Ort, der mir wirklich gut gefallen hat! Man ist in der Stadt, aber dennoch im Grünen. Kann sich vor dem gemütlichen Spaziergang einen leckeren Kaffee im Chelsea Market holen und dann das hektische New York Leben „von oben“ betrachten. Wer’s nicht kennt: Die High Line ist ein rund 2,3 km langer (schmaler) Park. Ursprünglich waren es Zuggleise.




3. The Vintage Twin
Vintage Kleidung? Oh yes! In New York findet man sogar richtige Schätze! Bei „The Vintage Twin“ wurde ich super beraten und fündig. Ich habe mir eine schwarze Jeans Shorts im „used look“ gekauft und bin sehr zufrieden damit!


4. Lil Frankie’s
Klein, unscheinbar und unbeschreiblich lecker: Das Lil Frankie’s ist ein italienisches Restaurant im East Village. Wenn ihr dort hingeht, müsst ihr unbedingt die gegrillte Aubergine probieren!

5. Bond Street
Die Bond Street ist eine meiner Lieblingsstraßen in New York. Keine Ahnung woran das genau liegt – ich mag die geplfasterte Straße, die Häuser sehen toll aus und trotz der zentralen Lage begegnet man dort relativ wenigen Menschen. Ein Grund, warum die Bond Street aber einen Platz in dieser Liste verdient hat, sind die versteckten David Bowie Bilder am Zaun. Wer suchet, der findet!


6. MET
Das MET (Metropolitan Museum of Art) musste ich hier einfach erwähnen. Es ist zwar gut besucht und längst kein verstecktes Geheimnis, aber dennoch ist es eines der schönsten Museen, in denen ich jemals war. Jede Ecke des Gebäudes ist imposant und sehenswert. Vor allem der Balkon am Dach ist ein Highlight. Von dort aus kann man den Central Park und die Hochhäuser rundherum gut sehen!

7. Rooftop Cinema Brooklyn
Ein Kino am Dach in Brooklyn – perfekt für ein Date! Aber auch mit Freunden kann es dort ganz viel Spaß machen. Schaut, dass ihr eventuell schon ein wenig früher hinkommt und noch den Sonnenuntergang mit Blick auf die Manhattan Skyline sehen könnt! Als ich dort war habe ich mir „Taxi Driver“ – einen New Yorker Klassiker angesehen und fand es total witzig!


8. West 4 Tattoo
Wie gesagt stelle ich euch hier auch Orte vor, die einfach mir sehr viel bedeuten. Das West 4 Tattoo Studio ist einer davon. Hier habe ich mir am Tag vor meiner Abreise zwei kleine Tattoos stechen lassen und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem gesamten Service!

9. Champs Diner
Das Champs Diner konnte ich hier einfach nicht auslassen. Es ist wahrscheinlich eines meiner absoluten Lieblingslokale! Nicht nur, weil die Kellner dort super nett sind, sondern vor allem – haltet euch fest – es ist ein 100% veganes traditionell amerikanisches Diner! Und das Essen schmeckt himmlisch!

10. Strand Bookstore
In diesem Buchgeschäft habe ich bestimmt mehrere Stunden verbracht und (in Anbetracht der mageren Gepäcks-Gewichtsgrenze für den Heimflug) viel zu viele Bücher gekauft. Der Strand Bookstore ist ein altes Buchgeschäft aus New York, das 1927 eröffnet wurde und bis heute zahlreiche Besucher/Leser/Käufer anlockt. Dort findet man nicht nur neue, sondern auch gebrauchte Bücher. Außerdem gibt es dort häufig Veranstaltungen, wie zum Beispiel Speed Dating zu gewissen Buch-Themen!

Alles in allem hat mir die Stadt New York City unglaublich gut gefallen und ich bin mir sicher, dass ich ganz bald wieder dort hinkommen werde! Aber jetzt geht’s erstmal weiter in Richtung Westküste!

Anna lebt eigentlich in Wien. Sie ist aber genau so gerne in der Welt unterwegs und teilt ihre Reiseabenteuer auf ihrem Blog, YouTube und Instagram. Aktuell ist Anna zwei Monate lang in den USA unterwegs und erkundet dort die schönsten Ecken von New York, besucht ihre ehemalige Gastfamilie in Kansas City und macht anschließend einen aufregenden Roadtrip durch den Westen des Landes.

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Australien – Meine Tipps & Erfahrungen zu Work and Travel

Work and Travel in Australien? So weit weg? Ich kann euch sagen: man kommt schneller an als man denkt. Das fängt schon beim Landeanflug des Flugzeuges an. Von meinen Vorbereitungen für den Aufenthalt in Australien habe ich bereits berichtet. Hier kommen meine generellen Erfahrungen und ein paar Tipps, die ich euch für euer Work and Travel gern mit auf den Weg gebe:

Meine Erfahrungen zu Work and Travel in Australien

Ich bin noch nirgends auf der Welt so schnell und so herzlich aufgenommen worden wie in Straya! Man lernt in Australien ziemlich schnell neue Leute kennen und knüpft Freundschaften. Lasst euch ein wenig treiben, aber wartet nicht allzu lange auf Travelmates die euch vielleicht auf eurer Weiterreise begleiten. Wenn ihr unterwegs seid werdet ihr einen Haufen Leute kennenlernen und nicht wirklich allein sein, außer natürlich, ihr möchtet das.

Egal ob ihr euch beim Transport für einen eigenen Wagen, einen Camper oder die Fahrt mit dem (Greyhound) Bus entscheidet: die Ostküste Australiens zu bereisen ist wie in eine andere Welt einzutauchen – atemberaubend schön.

Bezüglich der Jobsuche, hatte ich mir zu Hause bereits ein paar Gedanken gemacht. Doch auch hierbei kann ich euch nur empfehlen – einfach drauf los! Ihr werdet in den seltensten Fällen schon vor Abreise einen Job finden. Berücksichtigt die Vorgaben für einen englischen Lebenslauf (CV), steckt ihn in die Tasche und klappert vor Ort alle Bars, Restaurants, etc. ab. Vergesst aber nicht, dass ihr für einen Job in der Gastronomie evtl. ein RSA-Zertifikat benötigt.

Falls alles nichts hilft, kann ich euch Au Pair als kostengünstige Alternative empfehlen, was auch eine tolle Erfahrung ist. Bei der Suche nach einem Job helfen hierbei auch wieder die vielen Gruppen auf Facebook. Dort habe auch ich eine passende Familie gefunden.

Meine 10 Tipps

  1. Plant eure Reiseroute nicht unbedingt im Voraus
  2. Seid offen für Neues
  3. Nehmt euch viel Zeit und vor allem Geld mit
  4. Lasst Probleme, Sorgen, Gedanken über die Zukunft usw. zu Hause
  5. Nehmt nicht zu viel Gepäck mit
  6. Schließt auf jeden Fall eine gute Reiseversicherung ab (man weiß nie was passiert)
  7. Seid nicht allzu schüchtern und traut euch Englisch zu sprechen
  8. Beantragt euer Working Holiday Visum früh genug
  9. Macht beim Reisen Zwischenstopps & besucht auch Reiseziele in der „Nähe“. Dazu zähle ich z.B. Indonesien, Neuseeland oder Singapur 😉
  10. Genießt einfach jeden Augenblick!!!

Etwas, das einem wirklich einen Strich durch die Rechnung machen kann, ist das Geld. Australien ist soooo teuer – das hatte ich wirklich nicht erwartet. Anfangs denkt man sich nicht wirklich etwas dabei und gibt normal sein Geld aus, weil man noch so viel hat. Doch ihr werdet schnell merken, wie das Geld auf einmal weg ist. Daher gleich von Anfang an immer auf die Ausgaben achten! Ich habe unterweges viele kennengelernt, die etliche finanzielle Probleme hatten und daher früher abreisen mussten oder deren Work and Travel dadurch nicht so super geklappt hat.

Wenn man ein paar grundlegende Dinge berücksichtigt, kann ich das Ganze jedem nur empfehlen – einfach drauf los und mitreißen lassen!

Falls ihr euch besser damit fühlt, könnt ihr natürlich auch super vorbereitet in euer Abenteuer starten. Ich habe auf diese „unvorbereitete“ Weise die besten Erfahrungen beim Work and Travel machen dürfen und ich würde es immer wieder so machen. Für diejenigen die sich nun denken „so einfach geht das doch nicht“ – es geht! Mein Work and Travel habe ich tatsächlich nicht so ganz alleine gemacht, denn mein Rollstuhl war immer mein treuer Begleiter. Für mich war sicher nicht alles immer so leicht wie bei einem gesunden Menschen, aber das wäre ja auch langweilig. Also wenn ich Work and Travel in Australien mit Handicap geschafft habe, schafft ihr das alle Male 😉

Was soll ich noch groß sagen? Australien wird nicht umsonst von jedem geliebt, der einmal dort gewesen ist. Es gibt einfach keine passende Beschreibung, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

Ihr habt euch für Work and Travel entschieden: das wird ganz bestimmt eine tolle Erfahrung, wenn nicht sogar die geilste Zeit eures Lebens! 🙂

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Work and Travel in Australien – Meine Vorbereitung

Hallo liebe Leser, ich bin Melli, 27 Jahre alt und eine reisebegeisterte Frohnatur. Nach meinem Road Trip in 2012 durch Amerika war nun Work and Travel in Australien dran. Ich lasse mich nie und von keinem Hindernis von meinen Reisen abbringen und möchte trotz meines Handicaps zeigen, dass man alles schaffen kann wenn man nur will und den Mut dazu hat.

Die Vorbereitung meines Work and Travel in Australien

Ehrlich gesagt: in meinem Fall gab es nicht sehr viele Vorbereitungen. Die Idee ein halbes Jahr lang Work and Travel in Australien zu machen, kam mir ziemlich spontan. Ich wollte einfach raus, etwas Neues kennenlernen. Nicht denselben Alltagstrott wie seit vielen Jahren erleben. Daher bin ich eher unvorbereitet an die Sache heran gegangen. Was im Nachhinein sogar die beste Vorbereitung gewesen ist! Das Gute daran war, dass man nicht enttäuscht werden kann, da man vorab nicht so viele Erwartungen aufbaut. Man stürzt sich einfach in etwas komplett Neues. Und im Endeffekt kommt eh immer alles anders als man plant 😉

Die besten Entscheidungen oder Reisen ergeben sich meistens unerwartet und spontan.

Unterstützung durch Reiseexperten

Ein paar grundlegende Dinge, sollte man allerdings doch vorab in die Wege leiten und sich ein paar Infos dazu besorgen. So bin ich damals zum STA Travel Shop gegangen und habe dort Unterstützung und Hilfe für meinen Work and Travel Aufenthalt bekommen. Dadurch, dass die Reise bis dahin kein Thema für mich gewesen ist, war mein Informationsstand zu Australien und Work and Travel im Allgemeinen, kaum bis gar nicht vorhanden. Zum Glück das war alles kein Problem, da sich die Mitarbeiter meines STA Travel Shops alle bestens auskennen und mir so bei den Vorbereitungen des Work and Travel zur Seite standen.

Ich würde übrigens auch immer wieder über STA Travel buchen, da sowohl die Vorbereitung, wie auch die Hilfe vor Ort mit der Steuernummer und Bankkarte problemlos funktioniert haben. Es ist einfacher jemand zur Seite zu haben, der solche Reisen tagtäglich organisiert und verkauft.

Gruppen auf Facebook

Außerdem rate ich jedem, sich in bei einer oder mehreren der vielen Backpacker Gruppen auf Facebook anzumelden. Auf den ersten Blick ist sicher alles ein bisschen zu viel Info auf einmal und meine Startseite war ab da an jeden Tag voll mit den Beiträgen der ganzen Backpacker. Doch man bekommt so sehr viel von den Erfahrungen und Tipps anderer mit. Vor allem aber kann man so Travelmates finden. In den Gruppen kann man sich super zu einzelnen Detailfragen austauschen, z.B. welche Reiseversicherung die beste ist, welcher Rucksack sich am besten eignet usw. Oder aber auch, wo man am besten mit der Reise anfängt. Generell bekommt man durch das Lesen der verschiedenen Erfahrungen einen ganz guten Eindruck und kann sich seine eigene Meinung bilden. Ihr solltet euch aber natürlich nicht verrückt machen (lassen). Am Ende müsst ihr selbst entscheiden und schauen was für euch das Beste ist bzw. womit ihr euch am wohlsten fühlt.

Wohnung & Job

Die einzigen Themen, die ich bei der Vorbereitung meines Work and Travel wirklich planen musste, waren: was mache ich mit meiner Wohnung und dem Job? Damit ich nicht nach der Reise bei Null anfangen musste habe ich während dem halben Jahr in Australien meine Wohnung untervermietet. Bei meinem Job wurde ich für die Zeit freigestellt. Klar hatte ich damit sehr viel Glück und nicht jeder Arbeitgeber zieht bei sowas mit. Aber fragen kostet nichts, also einfach mal nachfragen, eventuell gibt es diese Möglichkeit sowieso, ihr kennt sie vielleicht nur nicht. Wer nicht wagt der nicht gewinnt! 🙂

Visum

Ein sehr wichtiger Tipp in meinen Augen: kümmert euch früh genug um euer Working Holiday Visum! Auch wenn meine Freundin und ich wahrscheinlich unter vielen die einzigen waren die damit Probleme hatten. Aber sicher ist sicher. Wir hatten beide erst kurz vor knapp die Bestätigung für unsere Visa erhalten und so etwas zehrt unfassbar an den Nerven. Der australischen Regierung ist natürlich egal ob man morgen in den Flieger steigt und das Visum aber noch nicht in der Tasche hat. Und wenn es, wie bei meiner Freundin, ganz doof läuft muss man alles umbuchen.

Und sonst so?

Aber alles weitere wie z.B. Gepäck, Reiseunterlagen, etc. – macht euch keinen Stress. Bei den Reiseunterlagen und der Organisation vorab war mir der STA Travel Shop in Ulm eine große Hilfe.

Ansonsten gilt das Übliche: packt nicht zu viel in euren Rucksack – wie das immer so ist, man zieht schlussendlich nur die Hälfte an. Und ich würde auf jeden Fall einen Laptop mitnehmen um immer mal wieder alle Bilder und Videos zu sichern.

Doch am Besten – Augen zu und durch! Traut euch, seid offen, es wird schon schief gehen. Denkt immer daran: ganz viele andere haben das auch schon vor euch gemacht 🙂

Habt ihr selbst bereits ein Work and Travel in Australien gemacht? Was sind eure Tipps für die Vorbereitung?

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