Kuba – Meine Highlights im Westen

Unser Flug ging Ende November 2016 nach Havanna. Genauer gesagt am 26.11.2016, also dem Tag an dem Fidel Castro verstorben ist. Wie würde es während der Staatstrauer auf Kuba sein? Wie fällt die Staatstrauer aus? Wird das Ganze vielmehr feierlich begleitet, oder herrscht doch tiefe Trauer? Wir starteten mit gemischten Gefühlen in unsere zweiwöchige Reise und am Ende waren wir total begeistert auch wenn wir anfangs nicht die Gelegenheit hatten das typische Kuba kennenzulernen. Doch bevor ich von unserer Reise berichte, möchte ich euch erst einmal ein paar allgemeine Tipps zu Kuba geben.

Meine Tipps für die Reise nach Kuba

Eine Reise durch Kubas Westen – die Highlights

Unterkunftsseitig verbrachten wir die meiste Zeit in den sogenannten casa particulares. Hierbei handelt es sich um Privatunterkünfte, die auf Kuba sehr beliebt sind. So hat man die Gelegenheit den Alltag der Kubaner hautnah mitzuerleben. Für mich war es zudem eine super Möglichkeit meine Spanischkenntnisse aufzufrischen. Eine Nacht inkl. Frühstück kostet ca. 20 CUC pro Person.

Havanna

Die ersten drei Nächte verbrachten wir in Havanna. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, solltet ihr mindestens zwei volle Tage in der Stadt einplanen. Unsere Unterkunft befand sich im Vorort Vedado. Von Vedado aus waren es ca. 5-10 min mit dem Taxi am Malecón entlang ins Zentrum von Havanna.

kuba, havanna, stadtbild

 

Wie heißt es so schön? Eine Fahrt durch Havanna im Oldtimer gehört zu Kuba wie die Minze in den Mojito 🙂

kuba, havanna, oldtimer

Die Privat-Taxen stehen bspw. vor dem Capitolio, dem Wahrzeichen der Stadt. Allerdings wird das einstige Repräsentantenhaus derzeit noch bis voraussichtlich 2018 restauriert. Für eine Stunde City Tour verlangen die meisten Fahrer 40 CUC. Wir haben einen Spezialpreis von 30 CUC vereinbart und starteten in einem lilafarbenen Oldtimer unsere Tour. Vorbei am Plaza de la Revolución und am 4 km langen Friedhof, dem Wald in Havanna bis in den Vorort Miramar, dem schöneren Stadtteil Havannas. Die Kubaner sagen, wenn Geld vorhanden wäre, würde die ganze Stadt in neuem Glanz erstrahlen. Wobei meiner Meinung nach die alten, abrissreifen Gebäude einfach den Charme Havannas ausmachen und das Stadtbild prägen.

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Aufgrund der Staatstrauer waren einige Sehenswürdigkeiten, wie auch die bekannten Bars, die man von Hemingway kennt oder die Zigarrenfabrik geschlossen. „La Bodeguita del Medio“ konnten wir daher leider nur von außen betrachten.

kuba, havanna, la bodeguita del medio

Was ich euch sehr empfehlen kann, ist die Fähre nach Casablanca zur Christus-Statue zu nehmen. Von dort aus habt ihr einen gigantischen Blick über ganz Havanna.

Mein absolutes Lieblingsrestaurant in Havanna war das „La Guarida“ (418 Concordia). Zwar speist man dort etwas kostspieliger, dafür ist die Atmosphäre umso schöner. Schon allein das Gebäude ist einen Besuch wert. Bekannt ist dieses Restaurant unter anderem aus dem Film „Chocolate y Fresa“.

Viñales

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Der nächste Stopp auf unserer Reise war Viñales. Landschaftlich ein Traum, genauso wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch dort blieben wir drei Nächte. In Viñales vermietet eigentlich jeder Hausbesitzer Zimmer. In dem kleinen Ort wimmelte es nur so von Touristen.

Von Viñales aus kann man auch zwei nahe gelegene cayos (Inseln) besuchen. Nach Cayo Jutias kommt man bequem mit dem Bus oder man besucht die wunderschöne Cayo Levisa, die man von Palma Rubia aus mit der Fähre erreicht. Wir entschieden uns für die Cayo Levisa und verbrachten einen wunderschönen Tag am herrlich weißen Sandstrand.

kuba, cayo levisa

Etwas außerhalb von Viñales, ca. 5 Minuten mit dem Taxi, befindet sich die Finca Agroecologica „El Paraiso“. Diese Restaurant-Empfehlung haben wir in unserem Reiseführer gefunden und der Weg dorthin hat sich auch definitiv gelohnt. Auf dem Hof wird das meiste selbst angebaut und das Essen ist natürlich bio 🙂 Man bestellt hier nicht à la carte, sondern es wird einfach serviert. Als die nette Dame anfing uns zu servieren, hatten wir das Gefühl es würde kein Ende nehmen. Letztendlich hatten wir irgendwann 18 Teller auf unserem Tisch. Sehr viel leckeres Gemüse, Fleisch, Salat etc. Für zwei Personen viel zu viel, aber mit 10 CUC pro Person ein durchaus günstiges und sehr reichhaltiges Abendessen. Dort habe ich eine neue leckere Gemüsesorte für mich entdeckt: Yuka, das ist eine Art Kartoffel.

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In Viñales solltet ihr unbedingt eine Wanderung durch die Tabakfelder unternehmen. Wir waren zu zweit mit unserem Guide Richard für ca. drei Stunden unterwegs. Wir besichtigten eine Farm, auf der Kaffee, Rum und Honig hergestellt werden. Den Rum gibt es nur in der Region zu kaufen und somit haben wir gleich eine Flasche mitgenommen. Um einen atemberaubenden Blick über das Viñales Tal zu haben, lohnt sich eine kurze Fahrt zum Aussichtspunkt „Los Jazmines“. Dort befindet sich auch das gleichnamige Hotel.

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Um von Viñales aus zu unserem nächsten Stopp Cienfuegos zu gelangen, entschieden wir uns für den Viazul Bus. Dieser fuhr früh morgens um 06:45 Uhr los und kam pünktlich zur Mittagszeit in Cienfuegos an.

Cienfuegos

Unsere Unterkunft befand sich in Punta Gorda, in der Nähe der Marina. Ins Zentrum von Cienfuegos war es ein schöner Spaziergang am Malecón entlang, der ca. 20 Minuten dauerte.

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Es bietet sich an von Cienfuegos aus einen Tagesausflug zum wunderschönen Nationalpark „El Nicho“ zu unternehmen. Dort könnt ihr bei einer geführten Wanderung die vielfältige Natur genießen und an einem Wasserfall einen Stopp für eine kühlende Erfrischung einlegen.

kuba, el nicho

Nach Cienfuegos führte unsere Route in das wunderschöne Kolonialstädtchen Trinidad.

Trinidad

Den Mittag solltet ihr damit verbringen die Stadt zu genießen. Um den Plaza Mayor mit ihren prächtigen Königspalmen, den schmiedeeisernen Bänken und Bronzefiguren herum, befinden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Vom Turm des Museo Histórico Municipal bietet sich ein toller Panoramablick über Trinidad. Im Museo de la Luncha Contra Bandidos, das sich im Kloster Dan Francisco de Asís befindet, besitzt ebenso einen Aussichtsturm mit tollem Blick und es gibt eine Ausstellung über den Kampf gegen die Konterrevolutionäre.

kuba, trinidad

In der „Taberna La Canchanchara“ (90 Calle Real del Jigüe) haben wir das gleichnamige Getränk probiert: ein Gebräu aus Rum, Zitronensaft und Honig. Geschmacklich etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man ordentlich umrührt und sich der Honig vermischt, ist es sogar ziemlich lecker.

Für ein Abendessen kann ich euch das „Paladar La Coruna“ (Calle Jesús María) oder „Son y Sol“ (283 Calle Desengaño) ans Herz legen. Und auch von Trinidad aus lassen sich tolle Nationalparks wie „El Cubano“ oder „Topes de Collantes“ besuchen. Wir hatten für 60 CUC einen Taxifahrer, der uns den ganzen Tag über herum gefahren und immer auf uns gewartet hat.

Im Nationalpark „El Cubano“ schlendert man einen kleinen gemütlichen Weg entlang bis man zum Salto Javira gelangt: ein kleiner Wasserfall mit smaragdgrünem Badegumpen und einer wunderschönen Tropfsteinhöhle, in die man hinein schwimmen kann und mit etwas Glück auch ein paar Fledermäuse erblickt.

Im Nationalpark „Topes de Collantes“ habt ihr die Auswahl aus verschiedenen Wanderungen. Wir entschieden uns für die Route zum 65 Meter hohen Wasserfall „Salto de Caburní“. Hierbei müssen 400 Meter Höhenunterschied überwunden werden und man braucht für die Wanderung etwa drei Stunden. Der Weg ist teils recht steil und anstrengend, aber gut zu bewältigen.

kuba, topes del collantes

kuba, topes de collantes

An unserem letzen Abend in Trinidad, war die Staatstrauer um Fidel Castro beendet und es wurde wieder Musik gespielt. Ganz so wie man sich Kuba vorstellt. Hinter dem Plaza Mayor in Trinidad befindet sich das „Casa de la Música“. Dort könnt ihr euch auf die Treppen setzen, um dem bunten stimmungsvollen Treiben zuzuschauen und der Musik zu lauschen.

Varadero

Zum Abschluss unserer Reise gönnten wir uns ein All Inclusive Hotel in Varadero und blickten auf unsere vielseitige und aufregende Rundreise durch den Westen Kubas zurück. Wir haben viel erlebt und kehren mit unvergesslichen Erinnerungen zurück. Kuba ist auf jeden Fall eine Reise wert. Auch wenn wir nicht die Gelegenheit hatten das typische Kuba zu erleben wie man es sich vorstellt, also mit Musik und Tanz den ganzen Tag. Dennoch war es eine besondere Erfahrung es zu dieser sehr speziellen Zeit besucht zu haben.

kuba, varadero

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Unterwegs an Neuseelands Nordküste

Für mich war es bisher die zweite geführte Erlebnisreise dieser Art und ich war wieder einmal total begeistert. Für junge Leute von 18-39 Jahren gibt es die so genannten YOLO Erlebnisreisen. Darunter kann man sich eine super coole Gruppe aus jungen Leuten vorstellen, die alle das Gleiche möchten: Spaß haben, viel vom Land erleben und mit Gleichgesinnten den Trip ihres Lebens genießen. Das wurde mir durch diese Reise an Neuseelands Nordküste wieder einmal bestätigt. Wenn ihr abenteuerlustig und offen seid, ist diese Art zu reisen die perfekte Wahl. Der Transport erfolgt meist in einem Mini Bus mit großen Panorama-Fenstern, damit man die Landschaft richtig genießen kann. Unser Guide Auto war ein super cooler Typ und hat einen großartigen Job gemacht. Man hat gemerkt, dass er seinen Job mit Leidenschaft ausübt und Spaß dabei hat, Reisenden das wunderschöne Neuseeland zu zeigen und die Kultur des Landes nahe zu bringen. Dazu zählte auch das Erlernen der Maori-Sprache. Jeden Morgen fanden wir an der Fensterscheibe des Busses neue Wörter, die wir lernen durften…

Erlebnisreise Neuseeland – Highlights an der Nordküste

Doch erst einmal alles auf Anfang: angekommen am Flughafen in Auckland ging es erst mal ins Nomads Hostel. Nach einem spannenden Rugby Spiel und leckerer Pizza in der Roof Top Pizza Bar, die sich direkt im Hostel befindet, machten wir noch einen kurzen Rundgang entlang des Hafens mit Blick auf den Sky Tower.

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Das Ziel für den nächsten Morgen hieß Paihia: unser Ausgangspunkt zur Erkundung der atemberaubenden Bay of Islands. Teil der Erlebnisreise ist die Übernachtung auf dem Hausboot „The Rock“.  Am Nachmittag legte das Boot ab. Nach einem leckeren Barbecue an Bord, haben wir einen kleinen Ausflug mit dem Kajak unternommen. Der Sternenhimmel war gigantisch. So viele Sterne habe ich bis jetzt nur in Südafrika im Krüger-Nationalpark gesehen. Was allerdings noch viel beeindruckender war: die Biolumineszenz, also wenn das Meer leuchtet. Dieses Phänomen habe ich vorher noch nie erlebt und es war einfach unglaublich! Auch wenn es etwas kalt gewesen ist …der Sternenhimmel, das Leuchten im Wasser und die Stille auf dem Meer haben die Kälte ganz in Vergessenheit geraten lassen…

Ein weiteres Highlight der Bootstour ist ein Ausflug auf eine der 144 Inseln, aus denen die Bay of Islands besteht. Dort sind wir auf eine Aussichtsplattform gewandert, um die fantastische Aussicht auf die Bay of Islands zu genießen. Es war unglaublich schön und ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können. Wir hatten super Wetter an diesem Tag und konnten auf dem Boot die Sonne genießen bevor es wieder zurück nach Paihia ging. An diesem Mittag hatten wir unsere erste Begegnung mit den Maori. Wir besichtigten die „Waitangi Treaty Grounds“ und bekamen die Gelegenheit wundervolle Tänze und Lieder der Maori hautnah mitzuerleben. Den Abend ließen wir in der Pipi Patch Bar gemütlich ausklingen.

Paihia ist übrigens auch ein genialer Ort für Adrenalin Junkies. Man kann z.B.. einen Sky Dive wagen oder die gemütliche Variante: Parasailing. Da ich bereits in Südafrika einen Sky Dive erlebt habe, entschied ich mich in Neuseeland fürs Parasailing. Dafür solltet ihr ca. 60 € für 12 Minuten Parasailing mit einplanen. Für einen Sky Dive muss man mit ca. 200 € rechnen. Das Wetter hätte nicht besser sein können und sich auf diese Weise von diesem traumhaften Flecken Erde verabschieden zu können: unbezahlbar!

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Das nächste Highlight auf unserer Erlebnisreise war Rotorua. Der beste Ort um die Maori Kultur kennenzulernen. Die Besichtigung des Ohinemutu Village ist sehr empfehlenswert. Wir hatten die Ehre Ra, einen Maori, persönlich kennenzulernen und ihm Fragen über seine Kultur und das Lebens als Maori zu stellen. Wir bekamen natürlich alle unsere erste Erfahrung mit dem Hongi, der traditionellen Begrüßung der Maori: man berührt sich zweimal sanft mit der Nase um den Atem des jeweils anderen zu spüren. Diese Erfahrung war einerseits etwas seltsam aber auch total beeindruckend. Das Ohinemutu Village an sich war schon faszinierend: der Sonnenuntergang, die Schwefelwolken…. Eine sehr magische und mystische Kulisse.

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Das Tamaki Maori Village bietet eine weitere Gelegenheit um in die Kultur der Maori einzutauchen. Obwohl das Ganze vielmehr den Anschein einer Touristenattraktion hat, ist es einen Besuch wert. Hier probierten wir das traditionelle „Hangi“ Festmahl, das für ein paar Stunden auf heißen Steinen im Erdofen gegart wird – wirklich lecker.

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Ein weiterer faszinierender Ort bei Rotorua ist das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. Ein Nationalpark mit geothermischen Attraktionen. Der Schwefelgeruch ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig und ich war mir nicht sicher wie lange ich es aushalten würde. Doch bereits nach kurzer Zeit habe ich mich daran gewöhnt und fand es seltsamerweise sogar extrem angenehm, da der Geruch zusammen mit der Natur irgendwie gut harmonierte. Das wohl meist fotografierte Bild in diesem Nationalpark ist wohl der Champagne Pool.

neuseeland, champagne pool

Neuseeland ist ein Traum. Auch wenn meine Zeit hier nur sehr kurz war, hatte ich wundervolle Erlebnisse und konnte viele neue Eindrücke gewinnen. Nach wie vor bin ich unendlich dankbar, dass ich bei diesem Trip dabei sein durfte und wunderbare Menschen kennengelernt habe, die diese Reise unvergesslich machten. Wir waren eine super Gruppe und hatten eine verdammt tolle Zeit. Wenn euch nur wenig Zeit zur Verfügung steht, um Neuseeland zu entdecken, entscheidet euch für eine geführte Erlebnisreise. Es gibt keine bessere Wahl um Land und Leute kennenzulernen. Probiert es aus, ihr werdet bestimmt begeistert sein!

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Stopover in Taiwan

Als ich erfahren habe, dass unser Flug mit China Airlines von Frankfurt über Taipeh nach Auckland geht, war ich mir nicht so sicher wie ich das finden soll. Drei Tage Stopover in Taiwan und dann auf dem Rückflug nochmal einen Tag in Taipeh? Was machen wir da? Lohnt sich das überhaupt? Ich musste feststellen: und wie! Ich hatte es nicht für möglich gehalten, aber ich war positiv überrascht. Wenn ihr nach Neuseeland fliegt, nutzt die Gelegenheit und erkundet Taiwan, eine Insel so groß wie Baden-Württemberg.

Taiwan – die perfekte Stopover Destination auf einer Reise ans andere Ende der Welt

Die Maschine kam früh morgens gegen 6 Uhr in Taipeh an und sollte abends gegen 23 Uhr wieder losfliegen. Also genug Zeit um die Stadt zu erkunden. Ein absolutes Muss ist das Wahrzeichen der Stadt: Taipei 101. Ein 508 m hoher Turm, der die Stadt überragt. Von der Plattform im 89. Stock hat man eine gigantische Aussicht auf Taipeh und das Umland.

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Am Besten verbindet man den Besuch auf dem Taipei 101 mit einem Mittagessen im Restaurant Din Tai Fung. Dort gibt es die besten Dumplings (gefüllte Teigtaschen mit Gemüse oder Fleisch) der Stadt. Eine so herzliche Bedienung wie in diesem Restaurant habe ich noch nie erlebt. Da macht das Essen gleich viel mehr Spaß und ist doppelt so lecker. Als Dessert müsst ihr unbedingt das berühmte Mango Eis in der Yongkang Street aus dem „Smoothie House“ probieren. Ein riesen Becher, den man sich zu fünft teilen kann und wirklich enorm lecker.

02_Taiwan_Taipeh_Yongkang Street_Mango Ice Cream

Danach empfiehlt es sich, den Longshan Tempel, den ältesten Tempel der Stadt, zu besichtigen.

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Wer Lust auf Shoppen hat, kann sich im Ximending Shopping District vergnügen. Dort findet man alles was das Herz begehrt. Bevor es dann zu einem der bekannten Nachtmärkte geht, ist ein Dinner im „FiFi Restaurant“ empfehlenswert: sehr leckere taiwanische Spezialitäten. Bei den Nachtmärkten habt ihr die Qual der Wahl, der wohl bekannteste ist der Shilin Nachtmarkt. Hier findet man alles: von traditioneller taiwanesischer Küche bis hin zur westlichen. Wem danach ist, eine Köstlichkeit nach der anderen zu probieren kommt hier voll auf seine Kosten.

Ihr seid länger als einen Tag in Taiwan? Dann müsst ihr einen Abstecher an die Nordküste machen. Dort gibt es den wunderschönen Yehliu Geopark direkt an der Küste. Landschaftlich ein Traum und mein absolutes Highlight in Taiwan. Um den Touristenströmen zu entgehen, ist man am besten so früh wie möglich dort, der Park öffnet bereits um 8 Uhr. Auch wenn die Hitze unerträglich erscheint, lauft den Spazierweg unbedingt bis zum Ende. Dort befindet sich ein kleines Häuschen, das zum Picknick einlädt und man wird mit einer herrlichen Aussicht auf das Meer belohnt. Zum Lunch bietet es sich an, nach Jiufen ins lokale Tea House zu gehen und die Aussicht auf Nord Taiwan zu genießen.

taiwan, yehliu geopark

taiwan, jiufen chinese temple

Taiwan ist eine sehr beliebte Fahrraddestination. Wir haben die Gegend sogar zweimal mit dem Fahrrad erkundet. Einmal in der Bali Region am Tamsui River entlang und einmal an der Ostküste in Hualien. Es gibt günstige Flüge mit Trans Asia von Taipeh nach Hualien an die Ostküste. Der Flug dauert ca. 45 min. Alternativ kann man auch den Zug nach Hualien nehmen, das dauert ca. 3 Stunden. Mir persönlich hat die Zugfahrt besser gefallen. Ich finde es immer sehr spannend wie sich die Landschaft auf der Strecke verändert. Ein weiteres Naturschauspiel im Osten der Insel bietet der Taroko Nationalpark mit dem bekannten Eternal Spring Shrine, der direkt über den Changchun Fällen gebaut ist.

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Seid ihr auch schon einmal in Taipeh zwischengelandet und habt während eurem Stopover in Taiwan tolle Ausflüge gemacht? Teilt eure Tipps und Erlebnisse in den Kommentaren mit uns!

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