Asien

Eine Erlebnisreise durch Myanmar – Moritz um die Welt

Von Gastblogger , 08. Juli 2016

Myanmar ist in den letzten Jahren ein richtiger Geheimtipp unter Asien Reisenden geworden. Es ist weniger los als in Thailand oder Vietnam und es gibt viele tolle Orte abseits der üblichen Touristenpfade zu erkunden. Also genau das richtige Ziel für unseren Weltreisenden Moritz, der Myanmar auf einer Erlebnisreise für uns erkundet hat.

Der Flughafen von Rangun, 34 Grad und brennender Sonnenschein: Hallo Myanmar! Die kommenden 14 Tage geht es für mich auf eine Erlebnisreise durch dieses faszinierende Land.

Meine Myanmar Highlights

Taxi in Myanmar

Taxis in Rangun – vermutlich die fairsten der Welt. Nachdem der Fahrer merkt das unser Hostel näher ist als vermutet geht er von selbst mit dem Preis runter.

Die Hauptstadt Rangun dient für die meisten eher als Transit zu den abgelegenen Orten, doch kriegt man hier schnell ein Gefühl für die Menschen und Besonderheiten des Landes. Es braucht nicht lange um sich von der Freundlichkeit der Einwohner anstecken zu lassen. Ich verbringe die Tage an der Schwedagon Pagode, esse mich durch die Stadt und genieße die Bahnfahrt auf der Circular Railroad, die einen für ein paar Cent um die komplette Stadt bringt.

Schwedagon Pagode in Myanmar

Schwedagon Pagode in Myanmar

Schwedagon Pagode in Myanmar

Besucher der Schwedagon Pagode reinigen gemeinsam die Tempelanlage – die Räucherstäbchen dienen als Opfergabe.

Schwedagon Pagode in Myanmar

Wer gerne Portraits fotografiert sollte in Myanmar keine Scheu haben die Leute anzusprechen. Ein paar Gesten und das Zeigen auf die Kamera reichen oft schon aus. Im Gegenzug sollte man sich allerdings darauf einstellen gerne auch mal für ein Familienfoto zu posieren, grade bei Touristen aus den entlegeneren Regionen sorgt man hier gerne noch für Aufsehen.

Schwedagon Pagode in Myanmar

Streetfood Myanmar

Mit einem schwachen Magen ist im Land auf jeden Fall Vorsicht geboten, das Streetfood ist unglaublich lecker aber auch nicht immer leicht bekömmlich.

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Wir verlassen die Stadt und finden uns nach nur einigen Stunden am Fuße des goldenen Felsen wieder. Nach einer turbulenten Fahrt zum Start der Wanderung schleppen wir uns bei brütender Hitze Richtung Bergspitze. Der „Golden Rock“ wird der Legende nach von nur zwei Haaren des Buddha im Gleichgewicht gehalten und ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte für Gläubige.

Golden Rock in Myanmar

Golden Rock in Myanmar

Golden Rock in Myanmar

Die männlichen Pilger kleben Blattgold auf den Fels.

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Blattgold findet man in Myanmar an quasi jedem Pilgerort, neben anderen Opfergaben ist es sehr beliebt die dünnen Blätter auf den Buddha zu kleben.

Mandalay

Etwas schmuddelig aber mit seinem ganz eigenem Charme: Der Hafen von Mandalay, Myanmars zweitgrößter Stadt.

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Ein paar Opfergaben gefällig? Zwei Kinder verkaufen Blütenketten an der Kuthodaw-Pagode in Mandalay die Besucher über die Schulter der Buddha-Statue legen.

U-Bein-Brücke in Amarapura

Junge Mönche auf der U-Bein-Brücke in Amarapura.

U-Bein-Brücke in Amarapura

Die 1850 errichtete Brücke ist nicht nur die längste Teakholz-Brücke der Welt sondern auch ein wunderbarer Spot für den Sonnenuntergang.

Weiter geht es nach Bagan, der Ort der sich mit seinen über 900 erhaltenen Pagoden als größte Tempelstadt der Welt bezeichnen darf. Wir schnappen uns einen Elektroscooter und besichtigen tagsüber unzählige der Tempelanlagen und umliegende Kloster. Für den Sonnenuntergang finden wir uns dann auf einer kleinen Pagode nicht unweit der Stadt wieder.

Bagan in Myanmar

Bagan in Myanmar

Auf unserem Weg zum letzten Ort der Tour machen wir noch einen kurzen Stopp am Mount Popa. Der Berg mit der auf Ihm gelegenen Tuyin Taung-Pagode wirkt vor allem aus der Distanz beeindruckend und erinnert mich an die Meteora Klöster in Griechenland. Für Burmesen gilt der Ort als Heimstätte der sogenannten Nats, der Schutzheiligen Geister Myanmar. Für mich gilt er leider von nun an als Heimstätte unzähliger Affen, gepaart mit dem strengen Geruch von Affenurin… Einer der wenigen Orte in Myanmar, den ich beim nächsten Besuch lieber aus der Distanz genießen würde.

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Unser letzter Stopp ist Inle Lake, der zweitgrößte See in Myanmar. Es ist das Ende der Trockenzeit und der Wasserspiegel ist niedrig, Menschen stehen mitten im See und ernten Lotusblüten. Schon in einigen Wochen steht man hier mindestens bis zum Hals im Wasser, denn die Regenzeit steht bevor und spült das Wasser aus den umliegenden Bergen in das Tal. Besonders die schwimmenden Dörfer die wir auf unserer Tour besuchen, müssen für diese extremen Bedingungen funktionieren. Während wir auf dem flachen Wasser durch die Gassen schippern, sehen wir die unzähligen Häuser, die mit Ihrer Bauweise auf Stelzen auch die längste Regenzeit überstehen können. Die sogenannten schwimmenden Gärten die von den Anwohnern zum Anbau von Gemüse genutzt werden, steigen und sinken mit dem Wasserspiegel und werden durch Pflöcke in Position gehalten.

Inle Lake in Myanmar

Inle Lake in Myanmar

Schwimmende Gärten auf dem Inle Lake in Myanmar

Die Stelzen schützen in der Regenzeit vor dem ansteigenden Wasserstand.

Inle Lake in Myanmar

Padaung Frauen

Padaung-Frauen mit Ihrem schweren Halsschmuck.

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Die feinen Fäden die beim Brechen der Stängel der Lotusblüte entstehen verarbeiten die Frauen zu einem Garn der in einem späteren Prozess zu Lotusseide gesponnen wird.

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Moritz hat auf seinen Reisen übrigens schon viele tolle Länder und Orte erkundet und auf unserem Blog ausführlich darüber berichtet. Klick dich mal durch:

2 Antworten zu “Eine Erlebnisreise durch Myanmar – Moritz um die Welt”

  1. Fari sagt:

    Wow, unglaublich schöne Fotos und super geschrieben. Myanmar steht auf meiner Liste und ich freu mich schon riesig drauf!

  2. Tanja sagt:

    Wooow wie wunderschön…. Myanmar steht ganz weit oben und der Bericht macht nur noch mehr Lust. Und ich werde sehr ungeduldig. Aber ich weiß jetzt dass Myanmar mein nächstes Fernreiseziel wird. Das lass ich mir auch nicht mehr nehmen!

    Einfach nur genial 🙂

    Liebe Grüße Tanja

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