Ozeanien

„Jeeeeeew!“ Larissas Erlebnisse im Surfcamp Spot X

Von Gastblogger , 05. April 2016

Während ihrer 60 Tage Abenteuer durfte Larissa eine Woche lang ein Surfcamp in Arrawarra besuchen, das etwa fünf Stunden nördlich von Sydney liegt (oder 45 Flugminuten). Für sie war es das allererste Mal, dass sie ein Surfbrett unter dem Arm getragen und sich mitten in die Wellen gewagt hat. Für uns hat sie ihre Eindrücke aufgeschrieben.

Surfen lernen in Australien? Unbedingt!

Das Surfen war der Teil meiner Reise, auf den ich mich vorab am meisten gefreut hatte – darum war ich vor der Ankunft im Surfcamp ziemlich aufgeregt. Werde ich es tatsächlich schaffen, auf dem Brett aufzustehen? Würde mir das Surfen überhaupt Spaß machen?

Schon nach wenigen Stunden im Spot X Surfcamp konnte ich mit Sicherheit sagen: Ganz genau so habe ich mir ein Surfcamp vorstellt. Hier liefen jede Menge junge, fitte Leute in sportlichen Surfer-Outfits herum – einer lässiger als der andere. Es herrschte eine gelassene Stimmung und ging sehr entspannt zu.

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Das Basis Know-How: die korrekte Surfer-Begrüßung und der Coolness-Faktor

Was mir als erstes beigebracht wurde, damit ich als echter Surfer durchgehe? Ein ziemlich witziger Sound, nämlich „Jeeeeew!“ Ein bisschen vergleichbar mit unserem deutschen „Juhu“! „Jeeeeew“ wird zum Ausdruck von Freude verwendet, zum Beispiel wenn man auf dem Board steht und gerade eine super Welle erwischt, aber auch zur gegenseitigen Begrüßung unter Surfern. Man spart sich das „Wie geht’s?“ und sagt stattdessen „Jeeeew“ und der andere Surfer antwortet darauf „Jeeeew“. Dazu lernte ich auch eine besondere Handbewegung: Dazu werden Daumen und kleiner Finger ausgestreckt und damit gewackelt, so als würde man winken. Und dieses „Jeeeew“ gilt nicht nur am Spot X.

Die zweite Lektion war noch simpler: Surfer sind cool! Jeder, der auf einem Board steht oder es auch nur unter dem Arm trägt, ist von einem gewissen Coolness-Faktor umgeben.

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Jetzt wird es ernst: ab in die Wellen!

Mit diesen beiden Basis-Lektionen und etwas Theorie-Unterricht habe ich mich also in die Wellen gewagt. In den ersten Stunden war ich ein bisschen überfordert mit der mächtigen Kraft der Wellen und dem vielen Wasser in Mund, Nase und Ohren. Ab dem dritten Tag wurde es aber wesentlich besser und hat angefangen richtig Spaß zu machen. Man gewöhnt sich schnell an das Wasser und die Wellen und versteht nach und nach, wie das Meer funktioniert. Das Stehen auf dem Board ist jedem von uns bereits nach kürzester Zeit gelungen. Und trotz großer Anstrengung sind alle Kursteilnehmer nach dem Unterricht mit einem Strahlen auf dem Gesicht aus dem Wasser gekommen!

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Die Vorteile eines Surfcamps

Ein großer Vorteil des Spot X Surfcamp war die Verpflegung. Zur Stärkung nach dem Surf-Unterricht gab es immer sehr leckeres und kräftigendes Essen mit vielen gesunden Zutaten – perfekt nach der körperlichen Anstrengung! Außerdem stand jeden Abend eine andere Aktivität auf dem Programm, sodass wirklich nie Langeweile aufkam. Nach dieser Woche würde ich jeder Zeit wieder ein Surfcamp besuchen, auch wenn ich irgendwann kein Anfänger mehr sein sollte. Unter Surfern herrscht ein toller Zusammenhalt. Da gilt zum Beispiel die Regel, dass man nie alleine surfen gehen sollte. Beim Surfen bildet man eine Einheit mit der Natur – da ist es immer gut, einen Freund dabeizuhaben, falls man in Schwierigkeiten gerät. Außerdem ist es schöner, wenn man seine Erlebnisse auf den Wellen gleich mit jemand anderem teilen kann. Wer würde einem sonst glauben, dass man gerade die allerhöchste Welle bestritten hat?

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Eine Antwort zu “„Jeeeeeew!“ Larissas Erlebnisse im Surfcamp Spot X”

  1. Sara sagt:

    Hey wir sind gerade auf Bali in einem Surfcamp. Mein Freund und ich stehen ebenfalls das erste Mal auf Surfbrettern. Wir können alles sehr gut nachempfinden. Wir sind am überlegen ob wir nach Australien gehen sollen. Wir hätten dann auf jedenfall schon mal einen guten Tipp für ein Surfcamp. Es schaut wirklich super aus und macht einen tollen Eindruck.

    LG

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