Reiseberichte

Geheimtipp Huasteca Potosina – Moritz um die Welt

Von Gastblogger , 11. September 2015

Nach Costa Rica erreicht Moritz das zweite Ziel in Mittelamerika. Von Mexiko Stadt geht es mit dem Buspass nach Huasteca Potosina. Ein echter Geheimtipp für Backpacker, denn dort findet Moritz die bisher authentischsten Orte seiner Weltreise.

Vom Großstadtdschungel zu geheimen Stätten

Mexico City, Mega-City, Moloch und Millionen-Metropole voll Geschichte, Kunst und Menschen. Diese Hauptstadt ist so intensiv und zehrend – schon wenige Tage auf Tour können ziemlich anstrengend sein.

Mexiko Stadt

Mexiko Stadt

Mexiko Stadt

Mexiko Stadt

Mein Gegenprogramm heißt: La Huasteca Potosina. Bei Backpackern noch relativ unbekannt und auch für Einheimische noch weit entfernt davon, Touristen-Magnet zu sein. Huasteca Potosina liegt im zentralen Osten Mexikos und ist bekannt für seinen Dschungel, wunderschöne Wasserfälle und tolle Wasserfälle. Und Wasserfälle. Mit dem Bus geht es über Nacht von Mexico City in etwa acht Stunden nach Ciudad Valles. Die fünftägige Tour ist eng getaktet und so heißt es vom Busbahnhof hier direkt weiter in Richtung Tamul.

Morgendliches Work-Out macht ja nicht immer Spaß – aber einstündiges Paddeln mit einer Wasserfarbe und einer Kulisse, die sich auf Fotos kaum darstellen lässt, entschädigt für die Anstrengungen.

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Auf dem Rückweg halten wir an einer kleineren Höhle, und springen ins eiskalte Wasser – mindestens genauso erfrischend wie die Snacks auf dem Weg dorthin: Mangostücke mit frischem Limettensaft und ein wenig Chili-Salz. Nach einem langen Tag freue ich mich dann auf mein Bett im Eco-Village.

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In einem vollen Kleinbus in Richtung Xilitla schaffe ich es, mit wenig Spanisch und viel Händen und Füßen einige der anderen Tour-Mitglieder kennenzulernen. Es geht nach Las Pozas, einem surrealen Skulpturengarten, den der Schotte und Freund Salvador Dalis, Edward James, um 1960 mitten den Regenwald baute. Die Fantasiestadt wirkt teilweise willkürlich in den Dschungel gesetzt und immer wieder steht man vor Treppen, die im Nichts zu enden scheinen. James versuchte hier im Regenwald ursprünglich einen Garten Eden aus Orchideen und diversen Pflanzen aus aller Welt entstehen zu lassen. Eine lange Frostperiode zerstörte seine Pläne und so Griff er anschließend zu Beton, aus dem er nicht nur seine Tempel entstehen ließ sondern auch die Pflanzen nachempfand, die durch den Frost zerstört wurden.

Las Pozas Mexiko

Las Pozas Mexiko

Las Pozas Mexiko

Las Pozas Mexiko

Den letzten Tag geht es erneut zu den Wasserfällen. Auf dem Weg halten wir für einen Kaffee vom offenen Feuer oder trinken frischen, traditionell gepressten Zuckerrohrsaft. Alles wirkt ursprünglicher und weniger touristisch als auf meinen bisherigen Touren.

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Bevor es noch am selben Abend zum Nachtbus in Richtung Mexico geht, springe ich noch einmal ins Wasser und ärgere mich zugleich ein kleines bisschen, dass ich für diesen Ort nicht mehr Zeit eingeplant habe.

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Fazit: La Huasteca Potosina lässt sich wunderbar mit dem Besuch der mexikanischen Hauptstadt verbinden. Und wer ein wenig länger in Mexiko ist, sollte für diese Tour ruhig etwas mehr Zeit einplanen und die Region ausgiebig erkunden. Es lohnt sich.

 

Huasteca Potosina lässte sich übrigens wunderbar mit dem Buspass erkunden. Infos dazu gibt es in jedem STA Travel Shop oder direkt hier eine Anfrage stellen und alle Infos per E-Mail erhalten: DE | AT | CH

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