Peru – Meine 3 Highlights

Während unserer 8-tägigen Inforeise durch Peru hatten wir die Möglichkeit ziemlich viel zu sehen, auch wenn wir sicherlich nicht genügend Zeit an den einzelnen Orten verbringen konnten. Die Peru Klassiker wie der Colca Canyon und ein Trek zum sagenhaften Machu Picchu dürfen natürlich auf keiner Bucket List für Peru fehlen. Hier kommen drei weitere Punkte, die ich daneben auf jeden Fall zu meinen Highlights in Peru zählen würde.

Stippvisite in Peru

Bei der Ankunft in Cusco wird einem schon fast schwindlig, wenn man nur auf die eigenen Füße schaut. Die Stadt liegt in der gleichnamigen Provinz Cusco, die sich im Andenhochland befindet. Entsprechend liegt die Stadt selbst bereits auf über 3400 Metern. Wenn man da fünf Treppenstufen erklimmt, hat man am Ende fast keine Puste mehr. Unsere ganze Gruppe hat beim Weg zu unserem Hotel bereits gekeucht, wir waren wirklich nicht zu überhören.

Zwei Tage in Cusco

Wir durften während einer Inforeise nach Peru zwei Tage in dieser wunderschönen Stadt verbringen. Ich wäre aber auch gerne noch länger geblieben, da man die zwei Tage allein dafür benötigt, sich an die Höhenluft zu gewöhnen. Nach ein paar Tassen Koka-Tee, fühlt man sich wieder wie neu geboren und fit wie ein Turnschuh und kann auf Entdeckungsreise gehen. Hier kommen für euch meine Highlights, die ich in Cusco erleben durfte.

Markt „San Pedro“

Cusco hat einen ganz speziellen Charme. Die unteren Bereiche der Stadt sind von den Inka erbaut worden, wobei die oberhalb gelegenen Ebenen der Stadt von den Spaniern errichtet worden sind. Diese Kombination ist wirklich einzigartig und spannend anzusehen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt, traf unsere Gruppe beim Markt „San Pedro“ ein. Ein echtes Must Do wenn man die Zeit dafür hat. Es erwarten einen jede Menge frische Gewürze, Gemüse und Früchte in allen erdenklichen Farben. Nach einem leckeren frisch gepressten Fruchtsaft haben wir die Markthalle weiter erkundet. In der Fleischabteilung nahmen wir jedoch fast die Beine in die Hand, da der Geruch und der Anblick der gerupften Meerschweinchen für die meisten unerträglich waren. Doch wir versuchten den Satz, den unser Guide stets sagte, zu verinnerlichen: It’s not wrong – it’s different. Diesen Satz kann ich jedem nur ans Herz legen, egal wo man auf der Welt unterwegs ist.

Schlechtes Wetter? Gar kein Problem!

Sollte mal schlechtes Wetter herrschen, besteht die Möglichkeit das „Choco Museo“ in Cusco zu besuchen – Schokolade geht bekanntlich immer 😉 Ich würde euch einen Kurs empfehlen, bei dem man Gelegenheit bekommt, Schokolade selbst herzustellen. Das macht einen riesigen Spaß und die Schokolade ist natürlich auch super lecker!

Restaurant-Tipps für Cusco

Falls ihr unsicher seid, wo ihr in dieser schönen Stadt etwas Leckeres zu essen bekommt, dann lege ich euch das Restaurant „Blue Alpaca“ (Choqechaka 278)  ans Herz. Hier schlemmten wir peruanisches Essen. Das Restaurant „Kion“ (Triunfo 370) hingegen hat eine Kombination aus peruanischem und chinesischem Essen auf seiner Speisekarte. Ganz gleich ob Suppe, Nudeln oder Fleisch: die einzigartige Mischung dieser beiden Küchen schmeckt hervorragend.

Sonnenuntergänge im Naturschutzreservat von Tambopata

Unsere Reise in den Amazonas begann mit einem Flug von Cusco aus nach Puerto Maldonado. Von dort aus fuhren wir etwa 45 Minuten mit dem Boot auf dem Rio Madre de Dios weiter. Nach weiteren 3 Kilometern zu Fuss durch den Dschungel, lag noch eine 30 minütige Kanufahrt auf dem Rio Tambopata vor uns. Klingt etwas anstrengend aber die Reise hat sich total gelohnt, da wir inmitten des Tambopata National Reserve, in einer wunderschönen Lodge übernachten konnten. Am Abend machen wir uns noch auf die Suche nach Kaimanen und wurden dabei mit einem einzigartigen und farbenfrohen Sonnenuntergang über dem Amazonas überrascht. Ich habe in meinem Leben noch nie so ein Farbenspiel gesehen. Doch nach diesem traumhaften Anblick war das Naturschauspiel noch nicht zu Ende: an diesem Abend leuchtete zudem der Supermond über dem Gewässer!

Handwerkskunst im Sacred Valley

Auf unserer Reise durch das Sacred Valley, machten wir auch einen Stopp in Chinchero, um die uralte Kunst des Webens zu beobachten. Diese Frauen in Chinchero weben nach wie vor nach Jahrhunderte alter Tradition. Die vielen knalligen Farben für die Wollen, werden auch noch immer aus der Natur gewonnen. Diese Farbenpracht zu erleben war wunderschön und es war sehr beeindruckend, den Frauen bei der traditionellen Arbeit zusehen zu dürfen. Der Besuch hat sich meiner Meinung nach auf jeden Fall gelohnt. Und ein kuschelig weiche Stoffe, Kappen oder Gürtel kann man hier obendrein als Souvenirs erstehen.

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