Reiseberichte

Peru – Sour macht lustig

Von Die STA Travel Reiseexperten , 05. August 2015

Tag 1

Pünktlich mit LAN Airlines in Peru angekommen. Roland, unser Trip Manager für die nächsten Tage, begrüsst uns in Lima am Flughafen. Lange ausruhen ist leider für uns nicht drin, die Stadt muss entdeckt werden. Check: Parque del amor und Parque de la reserva. Achtung! Kuscheln ist hier nicht erlaubt. Die Securitas sorgt für Zucht und Ordnung. Wer aufgeheizt ist, kann sich in einem der 13 Springbrunnen abkühlen. Jeden Abend, ausser montags, findet um 19:15 Uhr eine Laser Show statt.

Tag 2

Nach einem kurzen Flug erreichen wir Arequipa. Die weisse Stadt ist von drei Vulkanen umgeben: Picchu Picchu, Misti und Chachani. Alle drei Vulkane können bestiegen werden, dafür reicht uns aber (zum Glück) 🙂 die Zeit nicht. Nach einem frischen Ceviche und dem traditionellen Anis Schnaps besichtigen wir ,ordentlich gestärkt, das Kloster Santa Catalina. Für alle „Nichtmuseumgänger“ habe ich einen Geheimtipp: Museo del Pisco. Es gibt drei verschiedene Pisco (Nationalgetränk) in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zum Probieren. Auf einer tollen Dachterrasse lassen wir den Abend ausklingen.

Tag 3

An diesem Tag nehmen wir die lange Reise von Arequipa nach Puno auf uns. Da wir uns auf der Fahrt auf 4.825 Metern über dem Meer befinden, lernen wir den Gebrauch von Coca Blättern. Denn, Coca Blätter sind gut gegen die Höhenkrankheit. Gebrauch: man nimmt die schönsten drei Blätter, macht mit diesen einen Fächer, wünscht sich was und bläst durch die Blätter gegen den Berg. Nun kann auf der Reise nichts mehr schief gehen. Dann geht es los mit dem Kauen (nicht runterschlucken!). Nach einigen Minuten kann man den Blätterklumpen ausspucken. Die Prozedur wiederholt man so lange wie man möchte.

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peru

Auf der 7-stündigen Fahrt bestaunen wir die wunderschöne Landschaft. Sehen viele Alpakas, Lamas und die wilden Lamas, die Vicunas. Nicht zu unterschätzen ist die Höhe, die Hälfte unserer Gruppe hat an diesem Tag bereits schlapp gemacht. Nur diejenigen, die jeden Abend einen Pisco getrunken und fleissig Coca Blätter gekaut haben, sind noch fit.

Tag 4

Frühes Aufstehen steht heute an. Triciclo (dreirädrige Fahrräder) bringen uns zum Titicaca-See. Das frühe Aufstehen war schnell vergessen. Nach einer kurzen Schiffahrt erreichen wir die Inseln der Uros. Die Präsidentin der Insel begrüsst uns und erklärt den Aufbau der Inseln. Unter uns gesagt, es ist leider sehr touristisch…

peru, titicaca see

peru, titicaca see, uros

Weiter geht’s mit dem Schiff nach Taquile, nicht zu verwechseln mit Tequila :). Nach einer halbstündigen Wanderung ist für mich klar, dass ich den Inca Trail niemals machen werde. Extra Sauerstoffzufuhr wäre fast von Nöten gewesen. Die tolle Aussicht entschädigt aber den harten Aufstieg. Wir konnten sogar die bolivianischen Berge sehen.

peru

Locals haben uns ihre Traditionen weitergegeben und natürlich durfte auch ein kleiner Tanz mit uns nicht fehlen. Ein Mittagessen mit so einer tollen Aussicht im Garten der Köchin war fantastisch und unvergesslich. Dann geht’s los zum Strand! Wenn jetzt manche denken, sie könnten baden gehen, sollten sie vielleicht einen Neopren Anzug einpacken. Ausser kurz Füsse baden war bei 9° Wassertemperatur nicht viel mehr drin. In einem einheimischen Lokal zurück in Puno geniessen wir das Essen und eine Folklore Show.

Tag 5

Auf der 7-stündigen Fahrt von Puno nach Cusco haben wir verschiedene Inka Ruinen angeschaut. In Cusco angekommen geniessen wir das Nachtessen und natürlich einen oder vielleicht auch zwei Pisco Sour. 😉

Tag 6

Für einige ist heute das frühe Aufstehen etwas schwerer gefallen. Los geht’s mit der Fahrt nach Ollantaytambo. Im Sacred Valley kommen wir den Lamas und Alpakas sehr nahe.

peru, lama

peru, scared valley

Dann kam der kulinarische Höhepunkt: Meerschweinchen – warum waren bloss auf einmal alle Vegetarier der Gruppe weg…?

peru, meerschweinchen

In Ollantaytambo angekommen, besteigt der harte Kern die Inka Ruinen, der Rest der Gruppe schont sich für das Highlight am nächsten Tag.

Tag 7

Der Tag der Tage startet sehr früh. Mit der Inka Rail geht’s los nach Aguas Calientes. Nach einer anschliessenden halbstündigen Busfahrt erreichen wir das Tor zu Machu Picchu. Wusstet ihr, dass Machu Picchu seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört? Die Besucherzahl pro Tag ist mittlerweile auf 500 begrenzt, wer sich also die grösste Touristenattraktion von Südamerika nicht entgehen lassen möchte, sollte möglichst früh buchen.

Bilder sagen mehr als Worte…

peru, machu picchu

Reich an vielen neuen Eindrücken geht’s wieder zurück nach Cusco.

Tag 8

peru, cusco

Roland zeigt uns seine Heimatstadt, Cusco. Auf dem lokalen Markt werden einige der Gruppe immer weisser. Der Geschmack und die Auslagen sind nicht jedermanns Sache. Unser letztes gemeinsames Abendessen steht bevor und die Zeit vom Abschied nehmen. Es war eine tolle Inforeise durch Peru, die wir hinter uns gebracht haben.

3 Antworten zu “Peru – Sour macht lustig”

  1. Sabine sagt:

    Peru klingt super! Das stelle ich mir sehr spannend vor.
    Tolle Bilder die zum Träumen einladen, Peru ich komme!

  2. Samira sagt:

    Hallo! wow, es hört sich echt gut an! vorallem, wo habt ihr den Reiseführer her? resp. wo habt ihr Kontakt zu ihm aufgenommen?
    Lg Samira

  3. Hallo Samira, Andrea war auf einer Inforeise unterwegs, das ist in etwa wie eine Fortbildung. Somit ist es keine reguläre Reise. Du findest Erlebnisreisen, die ähnliche oder die gleichen Stationen anlaufen hier oder schaust in einem der STA Travel Shops vorbei. Die Reiseführer die die Erlebnisreisen begleiten, aber auch die lokalen Guides sind eigentlich immer sehr gut.
    LG, Carina

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