Reiseplanung

Reisen mit Kind – Details zur Reisebuchung

Von Gastblogger , 17. August 2015

August. Jetzt sind es wirklich nur noch zwei Monate bis zum Start unserer Reise. Singapur, Australien, Neuseeland und Thailand liegen vor uns. Mehr als 100 Tage, mehr als 45.000km. Gemeinsam als Familie.

Wir haben bereits ein paar Informationen zu unseren Unterkünften und zu den Flügen in unserem letzten Beitrag hier auf dem STA Travel Blog kundgetan. Ein paar mehr Details gibt es nun in diesem Beitrag. Für uns stand zu Beginn nur Eines fest: wir wollen den größten Teil unserer Zeit in Australien und Neuseeland verbringen. Die weiteren Ziele haben sich mehr über die üblichen Flugrouten zu unseren Zielen ergeben, als durch exakte vorherige Auswahl.

Das ist bei uns der Fall, da wir zu Beginn zwar mit Around the World Ticket Konfigurationen experimentiert haben, jedoch schnell gemerkt haben, dass die Preise weitab von unseren Vorstellungen liegen. Wir haben es also auf einem weiteren Weg versucht: wir haben die Flüge manuell zusammengestellt und uns auf die wesentlichen Ziele beschränkt. Das hat die Preise etwas in die Normalität geholt, jedoch hatten wir ein paar offene Fragen, da wir einen besonderen Fall bei der Buchung haben. Wir reisen mit Kind bzw. Baby, möchten jedoch für unseren Sohn einen eigenen Sitzplatz – auch wenn dies mit einem Alter von einem Jahr so von den Airlines nicht vorgesehen ist. Dies ist über eine durchschnittliche Online-Buchung nicht immer möglich und wird durch die Airlines unterschiedlich behandelt.

Warum wir einen eigenen Platz für unseren Sohn auf den Flügen wollen?

Fliegen mit Kind ist ein großes Thema, zu dem es sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Gleichermaßen gilt dies für viele Detailfragen beim Fliegen mit Kind. So auch bei der Platzwahl.

Für uns gibt es im Wesentlichen zwei Gründe für einen eigenen Sitz für unser Kind. Zum einen ist es ein Komfort-Thema: Bei Flügen, die in Summe mehrere Tage in Anspruch nehmen, ist ein Baby, dass durch einen Loop-Belt auf den Schoß gebunden ist, irgendwann unbequem. Sowohl für das Kind, als auch für die Eltern. Wir nehmen das bei kürzeren Strecken in Kauf, bei längeren Strecken versuchen wir es zu vermeiden. Der zweite Grund steckt schon in Teilen in den letzten Sätzen: Der Loop-Belt. Durch diese Gurterweiterung wird das Kind zwar optisch gesichert, jedoch gibt es starke Bedenken hinsichtlich der Sicherheit (z.B. bei Turbulenzen). Sicherer (und bequemer für das Kind) ist ein eigener Sitzplatz auf dem die Babyschale (analog zum Auto) befestigt werden kann.

Flugzeug

Wie haben wir also unsere Flüge gefunden und gebucht?

Wir haben uns Expertenhilfe beschafft. Wir sind in das STA Travel Shop in Berlin-Mitte gegangen und haben unsere Ziele und Anforderungen festgehalten. STA Travel bietet vorkonfigurierte Around the World Flugrouten an, die teilweise über eine Airline abgedeckt werden und im Paket günstiger sind. Vor allem wenn zeitig gebucht wird. Wir waren exakt 11 Monate vor Beginn der Reise dort und konnten so die günstigen Tarife wahrnehmen und wurden bei der Buchung des Platzes für unseren Sohn tatkräftig unterstützt. Der Nebeneffekt der Buchung der Flüge über ein solches Paket: Die möglichen Zwischenstationen waren ebenso definiert. So ging es nur noch um eine handvoll Ziele und die Länge möglicher Stopover. Das konnten wir dann im Handumdrehen festlegen.

Die Unterkünfte

Die Ziele und die Flüge standen. Nun ging es noch um unsere Unterkünfte.

Auch hier hatten wir im Kopf schon klare Entscheidungen für Australien und Neuseeland getroffen. Da wir sehr lang dort reisen werden und möglichst unabhängig sein möchten, haben wir uns für Camper entscheiden. Wir werden insgesamt 12 Wochen in einem solchen Gefährt verbringen und erhoffen uns davon ein temporär-permanentes Zuhause für unseren Sohn auf Reisen zu schaffen. Temporär-permanent klingt seltsam, doch irgendwie trifft es das. Es ist “nur” für jeweils 6 Wochen, jedoch ist es deutlich permanenter, als jede Nacht in einem anderen Hotel zu schlafen. Aus diesem Grund haben wir uns gegen einen Mietwagen und Hotels und für einen Camper entschieden.

Auch hierbei konnte uns STA Travel unterstützen. Wir kannten die Anbieter und Optionen bereits, da wir uns dazu bereits vorab informiert hatten. Jedoch konnte STA Travel durch die Buchung beider Camper bei einem Anbieter noch einen Bonus für uns ergattern.

Campervan

Für die Stopover-Städte haben wir Hotels gebucht.

Das haben wir bequem von Zuhause erledigt und nach Hotels gesucht, die eine gute Lage, einen vernünftigen Preis und auch gute Bewertungen zum Aufenthalt mit Kindern haben. Alternativ haben wir auch bei Airbnb geschaut, um gegebenenfalls eine Wohnung für diesen Zeitraum zu mieten, da dies mit Kind eine sehr schöne und praktische Option ist. Bei Hotels schauen wir auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wir sind keine Budget-Traveler. Wir geben gern mehr aus, wenn es sich lohnt. Bei Städtetrips legen wir weniger Wert auf das Hotel, als bei Aufenthalten, die Entspannung und Ruhe bieten sollen – so zum Beispiel beim letzten Stopp unserer Reise in Thailand. Dort haben wir ein nettes Resort gewählt, das direkt am Strand liegt und Komfort und Erholung für uns bietet.

Nach der Entscheidung für eine solche Reise und der Wahl der Ziele, sowie die Entscheidungen für die Flüge und die Unterkünfte, sind die organisatorischen Vorbereitungen weitestgehend abgeschlossen. Bei den Visa für die Länder auf unserem Weg, hat uns ebenfalls STA Travel unterstützt. Notwendig sind nur Kopien unserer Reisepässe sowie vom Kinderreisepass unseres Sohnes. Um die Formalitäten kümmern sich dann die STA Travel Mitarbeiter. Die Visa haben wir anschließend digital per E-Mail erhalten. Wir sammeln nun noch die letzten Reiseimpfungen ein und sind dann bereit zu starten. Bis auf eine Sache: Das Packen für die große Reise. Doch darum kümmern wir uns erst im nächsten Artikel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.