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Roadtrip im Westen der USA – Tipps & Infos

Von Gastblogger , 29. März 2018

Hallo, ich bin Jenny, reisebegeisterte Studentin und Autorin des Reiseblogs pupakaufreisen.com. Letzten Sommer habe ich gemeinsam mit Freundinnen per Mietwagen die Westküste der USA erkundet. Hier kommen für euch meine schönsten Highlights und praktische Tipps.

Highlights eines US-Roadtrips im Westen

Die Route unseres 3-wöchigen Roadtrips

Fast drei Wochen verbrachten drei Freundinnen und ich bei einem Roadtrip im Westen der USA. Unsere Reise war ein Mix aus Nationalparks und Städten. Von Las Vegas bis zum Zion Nationalpark war alles dabei. Wir besichtigten sowohl die großen und bekannten Nationalparks wie den Grand Canyon oder den Yosemite Nationalpark. Aber wir verbrachten auch Zeit in kleineren Parks wie dem Joshua Tree Nationalpark oder dem Bryce Canyon. Bereits die Bilder im Reiseführer und im Internet ließen auf Gutes hoffen. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr mehr über unsere schönsten Erlebnisse und Highlights. Auch unsere Packliste mit den wichtigsten Utensilien teile ich mit euch.

Charmel by the Sea

Auf Antelope Island übernachten

Unser absolutes Highlight auf der Reise war die Übernachtung auf Antelope Island. Wohl gerade weil wir keine besonderen Erwartungen daran hatten, gefiel uns dieser Teil der Reise wirklich am besten. Eine einsame Bucht abseits aller Menschenmassen erwartet einen hier. Man muss keine Entscheidung zwischen diversen Wanderungen fällen und auch sonst gibt es absolut nichts, was einem entspannten Tag im Wege steht.

Kayaks oder Standup Paddleboards kann man zum Beispiel bei lakepowellpaddleboards.com vorab ausleihen. Vor Ort gibt es dann noch eine Karte mit Erklärungen dazu. Nachdem unsere Kayaks auf dem Autodach verstaut waren, ging es auch schon los. Es gibt in der Nähe der Abladestelle einen großen Parkplatz, so kann man das Auto auch unbesorgt mal eine Nacht dort stehen lassen.

Antelope Island erreicht man bereits nach etwa 10 Minuten paddeln. Für uns ging es noch ein Stück weiter in Richtung Antelope Canyon, bis zu einer kleinen Bucht. Dort schlugen wir unser Zelt auf und verbrachten den schönsten Tag und die friedlichste Nacht unserer gesamten Reise.

Am nächsten Morgen lohnt es sich früh aufzustehen und in den Canyon hineinzupaddeln. Dieser wird immer schmaler und wenn man weit genug paddelt, gelangt man irgendwann ans Ende.

Zum May Lake im Yosemite Nationalpark wandern

Der Yosemite Nationalpark hat super viel zu bieten und wir konnten uns erst gar nicht entscheiden, womit wir anfangen wollten. Den ersten Tag haben wir schließlich mit einer kleinen Wanderung im Yosemite Village begonnen, bevor wir am Abend vom Glacier Point aus den Sonnenuntergang beobachteten.

Doch dieser schöne Anblick sollte noch nicht das einzige Highlight in diesem Nationalpark bleiben. Am nächsten Morgen planten wir, noch einen kleinen Abstecher zum May Lake zu machen, bevor wir die Fahrt in Richtung San Francisco antraten.

Vom Parkplatz geht es nur etwa eine halbe Stunde bergauf und oben waren wir in der Früh noch fast ganz alleine. Es gibt sogar einen Campingplatz gleich neben dem See – hierzu fehlte uns jedoch die nötige Berechtigung. Oben angekommen konnten wir den Ausblick genießen, Porridge und Kaffee zubereiten und Abschied von diesem vielfältigen Nationalpark nehmen.

Einen „Gottesdienst“ in der Gospel Church besuchen

Mein dritter Tipp für euch ist ein Besuch der Messe in der Glide Memorial Church in San Francisco. Wenn ihr jetzt an einen „normalen Gottesdienst“ denkt, liegt ihr allerdings ziemlich falsch! In dieser Kirche werden nicht nur Bibelstellen rezitiert, sondern gerade politische und gesellschaftliche Probleme thematisiert. Den besonderen Touch erhält das Ganze natürlich durch den berührenden Gospel Gesang zwischendurch.

Die Glide Memorial Church kümmert sich auch um die nicht so Wohlhabenden der Gesellschaft und unterstützt sie zum Beispiel mit einer freien Mahlzeit nach dem Gottesdienst.

Mindestens einmal Campen

In den USA ist Camping äußerst populär und so werdet ihr überall auch einen Platz für euer Zelt finden. Die Ausstattung der Campingplätze variiert hier jedoch extrem und viele müssen schon weit im Voraus gebucht werden. Es gibt aber auch Campingplätze, die auf First-Come First-Serve Basis operieren. Hier heißt es: Früh aufstehen und schnell am nächsten Campingplatz ankommen. Die allermeisten Campgrounds in den USA sind zudem überaus preiswert im Vergleich zu europäischen Plätzen.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Das Campen auf gratis Campingplätzen. Diese fallen jedoch sehr unterschiedlich aus – von einer privaten Garage bis hin zum stillen Waldplätzchen ist alles dabei. Im Gegenteil zu den Nationalparks ist in den National Forests das freie Campen erlaubt. Hier muss man sich seinen Platz auch nicht im Voraus reservieren. Trotz der manchmal beschränkten Anzahl der freien Plätze hatten wir nie Probleme und waren oft auch die einzigen Camper weit und breit. Am besten lassen sich die freien Campingplätze via Koordinateneingabe im Navigationssystem finden. Einmal auf den Feldwegen unterwegs, muss man nur noch nach Spuren von ehemaligen Campern Ausschau halten. Wir fanden zum Beispiel überall Lagerfeuerstellen vor.

Wir haben unsere Campingplätze z.B. auf https://freecampsites.net/ gefunden und waren, mit einer Ausnahme, immer sehr positiv überrascht. Den Stellplatz sollte man jedoch auf jeden Fall vor Einbruch der Dunkelheit gefunden haben.

Kleine Packliste für den Roadtrip

Abschließend noch zu einem zentralen Punkt in der Reisevorbereitung. Was sollte denn eigentlich alles in den Rucksack? Definitiv durften unsere Zelte nicht fehlen! Diese brachten wir aus Österreich mit.  Weiters hatten wir folgendes fürs Campen in unserem Gepäck:

  • Stirnlampen
  • Lichterkette – sehr angenehm wenn man auch nach Einbruch der Dunkelheit noch zusammen isst oder einfach den Abend ausklingen lässt
  • Gaskocher – leider fanden wir in den USA keine passenden Kartuschen und mussten diese immer behelfsmäßig befestigen
  • breites Klebeband!!
  • Isomatten
  • dicke Schlafsäcke + Seiden- oder Baumwollinlett
  • Rettungsdecke – bewahrte uns im Yosemite Nationalpark vorm Erfrieren
  • Besteck
  • Becher – für Kaffee oder Tee
  • Wasserflasche!!
  • Mokkakanne für den Gaskocher + Kaffee
  • großes und kleines Handtuch
  • Polster

Doch keine Sorge, man erhält natürlich auch alles vor Ort. So besorgten wir uns beispielsweise Schüsseln und Geschirr für unseren Gaskocher erst bei Walmart in den USA.

Wir verzichteten komplett auf eine Kühlbox und haben diese auch nie vermisst. Wasserkanister lassen sich ganz unkompliziert entweder am Campingplatz, in den Visitor Centern oder gegen eine kleine Gebühr in größeren Supermärkten und sogar an manchen Tankstellen wieder auffüllen.

Überaus praktisch ist zudem die Dr. Bronner’s 18-in-1 Naturseife, die man wirklich für „fast“ alles verwenden kann – beispielsweise als Gesichtsreinigung, Shampoo, Duschgel, Geschirrspülmittel oder auch als Zahnpasta.

Hier könnt ihr noch mehr über unsere Reise erfahren. Ich beende meinen Artikel mit ein paar unsortierten Eindrücken unserer Reise und bin gespannt auf eure Kommentare 🙂

Der Joshua Tree Nationalpark

Ausblick auf den Grand Canyon

Die Seelöwen am Pier 39 in San Francisco

Wanderung in den Zion Narrows

Der Antelope Canyon

2 Antworten zu “Roadtrip im Westen der USA – Tipps & Infos”

  1. C. McCabe sagt:

    I would like to do more planning and would appreciate a photocopy of your map which would give me a good start. The names of the towns enroute are not legible on my old tablet. C. McCabe, Liechtensteinstr . 46, 1090 Wien

  2. We are happy to send you an email with a bigger version of the map attached.
    Best regards, Carina

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