Ozeanien

Südinsel Neuseeland – Highlights eines Roadtrips

Von Assia Mittwich , 26. Mai 2017

Lange habe ich auf diese Reise hingefiebert und ich muss sagen: Neuseeland ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Knapp zwei Wochen lang waren wir mit dem „Kuga Camper“ von Travellers Autobarn auf dem nördlichen Teil der Südinsel Neuseelands unterwegs. Und ich nehme euch jetzt einfach mal mit ins wirklich atemberaubende Neuseeland!

Roadtrip auf Neuseelands Südinsel – Meine Highlights

Für mich ist der Camper nicht nur ein Transportmittel, er steht vielmehr für ein Gefühl, das bei mir beim Reisen entsteht. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“ hat man die Möglichkeit unterwegs einfach anzuhalten, um die traumhafte Landschaft zu erkunden.

Ganz gleich, ob es das Rauschen des Meeres ist, das Plätschern eines kleinen Wasserfalls am Rand der Straße oder das Zwitschern der Vögel, was einen innehalten lässt. Neuseeland lässt euch allen Stress vergessen, entschleunigt und gibt einem somit die Möglichkeit den Moment zu genießen und zu beobachten.

Dank der Automatikschaltung im Camper, war auch das ungewohnte Fahren auf der linken Seite überhaupt kein Thema. Und wenn der kleine Hunger anklopft, hat man ja eine kleine „Küche“ an Bord. Für den Zucker-Notfall kann ich euch absolut die „Pineapple Lumps“ empfehlen: schmecken wie Ananas Marshmallows und sind mit einer dicken Schokoschicht überzogen. Super lecker!

Arthur’s Pass und Greymouth nach Nelson

Eine Straße entlang des Meeres und der Berge – einfach ein Traum! Hierüber verschwende ich lieber gar nicht so viele Worte, sondern lasse die Bilder für sich sprechen.

Punakaiki

Bei der Fahrt in Richtung Punakaiki ändert sich die Landschaft schlagartig. Ich würde das Gebiet um die Pancake Rocks als „Dinosaurier-Land“ beschreiben: Grün, Urwald, viele Farne. Ein bisschen, wie eine mystische Filmkulisse. Aber ich kann euch beruhigen: Dinosaurier konnte ich keine entdecken 😉

Essen & Getränke

Nicht ganz günstig aber dafür super lecker und groß sind die Portionen, die man auf Neuseelands Südinsel zu essen bekommt. Extrem begeistert war ich von den verschiedenen Fruchtsäften, die man hier überall findet. Gerade für den perfekten Start in den Tag darf so etwas nicht fehlen.

Das Frühstücksangebot war auch sehr vielseitig: es gab von süß (z.B. Pfannkuchen mit heißen Himbeeren und einem großen Klecks Sahne) bis hin zu deftig (z.B. Bagel mit Speck und Rührei) wirklich alles. Immer frisch zubereit, keine Spur von „fast food“. Was die Neuseeländer auch wirklich gut können, ist Chai Latte. Hach ja, Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. 😊

Kayak fahren im Abel Tasman Nationalpark

Was ist wohl besser als die traumhafte Kulisse des Abel Tasman Nationalparks mit etwas Sportlichem zu kombinieren? Herzlich wenig! Und genau deswegen ist das mein ultimativer Tipp für euch: in der Nebensaison, z.B. im April, sind hier gerade mal zwei bis drei Kanutouren pro Tag unterwegs, so dass ihr die Buchten und Höhlen des Nationalparks quasi alleine erkunden könnt.

Wer meistens mit von der Partie ist, sind Robben. Falls ihr, ein wenig Glück habt, bekommt ihr so wie ich diese knuffigen Tiere nur wenige Kameralängen vom Kayak entfernt zu Gesicht. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine wasserfeste Kameras mit einem Handheld. Um dieses Erlebnis wird euch ganz bestimmt jeder beneiden.

Kaikoura

Mee(h)r erfahren – Kaikoura liegt direkt am Meer und ist damit der perfekte Ausgangspunkt, um mit einem Boot hinaus auf den Ozean zu fahren und sich auf die Suche nach Walen und Delfinen zu machen. Ihr seid nicht ganz „seefest“? Dann packt euch am besten ein paar Reisetabletten für den Ausflug mit ein. Bei mir wirken die wahre Wunder. In Kaikoura hat man eine 90%ige Chance einen Wal zu sehen. Ansonsten gibt’s bei vielen Anbietern das Geld zurück und man hat einen weiteren Versuch. Finde ich echt klasse! Ich hatte ganz großes Glück und kann alles abhaken: Pottwal, Delfin, Robbe, Albatros, Möwe, Haifinne. Check!

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