Reiseberichte

Thailand – Malaysia – Singapur: ein Streifzug

Von Die STA Travel Reiseexperten , 30. April 2015

Nach einem 16-stündigem Flug endlich in Bangkok gelandet. Ich war schon in mehreren Ecken der Welt, aber Südostasien durfte ich bisher auch noch nicht entdecken. Meine Aufregung und Neugier war kaum auszuhalten, nur noch auf das Gepäck warten und los ging die Reise durch Thailand, Malaysia und Singapur.

Mein erster Halt war Bangkok…

Eine Stadt, die einen durch ihre Vielfalt und Hektik in eine andere Welt entführt. Der Lebensstil der Thai unterscheidet sich sehr von unserem. Trotz der großen Armut haben die Menschen eine wahnsinnig mitreißende Lebensfreude. Familie wird ganz groß geschrieben, was mich sehr an meine Heimat Sizilien erinnert. Der chaotische Verkehr in Bangkok erinnert mich ebenfalls stark an meine Heimat, da die Thai auch keine Verkehrregeln kennen.

Am schnellsten, so empfand ich, kommt man mit einem Tuk Tuk voran. Überall finden sich bunte Märkte und an den Straßenecken Gaumenfreuden jeder Art.

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Auch eine Fahrt über den Chao Phraya, dem Fluss der Könige, lohnt sich allemal. Entlang der wunderschönen Kanäle Bangkoks, den Klongs, entdeckt man die Stadt von einer anderen Seite und kann seinen Gedanken freien Lauf lassen. Man sieht unzählige Frauen, die mit ihren Booten entlang des Flusses fahren und dabei Souvenirs und kleine Köstlichkeiten verkaufen. Auf dem Wasser herrscht Leben.

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In Bangkok habe ich mehrere Tempel besichtigt, einer war der Tempel Wat Pho. Ein königlich buddhistischer Tempel, der im Zentrum der historischen Altstadt von Bangkok, südlich des Königspalastes liegt. Dieser, im 17. Jahrhundert erbaute Tempel, ist noch älter als Bangkok selbst. Hier findet sich unter anderem eine riesige, liegende Buddhastatue und mit Mosaiken verzierte, so genannte Chedis, die den buddhistischen Stupas entsprechen. Sehr beeindruckend 🙂

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Auch für Nachtwandler hat Bangkok einiges zu bieten. Auf der Khao San Road findet man unzählige Bars, Garküchen, Schmuck, Kleider und alles was das Herz begehrt.

Von Bangkok aus ging es weiter mit dem Nachtzug nach Ko Pha Ngan…

Der Nachtzug ist übrigens nicht das schnellste, aber ein sehr komfortables Transportmittel in Asien. Eine interessante Art zu Reisen, in jedem Fall.

Bahnhof

Nach ca. 8 Stunden Fahrt und Überfahrt mit der Fähre, kam ich gut erholt und gesättigt auf der Insel Koh Pha Ngan an.

Thailand_Faehre

Die Insel liegt östlich des Golfs von Thailand. Bekannt ist sie durch die berühmt-berüchtigten Full Moon Partys, paradiesische Palmenstrände, das kristallklare Wasser und die atemberaubende, unberührte Landschafte.

Erstmal eine Massage am Strand gönnen… und die Seele einfach baumeln lassen.

Thailand_KhoPhaNghan_Strand

Thailand_KhoPhaNghan_Sunset_II

Mein nächster Stopp war die Insel Koh Samui…

Mit der Fähre dauerte die Fahrt ca.4,5 Stunden. Koh Samui ist die drittgrößte thailändische Insel. Sie liegt ebenfalls östlich des Golfs von Thailand. Zwar ist der Tourismus hier bereits stark ausgebaut, aber man hat noch die Möglichkeit abgelegenere weiße Sandstrände zu finden.

Thailand_KhoSamui_I

Thailand_KhoSamui_II

Wer lieber aktiv sein möchte langweilt sich auf Koh Samui ganz und gar nicht. Hier wird viel geboten: von Kultur, über Nachtmärkte, bis hin zum Schnorcheln, kann man hier so einiges erleben.

Diese Highlights in Thailand kannst du bei unseren Erlebnisreisen erkunden!

Weiter geht’s nach Malaysia…

Malaysia ist geprägt von verschieden Religionen. Am stärksten werden Teile des Landes allerdings durch die muslimische Religion beeinflusst. Das hat Malaysia für mich zu etwas Besonderem gemacht.

Überall, ob auf den Strassen oder in den Markthallen, bekommt man Köstlichkeiten aus verschiedenen Kulturen präsentiert und angeboten. Der Besuch in Malaysia war ein einziger exotischer kulinarischer Traum. Zuerst habe ich in der Kolonialstadt Georgetown, der Hauptstadt von Penang, Halt gemacht, die seit 2008 unter dem Weltkulturerbe steht.

Malaysia

Malaysia

Malaysia

Wohin man auch blickt, entdeckt man hier faszinierende Street Art an den Häuserfassaden. Da Georgetown durch seine Einwanderer sehr chinesisch und indisch geprägt ist, bietet es sich an, hinduistische und buddhistische Tempel zu besichtigen. Ganz besonders beeindruckend ist z.B. der chinesische Komplex Khoo Kongsi oder der schöne Kek Lok Si Tempel.

Ab in die Berge zu den Cameron Highlands…

Die Cameron Highlands sind ein Gebirge mit etwa 1.400 – 2.000 m Höhe. Für malaysische Verhältnisse ist das schon recht hoch. Das bergige Umfeld schlägt sich direkt auf das Wetter nieder und auch die Landschaft ändert sich entsprechend der anderen klimatischen Bedingungen. In den Highlands ist es vergleichsweise kühl und verregnet. Obwohl dies im ersten Moment nicht so ansprechend klingen mag, fand ich es zur Abwechslung sehr angenehm in den Highlands, da ich mich für ein paar Tage von der schwülen Hitze Südostasiens erholen konnte.

In den Highlands hatten wir die Möglichkeit einige Teeplantagen inkl. -Fabrik zu besichtigen sowie eine Erkundungs- und Klettertour im Nebelwald zu erleben. Während der Geländewagentour durch die Plantagen erzählte ein Guide alles Wissenswertes über den Teeanbau. Als wir dann weiter durch den Wald wanderten, erfuhren wir auch viel über heilende sowie essbare und giftige Pflanzen.

Malaysia

Malaysia_Kaefer

Malaysia

Zu den Towern Kuala Lumpurs…

Nach der kleinen „Auszeit“ vom quirligen Alltag in den Cameron Highlands war das nächste Ziel Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysias. Eine Stadt voller Gegensätze. Optisch wird die Stadt vornehmlich von den Petronas Twin Towers geprägt, den derzeit höchsten Zwillingsgebäuden der Welt. Echt beeindruckend, wenn man einmal selbst davor steht und nach oben blickt.

Malaysia

Im Gegensatz dazu steht Sri Maha Mariamman, der älteste Hindu-Tempel in Malaysia, dessen Eingang über und über geschmückt ist mit knallbunten hinduistischen Skulpturen und Motiven.

Für kulinarische Genüsse am Abend lohnt sich definitiv ein Ausflug in den Stadtteil Jalan Alor. Auf dieser „Fressgasse“ ist immer viel los und wer hier nichts zu futtern findet, ist selbst schuld 😉

Kuala-Lumpur_Statue

Kuala-Lumpur_Nachts

Nach vielen eindrucksvollen Erlebnissen in der malaysischen Hauptstadt, ging es weiter in das historische Melaka. Diese kleine verschlafene Stadt an der Westküste von Malaysia gehört seit 2008 zum Unesco Weltkulturerbe. Und das aus gutem Grund: seit der Gründung der Stadt hielten sich hier unter anderem Niederländer, Briten und Portugiesen auf. Eine Stadttour in Melaka gehört also unbedingt zu einem Besuch, denn hier kommen die unterschiedlichsten Kulturen und Baustile zusammen. Natürlich kann man in der Nähe der Stadt auch dem Strandvergnügen frönen, z.B. bei einem Ausflug auf die Insel Pulau Besar.

Malaysia

Melaka_Bruecke

Melaka_Gebaeude

Mit dem Bus nach Singapur…

Von Melaka fährt man ca. 4 Stunden mit dem Bus nach Singapur, in die asiatische Hafenmetropole. Ich war sehr gespannt was diese Stadt zu bieten hat. Singapur ist ein Insel- und ein Stadtstaat. Für ein Land ist es wirklich sehr klein, aber als Stadt macht es schon einiges her. 🙂 Der Name Singapur bedeutet soviel wie Löwenstadt. Ich empfand Singapur als sehr westlich. Dass man in dieser vielseitigen Stadt ganz Asien an einem Fleck erleben kann, ist wirklich wahr. Dazu gibt es drum herum unzählige Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten, z.B. am Strand oder mit Ausflügen in den Dschungel. Shopping lohnt sich hier wirklich, z.B. auf der Orchard Road.

Malaysia

Singapur_MarinaBaySands

Singapur_Katzencafe

Singapur_Boot

Singapur war das letzte Ziel meiner ersten Asienreise. Ich hoffe, euch mit diesem Bericht ein paar schöne Eindrücke der verschiedenen Länder gegeben und vor allem die Reiselust bei euch geweckt zu haben. Ich persönlich habe mich ein Stück weit in diese wundervollen Länder verliebt. 🙂

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Eine Antwort zu “Thailand – Malaysia – Singapur: ein Streifzug”

  1. Hermann Klein sagt:

    Ich bereise diesen Teil der Welt seit 1974. Die Freundlichkeit der Menschen in Thailand und Kambodscha ist für mich außergewöhnlich. Dagegen sind die Menschen in Malaysia, am ehesten wegen des Islam, auffällig zurückhaltend aber trotzdem nicht unfreundlich. Ein Highlight in Malaysia hat die Autorin wohl nicht erlebt, ein Besuch im Urwald Malaysias, im Taman negara. Den hätte sie ihr lebenlang nicht vergessen.

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